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Star Wars

Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi (Kino)

Mittelteile von Trilogien haben es ja immer etwas schwer und die neueste Star Wars Episode macht es einem da nicht gerade leichter. Nachdem ich schon von Episode 7 nicht so sehr begeistert war, weil es für mich eher ein Remake von Episode 4 war, hatte ich an Nr. 8 auch weniger Erwartungen. Aber selbst mit runtergeschraubter Erwartungshaltung, kommen die letzten Jedi etwas unrund daher. Um die störenden Sachen besser zu beschreiben ist es leider unumgänglich detailliert auf die Handlung einzugehen. Deshalb hier die Warnung:

Spoiler…

Episode 8 schließt erstmals direkt an den Vorgänger an, oder versucht es zumindest. Zu Beginn geht es gleich mit einer Raumschlacht zwischen Widerstand und Erster Ordnung los. Das passt irgendwie zeitlich nicht mit dem zusammen was gerade auf dem Inselplaneten passiert wo Rey gerade Luke sein altes Lichtschwert überreicht. Dies war ja die letzte Szene in Episode 7. Rey will ein paar Erklärungen über die Macht und die Jedi aber Luke will mit dem ganzen Scheiß nix mehr zu tun haben. Natürlich ändert er irgendwann seine Meinung.

In der Zwischenzeit sind die Reste der Widerstandsflotte auf der Flucht vor den Zerstörern der ersten Ordnung. Dieses, ich nenne es mal Elefantenrennen, ist im Grunde eine der Haupthandlungen des Films. Die Zerstörer holen langsam auf und den Widerständlern geht der Sprit aus. Nach und nach werden die Schiffe abgeschossen und es gehen bei einem Angriff auf einen Schlag ein paar bekannte Figuren wie Admiral Ackbar drauf. Dabei kommt es zu der für mich blödesten Szene des Ganzen Films. Leia, jetzt Generalin, wird dabei ins Weltall gepustet und dürfte das eigentlich nicht überleben. Aber plötzlich gehen die Augen auf und sie schwebt wie an einem Seil gezogen, zurück ins Raumschiff. Auch wenn sie eine Skywalker ist, hat sie bisher nie wirklich die Macht benutzt und ist, soweit ich weiß auch nicht ausgebildet worden. Und jetzt überlebt sie einfach mal so ohne Schutzausrüstung einen Ausflug ins Weltall.

Bösewicht Kylo Ren hat mir allerdings besser gefallen wie noch in Episode 7. Man weiß nie woran man bei ihm ist. Und das sorgt auch für die größte Überraschung des Films. Der oberste Anführer Snoke hat in Ep 8 mehr Screen Time wie noch beim Vorgänger und wird eigentlich auch zu einem richtig fiesen Bösewicht aufgebaut. Nur Plötzlich wird er von Kylo Ren einfach zersäbelt. Sicherlich etwas, womit keiner gerechnet hat und auf den ersten Blick auch eine coole Idee. Aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, ist die komplette Figur nun (stand Heute) für die neue Trilogie komplett überflüssig. Wer oder was war Snoke? wie ist er an die Spitze der Ersten Ordnung gekommen? Verwandt mit dem Imperator? Darauf gibt es keine Antworten und ich habe das Gefühl, dass auch Ep 9 da nix liefern wird. Für mich sieht es so aus, als habe man eine durchaus interessante Figur für einen billigen Schockeffekt über die Klinge springen lassen.

Vielleicht wollte man auch nur vermeiden, dass die Leute wieder das Gefühl haben, als würden sie den Imperator 2.0 sehen und somit nur wieder eine Variation der anderen Filme. Das Gefühl kommt aber trotzdem auf. Die Snoke Teilungsszene mit dem ganzen drumherum erinnert sehr stark an das Duell Vader, Luke und Imperator aus Episode 6. Und die anschließende Flucht der Rebellen, bzw. des Wiederstands auf den Planeten mit der salzigen Oberfläche und dem Bodenangriff der Ersten Ordnung hat man auf dem Eisplaneten Hoth in Ep 5 auch schon mal gehabt.

