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007

DCTV – Folge 043: Filmwoche 10/2016

Starts am 10.03.2016

London has fallen

Der Vorgänger Olympus has fallen war ja schon so eine Art Stirb langsam im Weißen Haus. Hier wird die Geschichte mit der gleichen Besetzung fortgesetzt. Mit dem Unterschied, dass es dieses Mal London ist, was im Visier der Terroristen steht.

Ob das am Ende der Einzige Unterschied zum ersten Teil der mir ja ganz gut gefallen hat ist, wird sich zeigen. Spätestens in ein paar Monaten auf Blu-Ray gibt’s hier die Antwort.

Trumbo

Hier bin ich nur durch Zufall bei der diesjährigen Oscarverleihung drauf gestoßen. In der amerikanischen Filmbranche gab es ja mal eine Art Berufsverbot für Leute die kommunistisch Eingeordnet wurden. Ein solcher ist der Drehbuchautor Dalton Trumbo um den es in diesem Film geht.

Wenn man nach dem Trailer geht, hat man diese nicht gerade glitzernde Zeit Hollywoods mit einer ordentlichen Portin Witz auf die Leinwand gebracht. Wer sich für diese Zeit (der Film spielt wohl in den 1940/1950er Jahren) interessiert, dürfte ganz gut unterhalten werden.

Blu-Rays der letzten Woche

Crimson Peak

crimson_peakWer sich gerne mal ein bisschen gruselt, erschreckt, auf tolle Ausstattung, Effekte und Atmosphäre steht, der ist bei Crimson Peak genau richtig. Dabei ist es nicht nur ein Horrorhaus, Gruselfilm sondern hat über weite Strecken eher was von einem Hitchcock Thriller inkl. Liebesgeschichte.

Die eher gemächliche Erzählweise ist für so einen Stoff eher typisch und wird immer wieder durch ein paar kleine Temporunden oder Überraschungen aufgelockert. Insgesamt also ein richtig guter Film, der auch gerne mal ein bisschen blutiger ausfällt.

 

 

 

James Bond 007 – Spectre

spectreDazu habe ich hier schon nach meinem Kinobesuch etwas ausführlicher berichtet. Zu Hause machen sich die Längen noch ein bisschen mehr bemerkbar. Immer noch ein anständiger Bondfilm aber mit verschenktem Potential.

James Bond 007 – Spectre (Kino)

Erst einmal ein dickes Lob an die Macher, denn sie haben es im vierten Anlauf endlich geschafft, die James Bond Pistolenlaufsequenz am Anfang des Films zu platzieren. Und wenn man das Ergebnis sieht, kommen einem die Ausreden bei den letzten beiden Teilen noch fadenscheiniger vor. Wieso sollte das bei Spectre jetzt auf einmal besser passen, wie bei Quantum oder Skyfall? Casino Royale lasse ich mal außen vor weil es das dort in abgewandelter Form schon gegeben hat. Ich bleib dabei, die hatten es einfach vergessen.

Egal jetzt. Nachdem man sich über den richtig positionierten Pistolenlauf gefreut hat, geht’s direkt mit einer beeindruckenden mehrminütigen Sequenz los, die ohne einen sichtbaren Schnitt auskommt. Nach einer ebenso beeindruckenden Actioneinlage mit einem Hubschrauber beginnt der schlimmste Teil des Films. Der Vorspann.

Visuell ist da alles in Butter und Daniel Kleinman hat sich ja schon längst als Nachfolger von Maurice Binder etabliert. Aber selbst das schönste Intro kann durch einen schrecklichen Song kaputt gemacht werden. Und da haben sich die Befürchtungen leider bewahrheitet. Der Titelsong Writing’s on the Wall von Sam Smith ist einfach nur furchtbar. Kann dem Typen nicht irgendwer die Eier wieder annähen?

Hat man das überstanden, gibt’s für Bond die leider inzwischen obligatorische Suspendierung. Warum kann man ihn nicht einfach mal wieder legal auf eine Mission schicken. Also macht sich Bond mal wieder ohne Auftrag los um hinter das Geheimnis einer Terrororganisation zu kommen, die sich im Laufe des Films als Spectre herausstellt und schon seit Beginn der Daniel Craig Ära die Fäden im Hintergrund zieht.

