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Steven Spielberg

News und Senf KW 12/13 2018

Weiter geht es mit Klatsch und Tratsch 🙂

Terminverschiebungen bei neuen X-Men Filmen

Eigentlich sollten in diesem Jahr zwei neue Filme aus der X-Men Reihe erscheinen. Zum einen Dark Phoenix, der die Fortsetzung zu Apocalypse ist und zum anderen New Mutants, der sich mit bisher noch nicht gezeigten jungen Mutanten beschäftigen soll.

Dark Phoenix soll nun im Frühjahr 2019 erscheinen was aber lediglich auf Terminprobleme mit den Darstellern für einige Nachdrehs zu tun haben soll. Alles also halb so wild und nicht weiter ungewöhnlich.

Bei den New Mutants sieht es schon ein wenig anders aus. Der sollte ursprünglich diesen April anlaufen und einen Trailer gab es auch schon. Nun wurde das ganze Projekt auf Herbst 2019 verschoben. Als Begründung hört man unter anderem, dass ein großer Teil des Films neu gedreht werden soll, weil er den Machern nicht gruselig genug geworden ist und noch weitere Figuren eingebaut werden sollen. Wenn man sich den Trailer anschaut kann man das gar nicht glauben.

Wie auch immer, die Fans werden wohl 2018 ohne die X-Men auskommen müssen (Deadpool mal außen vor). Dafür gibt’s dann 2019 ein Doppelpack und auf die New Mutants bin ich besonders gespannt.

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18517918.html

Steven Spielberg: Keine Oscars für Netflix Filme

Regisseur Steven Spielberg möchte nicht, dass Netflix Filme mit Oscars ausgezeichnet werden können.

Bisher gibt es eindeutige Regeln, welcher Film für einen Oscar nominiert werden darf. Unter anderem muss der Film im entsprechenden Jahr mindestens eine Woche in einem amerikanischen Kino gelaufen sein. Das heißt, das Filme, die ausschließlich auf Plattformen wie Netflix oder Amazon veröffentlicht werden, gar nicht nominiert werden dürfen.

Nun sind aber die Streaming Jungs nicht dumm und bringen potentielle Kandidaten einfach mal für eine Woche in irgendein kleines Kino und schon sind sie qualifiziert. Ich persönlich bin da auf der Seite von Spielberg. Der Oscar ist nun mal ein Preis für Kinofilme und wenn man nicht fürs Kino produziert sondern für die heimischen Wohnzimmer, dann gibt’s auch keinen Anspruch auf einen Kinofilm Preis.

Ich will die Streamingdienste und ihren Milliardenschweren Vorstoß in die Unterhaltungswelt gar nicht verteufeln. Gerade auf dem Seriensektor wird da zum Teil großartiges produziert aber wenn es um Filme geht, will ich nach wie vor die Möglichkeit haben, diese auch im Kino zu sehen ohne vorher irgendwo ein Abo abschließen zu müssen.

Die Filmwelt wird sich auf jeden Fall in den nächsten Jahren verändern. YouTube, Netflix und Co. haben große finanzielle Polster mit denen sie dem ein oder anderen Regisseur Projekte finanzieren können, die den großen Filmstudios zu heiß sind. Selbst ein Martin Scorsese dreht für Netflix.

Aber warum können die Streamingdienste nicht einfach die Filme produzieren, ganz regulär und nicht nur für die Oscars ins Kino bringen und dann ein paar Monate später die Heimkinoauswertung auf ihren Portalen (zunächst) exklusiv machen.

Es ist zwar billiger, einfach eine Datei irgendwo bereitzustellen als einen Kinovertrieb zu organisieren aber will denn wirklich jemand diese Werbung sehen: Star Wars Episode 9 demnächst exklusiv auf deinem Smartphone?

Nee, ich nicht.

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18517890.html

Karate Kid kommt zurück

Wie oben schon erwähnt, können die Streamings ganz gut mit Serien. In dem Fall ist es YouTube, die die Karate Kid Reihe aus den 80/90ern in Form einer Serie nun fortsetzen. Nun wurde ein erster langer Trailer veröffentlicht, der Karate Kid Daniel Larusso (wieder gespielt von Ralph Macchio) als erfolgreichen Autoverkäufer zeigt. Gleichzeitig macht sein ehemaliger Gegner aus dem ersten Film Johnny die legendäre Karate Schule Cobra Kai wieder auf.

