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Der Hobbit

DCTV – Folge 029: Filmwoche 50/2015

Starts am 10.12.2015

NIX

Blu-Rays der letzten Woche

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere – Extended Edition

hobbit3_eeMit dem letzten Teil der Hobbit Trilogie ist nun das Thema Mittelerde im Kino erst mal für wahrscheinlich längere Zeit abgeschlossen. Ist es ein glorreicher Abschluss? Nein, definitiv nicht. Aber das habe ich nach meinen Hobbit Erfahrungen in den letzten drei Jahren auch nicht erwartet. Aber auch der letzte Teil bekommt noch eine um etwa 20 Minuten verlängerte Version spendiert, um noch ein paar Pluspunkte zu sammeln. Und das gelingt hier genauso, wie bei den ersten beiden Teilen.

Der Titel Die Schlacht der fünf Heer ist Programm, denn im Prinzip ist das alles, was in den über zweieinhalb Stunden passiert. Das muss man Peter Jackson lassen, ein anderer Regisseur hätte sich das wahrscheinlich nicht getraut. Hier gibt es auch schon einen der Vorteile der verlängerten Version. Zunächst mal wird das Ganze ein gutes Stück brutaler (so viele fallende Orkköpfe auf einmal gab es noch nicht mal im Her der Ringe) und auch wurden die Armeen mengenmäßig etwas aufgemotzt. So wirkt das ganze schon ein bisschen epischer. Ein Großteil der zusätzlichen Minuten fällt dann auch auf die Schlachtszenen. Es gibt aber auch ein paar wichtige Erweiterungen, die einige grobe Schnitzer der Kinofassung ausbügeln. Wobei man sich aber fragen muss, warum die nicht gleich mit reingenommen wurden. Über den Verbleib des Arkensteins z.B. wird man in der Kinofassung komplett im unklaren gelassen.

Ich meine mal gelesen zu haben, dass das Studio Peter Jackson gewaltig in den Schnitt reingeredet hat und er selber mit der Kinofassung nicht zufrieden gewesen wäre. Ganz auszuschließen ist sowas natürlich nicht, aber es ist schwer für mich zu glauben, dass einem Peter Jackson plötzlich die Rechte am Final Cut entzogen wurden. An der Laufzeit selber kann es nicht liegen, denn Die Schlacht der fünf Heere ist selbst in der Extended Version gerade mal so lang, wie die beiden Vorgänger in den Kinoversionen.

Was vielleicht am meisten stört ist, dass der Film mit dem Hobbit nicht mehr viel zu tun hat. Ich meine da gar nicht mal unbedingt die Abweichungen zum Buch sondern dass der arme Bilbo wie schon in Smaugs Einöde kaum noch was zu tun bekommt. Er ist zwar in den Schlüsselszenen immer präsent, verkommt aber über weite Strecken zu einem Nebendarsteller. Das liegt zwar auch daran, dass die Geschichte um einige Handlungen und Personen erweitert wurde um den Bogen zum Herr der Ringe besser zu spannen aber hauptsächlich an den vielen überlangen Actionszenen. Da liegt das Augenmerk eben mehr auf der kämpfenden Truppe.

Ich habe noch nichts über die Optik geschrieben, die aber unbedingt noch erwähnt werden sollte. Die Hobbit Filme wirkten ja schon immer ein wenig digital aber hier ist die Grenze der Erträglichkeit computergenerierten Bilder eindeutig erreicht. Es sieht zwar allen ganz schick aus, könnte aber auch aus einem Computerspiel stammen. Und warum muss das Bild immerzu irgendwo glühen? Nee, also das sah im Herr der Ringe zum Großteil besser aus und war trotz vieler Statisten, Masken und Modellen deutlich günstiger. Warum kostet ein Hobbit, der fast komplett aus dem Rechner kommt 560 Mio. $ und ein Herr der Ringe der auch noch um einiges länger ist, nur 280 Mio. $? Es hieß doch immer, dass CGI die Filme günstiger macht, aber es ist wohl das Gegenteil. Seit dem massiven Einsatz von computergenerierten Bildern sind die Produktionskosten in die Höhe geschossen. Warum?

