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Blu-Ray der Woche

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Trainspotting

DCTV – Folge 105: Filmwoche 27/2017

Starts am 06.07.2017

Diese Woche kein Film, der mich richtig interessiert.

Weitere Starts:

Casino Undercover

Ein Elternpaar verliert das Geld, das für das Studium der Tochter gedacht war und muss nun schnell die Haushaltskasse auffrischen. Deshalb machen sie im Keller ihres Hauses ein illegales Casino auf. Das scheint anfangs zu funktionieren, bringt aber auch eine Menge Ärger.

Sieht so aus als wolle man hier den Scorsese Film Casino parodieren. Dürfte wohl unter die Kategorie ‚Ganz nett‘ fallen.

Das Pubertier

Neue deutsche Komödien sind ja so gar nicht mein Ding. Hier macht aber zumindest Jan Josef Liefers mit, der einen Vater spielt, welcher mit seiner heranwachsenden Tochter ein paar Problemchen hat.

Wer’s mag…

Die Erfindung der Wahrheit

Ein Thriller, der das amerikanische Waffengesetz zum Thema hat. Der Trailer ist nicht unbedingt gute Werbung für den Film und sieht irgendwie nach Standardkost aus.

Zumindest wird ein nach wie vor aktuelles und brisantes Thema behandelt, weshalb ich den Film zumindest mal für die Blu-Ray vormerke.

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Hier muss ich leider komplett passen, da ich auch die ersten beiden Teile nicht gesehen habe, Ich finde dies gelben Tic Tacs einfach nur widerlich und wie man hört wurde sie hier auch nur wieder eingebaut um mehr Spielzeug zu verkaufen.

Es soll eine Menge Leute geben, die das mögen, für mich ist das nix.

Blu-Rays der letzten Woche

Trainspotting 1 + 2

Zu Trainspotting 2 hatte ich mich ja nach meinem Kinobesuch hier schon mal geäußert. Nun wurde der Film auf Blu Ray veröffentlicht. Unter anderem in einer Box zusammen mit dem ersten Teil und da mir der noch nicht hochaufgelöst vorliegt, war die Entscheidung einfach.

Wenn man beide Filme mal kurz zusammenfassen will, könnte sich das ungefähr so anhören: Mark und seine Freunde Sick Boy und Spud sind schwer Heroinabhängig und immer auf der Suche nach dem nächsten Schuss. Zur Gruppe gehört auch noch der immer mies gelaunte Kleinkriminelle Begbie. Eines Tages kommen sie durch einen Zufall an eine größere Menge Heroin welches sie mit großem Gewinn verkaufen. Nach dem Geschäft macht sich Mark nachts mitsamt dem Geld heimlich aus dem Staub und taucht unter.

20 Jahre später kommt Mark zurück in seine Heimatstadt, wo er nicht von jedem freundlich begrüßt wird. Nach anfänglichen Problemen raufen sich die drei ehemaligen Junkies aber zusammen und wollen aus einer alten Kneipe ein Bordell machen. Unterdessen flieht Begbie aus dem Gefängnis in dem er wegen Mordes gesessen hat. Als er erfährt, dass Mark wieder in der Stadt ist, ist sein einziges Ziel sich an ihm zu rächen.

Der erste Teil genießt seit 20 Jahren Kultstatus und da kann es durchaus in die Hose gehen wenn man nach einer ebenso langen Zeit plötzlich eine Fortsetzung hinterher schiebt. Die Bedenken sind aber unbegründet. Sicher fehlt T2 ein wenig das Tempo im Vergleicht zum ersten Teil und er setzt ein wenig zu sehr auf den nostalgischen Faktor aber das ist eigentlich genau das, was ich auch erwartet habe. So gesehen wurde alles richtig gemacht.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass T2 beim zweiten ansehen schlechter geworden ist aber gerade wenn man beide Teile am Stück guckt, wirkt Nummer 2 nicht mehr so gut, wie beim ersten ansehen im Kino. Er wird auch bestimmt nicht den Kultstatus des ersten Teils erreichen, obwohl es einige Szenen gibt die schon in die Richtung gehen.

Wenn man also den ersten Teil mochte und aus irgendeinem Grund T2 im Kino verpasst hat, sollte man das nun schleunigst nachholen denn T2 ist alles andere als ein schlechter Film.

Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe

Ich glaube dieses Teil habe ich mir nur angesehen, um mal wieder richtig über einen Film herziehen zu können. Das ist aber gar nicht so einfach weil der Film zwar schlecht ist aber nichts hat, was mich sonderlich aufregen würde. Der Film plätschert die zwei Stunden einfach nur so vor sich hin. Es gibt keine erkennbare Handlung die irgendwo anfängt und sich auf etwas hinbewegt.

Das Treatment dürfte sich in etwa so angehört haben: Christian will immer noch was von Anastasia aber sie nichts mehr von ihm, dann aber doch. Sie verhandeln eine neue Vereinbarung und wollen sogar heiraten. Nebenbei wird der Boss von Anastasia zum Schurken ausgebaut, der im nächsten Teil noch benötigt wird. Dann muss irgendwie noch ein Hubschrauberabsturz eingebaut werden, damit ansatzweise so etwas wie Spannung aufkommt.

Auf Blu Ray bekommt man zusätzlich zur Kinoversion noch eine sogenannte unmaskierte Version welche nochmal 14 Minuten länger ist. Ich habe die beiden Versionen nicht verglichen, da ich nur die unmaskierte gesehen habe aber selbst die bietet keine wirklich aufregenden Szenen. Das Ganze wirkt eher unfreiwillig komisch. Das war zwar bestimmt nicht so gedacht aber dadurch ist der Film sogar manchmal richtig unterhaltsam.

Während des Abspanns gibt’s dann auch gleich noch die Vorschau auf Teil drei, welcher zum Glück schon zusammen mit dem zweiten gedreht wurde. Wer weiß ob das Studio dafür jetzt noch grünes Licht gegeben hätte, nachdem die Kritiken so mies waren und die Einnahmen um 200 Mio. $ hinten denen des ersten zurücklagen.

Ob der zweite Teil von Fifty Shades of Grey wenigstens was für die Freunde der Buchvorlage ist, kann ich nicht beurteilen, da ich diese nicht gelesen habe. Aber wenn das Buch eine ebenso dünne Story geboten hat wie der Film, wundert es mich doch sehr, dass es da für den dritten Band überhaupt noch Leser gegeben hat.

T2 Trainspotting (Kino)

Letzte Woche noch als Tipp, nun schon als Empfehlung. Allerdings nicht uneingeschränkt. Dazu später mehr.

Mark hatte am Ende von Teil 1 seine Kumpel um mehrere Tausend Pfund gebracht und sich nach Amsterdam abgesetzt. 20 Jahre später kehrt er aufgrund des Todes seiner Mutter zurück und besucht auch seine alten Freunde Spud und Sick Boy. Die Freude ist anfangs verhalten aber Sick Boys Kneipe läuft nicht gut und er will daraus ein Bordell machen. Für die Finanzierung benötigt er Marks Hilfe. Parallel dazu bricht Begbie aus dem Gefängnis aus wo er seit Jahren wegen Mordes sitzt und will sich an Mark rächen.

Es kommt also einiges zusammen und man hat auch die komplette Besetzung aus Teil 1 wieder mit am Start. Die ersten Aufeinandertreffen nach 20 Jahren liefern einen guten Einstieg in die Geschichte und die alten Fans hat der Film ziemlich schnell auf seiner Seite. Auch die Entwicklungen der Figuren, nicht nur in den letzten 20 Jahren sondern auch im Laufe des Films sind gut gelungen.

Hier und da lässt man sich vielleicht ein wenig zu viel Zeit was das Ganze natürlich deutlich ruhiger macht. Die Spritzigkeit des ersten Teils fehlt T2 so über weite Strecken (der Film ist ja auch fast eine halbe Stunde länger). Dafür gibt es aber auch wieder einige absurd Komische Szenen (ich sag nur Scheiß Katholiken) und einige schöne Verbindungen zu Teil 1.

Man merkt dem Film von der ersten bis zur letzten Minute an, dass es keine `Just for Money‘ Auftragsarbeit war sondern alle mit Leib und Seele bei der Sache waren. Außerdem hat man wieder einen bunten Soundtrack zusammengestellt.

Schade dass der Film nach einer Woche schon wieder aus vielen Kinos verschwinden wird denn die Zielgruppe ist nun mal nicht mehr die Masse, die heutzutage ins Kino stürmt. Ich denke mal, dass es hauptsächlich Leute sein werden die so zwischen 16 und 20 Jahre alt waren als der erste Teil raus kam. Und für die ist der Film in erster Linie auch gemacht.