Schade, dass man auf so etwas eher durch Zufall stößt. Mich würde die Serie auf jeden Fall interessieren, obwohl bisher noch nicht mal klar ist, ob sie auch in Deutschland veröffentlicht wird. Ich bleibe dran.

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18517826.html

Gefährten (Kino)

Endlich mal wieder ein Kinobesuch. Als ersten Film in diesem Jahr habe ich mir Steven Spielbergs Gefährten (Originaltitel: War Horse) ausgesucht. Gleich vorweg möchte ich anmerken, dass man kein Pferdenarr sein muss, um dem Film was abzugewinnen (bin auch keiner), obwohl das Pferd ja die Hauptrolle spielt. Im Gegenteil. Zartbesaitete Pferdeliebhaber dürften wahrscheinlich bei der ein oder anderen Szene eher wegsehen, da die Pferdchen schon so einiges aushalten müssen.

Die Geschichte spielt zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Ein paar Jahre vor dessen Ausbruch bringt der Vater des jungen Albert ein Pferd von einer Auktion mit nach Hause. Obwohl es sich für die Arbeit auf dem Feld der Rasse wegen eigentlich nicht eignet, versucht Albert, das Pferd dafür zu dressieren, was ihm letztendlich auch geling. Natürlich entsteht dabei die typische Mensch<>Pferd Freundschaft. Als dann der Krieg ausbricht und der Vater dringend Geld braucht, wird das Pferd an die Armee verkauft. Albert will sich daraufhin freiwillig als Soldat melden, ist aber noch zu jung.

Von da ab liegt bei dem Film das Augenmerk auf Joey (so heißt das Pferd) und wie es im Krieg erst auf englischer, dann auf deutscher Seite „dient“, zwischenzeitlich noch bei einem Mädchen mit ihrem Großvater lebt, um schließlich am Ende im wahrsten Sinne des Wortes zwischen die Fronten zu geraten.

Gefährten ist anfangs sehr gemächlich erzählt. Spielberg nimmt sich hier viel Zeit mit den Charakteren was dem Film, wie ich finde, auch sehr gut tut. Was mir besonders gefallen hat, waren die Szenen auf den Schlachtfeldern. Wer hier eine Landung in der Normandie aus Der Soldat James Ryan erwarten, wird enttäuscht. Nicht nur, dass hier Großteils auf blutige Einlagen verzichtet wird sondern auch wegen der ruhigen Kameraführung, die das krasse Gegenteil zur heutzutage vielge“liebten“ Wackeloptik ist. Die Szenen erinnern eher an den Stanley Kubrick Film Wege zum Ruhm.

Wie man nun sicherlich schon raus lesen kann, hat mir der Film ausgesprochen gut gefallen. Die Bilder sind bis zum letzten, herrlich roten, Sonnenuntergang stimmig und John Williams ist seit langem mal wieder eine richtig gute Musik gelungen. Einige behaupten ja, dass dies Spielbergs bester Film bisher wäre, aber das würde ich jetzt nicht so stehen lassen. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass er in Zukunft bei mir unter den Top 3 landet.

Lange Rede, kurzer Sinn: ein Pferd braucht vier Hufeisen, ich lege noch eins dazu, das macht: 5 von 5.

Zuletzt gesehen: A.I. – Künstliche Intelligenz (DVD)

OK, der Film ist schon ein bisschen älter (2001) und die DVD steht auch schon sehr lange bei mir im Schrank. Habe ihn damals direkt nach dem Kauf gesehen und ihn mehr oder weniger als „Schlaftablette“ eingestuft und im Schrank verbannt. Bis gestern:

FILM:

A.I. basiert auf der Kurzgeschichte „Supertoys last all summer long“ von Bryan Aldiss und wurde schon seit Mitte der 80er von Stanley Kubrick zusammen mit Steven Spielberg entwickelt. Das Spielberg Regie führen sollte, hatte Kubrick noch zu seinen Lebzeiten geplant, auch wenn immer wieder behauptet wird, dass der Film mit Kubrick als Regisseur anders ausgesehen hätte. Das mag zwar sein, aber er hatte sicherlich auch einen Grund, warum er die Regie lieber an Spielberg abgeben wollte. Dennoch sieht man eigentlich im ganzen Film Kubricks Einfluss. Die Kameraeinstellungen, Schnitt, Tempo, die Set´s, die viel auf Kubricks Storyboards basieren usw.

