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Blu-Ray der Woche

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Der Marsianer

DCTV – Folge 041: Filmwoche 08/2016

Starts am 25.02.2016

Nix.

Blu-Rays der letzten Woche

Southpaw

southpawFilme über Boxer laufen ja meistens nach einem einfachen Schema ab. Erst geht’s mit dem Typen abwärts oder er ist schon ganz unten, dann kommt ein mentorartiger Trainer ins Spiel und am Ende gewinnt der Außenseiter.

Bei Southpaw ist es im Prinzip nicht viel anders. Der von Jake Gyllenhaal gespielte Billy Hope ist zu Beginn zwar schon Weltmeister, kommt aber durch eine familiäre Tragödie auf die schiefe Bahn. Als sich dann auch noch sein Manager verpisst, ist es ganz aus. Um aber das Sorgerecht für seine Tochter zurückzubekommen, muss er einen Job vorweisen. Deshalb nimmt er einen Job als Mädchen für alles in einer Boxhalle an. Der ältere Besitzer und Trainer weigert sich zunächst ihn auch zu trainieren, willigt aber später ein, damit Billy sich den Weltmeistertitel zurückerobern kann.

Wenn man den Film mit Rocky vergleichen möchte, was ja unweigerlich passiert, dann am ehesten mit den Teilen 2 und 3. Da gibt es einige parallelen. Southpaw als billigen Aufguss abzustempeln würde dem Film aber nicht gerecht werden. Dazu ist er trotz der bekannten Story einfach zu gut.

Das liegt natürlich in erster Linie an der guten Besetzung und der Zeit die ihnen gelassen wird um den Figuren Tiefgang zu geben. Wenn man einige der geschnittenen Szenen drin gelassen hätte, wäre da zwar noch ein bisschen mehr drin gewesen aber so ist das schon sehr ordentlich.

Die eigentlichen Szenen im Ring sind relativ brutal und gut choreographiert aber wie auch schon in Rocky nicht mit realen Boxkämpfen zu vergleichen. Außerdem nehmen sie keinen allzu großen Platz im Film ein. Ansonsten ein richtig anständiges Boxerdrama.

Alles steht Kopf

alles_steht_kopfMit Pixar Filmen bin ich ja noch nie so richtig warm geworden. Der ganze Cars und Toy Story Mist funktioniert bei mir überhaupt nicht. Und selbst die hoch gelobten WALL-E und Oben haben mich nicht wirklich unterhalten.

Warum landet alles steht Kopf dann in meiner Sammlung? Das lag hauptsächlich am Trailer und an der Idee das zu zeigen, was sich im Kopf so abspielt. Das hatte mich ein wenig an die Serie Es war einmal das Leben erinnert.

Hier wird sich auf verschiedene Emotionen beschränkt, die im Kopf der elfjährigen Riley alles regeln. Das ist ganz witzig gemacht und kann durchaus als originell durchgehen. Dabei hat der Film einen starken Anfang und ein richtig schönes Ende. Dazwischen verstrickt man sich leider in viele Pixar Typische Actioneinlagen, die zwar ab und an zwischendurch ganz nett wären, hier aber eindeutig zu viel des Guten sind. Das mag in 3D auf der Leinwand für die Kleinen genau das Richtige sein, aber für meinen Geschmack war dieses Dauertempogemache letztendlich nur ermüdend.

Ohne das wäre Alles steht Kopf der erste Pixar Film, den ich ohne Probleme empfehlen könnte aber so muss ich zumindest vor dem Mittelteil warnen.

Der Marsianer

marsianerNach den ersten Trailer konnte ich nicht so recht nachvollziehen, warum Der Marsianer bei den Golden Globes unter der Rubrik Comedy gelaufen ist. Immerhin geht es um einen Astronauten, der auf dem Mars zurückgelassen wird und dann mehrere Jahre in einer für Menschen nicht gerade gesunden Umgebung überleben muss, bis endlich Rettung kommt.

Nachdem ich den Film gesehen habe, bin ich immer noch der Meinung, dass es keine Komödie ist, obwohl es einiges zu lachen gibt. Der von Matt Damon gespielte, auf dem Mars zurückgelassene Mark Watney macht wahrscheinlich das einzige, was man in so einer Situation machen kann: er nimmt es mit Humor. Anders kann man wahrscheinlich die Anspannung gar nicht ertragen. Immerhin kann jeder noch so kleine Defekt an Ausrüstung oder Unterkunft das Ende bedeuten.

Ähnlich turbulent geht es auf der Erde zu, wo fieberhaft an einem Rettungsplan gearbeitet wird, nachdem man dort endlich erfahren hat, dass man da auf dem Mars was vergessen hat, was noch lebt. Ein großer Teil des Films spielt zwar auf dem Mars und somit ist man häufig allein mit Matt Damon, aber gerade diese Umschnitte an die anderen Orte sorgen dafür das der Film zu keiner Zeit langatmig wird.

Somit ist Der Marsianer mit seiner lockeren Erzählweise, die guten Effekten und den ebenso guten Darstellern eindeutig meine Blu-Ray der Woche.

DCTV – Folge 020: Filmwoche 41/2015

Starts am 08.10.2015

Er ist wieder da

Die sehr erfolgreiche Buchvorlage zum Film habe ich nicht gelesen und die Trailer sind auch nicht gerade aussagekräftig. Irgendwie scheint Adolf Hitler nach Jahrzehnten wieder zum Leben erwacht zu sein um in der heutigen Zeit ein wenig für Wirbel zu sorgen.

