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Blu-Ray der Woche

Loving Vincent

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The Visit

DCTV – Folge 039: Filmwoche 06/2016

Starts am 11.02.2016

Deadpool

Neben den Avengers hat Marvel mit den X-Men noch eine weitere Superheldentruppe am Start. Gab es bisher neben den eigentlichen X-Men Filmen nur noch Soloabenteuer von Wolverine, wird mit Deadpool jetzt eine neue Figur eingeführt, die gleich einen eigenen Film bekommt. Deadpool war zwar im ersten Wolverine Solo-Film schon mal zu sehen (auch vom selben Schauspieler verkörpert), aber wie es aussieht, wurde die Figur komplett neu gestaltet.

Das man Deadpool erst mal Solo auf die Menschheit loslässt, macht durchaus Sinn, wenn man sich mal den Trailer betrachtet. Klar geht es auch in den X-Men Filmen nicht immer zimperlich zur Sache aber hier wurden der Gewaltanteil und die derben Sprüche so angezogen, dass es in Amerika ein R-Rating gab. Die anderen Filme der Reihe kamen mit niedrigeren Altersfreigaben ins Kino.

Der Trailer macht auf jeden Fall einen guten Eindruck und im Kino dürfte es auch nicht langweilig werden.

Blu-Rays der letzten Woche

The Visit

the_visitWenn M. Night Shyamalan einen neuen Film raus bringt, wetzen die Kritiker schon die Messer. Nachdem er 1999 mit The sixth Sense als neues Wunderkind gefeiert wurde, gab es mit jedem Film den er danach heraus brachte mehr Prügel. Ich selber war mit den Nachfolgern Unbreakable und Signs noch ganz zufrieden aber dann lies das Interesse stark nach. Bei The Village und das Mädchen aus dem Wasser habe ich es bis heute nicht geschafft, die anzusehen ohne dabei einzuschlafen. The Happenig war ganz ok, Die Legende von Aang habe ich nie gesehen und After Earth hätte auch besser sein können.

Nun geht der Regisseur einen neuen Weg und macht einen kleinen Film für ein paar Millionen, die er aus eigener Tasche zahlt. Und wenn man ehrlich ist, war das nicht die schlechteste Idee. The Visit ist zwar mit seinem Video Doku Style alles andere als originell, baut aber eine gute Spannung auf und hat am Ende wieder eine Shyamalan-typische Überraschung. Die reicht zwar lange nicht an The sixth Sense heran, ist aber für ein ‘Oh, oh’ oder ‘ach du Scheiße’ allemal gut.

Kurz zum Inhalt: das Geschwisterpaar Becca und Tyler fahren aufs Land um ihre Großeltern zu besuchen, die sich noch nie gesehen haben. Ihre Mutter hat sich mit ihren Eltern vor Ewigkeiten zerstritten, sodass dieser Kontakt bisher nie zustande gekommen ist. Becca nimmt den ganzen Besuch auf Video auf, um damit evtl. eine Versöhnung von Mutter und Großeltern zu erreichen. Nur die benehmen sich irgendwie komisch.

The Visit hat eine ziemlich gute Mischung aus Thriller, Horror und Komödie wobei die komischen Momente den ein oder anderen stören könnten, denn die an sich bedrohliche Situation wird doch um einiges abgeschwächt. Ich mag es so wie es ist, da man merkt, dass der Regisseur nicht mit bitterem ernst an die Sache rangegangen ist, sondern das Ganze mit einem Augenzwinkern inszeniert hat. Das macht The Visit um einiges zugänglicher wie seine bisherigen Werke.

Der ganz große Wurf ist es zwar immer noch nicht aber gemessen an den Kosten sind die Einspielergebnisse mehr als gut und auch die Kritiker stimmen durchaus versöhnliche Töne an.

DCTV – Folge 018: Filmwoche 39/2015

Starts am 24.09.2015

Life

Ein kleiner Leckerbissen für Freunde von Biopics und James Dean.

Der Fotograf Dennis Stock lernt den gerade aufsteigenden Star James Dean kennen und schießt ein paar heute ziemlich bekannte Fotos von ihm. Von der Zeit, in der diese Fotos entstehen erzählt wohl der Film, in dem schon wieder Robert Pattinson mitmischt, der aber seine Sache wie man hört, ganz ordentlich macht. Pattinson spielt den Fotografen, Dane De Haan ist als James Dean zu sehen. De Haan hat ja schon zuletzt im zweiten Teil von Amazing Spider-Man als Harry Osbourne überzeugen können.

Mal schauen, wie sich das Duo so macht.

Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste.

Ich erwähne es hier nur mal, für den Fall dass jemand der ersten Teil gesehen hat. Ich habe ihn nicht gesehen und ich weiß auch nicht worum es ging, oder worum es in der Fortsetzung geht. Es sieht aber aus, als ob das gleiche Schema verwendet wird, wie bei Die Bestimmung oder Die Tribute von Panem.