Mir hat er sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf eine weitere Sichtung im Heimkino.

DCTV – Folge 087: Filmwoche 08/2017

Starts am 23.02.2017

A Cure for Wellness

Den Trailer zu diesem Film habe ich jetzt schon mehrmals im Kino gesehen und das Ganze sieht doch recht interessant aus. Der Chef einer Firma ist in einem Schweizer Wellness Center in Behandlung und kehrt einfach nicht wieder zurück. Ein Mitarbeiter soll der Sache auf den Grund gehen, wird aber dann selber zum Patienten.

Auf den ersten Blick hat mich das Ganze ein wenig an Shutter Island mit Leonardo DiCaprio erinnert. In diese Richtung wird der Film zwar nicht gehen aber wie die mysteriösen Vorgänge in der Klinik aufgeklärt werden solle würde mich schon interessieren.

Bailey – Ein Freund fürs Leben

Hier haben wir noch etwas für alle Hundeliebhaber. Der Schwede Lasse Hallström hat ja vor ein paar Jahren mit Hatchiko schon mal einen Film gemacht in dem ein Hund die Hauptrolle gespielt hat.

Hier wird aber wohl der ganze Film aus Sicht des Hundes erzählt. Bzw. der Hunde denn jedes Mal wenn er Stirbt, wird er in einem neuen Hundekörper wiedergeboren.

Ich denke mal das Bailey, genauso wie Hatchiko eher für die Taschentuch Fraktion gemacht ist. Aber da ist ja nix Schlimmes dran. Außerdem sind Hunde immer mal wieder für eine lustige Situation gut.

Blu-Rays der letzten Woche

Blair Witch

Lange Zeit wusste kaum jemand, dass es sich hier um die Fortsetzung des 1999 erschienenen Überraschungserfolgs The Blair Witch Project handelt. Vermarktete man den Film anfangs doch unter dem Titel The Woods.

Nun aber ist die Katze schon eine Weile aus dem Sack und man bekommt hier eine Fortsetzung geboten, die im Horror Genre üblich ist. Das Ganze spielt 20 Jahre nach dem ersten Teil. Dieser war ja seinerseits eine Art Startschuss für viele folgende Found Footage Filme. Also Filme die dem Zuschauer weiß machen wollen, dass das was gezeigt wird von irgendwelchen Leuten per Videokamera gefilmt wurde und diese Kamera oder die Bänder dann irgendwann von jemandem gefunden wurden.

Im Falle von Blair Witch Project war es eine Gruppe Studenten die eine Dokumentation über die sogenannte Hexe von Blair drehen wollten und dabei verschollen sind. Das Material was gedreht wurde, zeigt dann der Film.

Nun setzt der zweite Teil an, der 20 Jahre später spielt und damit beginn, dass der Bruder einer in Teil 1 verschollenen Studentin im Internet ein Video findet dass einige Aufnahmen aus dem ersten Teil zeigt. In der Hoffnung das die Schwester vielleicht doch noch lebt, macht er sich mit ein paar Freunden auf den Weg zu der Stelle wo damals die Bänder gefunden wurden. Natürlich wird das Ganze auch auf Video festgehalten.

Abgesehen von der geringfügig anderen Ausgangslage verfolgt Blair Witch dasselbe Schema wie Teil 1. Die Kameraausrüstung ist jetzt etwas moderner und es sind ein paar mehr Leute mit unterwegs. Das wars dann aber auch schon mit den Unterschieden.

Wer den ersten Teil nicht kennt und noch nie einen Found Footage Film gesehen hat, mag das Ganze durchaus noch originell finden aber ansonsten holt das 2017 keinen mehr hinter dem Ofen vor. Der Film ist sicher nicht schlechter wie Teil 1 aber der hatte damals von dem Hype gelebt, dass es sich evtl. um echte Aufnahmen handelt und man Filme dieser Art bisher kaum gesehen hat. Diese Vorteile hat Teil 2 nicht und man denkt immer dass man das alles schon gesehen hat.

Die Insel der besonderen Kinder

Tim Burton hat ja in den letzten Jahren nicht mehr so die Filme gemacht mit denen ich so richtig viel anfangen konnte. Die Insel der besonderen Kinder ist da leider keine große Ausnahme obwohl das Thema geradezu geschaffen ist um von Burton phantasievoll in Szene gesetzt zu werden.

