Blog & Mehr…
Dezember 2019
M D M D F S S
« Feb    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031  
Blu-Ray der Woche

Loving Vincent

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Blog Top Liste - by TopBlogs.de


Mein YouTube Kanal

DC auf Facebook

Er ist wieder da

DCTV – Folge 050: Filmwoche 17/2016

Starts am 28.04.2016

The First Avenger: Civil War

Mit der dritten Folge des Captain America wird auch gleichzeitige die dritte Phase des Marvel Cinematic Universe eingeleitet. Die zweite Phase ging ja im letzten Jahr mit Ant-Man zu Ende wobei Civil War wohl eher an den letzten Avengers Film anschließt. Da ging ja einiges zu Bruch und das nicht nur gebäudetechnisch.

Der Titel hat es schon angedeutet und die Trailer schließlich bestätigt, dass es innerhalb der Avengers Gruppe ziemlich grießelt. Dadurch bilden sich zwei Gruppen, wovon die einen hinter dem Captain stehen und die andere Hälfte sich hinter Iron Man versammelt.

Ich lasse mich mal überraschen, wer jetzt zu wem und warum steht, Fakt ist aber das man die Anzahl an Superhelden noch mal um einiges erhöht hat. Mit Ausnahme von Thor und Hulk sind wohl so ziemlich alle bisher eingeführten Figuren dabei und mit Spiderman wird sogar noch ein neues Mitglied eingeführt. Der bekommt aber auch noch einen eigenen Film im nächsten Jahr.

Bei den vielen Figuren wird es wieder schwer sein, jedem gerecht zu werden bzw. auch noch eine interessante Geschichte drum herum zu bauen. Mir würde es schon reichen, wenn es ähnlich gut gelingt, wie im zweiten Captain America. Dann ist alles in Butter. Natürlich werden auch die Weichen für den weiteren Fortgang der Phase 3 gestellt, die ja, so wie es im Moment aussieht, 10 Filme in knapp 4 Jahren umfasst und im zweigeteilten dritten Film der Avengers gipfelt.

Es steht also noch einiges an im Marvel Universum und die Macher müssen aufpassen, dass es nicht zu einer Übersättigung kommt. Aber da wird gegengewirkt, indem man zu den alten Haudegen immer mal wieder komplett neue Figuren wir Dr. Strange oder Captain Marvel einführt. Ich hoffe nur, dass mir die ebenso zusagen, denn es sollte klar sein, dass die alten Racker das nicht ewig weitermachen wollen.

Blu-Rays der letzten Woche

Er ist wieder da

er_ist_wieder_daDer Führer wacht in einem Park in Berlin auf und denkt es ist noch 1945. In Wahrheit ist es aber 2014 und es hat sich einiges verändert, was er anhand der Leute die im begegnen und letztendlich durch diverse Zeitungen herausfindet.

Zur gleichen Zeit ist ein freier Mitarbeiter eines TV Senders auf der Suche nach einer guten Story und stößt mehr durch Zufall auf den wieder erwachten Hitler. Im Glauben, dass es sich dabei nur um einen sehr guten Imitator handelt, begleitet er ihn mit seiner Kamera auf einer Tour durch Deutschland um die Reaktionen auf ihn festzuhalten. Es dauert nicht lange und aus dem wieder auferstandenen Führer wird ein Medienstar.

Die Mischung aus Pseudodoku und Spielfilm ist einerseits originiell, macht den Film aber auch an manchen Stellen etwas zäh. Einen richtigen roten Handlungsfaden gibt es eigentlich nicht und so wirkt Er ist wieder da mehr wie ein Zusammenschnitt aus vielen einzelnen Situationen. Da ist dann aber auch von schwarzem Humor, Satire und einfach nur albernen Sachen alles dabei.