Der Trailer macht wahrscheinlich nur Sinn, wenn man den ersten Teil gesehen, oder die Bücher gelesen hat. Was meint ihr? Taugt die Reihe was? Dann schaue ich mal, ob es in ein paar Monaten günstig ein Blu-Ray Doppelpack gibt.

The Visit

Hollywood Sorgenkind M. Night Shyamalan darf trotz schlechter Kritiken und finanziell nicht gerade gewinnbringender Filme trotzdem weiter Geschichten erzählen. War sein Erstling The sixth Sense die positive Überraschung schlechthin, so waren die Erwartungen an den Nachfolger Unbreakable einfach viel zu hoch. Und mit Signs war die Luft dann ganz raus.

Ich, und wahrscheinlich auch sonst keiner, glaubt, dass Shyamalan gerade mit The Visit an alte Erfolge anknüpfen kann. Gönnen würde ich es ihm aber bei dem im wackeligen Videokamera Look wirkenden Film, werden bestenfalls ein paar schaurige Momente drin sein. Aber das wäre ja schon mehr, wie in dem ein adere anderen Film von ihm in den letzten Jahren.

Blu-Rays der letzten Woche

Fast & Furious 7-Movie Collection

fastandfuriousIch gebe zu, dass ich bisher einen Bogen um die aus mittlerweile sieben Filmen bestehenden Reihe gemacht habe. Diese Straßenrennen mit aufgemotzten Autos und aufgepumpten Typen die den ganzen Film über im Muscleshirt rumlaufen ist nicht wirklich ein Thema das mich besonders anspricht. Deshalb habe ich die Serie, nachdem ich 2001 den ersten Teil gesehen habe, nicht weiter verfolgt. Und hätten die Produzenten nicht ein Einsehen gehabt und noch dem dritten Teil selber gemerkt, dass es so nicht weiter geht, würde ich wahrscheinlich heute nicht darüber schreiben.

Hauptgrund ist aber zunächst mal, dass ich die 7er Blu-Ray Box recht günstig bekommen habe und dann ging es unvorbereitet und ohne (naja Fast) Vorurteile ans gucken.

1. The Fast and the Furious

Der erste Teil war mir ja noch dunkel in Erinnerung und handelt von dem Undercover Agenten Brian O’Conner, der sich über ein illegales Straßenrennen Zugang zu der Gruppe rund um Dominic Toretto verschaffen will. Diese stehen in Verdacht, mit ihren aufgemotzten Autos Überfälle durchzuführen. Dabei verliebt sich Brian in Dominics Schwester und lässt ihn am Ende nach einem weiteren Überfall sogar entkommen.

Teil 1 legt den Grundstein für die Serie und führt alle wichtigen Personen ein, wobei das Ganze zu der Zeit natürlich noch nicht als Serie geplant war. Ein paar hübsche Autos, ganz ordentliche Handmade Stunts und ein gutes Tempo machen den ersten Teil zu einem ganz ordentlichen Film, aber auch nicht mehr

2. 2 Fast 2 Furious

Teil 2 macht ungefähr da weiter, wo der erste aufgehört hat, allerdings ohne die Truppe um Dominic. Brian wurde suspendiert, weil er Dom hat laufen lassen und fährt nun Straßenrennen. Dabei wird er geschnappt und soll als verdeckter Ermittler einen Drogenhändler enttarnen. Dafür holt er sich die Hilfe seines alten Freundes Roman Pearce.

Der zweite Teil ist im Prinzip eine Wiederholung des ersten, mit ein paar neuen Figuren und etwas ausgefeilteren Stunts. Das sieht alles ganz gut aus, wird durch die neue Figur Roman auch durch ein bisschen Witz aufgelockert, bietet am Ende aber nichts wirklich neues.

3. The Fast and the Furious: Tokyo Drift

Auf den ersten Blick hat der dritte Teil mit den Vorgängern nichts gemein. Es wird zwar immer noch getunt und gerast, aber mit neuen Figuren und neuem Handlungsort. Der junge Sean hat in seiner Heimat Amerika einiges in seinem Strafregister (natürlich wegen Autorennen) und wird deshalb zu seinem Vater geschickt, der in Tokyo wohnt. Dort braucht er aber nicht lange um in der Straßenrennszene zu landen und legt sich gleich mit Takashi an, einem Typen dessen Onkel Boss einer Verbrecherorganisation ist.. Bei der Aktion schrottet er das Auto von Han, einem Partner von Takashi, für den Sean dann arbeiten muss, um den Schaden zu bezahlen. Im Lauf der Geschichte kommt es zum Streit zwischen Han und Takashi und während einer Flucht kommt Han bei einem Autounfall ums leben.

