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Planet der Affen

Planet der Affen: Survival (Kino)

Die neue Planet der Affen Reihe ist eine der wenigen Neuverfilmungen, die auch wirklich richtig gut funktionieren. Man erzählt zwar unabhängig von der alten Serie die Geschichte neu, bringt aber immer wieder, insbesondere bei der Verwendung von Namen, eine Verbindung zur Originalserie mit ins Spiel. Und das auch beim aktuell dritten Teil der Reihe mit dem ‚deutschen‘ Zusatz ‚Survival‘.  Das der Titel dieses Mal in meinen Augen sogar passender ist wie das Original „War for the Planet of the Apes“ wird später im Text noch klar werden.

Zunächst beginnt man mit einer kurzen Zusammenfassung der Ereignisse aus den ersten beiden Teilen. Das Ganze begann ja als Experiment bei dem ein Alzheimer Heilmittel entwickelt werden sollte. Dies wurde an Schimpansen getestet die dadurch viel intelligenter wurden. Nach einem Zwischenfall überlebte nur ein Schimpansen Baby, dass dann von dem Entwickler des Mittels aufgezogen wurde. Es bekam den Namen Caesar, wurde eines Tages mit anderen Affen eingesperrt und zettelte da eine Meuterei an. Die Affen zogen sich in die Wälder zurück und die Menschen wurden zum großen Teil ausgerottet. Das Heilmittel hatte Nebenwirkungen und hat sich wie eine Grippe unkontrolliert verbreitet.

10 Jahre später kommt es zur ersten großen Konfrontation der Affen und den restlichen Menschen die gegen das Virus immun waren und deshalb überlebten. Dies wird im zweiten Teil der Reihe gezeigt, der auch thematisiert, dass es sowohl auf Affen als auch auf Menschenseite Kriegstreiber gibt.

Teil 3 Setzt nun noch mal 5 Jahre später an. Der Krieg ist in vollem Gange und eine Spezialeinheit unter der Führung eines brutalen Typen der nur Der Colonel genannt wird ist auf der Suche nach Caesar um ihn zu töten. Die Affen wollen in ein sichereres Gebiet flüchten aber vorher wird Caesars Frau und sein Sohn von dem Colonel getötet. Caesar befiehlt seinem Stamm dass sie zu dem neuen Gebiet aufbrechen sollen während er sich auf die Suche nach dem Colonel macht.

Mehr sollte man vor dem Ansehen gar nicht wissen, denn es gibt ein paar nette Überraschungen. Überraschend ist auch, wie das Ganze erzählt wird. Wer hier einen typischen Hollywood Blockbuster mit vielen Explosionen, wilden Schießereien und Actioneinlagen erwartet, wird enttäuscht werden. Die gibt es zwar auch aber nicht in dem Umfang wie es z.B. im zweiten Teil der Fall war.

Über weite Strecken ist es ein sehr ruhiger düsterer Film dem die einzelnen Figuren wichtiger sind als große Schlachten. Das es eigentlich überhaupt nichts zu lachen gibt hat wohl die Macher am Ende doch gestört und so wurde eine Figur eingefügt, die das Ganze her und da ein wenig auflockern soll. Hat funktioniert, war aber nicht unbedingt notwendig.

Das sich bei 140 Minuten Laufzeit und einem eher ruhigen Film hin und wieder ein paar Längen einschleichen ist auch normal. Ein wenig negativ aufgefallen ist mir das aber nur im letzten Drittel bei einer Befreiungsaktion. Wer den Film schon gesehen hat, weiß was ich meine. Punktabzug gibt es dafür aber nicht, weil auch die abschließende Auflösung des Konflikts zwischen Caesar und dem Colonel so schön untypisch daher kommt.

Auf der technischen Seite gibt es wie zu erwarten rein gar nichts auszusetzen. An den computergenerierten Affen konnte man ja eh kaum noch was verbessern und das viel in realer Umgebung gedreht wurde, macht das Ganze optisch durch die Bank weg realistisch. 3D war leider nicht so toll.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung die seine beiden Vorgänger übertrifft. Das Ende deutet zwar keine Fortsetzung mehr an, schließt sie aber auch nicht aus. Ich hoffe, dass sich bei den Einspielergebnissen noch ein bisschen was tut denn es war mutig von den Machern mal ein wenig gegen den Strom zu schwimmen. Und das sollte auch belohnt werden.

DCTV – Folge 108: Filmwoche 31/2017

Starts am 03.08.2017

Planet der Affen: Survival

Wenn als Trilogie geplant, ein grandioser Abschluss, es darf aber auch gerne weiter gehen. Näheres gibt es hier.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

Resident Evil: The Final Chapter

Nach meinem Kinobesuch war ich ja schon nicht so begeistert vom abschließenden Teil der Resident Evil Reihe weshalb ich an die Blu-Ray auch nicht mit großen Erwartungen rangegangen bin.

