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3D

Wenn schon 3D – Dann aber richtig

Heute will ich mal ein bisschen Werbung für eine Spielerei machen, die ich mir gegönnt habe. Weil mir diese 3D Brillen aus dem Kino nie wirklich gefallen haben, habe ich mich mal auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Fündig geworden bin ich, wie sollte es anders sein, bei Amazon. Da habe ich mir dieses schicke Brillchen bestellt:

ex3dbrille ex3dbrille_set

Es handelt sich dabei um eine EX3D Polfilterbrille und kann in jedem Kino welches dieses Verfahren verwendet (z.B. RealD) benutzt werden. Natürlich auch zu Hause am 3D Fernseher, wenn dieser „polarisiert“. Ausprobiert habe ich sie bei Gravity und da hat sie mich echt überzeugt.

Der 3D Effekt selber wird durch die Brille nicht besser, da sie ja dasselbe macht wie die Standardbrille aus dem Kino (hat bei Amazon einer liebevoll Pöbelbrille genannt 😀 ). Es gibt aber drei Punkte die durchaus für den, zugegeben, etwas happigen Preis von etwa 25€ sprechen. Zum ersten lässt sie sich viel angenehmer tragen und sie scheint auch ein paar Gramm leichter zu sein. Dann der größte Pluspunkt: Durch Form und Größe der „Gläser“, besonders in der Breite, hat man den Rahmen nicht mehr so extrem im Blick. Das hat mich bei der Standardbrille immer am meisten gestört. Und zum Dritten sieht sie einfach cooler aus.

Die Brille wird mit einem stabilen Etui und einem Putztuch geliefert und ich kann jedem, der sich mit den Brillen aus dem Kino nicht so recht anfreunden kann empfehlen, mal nach Alternativen zu suchen. Es muss ja nicht diese sein, denn die Auswahl ist inzwischen schon recht groß.

Eine Frage bleibt da aber noch: Warum hat sie einen UV-Filter? Das im Kino die Sonne scheint kommt doch recht selten vor, oder?

Gravity 3D (Kino)

Erstaunlich, wie gut gefüllt das Kino war, denn Gravity hat eigentlich nichts davon, was man normalerweise mit Weltraum und Science Fiction im Kino verbindet. Zumindest, wenn man Filme wie Armageddon, Star Trek(Wars) oder ähnliches als Vergleich nimmt. Hier wird möglichst viel Wert auf Realismus gelegt.

Bei einer Wartung des Hubble Teleskops kommt es zu einem Zwischenfall, ausgelöst durch ein Trümmerfeld, welches, wie sollte es anders sein, durch einen zerstörten russischen Satelliten entstanden ist. Dabei wird das Shuttle und das Teleskop zerstört und übrig bleiben nur zwei der drei Astronauten, welche sich gerade außerhalb des Shuttles befunden haben. Bei den Beiden handelt es sich, wie üblich, um einen alten Weltraumhasen (gespielt von George Clooney) und eine Anfängerin, die das erste mal im All ist (gespielt von Sandra Bullock).

Nachdem sich die Beiden endlich zusammengeknotet haben, beginnt die Suche nach einer geeigneten Rettungskapsel um zur Erde zurück zu kommen. Dabei wird ein regelrechtes Raumstationen„hopping“ veranstaltet, da z.B die ISS den Trümmerhagel auch nicht ganz unbeschadet überstanden hat. Ganz realistisch ist das, schon allein wegen den Entfernungen nicht, aber im Großen und Ganzen wird das „Leben“ im All sehr gut dargestellt. Gerade soundmäßig macht Gravity eine gute Figur, da meistens beachtet wird, dass es im All keine Schallübertragung gibt. Das wurde gut gelöst, indem man oft mit dem Darsteller im Raumanzug steckt.

Damit wären wir beim optischen Teil. 3D funktioniert hier sehr gut, man sollte aber keinen empfindlichen Magen haben, da gerade das wilde hin und her drehen in Schwerelosigkeit bei einigen zu Schwindelanfällen führen kann (im Kino sind ein paar raus gegangen).

Bleibt noch zu sagen, dass Gravity trotz der recht kurzen Laufzeit von gerade mal 90 Minuten trotzdem hin und wieder ein paar kleine Längen hat. Wirklich schlimm ist das nicht, ich wollte es aber trotzdem erwähnen.