Aber ich schweife schon wieder ab. Das wäre mal ein Thema für einen gesonderten Beitrag. Kommen wir zum Fazit Der Schlacht der fünf Heere EE. Im Vergleich zur Kinoversion hat die EE eindeutig die Nase vorn und ist auch durch die etwas härten Szenen eine nicht mehr so halbgare Angelegenheit. Im Ganzen betrachtet ist die Hobbit Trilogie einfach zu lang, mit viel zu langen ausufernden Actionszenen. Man hätte einfach den ursprünglichen Plan von zwei Filmen von denen einer die Geschichte des Hobbits erzählt und der andere die Brücke zum Herr der Ringe schlagen sollte, weiterverfolgen sollen. Das hätte vielleicht das ein oder andere zufallende Auge verhindert.

It Follows

it_followsAuch bei It follows ist der Name Programm. Es geht um ein Es das jemandem folgt. Was Es ist und warum Es das macht wird im Grunde nicht aufgeklärt. Es wird auch noch nicht mal versucht.

Nachdem die 19jährige Jay mit ihrem Schwarm Hugh geschlafen hat, wird sie von ihm betäubt und in einem alten Lagerhaus an einen Stuhl gefesselt. Dort erklärt er ihr, dass sie nun von etwas verfolgt wird, dass sie nur wieder los werden kann, wenn sie mit jemand anderem schläft. Wenn Es sie allerdings umbringen sollte, würde Es wieder hinter ihm her sein. Deshalb soll sie doch bitte am Leben bleiben und das Ganze einfach weiter geben. Es könnte in jeder Person stecken, wäre aber langsam und man könnte leicht vor Es wegrennen.

Das Ganze klingt schon nach einer netten Idee, die nicht alltäglich ist aber ein bisschen mehr hätte ich über Es doch gerne erfahren. So lebt der Film hauptsächlich von den Gänsehautmomenten, wenn Es auftaucht und das flüchten beginnt.

Die vielen sehr positiven Bewertungen die man über It follows liest wecken natürlich hohe Erwartungen aber ich persönlich kann die Hype nicht so ganz nachvollziehen. Es wird zwar durch die sehr ruhige Erzählweise eine ziemlich bedrohliche Stimmung aufgebaut, was den Film aber streckenweise auch etwas langatmig wirken lässt. Ein guter Horrorfilm ist es durchaus, der laut Cover ‚Beste des Horrorfilm des Jahres‘ wohl eher nicht und eine Offenbarung im Horrorgenre erst recht nicht. Freunde des eher ruhigen und atmosphärischen Gänsehauthorrors sollten aber mal einen Blick riskieren.

Beute im November 2014

beute_november_2014

A Million Ways to die in the West

Der neue Film des Ted Machers Seth MacFarlane ist im Prinzip genauso dämlich wie Ted, nur dass es sich dieses Mal um einen Western handelt. Ein paar Scherze gehen schön unter die Gürtellinie, andere Gangs zünden gar nicht aber insgesamt doch ein nettes Filmchen, dass vielleicht ein bisschen mehr Blut vertragen könnte. Denn da wird es dem Titel nicht ganz gerecht.

Chihiros Reise ins Zauberland

Mit diesem Film gelang dem Japanischen Ghibli Studio der internationale Durchbruch und es ist auch der bisher einzige Film des Studios, welcher mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Ob ihn das auch zum besten Ghibli Film macht, sollen andere entscheiden. Ich finde ihn sehr Ok, aber es gibt bessere und das die kleine Chihiro als Titelheldin mit ihrer Art nicht gerade sympathisch rüber kommt, macht’s nicht unbedingt leichter.

