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Loving Vincent

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Filme

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Oscars 2019

UPDATE:

Wie zu erwarten war die Entscheidung, die Show ohne einen Moderator durchzuziehen nicht das gelbe vom Ei. Es ist zwar zu begrüßen, dass man das Ganze etwas gestrafft hat, aber so dermaßen durchgescriptet muss es dann aber auch wieder nicht sein. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass man die durch die fehlenden Gageinlagen gewonnene Zeit durch zusätzliche Werbepausen gefüllt hat. Alles in allem also eine ziemlich trostlose Veranstaltung.

Auch das einigen Gewinnern das Micro abgedreht wurde fand ich nicht so gut. Sicher ist es nicht gerade spannend, wenn da einer steht und Namen von einem Zettel abliest, aber gerade, wenn ein Team aus mehreren gewonnen hat, hat der letzte kaum noch die Chance gehabt, was zu sagen. Ich hatte auch das Gefühl, dass da mit zweierlei Maß gemessen wurde. Z.B. bei einem Spike Lee hat man sich wohl nicht getraut den Ton frühzeitig abzustellen.

Kommen wir zu den Preisen und damit auch zum Vergleich mit meinen Tipps. Dass es keinen großen Abräumer geben würde, war mir klar aber den Queen Film Bohemian Rhapsody hätte ich jetzt nicht als den mit den meisten Auszeichnungen gesehen. Das hat auch ein besseres Tippergebnis verhindert, da ich in den beiden Soundkategorien nicht auf Queen, sondern den Panther gesetzt habe.

Bei The Favourite war der Name nicht Programm den bei nur einem Preis bei 10 Nominierungen kann man den ruhig als Verlierer des Abends sehen. Ansonsten wurde wieder recht freundschaftlich geteilt. Bohemian Rhapsodie bekam 4, dahinter Roma, Black Panther und Green Room mit jeweils 3 Preisen. Wobei bei Green Room auch noch der Preis für den besten Film mit drin war. Für den Mexikaner Alfonso Cuarón war der Abend auch sehr erfolgreich. Sein Film Roma bekam 3 Preise, die aller er einsacken konnte. Für Regie, Kamera und bester fremdsprachiger Film. Hätte mein Tipp gestimmt, wäre bei bester Film sogar noch ein vierter für ihn dazugekommen. Das wäre dann aber wirklich etwas zu viel des Guten.

Rechnen wir also zusammen: es gab wieder 24 Kategorien und richtig getippt habe ich bei 12. Also wieder genau die Hälfte.

Wir brauchen endlich mal wieder einen Über-Film bei den Oscars. Der letzte Film mit über 10 Nominierungen und Preisen war der Abschluss der Herr der Ringe Trilogie 2004. Danach gab es zwar immer mal wieder Filme mit vielen Nominierungen aber bei den Auszeichnungen hat sich das dann häufig mehr als halbiert. Aber daran wird sich wohl so schnell nichts ändern.

*********************************

Auch wenn es hier in der letzten Zeit sehr ruhig war (es ist was in Planung!) behalte ich die Traditionen natürlich bei. Und dazu gehören auch meine Tipps zur jährlichen Oscarverleihung.

Dies ist nun schon die 91. Ausgabe und die steht unter gar keinem guten Stern. Man könnte fast meinen, dass die Veranstalter gar nicht wollen, dass die Show ein Erfolg wird. Erst wird kein Moderator gefunden, der sich freiwillig vor die Kamera zerren lässt und dann sollen auch noch einige ‚unwichtige‘ Kategorien in den Werbepausen verliehen werden, um Sendezeit zu sparen.

Was den Moderator angeht, so muss ich da nicht unbedingt einen Kasper haben, der zwischendurch immer mal wieder blöde Sprüche macht aber als roter Faden durch so eine Show war er eigentlich nie verkehrt. Diese verkrampften, angeblich spontanen Aktionen in den letzten Jahren hätte man sich aber trotzdem schenken können. Nun also ohne Moderator aber angeblich sollen ja Queen ein bisschen einheizen.