Der junge Jake bekommt von seinem Großvater immer wieder Geschichten erzählt in denen es um ein Kinderheim geht in dem Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben. Als der Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt wird Jake lange nicht damit fertig und muss in psychiatrische Behandlung. Im Rahmen der Behandlung kommt irgendwann die Idee an den Ort zu Reisen von dem der Großvater immer gesprochen hat. Dort sieht es zunächst so aus, als ob es das Heim schon seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gibt und nur noch eine zerbombte Ruine ist.

Über einen Tunnel gelangt Jake jedoch in eine Art Zeitschleife in der er das Heim und seine Bewohner im Jahr 1943 erleben kann. Wie er herausfindet hat es sein Großvater früher auch so gemacht.

Rein optisch ist es ein Burton Film durch und durch geworden. Überhaupt sind gerade die ersten zwei Drittel richtig gelungen. Das Finale ist mir ein bisschen zu sehr auf Effekthascherei aus und auch recht schnell abgehakt. Das reicht natürlich nicht um den Film komplett durchfallen zu lassen. Über weite Strecken macht er richtig Laune und hat auch genau die richtige Portion Humor.

Die Insel der besonderen Kinder ist sicherlich wieder ein besserer Tim Burton Film aber zu seinen besten würde ich ihn jetzt nicht zählen. Das heißt aber auch, dass er immer noch sehr gut ist.

DCTV – Folge 086: Filmwoche 07/2017

Starts am 16.02.2017

T2 Trainspotting

20 Jahre ist es nun schon her das Trainspotting veröffentlicht wurde und sich mit den Jahren zu einem richtigen Kultfilm gemausert hat. Da ist es natürlich immer ein Risiko, wenn man nach einer so langen Zeit plötzlich eine Fortsetzung auf den Markt schmeißt.

Wenn man sich aber den Trailer ansieht erkennt man, dass man hier nicht lieblos ans Werk gegangen ist. Neben Regisseur Danny Boyle ist auch die komplette Darstellertruppe rund um Ewan McGregor wieder mit von der Partie.

Da macht es natürlich Sinn, dass die Geschichte auch 20 Jahre später spielt. In Teil 1 erlebt man wie der von McGregor gespielte Renton erst Heroinabhängig ist, dann Clean wir und am Ende mit seinen Kumpels ein Drogenpäckchen für viel Geld verkauft. Aber anstatt die Kohle zu teilen macht sich Renton nachts mit dem Geld aus dem Staub. Nun, 20 Jahre später, kehrt er in seine Heimatstadt zurück, wo nicht jeder seiner ehemaligen Freunde gut auf ihn zu sprechen ist.

Ich bin noch etwas skeptisch, ob der Film richtig gut wird. Der Trailer zeigt erst mal kaum etwas an Handlung aber dafür freut man sich die ganze Truppe mal wiederzusehen. Ob das für einen fast zweistündigen Film reicht, werden wir sehen.

Blu-Rays der letzten Woche

Don’t Breathe

Hier haben wir es mit einem Film zu tun, der zumindest mal eine interessante Ausgangssituation hat. Ein paar Jugendliche brechen immer wieder in Häuser ein, um Wertgegenstände zu klauen. Eines Tages nehmen sie sich ein Haus vor, in dem eine große Menge Bargeld vermutet wird. Und da in dem Haus nur ein Blinder mit seinem Hund wohnt, scheint man leichtes spiel zu haben. Allerdings bekommt der Blinde den Einbruch mit und dreht schließlich den Spies um.

Auf der einen Seite ist es faszinierend, wie der Blinde mit seinen anderen Sinnen wie dem Gehör die Einbrecher im Haus ortet, aber zuweilen wird es auch etwas unrealistisch. Mal verhält er sich beinahe wie jemand der gerade erst erblindet ist um im nächsten Moment von einem Ort im Haus zum anderen zu gelangen wo man sich fragt, wie er das in der kurzen Zeit geschafft haben kann.

An solchen Sachen darf man sich also nicht stören. Auch die Wendung im letzten Drittel hat meiner Meinung nach dem Film nicht so richtig gut getan. Man hätte sich vielleicht wirklich ausschließlich auf das Katz und Maus Spiel im Haus beschränken sollen. Das hätte auch vermieden, dass die Spannung irgendwann mal raus ist.

Ein schlechter Film ist Don’t Breathe deshalb zwar nicht, aber der Beste Horrorfilm seit 20 Jahren, so wie es auf dem Cover steht, ist er auf keinen Fall.

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