Die Kritikpunkte bezüglich der Story kann ich auch weiterhin unterschreiben. Und ich ärgere mich auch nach wie vor darüber, dass die in Teil 5 angekündigte Schlacht im sechsten Teil nicht gezeigt sondern nur angedeutet wird.

Dass der Film hauptsächlich aus Flucht und Kampszenen besteht hatte ich auch kritisiert. Die sind aber auf dem heimischen Fernseher durchaus etwas angenehmer anzusehen. Sofern man sich für die 2D Version entscheidet.

Am Ende bleibt es bei einem nicht ganz gelungenen Abschluss der Reihe. Auch weil man die Story der vorangegangenen Teile für den Abschluss ein wenig zurechtrücken musste. Dadurch wirkt es auch ein wenig zu konstruiert.

Der Vollständigkeit halber kann man sich natürlich auch Teil 6 ins Regal stellen. Die Resident Evil Reihe war ja nie für den anspruchsvollen Zuschauer gedacht. Und auch wenn Teil 6 nicht der erhoffte Abschluss war, kann er, wie auch die anderen Teile durchaus unterhaltsam sein.

Planet der Affen: Revolution (Kino)

Als Tim Burton 2001 den Planet der Affen nahezu ungebremst gegen die Wand gefahren hat wurde es ruhig um die durchaus beliebte Affensaga. Erst 10 Jahre später sollte mit Prevolution ein Neustart gewagt werden. Und der hatte nicht nur Kritiker sondern auch das Publikum beeindruckt. Die Einnahmen stimmten und somit stand der Fortsetzung nichts mehr im Weg.

Revolution setzt etwa 10 Jahre nach dem Ende des Vorgängers ein. Die Affen haben sich unter der Führung von Caesar in den Wäldern bei San Francisco breit gemacht und ihre Fähigkeiten stark erweitert und kommunizieren mit Zeichensprache oder einigen gesprochenen Sätzen. In einer Art Schule werden schon die jungen Affen unterrichtet.

Das von Menschen entwickelte Virus, was seinerzeit Caesar intelligenter gemacht hat, hatte auf die Menschen eine eher negative Auswirkung. Die meisten sind schlicht und ergreifend daran gestorben. Die, die immun waren haben in San Francisco eine kleine Kolonie aufgebaut. Das Problem ist, dass der Kraftstoff, der zur Stromgewinnung genutzt wird, zuneige geht. Abhilfe soll ein Wasserkraftwerk schaffen, welches sich aber blöderweise im Gebiet der Affen befindet. Damit geht der ganze Ärger los…

Revolution erzählt im Prinzip eine ganz simple Geschichte. Es gibt zwei Parteien, unterschiedliche Kulturen, die eine Besitzt etwas, was die andere braucht. Die Bemühungen, eine friedliche Lösung zu finden wird auf beiden Seiten von Kriegstreibern vereitelt, man schlachtet sich gegenseitig ab und ein paar vernünftige versuchen die Karre noch aus dem Dreck zu ziehen. So ein Szenario gibt es in unzähligen Filmen (und natürlich auch in der Realität). Nur geht es hier nicht Mensch gegen Mensch sondern Mensch gegen Affe. Aber das macht keinen Unterschied denn beide sind sich, mal abgesehen vom Fell, sehr ähnlich.
Und da liegt auch der Reiz an dem Ganzen. Hatte ich beim letzten Teil noch geschrieben, dass der Affe der bessere Primat ist, kann man das bei diesem Film nicht mehr so stehen lassen. Der Arschlochfaktor ist auf beiden Seiten gleich hoch und Vernünftige gibt es auch auf beiden Seiten.

Und dass das so gut rüberkommt, liegt hauptsächlich daran, dass die Affen so realistisch dargestellt werden. Das war ja in Prevolution schon gut aber hier geht’s noch mal einen Schritt nach vorn. Das da die menschlichen Schauspieler etwas in den Hintergrund gedrängt werden ist nur logisch und der Fokus soll ja auch auf den Affen liegen. Tricktechnisch also ein echter Kracher. 3-D ist schön unauffällig natürlich (die 3-D Jahrmarktattraktionsfetischisten werden aber enttäuscht sein).

Die Fortsetzung ist schon für 2016 angekündigt und wird es nicht leicht haben, mit den beiden Vorgängern mitzuhalten. Da bin ich mal gespannt, was sich der deutsche Verleih wieder für einen Titel ausdenkt. Prevolution, Revolution, und dann? Evolution? Zumindest steht Revolution Prevolution in nicht nach und bekommt ebenso die volle Punktzahl: 5 von 5 ALZ-113 Viren.