Die letzten Jedi bietet viele Schauplätze zwischen denen immer wieder hin und her gewechselt wird und gerade in der zweiten Hälfte hatte ich den Eindruck als wollten die Macher den Film überhaupt nicht enden lassen. Es geht immer wieder weiter und so gibt es gar keinen richtigen Höhepunkt am Ende. Auch keinen wirklichen Cliffhanger. Denn viele Sachen sind schon auserzählt und ich weiß nicht, was da in Episode 9 noch alles kommen soll. Das was Ep 8 zu bieten hat, hätten andere wahrscheinlich in 2 Filme gepackt. Und wenn für 9 nicht irgendwas komplett neues mit eingeführt wird kann ich mir nicht vorstellen, dass das Zusammenführen der jetzt noch offenen Fäden für einen kompletten Film reicht.

Noch ein paar Sätze zu Luke Skywalker. Der muss im Vergleich zum Vorgänger hier endlich mal was für sein Geld tun. Schauspielerisch ist das echt in Ordnung aber zu Beginn ist er mir eine Spur zu ‘abgefuckt’. Mit Beginn des Trainings mit Rey wird es besser, auch wenn letztendlich erst Yoda erscheinen muss, damit er den Arsch endgültig hoch bekommt.

Yoda ist ein gutes Stichwort. War schön ihn zu sehen, aber die Art wie er sich gibt passt überhaupt nicht zu ihm. Das ist kein alter waiser Jedimeister, der immerhin schon eins mit der Macht geworden ist, sondern der komische aufgedrehte Kautz den er bei seinem ersten Treffen mit Luke in Ep 5 spielt. Schade, da hätte ich mir etwas mehr Würde erhofft.

Luke selber bekommt am Ende einen richtig starken Auftritt, der ihn aber letztendlich das Leben kostet. Allerdings bekommt er keinen schönen Abgang, da hätte er etwas mehr verdient. Ich gehe aber mal stark von aus, dass er in Ep 9 als Machtgeist in Erscheinung treten wird.

Da ist also einiges, was ungereimt war oder mir einfach nicht gefallen hat. Das ging bis zur letzten Szene mit dem Stalljungen wo ich nur noch drauf gewartet habe, dass er sich seinen Besen zwischen die Beine klemmt und in bester Harry Potter Manier davon fliegt. Ich hoffe, da wird kein nervendes Balg herangezogen wie es der kleine Anakin in Episode 1 war.

Wie man sieht, ist Episode 8 kein Film der besser wird, je länger man drüber nachdenkt. Das ist zumindest mein aktueller Stand zu der ganzen Sache. Lust ihn mir noch mal anzusehen (spätestens zu Hause auf Blu-Ray) habe ich allerdings schon. Denn trotz der, zugegebenermaßen, vielen Kritikpunkte war der Film zu keiner Zeit langweilig, sah klasse aus und Star Wars Feeling gab es auch genug. Man muss den Machern auch zugutehalten, dass es ziemlich Mutig war, einen Star Wars Film so zu machen, denn die doch sehr geteilten Meinungen zeigen, dass man negativen Stimmen durchaus in Kauf genommen hat. Und auch die Einspielergebnisse deuten darauf hin, dass 8 lange nicht so viel Geld einspielen wird wie 7.

DCTV – Folge 124: Filmwoche 50/2017

Starts am 14.12.2017

Star Wars Episode 8 – Die letzten Jedi

Das neueste Star Wars Abenteuer konnte ich mir leider noch nicht ansehen, das ist aber in den nächsten Tagen fest eingeplant. Was ich dann davon halte, werde ich in der nächsten Woche dann berichten.

Die bisherigen Kritiken kann man ja nur mit Vorsicht genießen um nicht zu viel vorab verraten zu bekommen. Was man aber heraushört ist, dass sich die Filmwelt wohl nicht wirklich einig ist. Das geht vom besten bis zum schlechtesten Film der Reihe. Zumindest ist es mit 152 Minuten der bislang längste Teil der Reihe und er schließt nahtlos an Episode 7 an. Das gab es ja bisher auch noch nicht.

Auf jeden Fall wird der Film wieder sein Publikum finden und Disney Milliarden in die Kasse spülen. Ob zu Recht, wissen wir in ein paar Tagen.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

Wonder Woman

Den bisher besten Film des DC Universums habe ich hier schon besprochen und die positive Meinung gilt auch weiterhin. Deshalb soll es hier jetzt nicht weiter um den Film sondern die Blu-Ray selber gehen.