Ob diese an sich ganz witzige Idee für einen abendfüllenden Film ausreicht kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich befürchte aber, dass das Ganze als Komödie zu lahm und als Satire zu harmlos ist. Auch überzeugt mich der Hitler Darsteller bisher nicht wirklich. Für eine böse Satire müsste er realistischer wirken und für eine Komödie fehlt ein bisschen das überdrehte. Also alles ein bisschen wischi-waschi aber vielleicht vermitteln die Trailer auch einen falschen Eindruck. Ich lass mich gern eines Besseren belehren.

Der Marsianer

Das Mitglied einer Marsmission wird nach einem Unfall für Tod gehalten und auf dem Mars zurückgelassen. Er ist aber gar nicht tot und muss nun allein irgendwie überleben und versuchen, Kontakt mit der Erde aufzunehmen.

Das ganze klingt ein wenig nach Cast Away auf dem Mars und ist eindeutig der Kinotipp mit der höchsten Priorität diese Woche.

Mit Der Marsianer hat sich Ridley Scott mal wieder in den Weltraum, bzw. in fremde Welten getraut. Das Thema liegt ihm eindeutig mehr wie diese ganzen Sandalenfilme, die er in den letzten Jahren gemacht hat. Matt Damon spielt den zurückgelassenen Astronauten und wiederholt damit quasi seine Rolle aus dem erst ein Jahr zurückliegenden Interstellar. Da war er ja auch schon längere Zeit auf einem fremden Planeten, was man dort aber nicht so gezeigt hatte. Ich bin gespannt.

Pan

Und wieder mal eine Vorgeschichte zu einer bekannten Story. Diese Mal hat es Peter Pan erwischt. Dieser tut sich mit seinem zukünftigen Todfeind Hook zusammen um den finsteren Piraten Blackbeard mit einem Arschtritt aus Nimmerland zu befördern.

Optisch sieht das Ganze ziemlich gut aus und scheint nicht unbedingt auf ein ganz junges Publikum ausgelegt zu sein. Könnte ganz gut werden.

Blu-Rays der letzten Woche

Big Eyes

big_eyesTim Burton kommt hier mal ganz ohne Fantasy oder schräge Ideen aus. Den schrägen Figuren bleibt er aber treu. Erzählt wird die Geschichte über einen angeblichen Künstler, der eine Malerin kennenlernt, die für ihn dann Bilder malen soll. Die werden dann verkauft wodurch das Paar sehr reich wird.

Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte zeigt mal wieder einen Christoph Waltz in Höchstform, aber auch Amy Adams als weiblicher Gegenpart gibt ihm ordentlich kontra. Diese Kombination ist es auch die den für Tim Burton recht ungewöhnlichen Film so sehenswert macht.

Am ehesten lässt sich Big Eyes noch mit Ed Wood vergleichen. Der hatte ja auch reale Figuren als Vorbilder. Das einzige, was ich ein wenig bemängeln würde ist das Schreien von Christoph Waltz. Das hört sich einfach nicht brachial genug an und ist mir auch schon in anderen Filmen mit ihm aufgefallen. Einen Negativpunkt bekommt der Film aber wegen dieser Kleinigkeit nicht.

Mad Max – Fury Road

mad_max_furyDer verrückte Max ist zurück. Allerdings ohne Mel Gibson, was aber nicht so schlimm ist. In der ersten Hälfte hat der von Tom Hardy gespielte Max eine Maske auf und in der zweiten Hälfte kriegt er sein Maul nicht auf.

OK, das war jetzt ein bisschen gemein, aber geredet wird wirklich so gut wie nie in den zwei Stunden. Selten habe ich so ausufernde und in die Länge gezogene Verfolgungsjagden gesehen. Normalerweise ist das bei mir ein riesen Problem, da mich so etwas schnell ermüdet und mir die Augen zu fallen aber hier fand ich es gar nicht so schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass da noch echte Autos durch die Luft fliegen oder irgendwo zerschellen und keine aus dem Computer. Auch wenn der Film einen recht digitalen Look hat, sind doch viele Actioneinlagen handgemacht. Und das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Einen Bezug zu der alten Mad Max Trilogie gibt es nicht außer das gelegentlich Szenen mit Max’ Frau aufblitzen, die ja im ersten Teil ermordet wurde. Also gesehen haben muss man die alten Filme nicht, um mitzubekommen um was es geht. Falls es noch eine Fortsetzung gibt, dann aber bitte wieder mehr Zeit in eine Geschichte investieren denn von Verfolgungsjagden habe ich erst mal genug.

Nightcrawler

nightcrawlerEin Film auf den ich mehr aus Zufall gestoßen bin. Der von Jake Gyllenhaal gespielte Lou will schnell viel Geld verdienen und fängt an, Videoaufnahmen für einen Nachrichtensender zu machen. Je blutiger das Material, desto mehr Geld gibt es. Um die Gewinne zu maximieren, fängt er irgendwann an, die Tatorte medienwirksam umzugestalten.

Ein temporeicher, spannender Film, der so ein bisschen die Sensationsgeilheit der Amis zeigt, denn bei denen werden Nachrichten ja gern mal als packende Storys verkauft.

Nightcrawler ist ein durchweg gelungener und in der Hauptrolle genial besetzter Film, der für mich zurecht die Blu-Ray der Woche ist. Auch, wenn er schon seit knapp einem halben Jahr erhältlich ist.

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