Nymph()maniac

Der Regisseur Lars von Trier provoziert ja gerne mal aber hier wollte er wohl keinen Skandal dem Zufall überlassen. Nymphomaniac könnte man als Verfilmung eines Tagebuches einer Nymphomanin beschreiben, welche hier in der 5 1/2 Stunden langen Directors Cut Version vorliegt. Ins Kino kam der Film in zwei Teilen, welcher aber insgesamt kürzer als die hier vorliegende Version war. Die im Vorfeld angekündigten und für Gesprächsstoff sorgenden echten Sexszenen gibt es im fertigen Film wirklich. Ob es sich dabei evtl. um Körperdouble oder digitale Effekte handelt, ist nicht zu erkennen. Zumindest sorgt die FSK mal wieder für eine Überraschung bei der Altersfreigabe. Teil 1 ist Frei ab 16 (trotz der erwähnten Szenen), Teil 2 dann ab 18 (mit ähnlichen Szenen).

Eine gewisse Faszination kann man diesem Mamutwerk nicht absprechen und ich musste mich weniger durch die 5 1/2 Stunden quälen, wie ich gedacht habe aber gerade Teil 2 kämpft dann doch schon mit einigen Längen und was den Ekelfaktor angeht schießt von Trier mit einer in allen Einzelheiten gezeigten Do-it-yourself Abtreibung dann doch noch den Vogel ab (das ist wahrscheinlich auch der Grund für die ab 18 Freigabe). Sollte der Film mal in einer limitierten Sonderedition auf den Markt kommen, dann bitte mit nummerierter Kotztüte.

Der Hobbit: Smaugs Einöde (Extended Edition)

Ach ja, und wieder der Hobbit. Die Kinofassung habe ich ja hier schon besprochen und an der Handlung selbst ändert sich durch die zusätzlichen 25 Minuten natürlich auch nichts aber ich muss gestehen, dass die den Film etwas runder machen. Zwar nimmt das zusätzliche Material nicht die Ausmaße eines Herrn der Ringe an aber hier wurde an vielen Stellen sinnvoll erweitert. Die Action Szenen werden zwar immer noch bis zum-geht-nicht-mehr ausgewalzt, gewichtet sich nun aber ein klein wenig harmonischer.

Die Extras sind mit 10 Stunden Laufzeit wieder mal gewaltig aber auch hier gilt, wie schon beim Vorgänger: Masse ist nicht gleich klasse. Während bei der Extended Edition des ersten Teils stundenlang auf dem Design der Zwerge herumgeritten wurde geht’s hier hauptsächlich um die Entstehung der Action Szenen und der Filmmusik. Die Extras der Herr der Ringe Extended Editions boten da dann doch einen viel abwechslungsreicheren Blick auf die Entstehung.

Jane Eyre

Noch nicht gesehen.

Prinzessin Mononoke

Neben Chihiros Reise ins Zauberland der wohl bekannteste Ghibli Film und neben Nausicaä (Offiziell kein Ghibli Film) und Die letzten Glühwürmchen für mich einer der besten Filme des Studios. Man könnte meinen, Regisseur Miyazaki hat in diesen Film alles reingepackt, was nur irgendwie ging. Der Kampf Mensch gegen Natur ist wohl noch nie mit so viel Phantasie auf die Leinwand gebracht worden. Auch geht es zum Teil nicht gerade zimperlich her, weshalb die Freigabe ab 12 nur gerechtfertigt ist. Also nix für die ganz Kleinen.

The Walking Dead Staffel 4

Was soll ich groß schreiben. Walking Dead gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsserien und die vierte Staffel legt im Vergleich zur dritten wieder ein bisschen zu. Störend ist die zum Teil etwas verwirrende Chronologie. So gibt es Folgen die einen komplett anderen Handlungsstrang haben bei dem man zunächst gar nicht weiß, wo man ihn einzuordnen hat. Das reißt einen unweigerlich aus der gesamten Geschichte raus und man braucht eine Weile um den roten Faden wiederzufinden. Schade, das hätte sich bestimmt anders lösen lassen.