Empfehlungen für August 2014 (Kino)

Da kam ja nun einiges dazwischen und deshalb gibt es erst jetzt die August Kinotipps. Das im letzten Monat versprochene Affentheater beginnt am

07.08.2014 mit

Planet der Affen: Revolution

Habe ich inzwischen gesehen und kann ihn ruhigen Gewissens empfehlen.

14.08.2014

Lucy

Der Trailer macht einen interessanten Eindruck. Aber das muss ja nicht unbedingt was heissen.

21.08.2014

The Expendables 3

Der dritte Teil des 80er Jahre Actionstar-Klassentreffens holt wieder ein paar neue alte Gesichter ins Team. Ernst nehmen sollte man das ganze nach wie vor nicht. Dann hat man nämlich den meisten Spass dabei.

28.08.2014

Guardians of the Galaxy

Mal eine ganz andere Superheldentruppe. Sieht ganz lustig aus und wird auch sonst überall hoch gelobt. Gehört übrigens auch zum Marvel Universum. Kann also durchaus sein, dass sich Iron Man zukünftig nicht nur meit nem Hulk, sondern auch mit einem Waschbären rumärgern muss :-).

Planet der Affen – Prevolution (Kino)

Weiter geht’s mit dem nächsten Kinobericht und (ich lehn mich mal weit aus dem Fenster) dem vielleicht jetzt schon besten Film des Jahres.

Erzählt wird quasi eine Art Vorgeschichte zu den bestehenden Planet der Affen Filmen und erinnert vom Inhalt her am ehesten dem vierten Teil Eroberung vom Planet der Affen. Es ist aber nicht nötig irgendeinen Teil davon zu kennen obwohl man dann natürlich einige schöne Anspielungen nicht erkennt.

!Teilweise Inhaltsangabe!

Die Handlung selbst ist an diesem Film allerdings nicht die wirkliche Überraschung. Die ist sogar recht simpel. Der Wissenschaftler Will Rodman entwickelt ein Mittel gegen Alzheimer welches an Schimpansen erprobt wird, wo es allerdings bei der Präsentation zu einem Zwischenfall kommt. Die Entwicklung wird eingestellt und die Affen werden eingeschläfert. Nur ein kleines Affenbaby wird übersehen und Will nimmt es mit nach Hause. Dort entdeckt er, dass der Affe den Wirkstoff von der Mutter vererbt bekommen hat und setzt die Arbeit zu Hause geheim fort. Ansporn für ihn ist der an Alzheimer erkrankte Vater, an dem er das Mittel dann auch einsetzt, nachdem dessen Erkrankung immer schlimmer wird. Der Schimpanse, den sie Caesar nennen, entwickelt sich prächtig und zeigt schon bald eine beeindruckende Intelligenz. Leider stellt sich heraus, dass das Mittel beim Menschen nicht dauerhaft wirkt und so verschlechtert sich der Zustand des Vaters nach einigen Jahren wieder. Als dieser eines Tages in Folge seiner Erkrankung das Auto eines Nachbarn demoliert reagiert dieser sehr hart und bedroht den alten Mann. Caesar beobachtet das Geschehen durch ein Fenster und als die Situation sich immer mehr zuspitzt, geht er dazwischen und attackiert den Nachbarn. Daraufhin wird er in eine Art Tierheim für Affen eingeliefert, wo die Wärter auch alles andere als freundlich zu den Tieren sind…

Ende Inhaltsangabe

Den Rest erzähl ich jetzt mal nicht, aber es ist wohl eindeutig, wohin die Reise geht. Wie schon erwähnt, ist die Story recht übersichtlich und auch bekannt aber es ist hier eher die Art, wie sie erzählt wird. Die Stars des Films sind nämlich die Affen selbst. Besonders Caesar geht als vollwertiger Darsteller durch und ist seit Gollum aus Herr der Ringe der Beste CGI Charakter. Auch die restlichen Affen sehen Klasse aus und nach ein paar Minuten sieht man keinen Spezial Effekt mehr sondern nur noch echte Affen. Und denen wird teilweise wirklich übel mitgespielt, sodass die Reaktionen absolut nachvollziehbar sind.

Am Ende muss man dann feststellen, dass der Ausgang der Geschichte nur gerecht ist. Der Affe ist der bessere Primat und der Abspann deutet ja auch an, wie es in einer eventuellen Fortsetzung weiter gehen könnte.

Die Bewertung dieses mal ist eindeutig: 5 von 5 Mammutbäumen.

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