Ich will jetzt hier nicht zu viel verraten aber wirklich große Überraschungen gibt es nicht. Wenn man den Film sieht, wird relativ schnell klar, wer hinter der ganzen Sache steckt, und welche Position der von Christoph Waltz gespielte Franz Oberhauser hat.

Was positiv auffällt, sind die Anlehnungen an die früheren Bondfilme wo es z. B. Superschurken gab, die ihre Basis in einem besonderen Versteck hatten. Leider wurde hier, wie auch beim Schurken selber, viel Potential verschenkt. Die Basis fliegt viel zu schnell in die Luft und der Schurke, bzw. Christoph Waltz, spielt weit unter seinen Möglichkeiten. Da wäre eindeutig mehr gegangen.

Auch die Verbindungen zu den anderen Craig Filmen wirkt ein wenig zu konstruiert. Natürlich kann es sein, dass schon immer Spectre hinter allem gestanden hat, nur hätte man da in den letzten Filmen mal einen Hinweis verstecken können und nicht mit so einer halbgaren Sache wie mit der Organisation Quantum anfangen sollen. Leider sieht es so aus, als ob das ganze nie so geplant war und schnell nach einer Lösung gesucht wurde.

Das klingt jetzt alles natürlich ziemlich hart für einen Film, der mir im Grunde ziemlich gut gefallen hat und hätte ich das ganze direkt nach dem Kinobesuch geschrieben wäre es sicher auch positiver. Abgesehen von dem Titelsong bekamen die anderen Kritikpunkte erst Gewicht, nachdem ich das Ganze ein paar Tage hab sacken lassen.

Es spielt wahrscheinlich auch eine Rolle, dass mit dem Vorgänger Skyfall einer der, wie ich finde, besten Bondfilme abgeliefert wurde. Die Erwartungen waren also ziemlich hoch. Ich freue mich aber schon darauf, Spectre zu Hause nochmal anzusehen um zu überprüfen, ob ich hier zu hart geurteilt habe.

Ein anständiger Bondfilm ist es aber dennoch geworden der sich in der gesamten Serie durchaus in der oberen Hälfte positioniert. Nimmt man nur die Filme mit Daniel Craig landet er aber hinter Skyfall und Casino Royale.

DCTV – Folge 024: Filmwoche 45/2015

Starts am 05.11.2015

Spectre

Diese Woche steht ganz im Zeichen des britischen Geheimagenten. Drei Jahre nach dem fantastischen Skyfall geht’s endlich weiter und die Hoffnung, die ich nach letzterem hatte, dass es endlich mal wieder in Richtung Superschurke wie in den früheren Bondfilmen gehen dürfte, könnte sich bewahrheiten. Immerhin ist Spectre auch der Name der Verbrecherorganisation die Bond in den ersten Jahren das Leben schwer gemacht hat.

Allzu viel habe ich absichtlich vorab nicht über den Film gelesen, sodass ich über den Inhalt nicht sehr viel weiß. Es schein sowohl die Skyfall als auch die Quantum Geschichte weitergeführt zu werden.

Als Gegenspieler hat man dieses Mal Christoph Waltz geholt, wo ich noch nicht so recht weiß, ob ich das gut finden soll. Der ist ohne Frage ein klasse Schauspieler aber irgendwie sind mir seine Rollen inzwischen zu ähnlich. Und ich hoffe doch sehr, dass am Ende nicht raus kommt, dass die von ihm gespielte Figur das Spectre Oberhaupt Blofeld ist. Denn das passt gar nicht.

Was ich jetzt noch hoffe ist, dass die weißen Kreise wieder zu Beginn von links nach rechts rollen und so den bisher längsten Bondfilm einleiten. Einziger Wehrmutstropfen ist der Titelsong. Dieses Katzengejaule ist einfach nicht zu ertragen. Da hätte es so gute Alternativen gegeben.

Blu-Rays der letzten Woche

San Andreas

san_andreasEin Katastrophenfilm bei dem ein ganzer Staat zu Kleinholz gemacht wird und Roland Emmerich hast damit nichts zu tun. San Andreas könnte aber durchaus von ihm sein denn er beinhaltet alles, was in seinen Filmen vorkommt.