Wäre noch anzumerken, dass die Bildqualität hier einen absoluten Tiefpunkt erreicht. dieser 16mm Look hat ja bisher ganz gut gepasst aber hier grießelt es für Blu-Ray Verhältnisse dann doch ein wenig zu viel.

Bates Motel Staffel 2

Die erste Staffel hat die Figuren dieser „Quasi Vorgeschichte“ von Alfred Hitchcocks Psycho sehr schön eingeführt und darauf wird auch in der zweiten Staffel gekonnt aufgebaut. Die Vergangenheit der Bates wird zwar immer wieder Thematisiert aber die Korruption in dem kleinen Städtchen in dem das ganze spielt, rückt doch eher in den Mittelpunkt. Das ist nicht schlimm, tut auch mal ganz gut aber in der nächsten Staffel bitte wieder mehr von Psycho Bates.

Winter’s Tale

„Romantic Fantasy zum Träumen“ steht hinten drauf und damit ist eigentlich schon alles gesagt.  Ein Liebesmärchen, das gern mal am Rand des Kitsches schrammt aber dann trotz fliegender Pferde meist wieder die Kurve kriegt. Das Ganze ist letztendlich nicht wirklich beeindruckend, kann aber über weite Strecken gut unterhalten.

Empfehlungen für Dezember 2014 (Kino)

Dieses mal zunächst ohne Video.

04. Dezember 2014

Paddington

Ehrlich gesagt, kenne ich die Buchvorlage nur vom Namen aber im Trailer macht der putzige Bär richtig Laune. Ist bestimmt ein prima Familienfilm.

11. Dezember 2014

Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere

Alles hat ein Ende nur der Hobbit hat drei, jawoll mein Schaatzzz bald ists vorbei.

Mit Die Schlacht der fünf Heere (früher hieß der mal Hin und zurück) geht nun auch das zweite Mittelerde Abenteuer zu Ende. Und ganz ehrlich, ein klein wenig bin ich auch froh drum. Gab es beim Herrn der Ringe immer mal ein „Oh schon zu Ende?“, schaut man beim Hobbit gelegentlich auf die Uhr und denkt: „Oh immer noch nicht zu Ende?“. Ich hab das Buch ja nicht mehr richtig im Gedächtnis aber ich glaube nach dem Zusammentreffen mit dem Drachen Smaug kommt da nicht mehr sehr viel. Und das war ja schon am Ende des zweiten Teils. Teil 3 ist mit 144 Minuten auch mit Abstand der kürzeste aller Mittelerde Filme was wieder die Frage aufwirft, ob man sich mit der Dreiteilung wirklich einen Gefallen getan hat. Aber das werde ich ja spätestens nach dem Kinobesuch wissen. Natürlich wieder im HFR 3D Format. Peter Jackson soll mich in der von ihm favorisierten Bildqualität enttäuschen.

18. Dezember 2014

Nachts im Museum – Das Geheimnisvolle Grabmal

Mit diesen Nachts im Museum Filmen konnte ich ja bisher nicht wirklich was anfangen. Auch diesen werde ich bestimmt wieder meiden, möchte ihn aber hier trotzdem erwähnen, weil der verstorbene Robin Williams hier in einer seiner letzten Rollen zu sehen ist.

25. Dezember 2014

Honig im Kopf

Also die Regiearbeiten von Til Schweiger habe ich ja immer konsequent ignoriert. Nicht, das ich was gegen den hätte aber die Filme sahen meistens wie typisch seichte deutsche Komödien für die Massen aus (Genauso wie der ganze Schweighöfer Mist). Hier wird nun versucht, sich dem Thema Alzheimer auf humoristische Art zu nähren. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten aber Dieter Hallervorden in der Hauptrolle zu besetzen war schon mal kein so schlechter Schachzug.