Die Handlung selbst ist relativ simpel und kann am ehesten mit Pinocchio verglichen werden. Ein neues Robotermodell wird gebaut, um als Ersatz in Kinderlosen Familien zu dienen. Das erste Modell ist der „elfjährige“ David (gespielt von Haley Joel Osment), der in eine Familie kommt, wo der echte Sohn im Koma liegt. Zusammen mit David wird ein Code geliefert, den nur die Mutter anwenden kann und auch nur dann, wenn sie sich wirklich sicher ist. Dieser Code aktiviert in dem kleinen Roboter Menschliche Gefühle und die Liebe zur Mutter. Es kommt was kommen muss. Die Mutter aktiviert den Code, kurze Zeit Später wacht der echte Sohn aus dem Koma auf und kann sich mit dem „Roboterbruder“ natürlich nicht anfreunden. Er stiftet David immer wieder zu schlimmen Sachen an und bald sehen die Eltern in David eine Gefahr für die Familie. Worauf ihn die Mutter schließlich im Wald aussetzt. David macht sich, in Begleitung seines Teddybären (ein so genanntes Supertoy, dass sprechen, denken und laufen kann) auf die Suche nach der Blauen Fee, die er aus Pinocchio kennt (wurde von der Mutter vorgelesen). Die soll aus ihm einen echten Jungen machen, damit er wieder nach Hause gehen kann und ihn seine Mutter dann genauso lieb hat, wie ihren richtigen Sohn. Er gelangt mitten in eine Treibjagd auf Roboter, wo er auch gefangen genommen wird und zu einem großen Fest geschleppt wird, wo die gefangenen Roboter zur Belustigung der Menschen hingerichtet werden. Mit Hilfe von Gigolo Joe, einem Liebesroboter, (gespielt von Jude Law) gelingt ihm die Flucht. Joe hilf David bei der Suche nach der blauen Fee, die sie schließlich ins überschwemmte Manhattan führt (Der Film spielt ja in der Zukunft).

An der Stelle beende ich mal die Inhaltsangabe. Diese ersten zwei Drittel des Films unterscheiden sich ein wenig vom letzten Teil. Das erste Drittel war ein ruhiges Familiendrama, das zweite eine Art Roadmovie. Düster, Rasant und auch etwas brutal. Bis hierhin wird im allgemeinen gesagt, dass diese ersten zwei teile großteils von Kubrick kommen und das letzte Drittel fast ausschließlich Spielbergs Idee war. Auf den ersten Blick sieht das auch wirklich so aus. Etwas Kitschig und ein seltsames Ende. Wenn man allerdings den Film im ganzen etwas genauer betrachtet und sich auch seine eigenen Gedanken zum Ende macht, steckt auch im letzten drittel viel von Kubrick. Das Ende verrate ich jetzt hier mal nicht.

Insgesamt hat mir A.I. bei diesem zweitem Mal anschauen doch überraschend gut gefallen. Sicher kein Film für einen gemütlichen, entspannten Abend aber wenns etwas anspruchsvoller sein soll, kann man ihn doch mal mit ins Programm nehmen. Eine Chance hat er sicher verdient.

DVD:

Der 5.1 Ton ist eher unauffällig aber klar und räumlich und für diese art von Film absolut ausreichend.

Mehr zu bemängeln habe ich da schon am Bild. Ob nun gewolltes Stilmittel oder Fehler beim erstellen. Das Bild ist ziemlich „grobkörnig“ und auch an schärfe fehlt es etwas. Das ganze fällt natürlich auf meinem neuen FullHD sehr extrem auf, allerdings hatte ich auch beim ersten ansehen (noch auf der 82er 16:9 Sony Röhre) schon einen ähnlichen Eindruck vom Bild.

Die Extras des 2DVD-Sets sind reichlich und auch recht ordentlich zusammengetragen.

Alles in allem ein guter Film auf einer guten DVD, bei der man nur das Bild etwas bemängeln kann.

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