Mit der San Andreas Verwerfung in Kalifornien hat man den Wissenschaftlichen Hintergrund für das große Erdbeben, welches in einem gigantischen Effektgewitter auf den Bildschirm gebracht wurde.  Natürlich dürfen auch die klischeehaften Charaktere nicht fehlen, die recht unrealistisch eine brenzlige Situation nach der anderen überstehen.

Das ist aber leichter zu verschmerzen als gedacht, da die meisten Personen doch recht sympathisch rüber kommen und man mit ihnen mit fiebert. Es schadet aber nichts, ab und zu mal den Kopf abzuschalten denn dann macht San Andreas richtig Spaß.

Die James Bond 007 Jubiläums-Collection (Blu Ray) – Teil 2: 1983 – 2008

 

Nun habe ich auch die zweite Hälfte der James Bond Blu-Ray Jubiläumsbox geschafft. Um nicht bei jedem Film extra darauf eingehen zu müssen, gleich zu Beginn etwas zur Bildqualität. Die steigert sich hier wieder von Film zu Film, was hauptsächlich altersbedingte Gründe hat. Allerdings sind die Unterschiede doch nicht sehr groß, da selbst der älteste Teil von 1983 sehr gut aussieht. Deshalb gilt auch bei der zweiten Hälfte der Jubiläumsbox: Bond hat im Heimkino nie besser ausgesehen und wird auch bei zukünftigen Veröffentlichung (in welchem Format auch immer das dann sein wird) nicht mehr viel besser aussehen.

Nun aber genug der Einleitenden Worte. Auf zum nächsten Film:

Octopussy (1983)

Hier merkt man Roger Moore langsam das Alter an und auch sonst hat Octopussy nicht viele Highlights zu bieten. Der Film hat sicherlich ein paar schöne Szenen und nach dem doch etwas ernsteren Vorgänger darf hier auch wieder etwas mehr gelacht werden, aber im Ganzen wirkt alles ein bisschen verkrampft.

Im Angesicht des Todes (1985)

Das ist der Film, der bei mir das Bondfieber wieder ausgelöst hat, nachdem ich ihn vor ein paar Jahren mal im Fernsehen gesehen habe. Deshalb war er wohl auch lange Zeit einer meiner Lieblings Bond-Filme. Aus heutiger Sicht sieht das ein wenig anders aus. Die Geschichte und der Bösewicht (gespielt von Christopher Walken) faszinieren immer noch aber klar ist auch, das Roger Moore in diesem Film eindeutig zu alt für die Rolle war. Das hat er später in Interviews auch mal erwähnt. Im Angesicht des Todes zählt immer noch zu den Teilen, die ich mir gern ansehe aber anders als früher steht er nicht mehr so hoch in der Rangliste.

Der Hauch des Todes (1987)

Hier wurde mit Timothy Dalton ein neuer Bond eingeführt, der es von Anfang an nicht leicht hatte. Obwohl ich beim ersten anschauen auch meine Probleme hatte, muss ich zugeben, dass Dalton ein sehr sehr guter Bond war. Durch ihn wurde die Reihe wieder etwas ernster, wobei Der Hauch des Todes noch eher in das Strickmuster der Moore-Bonds fiel. Trotzdem ein guter Einstand.

Zum Bild ist anzumerken, dass die ersten Szenen, besonders die dunklen, recht körnig sind. Keine Ahnung warum das so ist aber mit Beginn des Vorspanns ist das Bild wieder auf hohem Niveau.