Ansonsten handelt es sich um ein recht anständiges Filmchen, das mal eine etwas andere Richtung geht, wie die übliche Stangenware. Ich vergebe 4 von 5 Liter Sauerstoff.

3D or not 3D

Heute will ich mich mal genauer mit dem Thema 3D Film beschäftigen. Nicht nur technisch sondern vor allem auch wirtschaftlich wurde durch 3D die Filmwelt in den letzten Jahren verändert.

Beginnen wir mit der technischen Seite. Dass 3D einen Film durchaus aufwerten kann, zeigen Filme wie Avatar, Hugo oder diverse Computeranimationsfilme. Hier wurde von vornherein während des Entstehungsprozesses mit 3D gearbeitet. Eher einen schlechten Ruf haben die Filme, die nachträglich nach 3D konvertiert wurden. Hier muss man noch unterscheiden zwischen Filmen, die schon als 3D geplant waren aber nur 2D gefilmt wurden und Filmen bei denen während der Herstellung 3D keine Rolle gespielt hat. Erstere können, bei entsprechender Sorgfalt durchaus brauchbare Ergebnisse liefern. Was die zweite Kategorie angeht, so wird man die 2D Herkunft immer sehen und es gibt demzufolge hier auch die meisten Beispiele, wie ein 3D Film nicht aussehen soll. Aber auch hier gibt es Ausnahmen wie z.B. Titanic oder mit Abstrichen auch Star Wars Episode I, wo allerdings auch ein ganz anderer Aufwand betrieben wurde, als bei den Schnellkonvertierungen.

Der Grund, warum die Studios bei vielen Filmen auf eine 3D Auswertung Wert legen wird deutlich, wenn man sich mal die Einspielergebnisse anschaut. Womit wir bei der wirtschaftliche Seite des Themas wären. Als Grundlage habe ich die Zahlen von www.boxofficemojo.com verwendet und dort die nicht Inflationsbereinigten Listen.

Es gibt momentan 13 Filme, die weltweit jeweils mehr als 1 Milliarde Dollar eingespielt haben. Davon kommen nur 4 gänzlich ohne den durch die höheren Ticketpreise entstehenden 3D Bonus aus. Und darunter sind mit den beiden Dark Knight Teilen auch die einzigen, die in den letzten vier Jahren dazugekommen sind.

Von den neun 3D Filmen sind 6 Stück 2010 oder später angelaufen. Insgesamt handelt es sich hier um 2 reine 3D Fime, 3 Mischlinge (teilweise in echtem 3D gedreht) und 4 Konvertierungen. Der erste reine nicht 3D Film The Lord of the Rings: The Return of the King befindet sich auf Platz 6 und hat inzwischen 9 Jahre auf dem Buckel.

Wie man sieht, ist 3D für die Studios äußerst profitabel und wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Eine Entwicklung die ich persönlich nicht unbedingt begrüße. Solange ich im Kino aber noch wählen kann, ob ich 2 oder 3D sehen will und meine 3D Kinobesuche auf gut gemachte echte 3D Filme beschränken kann, soll mir es recht sein.

3D ist aber nicht das Ende der Entwicklung. Mit dem ersten Teil des Hobbit führt Peter Jackson wieder eine Neuerung ein: HFR 3D (steht für High Frame Rate). Das bedeutet, dass statt den üblichen 24 Bildern pro Sekunde 48 dargestellt werden. Ob sich das positiv oder negativ auswirkt, wird sich noch zeigen. Jedenfalls wird dadurch höchstwahrscheinlich noch ein weiterer Zuschlag auf die Ticketpreise fällig. Und somit nochmal höhere Einnahmen.

Hier gibt es noch eine Liste mit 3D Filmen und der Art der Herstellung: http://www.3dmovielist.com/list.html

Star Wars – Episode I 3D (Kino)

Wie bereits gestern schon angekündigt, kommt heute mein Bericht über die 3D Version der dunklen Bedrohung.

Auf den Film selber gehe ich jetzt nicht noch mal ein, denn der dürfte bekannt sein. Und als kleine Entwarnung: Binks nervt in 3D auch nicht mehr wie in 2D.

