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Independence Day

DCTV – Folge 082: Filmwoche 04/2017

Starts am 26.01.2017

Hacksaw Ridge – Die Entscheidung

Um Mel Gibson ist es ja in den letzten Jahren ein bisschen ruhiger geworden und auf dem Regiestuhl hat er schon seit 2006 nicht mehr Platz genommen. Nun meldet er sich mit Hacksaw Ridge zurück und inszeniert einen Kriegsfilm der im Zweiten Weltkrieg angesiedelt ist.

Das er große Schlachten kann, hat er ja schon in Braveheart bewiesen und auch hier nimmt er sich wieder eine reale Person als Vorbild. Der Film handelt von einem amerikanischen Soldaten, der sich weigert auf dem Schlachtfeld eine Waffe zu tragen.

Darüber das Mel das Ganze gut auf die Leinwand gebracht hatte, mache ich mir keine Gedanken. Lediglich beim Hauptdarsteller Andrew Garfield bin ich skeptisch. Der kam mir bisher in allen Filmen in denen ich ihn gesehen habe als gleich losflennender Jammerlappen vor, aber ich lasse mich gerne positiv überraschen. Die Kritiker hat er wohl überzeugt.

Resident Evil 6: The Final Chapter

Wenn man dem Titel glauben darf, ist der sechste Teil der Resident Evil Reihe nun auch der letzte. Ich glaub da nicht so recht dran denn wenn dieser Teil ähnlich erfolgreich ist wie die Vorgänger werden bestimmt Wege gefunden die Geschichte weiter zu spinnen. Zur Not halt ein Reboot mit neuer Hauptdarstellerin.

Jetzt muss Milla Jovovich aber erst mal zurück nach Rocoon City, wo vor Ewigkeiten der ganze Schlamassel mit dem T-Virus angefangen hat. Das man an den Anfang zurück geht ist schon ein Zeichen, dass man etwas Abschließen möchte und wenn man ehrlich ist, besteht auch bei den Resident Evil Verfilmungen die Gefahr dass die Reihe sich tot läuft.

Da mir aber die letzten Teile recht gut gefallen haben, bin ich auch hier guter Dinge, dass man neben der üblichen Zombie Jagerei auch einen vernünftigen Abschluss der ganzen Reihe hinbekommt.

Blu-Rays der letzten Woche

Independence Day 1 + 2

Im Rahmen der Veröffentlichung des zweiten Teils auf Blu-Ray, habe ich mir auch schnell noch den ersten zugelegt und beide am Stück geschaut.

Beide Filme kurz zusammengefasst: ziemlich großes Raumschiff kommt bei der Erde an, daraus lösen sich ein paar nicht ganz so große Schiffe und machen die Großstädte platt. Erster Gegenangriff der Menschen scheitert, dann hat einer die Idee einen Computervirus in das Aliensystem einzuschleusen um so deren Schutzschilde zu umgehen. Klapp, Aliens Tot.

20 Jahre Später sind die Aliens noch sauer und schicken ein noch größeres Raumschiff, dieses Mal mit einer Alienkönigin an Bord. Die parkt das Teil auf dem kompletten Atlantik und macht dabei natürlich ordentlich Kleinholz. Trotz weiterentwickelter Waffen gibt’s für die Erdlinge dann erst mal eins auf die Mütze. Königin wird trotzdem besiegt und der Rest ergreift führungslos die Flucht.

Klingt simpel, aber mehr ist es im Grunde auch nicht. Auch nicht bei Teil 1, der nach wie vor bei vielen hoch im Kurs steht. Wenn man die beiden Filme direkt miteinander vergleicht, sind sie sich schon sehr ähnlich, was die Handlung und Machart betrifft.

In meiner etwas ausführlicheren Kritik zu Teil 2 hier, habe ich es schon mal erwähnt, dass das große Problem die Figuren sind und das hat sich auch bei der Heimsichtung nicht geändert. Obwohl Teil 1 Alienmäßig noch schneller zur Sache kommt und sich im Grunde sogar weniger Zeit nimmt, alle Personen einzuführen, sind sie einem auf Anhieb sympathisch. Das bekommt Teil 2 nicht hin und offenbar versucht man es auch gar nicht.