Lizenz zum Töten (1989)

Daltons zweiter, und leider schon letzter Auftritt. Spätestens diesen Film hätte ein Roger Moore nicht machen können. Bond als eiskalter Killer auf Rache Tour. Das, und einige recht blutige Szenen machen Lizenz zum Töten zu einem der härtesten Bondfilme. Dass das vielen Fans nicht so recht gefallen hat, zeigt sich an dem recht mageren Einspielergebnis, was wohl auch mit ein Grund für die dann folgende längere Pause war. Trotzdem ist Lizenz zum Töten ein guter Bond und irgendwie auch das Ende einer Ära. Alle Bondfilme danach haben in meinen Augen ein anderes „Flair“ was nicht heißt, dass sie schlechter werden. Nur eben anders. Zu erwähnen wäre noch dass hier das letzte Mal Maurice Binder die Titelsequenz erstellt hat. Binder hatte bis auf Liebesgrüße aus Moskau und Goldfinger alle Eröffnungstitel kreiert die auch immer kleine Kunstwerke waren und zu einem Markenzeichen der James Bond Reihe geworden sind.

Goldeneye (1995)

Und wieder ein neuer Darsteller in der Rolle des James Bond. Dieses Mal fiel die Wahl auf Pierce Brosnan, der ursprünglich schon für Der Hauch des Todes die Rolle übernehmen sollte aber aus terminlichen Gründen absagte. Rein Optisch passt er wohl am besten in die Rolle des berühmten Geheimagenten und er bringt auch irgendwie etwas von jedem seiner Vorgänger mit rein. Das seine Filme aber nicht zu meinen absoluten Lieblingen zählen, liegt dann auch eher daran, dass sie alle etwas überfrachtet sind mit Tricks und Gadgets (und den blöden deutschen Titeln). Goldeneye ist dann auch der Film der noch am ehesten in der Tradition der klassischen Bonds steht, sieht aber auch ein wenig so aus, als ob man eine Checkliste für Bondfilme abgearbeitet hat. Das haben andere Teile vorher schon besser gemacht.

Der Morgen stirbt nie (1997)

Ein Film, der mir nie sonderlich im Gedächtnis geblieben ist. Selbst jetzt, nur ein paar Tage nachdem ich ihn gesehen habe, kann ich, bis auf die Verfolgungsjagd in Hamburg mit dem ferngesteuerten BMW, kaum eine Szene beschreiben, die mir in Erinnerung geblieben ist. Um es mal gastronomisch zu beschreiben: Es schmeckt fad, weil sämtliche Gewürze fehlen.

Die Welt ist nicht genug (1999)

Nach dem etwas verkorksten Vorgänger haben wir hier mal einen richtig runden, anständigen Bondfilm. Eingestimmt wird man mit einer wilden Verfolgungsjagd auf der Themse und Bonds Boss M, seit Goldeneye von Judi Dench gespielt, hat einen größeren Auftritt, da sie persönlich in den Fall involviert ist. Sophie Marceau als Biest rundet die ganze Sache ab und macht Die Welt ist nicht genug für mich zum besten Brosnan Bond. Abschied nehmen muss man allerdings von Desmond Llewelyn als Q. Der Schauspieler, der in allen bis auf zwei Filmen, James Bond mit allerlei technischem Schnickschnack ausgerüstet hat, starb kurz nach den Dreharbeiten. Das macht auch seinen Auftritt in Die Welt ist nicht genug zu etwas besonderem, weil er da auch seinen Nachfolger noch vorstellt.

Stirb an einem anderen Tag (2002)

Brosnans letzter Auftritt als 007 ist nicht gerade ein glanzvoller Abgang aber ich finde ihn jetzt nicht so schlecht, wie er oft gemacht wird. Die Spezialeffekte sehen teilweise etwas lächerlich aus (besonders die Szene wo Bond an einem Fallschirm über Wasser surft) und das Auto, was sich unsichtbar machen kann ist einfach nur dämlich. Das hat ein James Bond nicht nötig. Trotzdem hat auch diese Bondfilm, der übrigens der 20. ist, ein paar nette Szenen.

Casino Royale (2006)

Hier wird Daniel Craig als Bond eingeführt, dem es dabei fast noch schwerer gemacht wurde wie George Lazenby und Timothy Dalton. Er mag ja rein optisch im Vergleich zu seinen Vorgängern komplett aus dem Rahmen zu fallen aber für die harte Gangart die hier begonnen wird, ist er genau der richtige. Seine Darstellung als eiskalter Agent der auch mal eine verletzliche Seite zeigt, gespickt mit einer Brise britischen Humor macht ihn in meinen Augen zum komplettesten Bond Darsteller. Dass hier mit Casino Royale der allererste James Bond Roman verfilmt wurde, nahm man auch gleich zum Anlass der Reihe eine Art reboot zu verpassen. Es ist zwar ein bisschen verwirrend, dass James Bond hier erst seinen Doppelnull Status bekommt, seine Chefin M aber noch dieselbe ist, wie in den vorangegangenen Teilen. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt in einem ansonsten rundum gelungenen Bondfilm.