Bei der soll an ein paar Stellen der Ton nicht ganz synchron zum Bild sein. Da ich vorher nicht wusste um welche Stellen es sich handelt ist es mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen. Aber da es eine Umtauschaktion geben soll, wird jeder den es stört eine korrigierte Fassung bekommen können.

 

Monsieur Pierre geht online

Den Franzosen Pierre Richard hätte ich auf dem Cover nicht wiedererkannt. Allerdings habe ich ihn auch zuletzt in den 80ern in einem Film gesehen. Nun spielt er die Hauptrolle in einer ‘kleinen’, frischen französischen Komödie.

Er spielt den griesgrämigen Witwer Pierre, der kaum noch das Haus verlässt. Um ihn ein wenig aus seinem Schneckenhaus zu locken bittet seine Tochter den Freund ihrer Tochter dem alten Mann ein wenig die Welt der Computer und des Internets zu zeigen.

Nach anfänglicher Skepsis findet Pierre gefallen an dem neuen Spielzeug. Besonders als er eine Dating Webseite findet und sich mit einer jungen Frau anfreundet. Da er als Profilbild ein Foto seines ‘Lehrers’ benutzt hat, muss der dann später beim ersten Treffen natürlich auch ran.

Monsieur Pierre geht online ist eine richtig feine Komödie geworden, ohne das da mit dem Holzhammer versucht wird, lustig zu sein.

The Walking Dead Staffel 7

Die Serie um die lebenden Toten geht nun auch schon in die siebte Runde. Wobei die titelgebenden Zombies eigentlich gar keine große Rolle mehr spielen. Staffel 7 führt den neuen Oberschurken Negan ein, der von seiner Basis aus alle im Umkreis liegenden Gemeinden abkassiert. Wer nicht genug Vorräte liefern kann, wird bestraft.

So geht es hier auch nicht mehr darum, sich vor den fleischfressenden Zombies zu schützen, sondern Negan in Sicherheit zu wiegen und in der Zwischenzeit genug Waffen und Leute zusammenzubekommen um Negan und seine Truppe auszuschalten.

Dass Zombies nicht mehr das größte Problem sind sah man ja schon in den letzten Staffeln. Dadurch geht für mich leider ein bisschen die Atmosphäre flöten, die die ersten Staffeln ausgemacht hat. Trotzdem hat die Serie durch Negan neuen Schwung bekommen auch wenn man wieder mal ein bisschen Probleme mit chronologischer Erzählweise hatte. Dies ist aber nicht so ausgeprägt wie in anderen Staffeln.

Das Staffelfinale ist wieder ein richtiges Highlight, obwohl es lange keinen so fiesen Cliffhanger gibt wie in der sechsten Staffel.  Was nach wie vor nervt ist die Bildqualität und auch da wiederhole ich mich gerne. Das Bild ist zum Teil wieder mal extrem verrauscht. Das soll zwar zum Stil der Serie gehören aber gefallen tut es mir trotzdem nicht.

DCTV – Folge 097: Filmwoche 18/2017

Starts am 04.05.2017

Sieben Minuten nach Mitternacht

Heute mal wieder ein Film bei dem es nicht s einfach sein wird, ihn im Kino anzusehen. Wenn er irgendwo läuft dann entweder in der Originalversion und/oder in den kleinsten Sälen. Was schade ist, denn wenn man nach den Trailern geht, haben wir es hier mit einem Film zu tun der für die ganz großen Leinwände gemacht wurde.

Es geht um einen zwölfjährigen Jungen der Angst um seine kranke Mutter hat, in der Schule verprügelt wird und auch noch ärger mit seiner Großmutter hat, bei der er leben soll. Als er eines Nachts mal wieder aus einem Alptraum erwacht ist ein großer Baum vor seinem Fenster lebendig geworden und ruft nach ihm.

Dramatische Geschichte und phantasievolle Bilder die ein wenig an Pans Labyrinth erinnern, auch wenn der Baum ein wenig Ähnlichkeit mit jemandem der Guardians of the Galaxy hat. Das könnte durchaus ein Film sein, der mir gefällt.

Blu-Rays der letzten Woche

Rogue One – A Star Wars Story

Pünktlich zum Welt Star Wars Tag wurde nun Rogue One für die Heimkinos veröffentlicht. Da der Film hier schon mehrfach Thema war, will ich auch gar nicht so ausführlich drauf eingehen.