Exodus: Götter und Könige

Nach Noah wird mit Moses innerhalb kurzer Zeit eine weitere Bibelfigur neu auf die Leinwand gebracht. Mit dem Klassiker Die Zehn Gebote wird diese Version von Ridley Scott nicht allzu viel zu tun haben. Die Trailer lassen eher etwas in Richtung Gladiator vermuten (den ich nebenbei gar nicht so prall finde, wie es anscheinend die meisten anderen tun). Der ehemalige Batman Christan Bale in der Titelrolle kommt mir zwar ein bisschen zu jung dafür vor, aber da will ich nicht vorab urteilen. Zumindest für die Augen wird wohl mal wieder einiges geboten.

Beute im April 2014

Und wieder acht dazu…

beute_april_2014

Escape Plan
Stallone und Schwarzenegger in einem Film der auch noch schön auf 80er Jahre Action setzt. Gar nicht mal schlecht.

Inside Llewyn Davis
Im neuen Film der Coen Brüder geht es um einen Folkmusiker, der Anfang der 1960er Jahre versucht, im Musikgeschäft groß raus zu kommen. Natürlich ohne Erfolg und so schlägt er sich mehr schlecht als recht durch, immer auf der Suche nach einer Schlafgelegenheit oder einem Auftritt.
Ich bin ja kein so großer Freund dieser Musikrichtung, aber die Songs (von den Darstellern selbst gesungen) sind zum Teil richtige Ohrwürmer und fügen sich gut in den Film ein, der neben den fantastischen Darstellern auch eine gehörige Portion feinen Humor bietet.

Jobs
Ashton Kutcher spielt den Apple Gründer Steve Jobs in einem Film der besser ist, als erwartet. Ein bisschen Vergleichen kann man ihn mit The Social Network, der ja ein ähnliches Thema behandelt. Ob das nun alles biographisch korrekt ist, sei mal dahin gestellte aber unterhaltsam ist der Film auf jeden Fall.

Sein letztes Rennen
Auf dem Cover steht „Dieter Hallervorden in der Rolle seines Lebens“. Das kann man nur unterstreichen. Dieser spielt hier einen ehemaligen Marathonläufer, der mit seiner Frau in ein Altenheim ziehen muss. Da ihm dort das stumpfsinnige Leben nicht so recht gefällt, beschließt er wieder mit dem Laufen anzufangen. Sein Ziel: den Berlin-Marathon mitzulaufen.
Man darf hier nicht den Fehler machen und einen Didi-Film erwarten, auch wenn es durchaus komische Situationen gibt. Das Lachen bleibt aber gern mal im Hals stecken. Ein rundum gelungener Film.

Der Hobbit – Smaugs Einöde
Siehe hier. Er läuft auch zu Hause nicht rund. Seine letzte Chance erhält er in ein paar Monaten bei der Extended Edition.

Carrie
Ein ganz anständiges Remake. Nicht mehr und nicht weniger.

Porco Rosso
Mal wieder eine Film aus der Ghibli Schmiede. Ein ehemaliger Kampfpilot verwandelt sich nach dem Krieg in ein Schwein und verdient sich ab da sein Geld als fliegender Kopfgeldjäger. Dieser Film ist wieder eher an die älteren gerichtet (ist auch erst ab 12) und gehört, wie ich finde zu den besseren Ghibli Filmen (obwohl ich da bisher noch keinen schlechten gesehen habe).

Die Passion Christi
Mel Gibsons umstrittenen Film über die letzten Stunden von Jesus von Nazareth hab ich auf Blu-Ray noch nicht gesehen. Aber natürlich kenne ich ihn schon und finde ihn sehr beeindruckend. Damit gehöre ich wohl zu der einen Seite, die den Film mögen, die andere hasst ihn. Dazwischen gibts wohl nix. Muss jeder selbst wissen.