Ein Quantum Trost (2008)

Eine ausführliche Kritik hab ich hier schon geschrieben und so macht es keinen Sinn sich hier nochmal über diesen Film auszulassen. Auch wenn ich ihn mir jetzt noch einmal mit guten Willen angesehen hab, er gefällt mir einfach nicht.

Skyfall (2012)

Auch zu Skyfall gibt es hier schon eine Kritik. Der Film macht nahezu alles richtig, was Quantum falsch gemacht hat. Und somit wird Skyfall auch sehr weit oben in meiner Hitliste landen und ich hoffe, dass der Nachfolger hieran anknüpft.

Zu erwähnen wäre noch, das Skyfall nicht in der Jubiläumsbox enthalten ist aber der Vollständigkeit halber hier erwähnt wird. Die Box bietet aber Platz für die Blu-Ray die nebenbei gesagt mit die beste Bildqualität liefert, die man nur bekommen kann. Noch besser sehen nur manche computeranimierte Filme aus.

Damit kommen wir zum Abschluss des Berichtes mit dem Fazit, dass man mit dieser Box als Bond Fan nichts falsch machen kann, sofern man, wie ich nur Quantum als Blu-Ray besitzt. Da kann man eine doppelte mal verschmerzen wenn man bedenkt, dass man für knappe 100€ 22 Filme in einer sehr guten Qualität bekommt. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die Bonus Disc die leider nicht sehr viel Inhalt bietet. Dafür ist auf den einzelnen Filmdiscs einiges drauf, was aber auch zum Teil schon bei früheren DVD Veröffentlichungen verwendet wurde.

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Und nun wird es Zeit für meine 007-Hitliste. Diese war allerdings schwerer zu erstellen wie ich dachte. Die oberen und unteren Plätze sind da ziemlich eindeutig aber dazwischen kann man eigentlich viele Filme beliebig verschieben. Also meine (zur Zeit) Top 23:

  1. Skyfall
  2. Goldfinger
  3. Im Geheimdienst ihrer Majestät
  4. Der Spion der mich liebte
  5. Casino Royale
  6. In tödlicher Mission
  7. Feuerball
  8. Liebesgrüße aus Moskau
  9. Man lebt nur zweimal
  10. Die Welt ist nicht genug
  11. Moonraker
  12. Dr. No
  13. Goldeneye
  14. Lizenz zum Töten
  15. Im Angesicht des Todes
  16. Leben und sterben lassen
  17. Der Hauch des Todes
  18. Stirb an einem anderen Tag
  19. Octopussy
  20. Der Morgen stirbt nie
  21. Der Mann mit dem goldenen Colt
  22. Ein Quantum Trost
  23. Diamantenfieber

Verschweigen will ich aber hier nicht den 1983 gedrehten, inoffiziellen, Bondfilm Sag niemals nie, in dem Sean Connery noch einmal die Rolle als Bond übernommen hat. Es handelt sich dabei um eine weitere Verfilmung des Romans Feuerball. Dieser auch sehr gelungene Film würde in meiner Rangliste auch ähnlich wie Feuerball eingeordnet werden.

Das schreit natürlich auch nach einer neuen Umfrage. Welches sind eure 5 Lieblings Bondfilme?

Welche sind eure 5 Lieblings Bondfilme?