Rogue One spielt zeitlich unmittelbar vor den Ereignissen von Episode IV und handelt von der Erbeutung der Pläne für den Todesstern. Das hat zur Folge, dass einige Figuren aus der ersten Trilogie aber auch aus der zweiten auftauchen. Somit ist der Film ein sehr gutes Bindeglied zwischen den Episoden 3 und 4 und eigentlich auch mehr als nur ein Spin-Off.

Es ist erstaunlich gut gelungen die Optik aus Episode IV einzufangen und trotzdem Effektmäßig auf der Höher der Zeit zu sein. Auch ist Rogue One um einiges härter und dreckiger aus die ‚echten‘ Star Wars Filme. Überhaupt ist hier der Titel Star Wars das erste Mal richtig passend.

In meinem letzten Artikel über Rogue One hatte ich bemängelt, dass der Anfang mit den vielen Ortswechseln ein bisschen verwirrend rüberkommt. Das muss ich aber nach der zweiten Sichtung etwas abmildern. Das Ganze wirkt doch mehr aus einem Guss wie damals im Kino. Trotzdem kann man nicht leugnen, dass der Film immer ein wenig gehetzt wirkt.

Es passiert in den 134 Minuten aber auch so einiges wenngleich die eigentliche Handlung eher simpel ist. Drumherum wird sich halt auch um viele kleinere Handlungsstränge gekümmert. Das hat natürlich den Vorteil, dass zu keiner Zeit auch nur im Ansatz Langeweile aufkommt.

Rogue One ist und bleibt eine echte Überraschung denn das sich der Film so dermaßen gut in die Star Wars Saga einfügen würde, damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Und wenn man bei den weiteren Spin Off Filmen ähnlich sorgfältig zu Werke geht, dürfen da gern auch noch ein paar mehr kommen.

Rogue One – A Star Wars Story (Kino)

Seit der Mäusekonzern die Marke Star Wars übernommen hat, hat sich ja einiges getan. Neue Serie, neue Trilogie und auch die Ankündigung zusätzlich zur eigentlichen Saga Filme ins Kino zu bringen. Diese sollen ebenfalls im zwei Jahres Rhythmus erscheinen, sodass der Fan jedes Jahr zu Weihnachten einen neuen Film unter den Baum gelegt bekommt.

Mit Rogue One macht man nun den Anfang der sogenannten Spin Offs die unter dem Titel A Star Wars Story laufen. Das Thema des Films finde ich sehr gut gewählt. Die Baupläne des (ersten) Todessterns sollen gestohlen werden um eine Schwachstelle zu finden. Somit ist der Film direkt vor Episode IV angesiedelt und hat dadurch auch einige Gastauftritte bereits bekannter Figuren.

Ich bin mir nicht sicher inwieweit man das nennen von auftretenden Figuren als Spoiler wertet, deshalb hier die Warnung für alle die sich gerne überraschen lassen…

Grundsätzlich sollte schon allein vom Zeitraum wo das Ganze spielt klar sein, wer alles dabei ist. Auch die Trailer waren oft mehr als deutlich. Gerade was Darth Vader betrifft. Der hat zwar keine Riesenauftritte aber Rogue One ohne ihn wäre undenkbar. Genauso Gouverneur Tarkin, der Kommandant des Todessterns. Den muss ich hier nennen, weil er einer der wenigen kleinen Kritikpunkte ist. Die Macher standen hier vor dem Problem, dass jeder weiss, wie Tarkin in Episode IV aussieht und so muss er auch in Rogue One aussehen. Der ehemalige Tarkin Darsteller Peter Cushing ist 1994 verstorben aber selbst wenn nicht wäre er jetzt schon über 100.

Deshalb wurde sein Gesicht per Computer eingefügt. Das sieht mal richtig gut aus aber dann wieder irgendwie unnatürlich steif. Hauptsächlich wenn er läuft. Das ist kein Riesendrama und er hat auch keine Hauptrolle aber ich wollte es mal erwähnen. Bei einer anderen bekannten Figur die auf die Weise einen Auftritt im Film bekommt, fällt es gar nicht auf. Sie hat allerdings auch nur eine Szene.

Neben dem meiner Meinung nach, wieder mal, ziemlich schwachen 3D gibt’s dann nur noch eine Sache die mich ein wenig gestört hat. Und das sind die vielen Ortswechsel am Anfang des Films. Man wird da in kurzer Zeit mit vielen neuen Figuren und Welten bombardiert und ich habe eine Weile gebrauch bis ich richtig im Film drin war.