Ganz am Ende taucht dann doch noch ein bekanntes Gesicht auf. Dominic fordert Sean zu einem Rennen auf, womit der Film endet.

Da in den Folgenden Filmen Han zur Hauptbesetzung gehört, muss man mit der Chronologie jetzt ein bisschen aufpassen. Tokyo Drift ist Zeitlich nach Teil 6 einzuordnen und ein Teil der Handlung passiert parallel zum Anfang von Teil 7. Das ist vielleicht etwas verwirrend aber eigentlich ganz cool gelöst.

4. Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile

Ab dem vierten Teil baut man auf eine kontinuierliche Handlung, die zwar vor Teil 3 angesiedelt ist, aber sich Filmübergreifend entwickelt. Zwar kann jeder Teil auch für sich allein stehen, sollte aber spätestens ab hier als Ganzes betrachtet werden.

Dominic wird immer noch von der Polizei wegen der Überfälle aus Teil 1 gesucht, Brian ist jetzt beim FBI und Dominics Freundin wird ermordet. Der schwört Rache und bei der Suche nach dem Mörder trifft er erstmals wieder mit Brian zusammen, der ebenfalls in dem Fall ermittelt. Schließlich arbeiten sie zusammen und erledigen den Killer. Dominic wird verhaftet und trotz Mithilfe bei der Aufklärung des Falls zu 25 Jahren Knast verurteilt.

Der Film endet mit einer Befreiungsaktion, die von Brian angeführt wird.

Mit diesem Film wird die Reihe ein wenig erwachsener, auch wenn die Handlung immer noch Aufhänger für waghalsige Stunts ist. Die richtige Richtung wird aber eingeschlagen.

5. Fast & Furious Five

Dieser schließt nahtlos an den Vorgänger an und zeigt die dort begonnene Befreiungsaktion komplett. Die Truppe flüchtet nach Südamerika wo sie, um an Geld zu kommen an einem Überfall teilnehmen, der aber schief geht. Hier wird mit dem Agenten Hobbs eine neue Figur eingeführt, der nun hinter der Gruppe um Dominic her ist.

Um finanziell endlich auszusorgen wird ein Plan ausgeheckt, einem Geschäftsmann mehrere Millionen Dollar zu stehlen. Das ganze Endet damit dass ein rissiger Tresor an Autos durch die Straßen geschleift wird.

Für mich zählt der fünfte Teil, gerade auch wegen der Tresor Nummer zu einem der besten Teile der Reihe. Das Ganze ist zwar so dermaßen Unrealistisch aber auch verdammt gut gemacht. Also nicht nachfragen sondern genießen.

6. Fast & Furious 6

Zu Beginn ist alles in Butter. Mit den gestohlenen Millionen machen sich alle ein schönes Leben. Nur der Agent Hobbs hat seine Problemchen mit einer Bande, die ihr Unwesen treibt. Er bittet Dominic um Mithilfe da er ihn ja zuletzt hat laufen lassen. Der will erst nicht, als aber ein Bild auftaucht das Doms verstorbene Freundin äußerst Lebendig als Mitglied dieser Bande zeigt, willigt er ein. Am Ende werden alle begnadigt und kehren in ihr altes Zuhause aus dem ersten Teil zurück

7. Fast & Furious 7

Zu Beginn gibt es ein paar Szenen, die es auch schon in Tokio Drift zu sehen gab. Zunächst wird Doms Haus durch eine Paketbombe zerstört. Er erfährt, das Han tot ist und reist nach Japan um seine Leiche zu holen. Dort trifft er auf Sean, der ihm ein paar Gegenstände gibt, die Han bei sich hatte. Danach beginnt die Jagd nach dem Mörder und gleichzeitig nach einem neuartigen Ortungssystem.

Der Film ist vollgepackt mit Actioneinlagen und vielen Schauplätzen. Es geht fast um die ganze Welt aber zwischendrin und gerade am Ende werden auch mal sehr ruhige Töne angeschlagen. Dies hat wohl auch hauptsächlich mit dem Tod von Brian Darsteller Paul Walker zu tun, dessen Szenen ja erst zur Hälfte im Kasten waren. Dadurch musste das Drehbuch umgeschrieben werden und die noch unbedingt notwendigen Szenen wurden mit Walkers Brüdern und digitalen Effekten realisiert, was auch ganz gut gelungen ist.

Unabhängig davon wäre der Film ein schöner Abschluss der Reihe, wenn nicht schon ein achter Teil in Planung wäre. Grundsätzlich wären nämlich alle Handlungsfäden aufgelöst und die Geschichte abgeschlossen. So aber wird Fast & Furious für das Studio weiterhin eine gute Einnahmequelle sein.

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