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Die James Bond 007 Jubiläums-Collection (Blu Ray) – Teil 1: 1962 – 1981

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Vor mir liegt die James Bond 007 Jubiläums-Collection auf Blu-Ray. Das bedeutet viele Stunden mit dem britischen Agenten mit der Lizenz zum Töten. Die Box ist in zwei Bände aufgeteilt, wobei der Erste die Jahre 1962 – 1981 abdeckt um welche es hier im ersten Teil meines Berichtes gehen soll. Später folgt dann Teil Zwei mit den Jahren 1983 – 2012. Und da ich nicht unnötig überziehen will, leg ich auch gleich los:

James Bond jagd Dr. No (1962)

Connerys erster Einsatz macht schon vieles richtig und legt einen guten Grundstein für die Serie. Einzig die deutsche Übersetzung der Organisation SPECTRE finde ich auch heute noch unglücklich gewählt. Bei GOFTER muss ich immer an Nagetiere denken.

Bildmäßig ist Dr. No eine der besten Restaurationen, die ich je gesehen habe. Da hat man sich sehr viel Mühe gegeben und es wird eine Bildqualität geliefert, die sich hinter aktuellen Produktionen nicht verstecken braucht.

Der deutsche Ton ist erwartungsgemäß nichts überwältigendes aber im Allgemeinen ohne Fehler. Lediglich die Stimmen sind manchmal etwas zu leise, was auch bei den folgenden Filmen immer mal wieder auffällt.

Liebesgrüße aus Moskau (1963)

Wenn es unter den Bond-Filmen einen reinrassigen Agenten-Thriller gibt, dann ist es dieser. Gradlinig, ohne technische Mätzchen und ein paar richtig fiese Gegenspieler. Früher fand ich ihn immer etwas langweilig aber inzwischen zählt er für mich zu den besseren Bond-Filmen.

Das Bild ist nahezu auf Dr. No Niveau.

Goldfinger (1964)

Der Bond-Film schlechthin. Egal in welcher Hitliste man guckt, Goldfinger ist immer oben dabei, meistens sogar ganz oben. Ob er auch bei mir am Ende ganz oben steht, weiß ich noch nicht, da gibt es noch den ein oder anderen Kandidaten. Gerd Fröbe als Schurke ist auf jeden Fall ein Gedicht.

Die Bildqualität ist nicht ganz so gut wie bei den beiden Vorgängern aber für das Alter immer noch sehr ordentlich.

Feuerball (1965)

Hier ist alles größer. Was man in Goldfinger in Sachen Technik angefangen hat, wird hier konsequent weiter geführt. Feuerball sieht so aus, als ob man erstmals richtig viel Geld zur Verfügung gestellt hat. Davon profitieren vor allem die vielen Unterwasseraufnahmen, die einen Großteil des Films ausmachen.

Den „alles muss größer sein“ Gedanken hat man auch auf das Bild übertragen. Feuerball ist der erste Bond-Film, der im Cinemascope Format gedreht wurde. Ob das ein Grund für die, in meinen Augen, nochmal verschlechterte Bildqualität gegenüber Goldfinger ist, kann ich nicht sagen, aber von den Bisherigen Filmen sieht Feuerball am schlechtesten aus. Für das Alter ist sie aber immer noch sehr gut.

Man lebt nur zweimal (1967)

007 goes Japan. Fast der komplette Film spielt dort und das hat man auch auf die Machart übertragen. Die Musik ist anders, der Rhythmus, das Tempo und die tollen Landschaftsaufnahmen machen Man lebt nur zweimal zum wohl exotischsten Film der Reihe. Im Vergleich zu den Vorgängern und Nachfolgern wirkt er fast wie ein Fremdkörper. Q sorgt aber dafür, dass es doch ein waschechter Bond ist. Der Mini Hubschrauber „Little Nelly“ ist noch immer ein Highlight der Bond-Gadgets. Auch steht 007 hier erstmals seinem Hauptgegner Blofeld gegenüber, der in den vorangegangen Teilen höchstens mal beim Katze kraulen gezeigt wurde.

Bildmäßig geht es wieder etwas nach oben und ich würde sagen, dass man sich hier auf einer Höhe mit Goldfinger befindet.

Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)

Dieser Film hatte es immer schon etwas schwer, weil Sean Connery keinen Bock mehr auf Bond hatte und man mit George Lazenby einen Ersatz gefunden hatte, der bei den wenigsten gut ankam. Das ist eigentlich schaden, denn dieser Teil ist ein romantischer Höhepunkt der Reihe und zeigt auch mal andere Seiten von James Bond. Auch sonst hat der Film alles zu bieten was einen guten Bond-Film ausmacht und deshalb ist der früher verkannte Im Geheimdienst Ihrer Majestät in vielen Hitlisten heute ganz weit oben. Auch bei mir.