Dann aber ist Rogue One Star Wars vom feinsten bei dem es sicherlich bei mehrmaligem Gucken immer noch was zu entdecken gibt. Der Film gehört definitiv auch zu jedem Star Wars Marathon dazu. Immerhin gelingt ihm etwas, was bei Episode III nicht so gut gelungen ist: einen perfekten Übergang zu Episode IV.

DCTV – Folge 076: Filmwoche 50/2016

Starts am 15.12.2016

Rogue One: A Star Wars Story

Dezember heißt ja neuerdings Star Wars Zeit. Kommt doch nun jedes Jahr ein neuer Film aus der Galaxis weit weit entfernt. Während die Hauptfilme (Episode 7-9) die offizielle Filmreihe im 2-jahres Rhythmus weitererzählen, kommt mit Rogue One nun der erste von bisher drei Angekündigten Spin Off Filmen, die ebenfalls im 2-jahres Rhythmus erscheinen. Diese gehören zwar nicht zur eigentlichen Saga, weshalb es auch keine Episode im Titel gibt, aber sie werden eng damit in Verbindung stehen.

Mit Rogue One hat man sich eine Geschichte ausgesucht, die im Prinzip der Auslöser für Episode IV ist und das führt uns quasi zurück zur Geburt von Star Wars. Es sollen die Baupläne des ersten Todessterns erbeutet werden, welche Prinzessin Leia am Anfang von Episode IV dem kleinen R2D2 zu fressen gibt.

Wenn man den Trailern und ersten Stimmen glauben darf, scheint das Konzept aufzugehen. Kleinere Bedenken habe ich noch ein wenig, wegen den Querelen, die es im Vorfeld zwischen Regisseur und Studio gegeben haben soll und das man einen Reinrassigen Kriegsfilm ein wenig familientauglicher gestallten wolle. Ich hoffe mal, dass sich diese Änderungen im Nachhinein in Grenzen halten.

Blu-Rays der letzten Woche

Star Trek Beyond

star_trek_3Zum dritten Teil der neuen Star Trek Reihe habe ich ja hier schon mal meine Meinung geschrieben, weshalb ich mich nun ein wenig kürzer fassen kann.

Der Film hat im Kino sehr gut funktioniert und das tut er auch zu Hause. Ein paar negative Äußerungen habe ich bezüglich der 3D Version gehört, aber da zu Hause keine 3D Filme schauen kann (und auch nicht will), kann ich das natürlich auch nicht bestätigen.

Die 2D Version ist zumindest qualitativ sehr ordentlich und präsentiert den an sich schon guten Film auch anständig auf der großen Glotze.

Jetzt kann man nur hoffen, dass es auch weiter geht denn ich mag die (nun schon nicht mehr ganz) neue Crew. Gerüchten zufolge soll im nächsten Teil Kirks Vater wieder mit dabei sein, was ja eigentlich nur mit einer Zeitreise funktionieren kann, da dieser ja am Anfang des ersten Teils der neuen Reihe bereits gestorben ist. Aber eine Zeitreise im vierten Film der neuen Crew ist gar nicht so abwegig. Im vierten Film der Shatner Mannschaft gab’s das ja auch schon 🙂

Game of Thrones Staffel 6

game_of_thrones_6Die fünfte Staffel dieser Serie hatte mich ja nicht komplett überzeugt und ich fand, dass sich alles ein wenig gezogen hat. Staffel Nummer 6 ist da fast schon das komplette Gegenteil. Diese legt ein recht sportliches Tempo vor und es passiert ziemlich viel während der 10 Folgen.

Um der Gefahr von Spoilern zu entgehen, werde ich hier zum Inhalt mal gar nix schreiben. Das würde angesichts der Menge an Figuren und Handlungsfäden auch keiner mehr verstehen, der die anderen Staffeln nicht gesehen hat.

Die Komplexität hat natürlich zur Folge, dass einige Figuren nicht mehr so viel Zeit bekommen wie in den bisherigen Staffeln. Dazu kommt noch, dass man einen Handlungsfaden wieder aufnimmt, den man in Staffel 5 komplett außen vor gelassen hat. Außerdem scheint den Machern ein wenig das selbstgesteckte Ende der Serie auf den Fersen zu sein. Immerhin soll nach der achten Staffel Schluss sein und die Anzahl der Folgen pro Staffel auch geringer sein.