Der Hobbit – Smaugs Einöde (Kino)

Nach den Tributen von Panem gab es nun wenige Tage später den nächsten Film im Kino mit Pause wegen „Überlänge“. Und der Hammer ist, sie wurde auch von den meisten genutzt. Mädels (auch die männlichen Mädels), wollt ihr mir ernsthaft erzählen, dass ihr es nicht schafft, zwei Stunden auszuhalten, ohne aufs Klo zu müssen? Ernsthaft? Das heisst also auch, dass ihr keine Nacht durchpennen könnt, oder? Also ehrlich, das glaub ich nicht.

Und weil die Pause noch nicht genug ist, hatte das Cinestar auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen. Eine ganze Stunde hat es von der eigentlichen Startzeit an gedauert, bis es endlich los ging. Und während der Fehler gesucht wurde, lief die ganze Zeit so eine Psycho-Mucke (extrem laut), welche wohl die Zuschauer entspannen sollte. Das Gegenteil war der Fall. Sperr einen Diktator eine Stunde lang allein in einen Raum und „beriesel“ ihn damit. Wir würden uns schneller im nächste Weltkrieg befinden als man „Hobbit“ sagen kann.

Was für eine geile Überleitung, denn um den soll es ja eigentlich gehen. Diese Überlange Einleitung soll aber zeigen, dass die Voraussetzungen zum genießen des Films nicht die besten waren. Und das ist schade, denn der zweite Teil der Hobbit Trilogie hätte das bitter nötig.

Den Anfang macht eine Szene, die 12 Monate vor den bisherigen Ereignissen spielt. Dort trifft Thorin in Bree auf Gandalf der ihm rät, seine alte Heimat Erebor zurück zu erobern. Kein starker Beginn und nicht wirklich nötig. Es sieht fast so aus, als ob die Szene nur eingebaut wurde, damit Peter Jackson seinen Cameo Auftritt als Bree-Penner (den er auch schon in Die Gefährten gemacht hat) im Film unterbringen konnte.

Danach geht es bei Gandalf, den Zwergen und Bilbo weiter, die nach wie vor von den Orks gejagt werden. Ich glaube nicht, dass ich zu viel spoiler wenn ich sage, dass sich das Schema Flucht/Kampf/Flucht/Kampf durch den ganzen Film zieht. Gandalf tut sich das nicht an und macht sich allein auf, um einer anderen Sache auf den Grund zu gehen. Natürlich erreicht die Zwergentruppe nach einigen Scharmützeln den Erebor und die Konfrontation mit dem Drachen Smaug (besonders die Szenen mit Bilbo) reißt einiges raus aber leider springt der Funke bei mir immer noch nicht wirklich über.

Woran liegt es nur, dass ich mich beim Hobbit so schwer tue? Beim ersten Teil konnte ich das noch mit der neuen HFR Technik und den zu hohen Erwartungen erklären. Diese beiden Punkte fallen nun weg. Was ich oft sehr störend fand, waren die Einarbeitung von zusätzlichen Handlungssträngen, die zwar nicht im Buch vor kommen, aber eine Brücke zum Herr der Ringe schlagen sollen (hier im Besonderen Gandalfs Solo-Tour). Es wirkt alles nicht wie aus einem Guss. Wenn man bedenkt, dass Die Rückkehr des Königs zum Teil fünf parallele Handlungen hatte, könnte man meinen, dass Peter Jackson in den letzten zehn Jahren einiges verlernt hätte.

Das komische ist, dass sich manche Szenen (insbesondere Kämpfe) endlos hin ziehen und andere Sachen, die evtl. etwas zur Handlung beisteuern könnten, mal schnell nebenbei abgehakt werden. Ich weiß, dass Der Hobbit nicht die epischen Ausmaße eines Herrn der Ringe hat, aber genau das versucht man wohl zu erreichen und walzt die Kämpfchen auf ein fast unerträgliches Maß aus. Das kann einfach nicht funktionieren, denn im Vergleich zum Herr der Ringe ist Der Hobbit ungefähr so episch wie eine Kneipenschlägerei.