Effektmäßig hat Teil 2 natürlich mehr zu bieten aber erstaunlicherweise sieht Teil 1 trotz 20 Jahre Unterschied noch erstaunlich gut aus. Der lässt sich auch heut noch gut gucken und darf ohne Frage schon als moderner Klassiker gewertet werden. Diese Ehre wird Teil 2 in 20 Jahren höchstwahrscheinlich nicht haben. Überhaupt ist es ein Film der sich nicht wirklich im Gedächtnis festbrennt.

Kritiker und Zuschauer sahen das wohl ähnlich und so blieben auch die Einnahmen weit hinter den Erwartungen zurück. Eine weitere Fortsetzung, die nach dem Ende von Teil 2 sogar Sinn machen würde, wird es wohl erst mal nicht geben.

Independence Day: Wiederkehr (Kino)

Wenn man sich einen Film von Roland Emmerich anguckt, gibt es normalerweise nur zwei Möglichkeiten. Entweder man denkt nicht drüber nach und geniest eine Zerstörungsorgie oder man regt sich die ganze Zeit darüber auf, was einem da für ein Blödsinn serviert wird.

Ich stehe den Emmerich Filmen immer recht aufgeschlossen gegenüber weil sie eben trotz Logikfehlern oder an den Haaren herbeigezogenen Storys immer gut unterhalten haben. Das lag in erster Linie daran, dass die Filme trotz Überlänge immer recht kurzweilig waren, sehr gute Spezialeffekte hatten und meistens auch sympathische Hauptfiguren mit denen man mit gefiebert hat.

Das alles traf besonders auch auf den ersten Independence Day zu, welchen ich neben Stargate zu Emmerichs besten Filmen zähle. Teil 2 hat nun vieles, was auch der erste Teil hatte, aber leider geht ein ganz wichtiger Teil, nämlich die Figuren, komplett in die Hose. Das ist schade und auch ein bisschen seltsam, da ja die Ausgangssituation gar nicht so schlecht ist.

Der Film spielt etwa 20 Jahre nach dem ersten Teil und die Aliens haben noch eine Rechnung mit der Erde offen. Deshalb wird ein noch viel größeres Raumschiff geschickt, was nebenbei mal den Erdkern anzapfen soll. Die Erdlinge haben aber auch nicht auf der faulen Haut gelegen und mithilfe des Alienschrotts aus Teil 1 ihre Waffen und Abwehrtechnologie erheblich verbessert. Ausreichend ist das selbstverständlich nicht und so richten die Invasoren bei ihrer Ankunft erst mal wieder ordentlich Schaden an.

Es gibt ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und mit den Kindern aus Teil 1 wird gleich noch die neue Generation eingeführt. Nur sind die das ganz große Problem. Ich bin ja nicht der größte Will Smith Fan aber so eine Figur fehlt hier einfach. Dass die von ihm gespielte Figur in der Zwischenzeit bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, wird mal so eben in einem Nebensatz erwähnt, was ich noch nicht mal so tragisch finde. Schlimmer ist, dass sein Sohn aus Teil 1, inzwischen erwachsen und auch Pilot, überhaupt kein vernünftiger Ersatz ist. Ob der Typ drauf geht oder nicht ist einem von der ersten bis zur letzten Minute völlig egal. Das trifft leider auch auf die anderen Neuzugänge zu.

Etwas rausreißen tun es da die alten Haudegen aus Teil 1. Da ist vor allem Jeff Goldblum zu erwähnen, der seine Sache im Rahmen der Möglichkeiten des Drehbuchs sehr gut macht. Nur an seine neue Synchronstimme muss man sich erst noch gewöhnen. Die passt irgendwie gar nicht und man sollte ihm in Zukunft vielleicht eine neue suchen (seine deutsche Standardstimme ist ja leider verstorben).

Dass Brent Spiners Rolle als Wissenschaftler ausgebaut wurde, hat mich ja gefreut aber man hätte sie nicht ganz so überdreht ausfallen lassen sollen. Immerhin hat er die wenigen Lacher auf seiner Seite.

Das bringt uns zum nächsten Punkt. Unfreiwillig komisch sind die Filme ja immer ein wenig aber hier muss man oft an Stellen lachen, wo es offenbar gar nicht vorgesehen war und die Gags die zum Lachen anregen sollen, sind zum Teil so flach, dass es wehtut.