Nun aber zum optischen. Nach 3D konvertierte Filme haben ja schon immer einen schlechteren Stand gegenüber den in echtem 3D gefilmten Streifen. Da macht leider auch Star Wars keine Ausnahme. Man kann aber auch nicht behaupten, dass es komplett in die Hose gegangen ist. Die räumliche Tiefe ist in den meisten Szene ganz ordentlich und auch Gesichter und Figuren im Vordergrund wirken alles andere als Flach.

Was allerdings fast komplett fehlt sind Effekte, die sich vor der Leinwand abspielen. Da hatte ich mir doch, wenigstens bei den Raumschlachten, etwas mehr erhofft.

Episode I zeigt ziemlich deutlich, dass es einen riesen Unterschied macht, ob man beim drehen schon an 3D gedacht hat oder nicht. Bildkomposition und Schnitt sind nun mal in der dritten Dimension komplett anders. Bestes Beispiel sind Szenen mit Tiefenunschärfe. In „normalen“ Filmen ist das seit jeher ein beliebtes Stilmittel um Personen oder Gegenstände deutlich vom Hintergrund abzugrenzen. Sieht ja auch gut aus. In 3D Filmen zerstört es allerdings zum großen Teil die Illusion des „in die Leinwand hinein Schauens“.

Ich schätze mal, dass es in Episode II und III, sollten sie denn kommen, 3D-mäßig noch eine Steigerung geben wird, da es durch den komplett digitalen Entstehungsprozess sicherlich noch etwas einfacher sein wird, das Bild in die dritte Dimension zu konvertieren. Einen Blick würde ich auf jeden Fall riskieren.

Es lief übrigens vorneweg noch die Vorschau auf die 3D Version von Titanic, welcher im April anlaufen soll. James Cameron scheint hier auch wieder die Nase vor George Lucas zu haben und man sieht deutlich, dass er als Pionier der neuen 3D Welle einiges mehr an Erfahrung hat.

Ob man sich Star Wars in 3D ansehen soll oder nicht, bleibt am Ende jedem selbst überlassen. Ich sage mal so: Nur allein wegen 3D lohnt es sich nicht, dafür sind die Effekte zu durchschnittlich. Wer aber mal wieder Bock hat, ihn zu sehen, für den ist 3D eine nette Zugabe.

Empfehlungen für Februar (Kino)

Schon wieder ein Monat rum und hier, quasi in letzter Sekunde, die Tipps für den Februar:

02.02.2012

Underworld Awakening

Nachdem Teil 3 ja eine Vorgeschichte war, geht’s nun im vierten wohl wieder normal weiter. Mal schauen, ob die Vampire (dieses Mal auch in 3D) wieder bissig sind.

09.02.2012

Hugo Cabret

Auch ein Altmeister wie Martin Scorsese macht nun nicht mehr vor 3D halt. Aber nicht nur die dritte Dimension ist ungewöhnlich, sondern auch, dass es sich hier um einen Kinder-, bzw. Familienfilm handelt. Die Vorschusslorbeeren sind groß und ob sie berechtigt sind, wird man sehen.

Star Wars 3D: Episode I – Die dunkle Bedrohung

George Lucas hat mal wieder sein Lieblingsspielzeug raus geholt und daran rum geschraubt. Nun gibt es also auch den Sternenkrieg in 3D. Thematisch ja durchaus berechtigt, aber wie bei allen, nur nach 3D konvertierten Filmen, bleibe ich skeptisch. Zumal Episode I da auch noch zwei gravierende Probleme hat. Erstens: es ist Episode I ;-), und zweitens kann ich mir, nach dem letzten angucken der Blu-Ray, kaum Szenen vorstellen, die in 3D richtig gut wirken könnten. Da bieten Episode II und III doch eher Möglichkeiten (z.B. die Droidenfabrik in Ep II). Aber mal abwarten, was die ersten Kritiker sagen, die über ihrer 3D Brille nicht noch die Fanboy Brille haben.

16.02.2012

Gefährten

Im Januar hatte ich ja den neuen Spielberg Film schon erwähnt aber nun scheint der 16.02. das tatsächliche Startdatum zu sein. Deshalb geht’s auch gleich weiter zum Trailer:

23.02.2012

Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Den ersten Teil habe ich mal zufällig im TV gesehen und fand ihn jetzt gar nicht mal sooo schlecht. Ob eine Fortsetzung von einem ganz okayen Film was taugt, wage ich im Vorfeld nicht zu sagen. Spätestens im Heimkino gebe ich ihm ne Chance.

Viel Spaß im Kino.

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