Als Komödie geht der Film aber nicht durch, auch wenn es einige Lacher gibt. Gerade die improvisierten Auftritte in der Öffentlichkeit sind zwar auf den ersten Blik ziemlich lustig, zeigen aber auch, wie die Deutschen ticken. Wobei ich sicher bin, dass da bewusst nur die krasseren Leute in den Film genommen wurden.

Die Ähnlichkeit des Hitler Darstellers mit dem Original passt auch nicht unbedingt, ist aber jetzt auch kein Manko und ich glaube sogar ein wenig beabsichtigt. Ansonsten ein ganz ‚netter‘ Film, dem aber nach einem originellen Start schnell die Luft ausgeht.

Im Herzen der See

im_herzen_der_seeHier wird die Geschichte eines Walfängers erzählt, der die Vorlage für das Erfolgsbuch Moby Dick geliefert hat. Und das bildet auch die Rahmenhandlung um das Ganze. Der Autor Herman Melville besucht einen älteren Mann der ihm erzählt, wie er als junger Matrose auf einem Wahlfangschiff gearbeitet hat, welches von einem weißen Wal angegriffen und versenkt wurde.

Es gibt zwar deutliche Parallelen zu dem Roman Moby Dick aber der Fokus liegt eher auf dem angespannten Verhältnis zwischen dem unerfahrenen Kapitän des Schiffes und seinem ersten Offizier. Auch der Wal spielt eher eine untergeordnete Rolle. Ein nicht unerheblicher Teil des Films spielt auch in den Rettungsbooten, nachdem das Schiff untergegangen ist.

Daher zieht sich gerade die zweite Hälfte des Films ein wenig und spätestens ab dann werden die enttäuscht sein, die einen Moby Dick Film erwartet haben. Damit ließe sich noch ganz gut leben aber leider springt auch der Funke zwischen Figuren und Zuschauer nicht so richtig über sodass einen der ein oder andere Todesfall nicht wirklich berührt.

Im Herzen der See ist solide Unterhaltung die aber eine Menge Potential verschenkt hat.

DCTV – Folge 020: Filmwoche 41/2015

Starts am 08.10.2015

Er ist wieder da

Die sehr erfolgreiche Buchvorlage zum Film habe ich nicht gelesen und die Trailer sind auch nicht gerade aussagekräftig. Irgendwie scheint Adolf Hitler nach Jahrzehnten wieder zum Leben erwacht zu sein um in der heutigen Zeit ein wenig für Wirbel zu sorgen.

Ob diese an sich ganz witzige Idee für einen abendfüllenden Film ausreicht kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich befürchte aber, dass das Ganze als Komödie zu lahm und als Satire zu harmlos ist. Auch überzeugt mich der Hitler Darsteller bisher nicht wirklich. Für eine böse Satire müsste er realistischer wirken und für eine Komödie fehlt ein bisschen das überdrehte. Also alles ein bisschen wischi-waschi aber vielleicht vermitteln die Trailer auch einen falschen Eindruck. Ich lass mich gern eines Besseren belehren.

Der Marsianer

Das Mitglied einer Marsmission wird nach einem Unfall für Tod gehalten und auf dem Mars zurückgelassen. Er ist aber gar nicht tot und muss nun allein irgendwie überleben und versuchen, Kontakt mit der Erde aufzunehmen.

Das ganze klingt ein wenig nach Cast Away auf dem Mars und ist eindeutig der Kinotipp mit der höchsten Priorität diese Woche.

Mit Der Marsianer hat sich Ridley Scott mal wieder in den Weltraum, bzw. in fremde Welten getraut. Das Thema liegt ihm eindeutig mehr wie diese ganzen Sandalenfilme, die er in den letzten Jahren gemacht hat. Matt Damon spielt den zurückgelassenen Astronauten und wiederholt damit quasi seine Rolle aus dem erst ein Jahr zurückliegenden Interstellar. Da war er ja auch schon längere Zeit auf einem fremden Planeten, was man dort aber nicht so gezeigt hatte. Ich bin gespannt.