Mit Nebensächlichkeiten wird sich also nicht mehr aufgehalten und das Tempo ist über die Ganze Staffel hinweg sehr hoch. Wem also wie mir die fünfte Staffel etwas zäh vorkam, dem wird die sechste sicherlich um einiges besser gefallen.

DCTV – Folge 036: Filmwoche 03/2016

Starts am 21.01.2016

NIX

Blu-Rays der letzten Woche

Star Wars – The Clone Wars Staffel 1-6

clone_wars_5Und noch einmal Star Wars. Ich habe The Clone Wars nun endlich komplett durch und bin ein wenig hin und her gerissen, wie ich die computeranimierte Serie bewerten soll.

Zunächst mal kurz zum Inhalt: The Clone Wars spielt zwischen den Episoden 2 und 3 und schildert, wie es der Titel schon sagt Ereignisse, die sich während der Klonkriege abgespielt haben. Dabei werden natürlich viele Geschichten erzählt, die sich um die aus den Filmen bekannten Hauptcharaktere wie z.B. Obi Wan und Anakin drehen, aber auch viele Nebenfiguren werden genauer beleuchtet.

Die Serie läuft im großen und ganzen Chronologisch ab, erzählt aber meist in sich abgeschlossene Geschichten, dich sich durchaus auch mal über mehrere Folgen strecken können. Eine Besonderheit ist die Einführung der neuen Hauptfigur Ashoka Tano, die Anakin als Padawan zur Seite gestellt wird und ordentlich Schwung in die ganze Sache bringt. Überhaupt kann sie als Highlight der Serie angesehen werden und ist wohl auch bei den meisten Fans sehr beliebt.

Dass es die Serie Storytechnisch etwas schwer haben würde, war von vornherein klar, denn der Zeitrahmen ist ja komplett abgesteckt. Man fängt nach Episode 2 an und muss pünktlich zu Episode 3 fertig sein. Das heißt natürlich auch, dass die Spannung bei den Geschichten ein wenig raus ist, die sich um Figuren drehen, die in Episode 3 mitspielen. Dass die in den Clone Wars nicht sterben, sollte klar sein.

clone_wars_3Trotzdem ist für genug Spannung gesorgt, denn gerade bei neu eingeführten Figuren gibt es immer wieder ein paar nette Überraschungen. Außerdem legen die Folgen in der Regel ein recht flottes Tempo vor und lange Weile gibt’s so gut wie gar nicht, auch wenn mal eine ruhigere Episode dazwischen ist.

Also bis hierhin kann ich The Clone Wars uneingeschränkt empfehlen und für Star Wars Fans ist sie schon fast ein Muss, da sich trotz Computeranimation nicht um eine Serie ausschließlich für Kinder handelt. Gerade in den späteren Staffeln geht es auch mal richtig düster zu und man bekommt zum Teil mehr ‘echte Star Wars Momente’ wie in den Kinofilmen der Prequel Trilogie.

Nun zu den Sachen, die mir nicht so gut gefallen haben. Das größte Problem ist, dass die Serie nach der Übernahme von Disney zugunsten der neuen Serie Rebels eingestellt wurde. Dies geschah leider ziemlich abrupt nach der fünften Staffel sodass man für die sechste Staffel nur noch etwa die Hälfte der geplanten Folgen fertig produziert und somit keinen Lückenschluss zu Episode 3 mehr hinbekommen hat. Das wäre ein perfekter Abschluss der Serie gewesen. Da waren bestimmt noch ein oder zwei Staffeln mehr geplant.

Das bringt uns auch gleich zum nächsten Problem. Die Serie hält sich oft mit kleinen Nebenschauplätzen auf und zieht gerne mal Kamphandlungen ziemlich in die Länge. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, sieht aber im Nachhinein ein wenig nach Zeitverschwendung aus. Hätte man das Ganze von vornherein auf 5 Staffeln ausgelegt wären wahrscheinlich einige ‘Lückenfüller’ Episoden nicht entstanden und der Bogen zu Episode 3 wäre vollständig gewesen.

Das ändert zwar nichts an der grundsätzlichen Klasse der Serie, hat aber doch einen etwas bitteren Beigeschmack den The Clone Wars eigentlich nicht verdient hat.

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