Die Bildqualität pendelt sich etwas ein und so ist es hier fast genauso wie beim Vorgänger. Allerdings gibt es hier noch etwas negatives zum Ton zu sagen. Der Film liegt in einer erweiterten Schnittfassung vor, die erstmals vor ein paar Jahren auf DVD erschien. Die zusätzlichen Szenen wurden nachsynchronisiert und das ziemlich schlecht. Teilweise wechselt die Stimme sogar mitten in der Szene. Auch Szenen die bereits als Syncro vorlagen wurden zum Teil neu eingesprochen. Das Ganze bezieht sich zwar auf die Gesamtlaufzeit gesehen nur auf ein paar Szenen, aber schön isses nich.

Diamantenfieber (1971)

Was soll ich zu einem Film schreiben, der mir noch nie richtig gefallen hat? Auch wenn hier Connery noch einmal für viel Geld zurück geholt wurde, ändert das nichts daran, dass Diamantenfieber ein sehr schwacher Bond-Film ist. Und das liegt nicht nur an den zwei halbschwulen Gangstern mit dem komischen Dialekt.

Leben und sterben lassen (1973)

Hier gibt Roger Moore seinen Einstand als 007 und damit geht die Reihe ein wenig in eine andere Richtung. Mehr Humor, mehr Gadgets und mehr Frauengeschichten. Mir persönlich hat dieser Wandeln gefallen, obwohl man davon bei Leben und sterben lassen noch gar nicht soviel merkt. Aber es wurde schon deutlich, wohin die Reise gehen würde und Roger Moore hat James Bond dann auch in meinen Augen sehr gut durch die 70er Jahre gebracht.

Zum Bild wäre zu sagen, dass man hier mal wieder das Format zu 16:9 gewechselt hat. Der Qualität tut das keinen Abbruch und so bekommt man auch hier ein sehr ordentliches Bild geliefert.

Der Mann mit dem Goldenen Colt (1974)

Was für Connery Diamantenfieber, ist für Moore Der Mann mit dem Goldenen Colt. Auch wenn ich ihn nicht ganz so schlimm finde, hat dieser Film deutlich mehr Schwächen als Stärken. Zwar wurde mit Christopher Lee ein großer Name für die Rolle des Schurken gecastet, doch der kann auch nicht verhindern, dass der Film oft zu sehr ins alberne abdriftet.

Die Spion der mich liebte (1977)

Auch wenn es eigentlich nur eine Variation der Handlung von Feuerball ist, liefert hier Roger Moore seinen besten Bond-Film ab. Tempo, Spannung, Action, Witz. Alles passt zusammen und etabliert den neuen 007 endgültig. Zu erwähnen wäre noch der Schurke Beißer mit dem Stahlgebiss, der so gut ankam, dass man ihn hier nicht sterben lassen wollte, damit er auch im nächsten Film auftauchen konnte.

Moonraker (1979)

Ursprünglich war an dieser Stelle In tödlicher Mission geplant, was auch im letzten Film so im Abspann stand. Aber weil man auf den Star Wars Zug aufspringen wollte, zog man Moonraker vor und schickte Bond ins All. An sich ist Moonraker gar kein schlechter Film und bis zum Aufbruch ins All gibt es auch herrliche Szenen. Ab da ist mir die Story für einen Bond-Film etwas zu abgehoben und die lächerlich klingenden Laserschüsse tun ihr übriges.

In tödlicher Mission (1981)

Hier holt man Bond wieder auf den Boden zurück. In tödlicher Mission ist Roger Moore ernstester Auftritt als James Bond. Der Film hat zwar auch die üblichen Gadgets, hält sich aber sonst sehr zurück und die Kletterszenen am Ende sind nicht unbedingt spektakulär aber dafür umso spannender. Zusammen mit Der Spion der mich liebte eindeutig der beste Moore-007.