Pan

Und wieder mal eine Vorgeschichte zu einer bekannten Story. Diese Mal hat es Peter Pan erwischt. Dieser tut sich mit seinem zukünftigen Todfeind Hook zusammen um den finsteren Piraten Blackbeard mit einem Arschtritt aus Nimmerland zu befördern.

Optisch sieht das Ganze ziemlich gut aus und scheint nicht unbedingt auf ein ganz junges Publikum ausgelegt zu sein. Könnte ganz gut werden.

Blu-Rays der letzten Woche

Big Eyes

big_eyesTim Burton kommt hier mal ganz ohne Fantasy oder schräge Ideen aus. Den schrägen Figuren bleibt er aber treu. Erzählt wird die Geschichte über einen angeblichen Künstler, der eine Malerin kennenlernt, die für ihn dann Bilder malen soll. Die werden dann verkauft wodurch das Paar sehr reich wird.

Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte zeigt mal wieder einen Christoph Waltz in Höchstform, aber auch Amy Adams als weiblicher Gegenpart gibt ihm ordentlich kontra. Diese Kombination ist es auch die den für Tim Burton recht ungewöhnlichen Film so sehenswert macht.

Am ehesten lässt sich Big Eyes noch mit Ed Wood vergleichen. Der hatte ja auch reale Figuren als Vorbilder. Das einzige, was ich ein wenig bemängeln würde ist das Schreien von Christoph Waltz. Das hört sich einfach nicht brachial genug an und ist mir auch schon in anderen Filmen mit ihm aufgefallen. Einen Negativpunkt bekommt der Film aber wegen dieser Kleinigkeit nicht.

Mad Max – Fury Road

mad_max_furyDer verrückte Max ist zurück. Allerdings ohne Mel Gibson, was aber nicht so schlimm ist. In der ersten Hälfte hat der von Tom Hardy gespielte Max eine Maske auf und in der zweiten Hälfte kriegt er sein Maul nicht auf.

OK, das war jetzt ein bisschen gemein, aber geredet wird wirklich so gut wie nie in den zwei Stunden. Selten habe ich so ausufernde und in die Länge gezogene Verfolgungsjagden gesehen. Normalerweise ist das bei mir ein riesen Problem, da mich so etwas schnell ermüdet und mir die Augen zu fallen aber hier fand ich es gar nicht so schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass da noch echte Autos durch die Luft fliegen oder irgendwo zerschellen und keine aus dem Computer. Auch wenn der Film einen recht digitalen Look hat, sind doch viele Actioneinlagen handgemacht. Und das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Einen Bezug zu der alten Mad Max Trilogie gibt es nicht außer das gelegentlich Szenen mit Max’ Frau aufblitzen, die ja im ersten Teil ermordet wurde. Also gesehen haben muss man die alten Filme nicht, um mitzubekommen um was es geht. Falls es noch eine Fortsetzung gibt, dann aber bitte wieder mehr Zeit in eine Geschichte investieren denn von Verfolgungsjagden habe ich erst mal genug.

Nightcrawler

nightcrawlerEin Film auf den ich mehr aus Zufall gestoßen bin. Der von Jake Gyllenhaal gespielte Lou will schnell viel Geld verdienen und fängt an, Videoaufnahmen für einen Nachrichtensender zu machen. Je blutiger das Material, desto mehr Geld gibt es. Um die Gewinne zu maximieren, fängt er irgendwann an, die Tatorte medienwirksam umzugestalten.

Ein temporeicher, spannender Film, der so ein bisschen die Sensationsgeilheit der Amis zeigt, denn bei denen werden Nachrichten ja gern mal als packende Storys verkauft.

Nightcrawler ist ein durchweg gelungener und in der Hauptrolle genial besetzter Film, der für mich zurecht die Blu-Ray der Woche ist. Auch, wenn er schon seit knapp einem halben Jahr erhältlich ist.

Ich bei Twitter