Einen weiteren Minuspunkt von mir gibt es dieses Mal für die Musik. Die dudelt zwar fast ununterbrochen aus den Lautsprechern aber mir fehlt einfach ein markantes Thema. Nur ganz selten hört man mal ein paar bekannt Töne raus. Man könnte fast meinen, der Komponist wäre ausgetauscht worden.

Tja, nun hab ich den guten Smaug ganz schön verrissen und bin damit bestimmt einigen auf die Füße getreten, aber ruhig Blut. Der erste Teil hatte es auch nicht leicht bei mir aber nach der dritten Sichtung und der Extended Edition macht er sich mittlerweile ganz gut. Und diese Chance gebe ich auch Smaugs Einöde. Nächstes Jahr wird man dann endgültig sehen, ob es eine gute Idee war, den Hobbit so mit Zusatzmaterial aufzublasen oder ob man lieber einen kleineren, werkgetreueren Film hätte machen sollen.

Deshalb gibt es auch erst dann eine endgültige Bewertung von mir.

Beute im November 2013

Da bin ich ja selbst überrascht, wie viel im November dazu gekommen ist. Ein paar davon stehen natürlich noch auf der „Muss-ich-noch-sehen-Liste“.

beute_november_2013

Schimpansen

Zwar Disney-Typisch auf niedlich gemacht, aber mit ein paar richtig tollen Aufnahmen.

Seelen

Im Prinzip ganz in Ordnung aber viel zu langatmig erzählt.

Taffe Mädels

War ich schon im Kino. Die hier auf Blu-Ray enthaltende Extended Version hab ich allerdings noch nicht gesehen. Lethal Weapon mit Frauen. Lustig, aber der dicke Sidekick nervt.

World War Z

Auch in der Extended Version eine sehr unblutige Angelegenheit. Für einen Zombiefilm ein no-go. Bei niedrigsten Erwartungen wurde ich dann doch recht positiv überrascht.

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (Extended Edition)

Das eine längere Fassung kommen würde war ja klar aber so aufwerten wie es beim Herrn der Ringe der Fall war tun die extra Szenen den Film nicht. Immerhin fand ich ja die Kinoversion schon recht langatmig. Wobei ich sagen, muss, dass ich langsam gefallen dran finde.

JFK – Tatort Dallas (Director’s Cut)

Nach wie vor einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Selten gehen 3 Stunden so schnell rum.

Olympus has fallen

Stirm langsam im Weißen Haus. Recht spannend und viel Action. Ob da Emmerichs White House Down mithalten kann?

The Walking Dead Staffel 3

Bisher nur die verstümmelte Fassung im Free-TV gesehen. Ich freu mich auf die richtigen Verstümmelungen ;-).

Pacific Rim

Godzilla meets Transformers. Dafür hat Guillermo del Toro also den Regiestuhl beim Hobbit geräumt. Hat sich gelohnt. Ein Action Kracher der 2 Stunden lang kaum Ruhe gibt.

Magnolia

Noch ein 3 Stunden Film bei dem die Zeit recht zügig vergeht. Ist aber nicht für jeden geeignet.

Star Wars – The Clone Wars Staffel 3 + 4

Hab ich noch nicht gesehen. Vielleicht warte ich damit, bis ich auch die 5. und letzte Staffel habe. Aber soviel schon mal vorab: Die Serie gefällt mir ausgesprochen gut und hat teilweise mehr von Star Wars, wie die Prequel Trilogie.

To the wonder

Auch noch nicht gesehen.

Wolverine – Weg des Kriegers

Ich finde ihn besser wie Wolverines ersten Alleingang Origins aber das Finale ist ein wenig mau. Der ganze Film (vor allem die Szene nach dem Abspann) wirkt eher wie das Sprungbrett zum nächsten X-Men Film.

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