Damit wäre die erste Hälfte geschafft. Wie man sieht, habe ich bei den letzten Filmen nichts mehr zur Bildqualität geschrieben. Das liegt einfach daran, dass sie in meinen Augen nahezu alle auf gleichem Niveau liegen. Es gibt sicher ein paar schwächen hier oder ein paar stärken da aber insgesamt liegen alle Filme für ihr Alter in sehr guter bis hervorragender Qualität vor. Beim deutschen Ton muss man sicher ein paar Abstriche machen und wie bereits eingangs erwähnt, sind mir teilweise die Stimmen ein wenig zu leise aber auch da gibt es schlimmeres.

Bis zur nächsten Hälfte kann es aber jetzt noch ein paar Tage dauern, da ich erst bis zu Lizenz zum Töten gekommen bin. Es fehlen also noch die Brosnan und Craig Filme, aber das warten wird sich lohnen, denn zum Abschluss gibt es dann meine ultimative und unumstößliche 007-Hitliste.

007 – Skyfall (Kino)

Also ich bin ja echt ein bisschen sauer auf die Produzenten der James Bond Filme. Da Fehlt am Anfang ja schon wieder die berühmte Pistolenlauf Sequenz. Und wann kommt sie? Am Ende. Also wirklich Leute, was soll das? Vier Jahrzehnte lang wurde so jedes neue Bond Abenteuer eingeläutet und man wusste gleich: Hier ist man richtig. Ich versteh diesen Sinn in dem hinten ran klatschen einfach nicht. Also noch ein Versuch: Bitte bitte bitte, macht das wieder an den Anfang.

So, nun aber genug gemeckert, denn das war schon so ziemlich der einzige große Negativpunkt, den ich an dem neuen Bondfilm Skyfall finden konnte. Der macht nämlich vieles besser als der Vorgänger Quantum, wobei ich zugeben muss, dass dieser im Actionbereich mehr zu bieten hatte.

Das ist dann auch das einzige, was man Skyfall ankreiden könnte. Die Eröffnungssequenz ist Action vom allerfeinsten, was man so in den meisten anderen Filmen noch nicht mal als Höhepunkt am Ende zu sehen bekommt. Deshalb gelingt es dem Film auch nicht, das im Laufe seiner 2 ½ Stunden nochmal zu toppen. Im Gegenteil, der 50 Jahre Jubiläums-Bond schlägt überraschend viel ruhige Töne an, was mir persönlich ja gefällt. Anderen könnte es ein wenig zu viel Ruhe sein. Besonders das Finale wartet zwar mit der größten Explosion auf, die ich seit langem im Kino gesehen habe, ist aber ansonsten eher unspektakulär.

Daniel Craig als James Bond ist inzwischen in die Rolle reingewachsen und macht seine Sache wieder sehr ordentlich. Javier Bardem in der Rolle des Bösewichts kommt nicht ganz so gut rüber. Ist zwar ganz gut gespielt, ist mir persönlich aber ein wenig zu tuntig (kann auch an der deutschen Syncro liegen). Da hatte ich mir schon etwas mehr versprochen.

Wäre noch zu erwähnen, dass es wieder einen Q gibt, der sich hier erst mal den Respekt verdienen muss und das auch ganz gut hinbekommt. Es gibt auch noch ein Wiedersehen mit einer anderen Person, die in den letzte Filmen vernachlässigt wurde 😉 .

Bleibt noch zusagen, dass der Film sehr schön fotografiert ist und auch sehr angenehm geschnitten wurde. Schluss mit Hektik und Kameragewackel. Gut so.

Das Ende deutet eine Richtung an, die ich sehr begrüßen würde. Wenn man es da richtig angeht, könnte ich mir einen nächsten Film vorstellen, der eine Mischung aus den Connery und Moore Bonds werden könnte. Mit mehr Gadgets und einem Superschurken der die Welt vernichten will. Hoffentlich wird der nun gelegte Grundstein genutzt.

Ich vergebe mal 4 ½ von 5 Dynamitstangen. Skyfall ist ähnlich gut wie Casino Royale und um Längen besser wie Quantum Trost. Lizenz zum weitermachen erteilt.

 

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