Also viel Kritik, die sich Independence Day 2 hier anhören muss und es ist selbst mit Hirn ausschalten nicht immer leicht dem ganzen was richtig positives abzugewinnen. Und selbst mit ganz niedrigen Erwartungen könnte man enttäuscht werden aber es gibt sicherlich auch viele, die sich gerne eine zweistündige CGI Demo ansehen, denn rein Effektmäßig ist das ganze wirklich gut gelungen. Hier wird nicht versucht, mit Nebel, Dunkelheit oder schnellen Schnitten etwas zu verbergen, sondern alles sieht, wenn auch künstlich, sehr gut aus.

Uneingeschränkt empfehlen kann man Independence Day: Wiederkehr niemandem. Im Vergleich zum ersten Teil fällt er doch sehr ab und selbst für einen Emmerich Film wird es doch hier und da etwas zu blöde. Aber wen das alles nicht stört, der darf gerne einen Blick riskieren. Aber bitte vorher Hirn und Erwartungen komplett herunterfahren.

DCTV – Folge 060: Filmwoche 29/2016

Außerdem im Video: Kritik zu Independence Day: Wiederkehr

Starts am 21.07.2016

Star Trek Beyond

Die neue alte Besatzung des Raumschiffs Enterprise darf nun endlich zu ihrer 5 Jahres Mission aufbrechen und somit auch zum dritten Kinofilm.

Was sich die Marketingleute im Vorfeld bei den Trailern geleistet haben war, vorsichtig ausgedrückt, unter aller Sau. Star Trek Fans der ersten Stunde hatten es mit der neuen Crew ja immer schon ein wenig schwerer aber wenn der Name nicht irgendwo im Trailer auftauchen würde, käme man nicht unbedingt darauf, dass es sich um einen Star Trek Film handelt. Und von der schönen Enterprise NCC 1701, die so schön dezent modernisiert wurde, scheint am Ende wieder mal nur noch ein großer Schrotthaufen übrig zu bleiben (wenn sie es denn überhaupt überlebt).

Wenn sich die Reihe treu bleibt, müsste die Enterprise in diesem Film sogar zerstört werden. Immerhin wurde sich ja im letzten Film auch an dem zweiten Teil der Originalbesetzung orientiert. Und Gerüchten zufolge soll der nächste Film eine Zeitreise beinhalten, was sehr an Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart erinnert.

Die ersten Kritiken sind aber durchaus positiv und somit steht einem weiteren Abenteuer in unbekannten Welten mit der neuen Crew, die ich nach wie vor passend finde, nix mehr im Wege.

BFG – Big Friendly Giant

Dieser Film über ein kleines Mädchen und einem Riesen ist absolut nicht mein Gebiet aber wenn Steven Spielberg einen neuen Film raus bringt, sollte es hier schon einmal erwähnt werden. Ich könnte mir aber vorstellen, dass BFG ähnlich wie Tim und Struppi zu den ganz wenigen Spielberg Filmen gehört, die ich mir mangels Interesse nie ansehen werde.

Dabei macht der Trailer eine ganz anständige Figur. Hübsche Effekte, phantsievolle Ideen und ein 3D was endlich mal wieder den Namen verdient. Das Ganze scheint auch durch und durch als Familienfilm konzipiert worden zu sein und als solchen sollte man ihn wohl auch akzeptieren. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der eher in die Weihnachtszeit passen würde.

Vielleicht werde ich mir ihn später mal zu Hause ansehen. Dann bekommt er hier auch eine ausführliche Beschreibung.

Blu-Rays der letzten Woche

Zoomania

zoomaniaDisneys neuesten Film hatte ich ja hier schon als Kinotipp im Programm und heute ärgere ich mich, dass ich nicht auch ins Kino gegangen bin. Inzwischen scheint man bei Disney wirklich meinen Geschmack getroffen zu haben, denn die letzten Filme, egal ob Disney oder Pixar, konnte ich fast immer ruhigen Gewissens empfehlen.

Zoomania macht da keine Ausnahme. Erzählt wird die Geschichte einer jungen Häsin namens Judy Hopps, die in die Stadt Zoomania kommt um Polizistin zu werden. Dort leben Tiere aller Art miteinander, mal mehr und mal weniger freundlich. Judy hat natürlich das Problem, dass sie im Vergleich zu ihren Polizeikollegen sehr viel kleiner ist und wird dadurch natürlich nicht für voll genommen.

Deshalb darf sie erst mal die Drecksarbeit machen und Strafzettel schreiben. Als sie dabei einen Diebstahl bemerkt und bei der Verfolgung des Täters viel Schaden anrichtet, soll sie suspendiert werden. Das wird nur verhindert, weil eine Otterdame auftaucht die ihren Mann als vermisst gemeldet hatte und sich nach dem Stand der Ermittlungen erkundigen will. Judy übernimmt den Fall und bekommt 48 Stunden Zeit den Otter zu finden. Bei der Suche wird sie von dem Fuchs Nick Wilde unterstützt, der eigentlich sein Geld mit kleinen Betrügereien verdient, so aber auch gute Kontakte in die Unterwelt von Zoomania hat.

Zoomania bietet alles, was einen Disneyfilm ausmacht und darüber hinaus auch noch eine ziemlich spannende Gangstergeschichte mit überraschenden Wendungen. Außerdem verzichtet man auf Gesangseinlagen und übermäßig in die Länge gezogene Actionsequenzen.

Die vielen kleinen versteckten Gags wird man sicherlich nicht alle beim ersten ansehen entdecken, aber Zoomania ist voll davon und damit auch der zweite reine Disneyfilm in Folge nach Baymax der mich komplett überzeugt hat.

DCTV – Folge 059: Filmwoche 28/2016

Starts am 14.07.2016

Independence Day – Wiederkehr

Damit dass Roland Emmerich mal eine Fortsetzung dreht, hatte wohl niemand gerechnet. Aber wenn er es schon macht, kann es eigentlich nur eine zu seinem größten Hit Independence Day sein. Und diese steht nun in den Startlöchern.

Die Trailer zeigen erst mal die üblichen Zerstörungsorgien aber auch alte bekannte Gesichter. Die Geschichte ist zwanzig Jahre nach dem Original angesiedelt und handelt von der Rückkehr der Aliens, die ja noch eine Rechnung mit der Erde offen haben. Aber auch die hat sich aufgerüstet und mithilfe des Alien Schrotts aus Teil eins neue Waffen entwickelt. Dass das aber nicht reicht, sollte klar sein.

Die Kritiken zu dem in vielen anderen Ländern bereits vor einem Monat veröffentlichten Film sind mehr als durchwachsen und auch die Einspielergebnisse liegen hinter den Erwartungen. Negative Kritiken sind ja bei Emmerich Filmen nix neues aber wenn der Unterhaltungsfaktor genauso hoch ist wie bei seinen anderen Filmen, sehe ich dem doch gelassen entgegen. Man darf halt nicht darüber nachdenken.

Blu-Rays der letzten Woche

Anomalisa

anomalisaEin Autor für Motivationstraining ist auf einer Lesereise unterwegs um sein Buch vorzustellen. Als er ein eine Stadt kommt in der eine ehemalige Freundin von ihm wohnt, ruft er sie an um sich mit ihr zu treffen. Er ist zwar selbst schon lange verheiratet, will sich mit ihr aber aussprechen weil er sie damals einfach so verlassen hat.

Das Gespräch läuft nicht so wie geplant und er sitzt wieder einsam in seinem Hoteltimmer. Doch dann lernt er eine junge Frau kennen, die ebenfalls in dem Hotel wohnt um sich seinen Vortrag anzuhören.

Das klingt jetzt alles nicht sonderlich spannend und an sich bietet der Film auch keine richtige Story im eigentlichen Sinne. Das Besondere ist vielmehr, dass es sich dabei nicht um Schauspieler sondern um Puppen handelt, die per Stop-Motion Technik bewegt werden. Damit sind natürlich schon mal alle die raus, die damit überhaupt nichts anfangen können und Anomalisa ist auch kein locker flockiger Film wie man sie oft bei dieser Tricktechnik vorfindet.

Ein ganz klein wenig hat mich der Film an Lost in Translation erinnert. Zumindest was das Tempo angeht. Aber auch die Stimmen spielen eine große Rolle. So gibt es nur drei Sprecher. Die Hauptfigur, die Hotelbekanntschaft und der dritte spricht alle anderen. Das klingt erst mal komisch, ist anfangs auch etwas verwirrend macht aber absolut Sinn.

Anomalisa ist sicher kein einfacher Film. Und das nicht nur wegen der Stop-Motion Technik, aber gerade diese Mischung macht ihn zu etwas besonderem.

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