Die Verlegung der Verleihung einiger Kategorien in die Werbepausen hat da schon zu gewaltigeren Reaktionen geführt. Besonders was die Kategorien Schnitt und Kamera angeht, haben eine Menge großer Filmemacher zum Anlass genommen, ihren Unmut öffentlich sehr deutlich zu machen. Offenbar mit Erfolg, denn das Thema Preisverleihung in Werbepausen ist wohl vom Tisch.

Wenn es dem Veranstalter wirklich darum geht, die Laufzeit der Show zu verkürzen, könnte man doch gerade bei den Werbepausen anfangen. Bei einer vier Stunden Sendung eine Stunde Werbung drin zu haben ist eh schon übertrieben (habe die Zeiten nicht gestoppt, kommt mir aber immer so vor). Wenn man da jeden zweiten Werbeblock wegfallen lässt, und unnötige angeblich witzige Extraeinlagen weglässt, kommt man locker an die angepeilten drei Stunden. Und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass man auf diese Werbeeinnahmen zwingend angewiesen ist. So arme Würstchen sind das da nicht.

Nun aber zu den Nominierungen und meinen Tipps. Da ist mal wieder raten und Glück haben angesagt, denn wie jedes Jahr habe ich viele der nominierten Filme noch gar nicht gesehen.

Actor in a Leading Role

Wenn es nach Sympathie gehen würde, müsste ich mich zwischen Willem Dafoe und Viggo Mortensen entscheiden. Ich schätze aber, dass es entweder Christian Bale oder Rami Malek wird. Und da ich noch nicht weiß, wie die Academy Mitglieder über den Film einer britischen Rockband denken, tippe ich hier mal auf Bale.

  • Christian Bale (Vice)
  • Bradley Cooper (A Star Is Born)
  • Willem Dafoe (At Eternity’s Gate)
  • Rami Malek (Bohemian Rhapsody)
  • Viggo Mortensen (Green Book)

Actor in a Supporting Role

Sam Elliot dürfte ihn gerne haben aber mein Tipp geht eher in Richtung Ali. Der hat für seine Rolle in Green Book schon ein paar Preise bekommen.

  • Mahershala Ali (Green Book)
  • Adam Driver (BlacKkKlansman)
  • Sam Elliott (A Star Is Born)
  • Richard E. Grant (Can You Ever Forgive Me?)
  • Sam Rockwell (Vice)

Actress in a Leading Role

Auch schwierig. Colman hat schon im Vorfeld mehr Preise bekommen aber Gaga hat den Ami Bonus.

  • Yalitza Aparicio (Roma)
  • Glenn Close (The Wife)
  • Olivia Colman (The Favourite)
  • Lady Gaga (A Star Is Born)
  • Melissa McCarthy (Can You Ever Forgive Me?)

Actress in a Supporting Role

Kenne ich auch noch keinen Film von aber da The Favourite eh zu den (Achtung Wortspiel) Favoriten zählt, und hier auch gleich zwei Darstellerinnen nominiert sind, tippe ich mal auf Rachel Weisz.

  • Amy Adams (Vice)
  • Marina de Tavira (Roma)
  • Regina King (If Beale Street Could Talk)
  • Emma Stone (The Favourite)
  • Rachel Weisz (The Favourite)

Animated Feature Film

Ich mochte Isle of Dogs allerdings glaube ich nicht, dass der hier chancen hat. Da schon eher eine der beiden Fortsetzungen von Ralph und den Unglaublichen. Mein Tipp geht aber an Spider-Man. Der hat bei gleicher Konkurenz bei den Globes gewonnen.

  • Incredibles 2
  • Isle of Dogs
  • Mirai
  • Ralph Breaks the Internet
  • Spider-Man: Into the Spider-Verse

Cinematography

Bei den ganzen technischen Kategorien wäre es noch mehr von Vorteil, wenn man die Filme gesehen hätte. Daher stellt sich mir die Frage, wie es für den zweiten großen Favoriten des Abends Roma laufen wird. Nicht nur, dass es die erste Netflix Produktion ist, die für so viele Oscars Nominiert wurde sondern es ist auch noch ein mexikanischer Film. Da könnte durchaus auch die Politik eine kleine Rolle spielen. Ich tippe mal auf Roma.

  • Cold War (Łukasz Żal)
  • The Favourite (Robbie Ryan)
  • Never Look Away (Caleb Deschanel)
  • Roma (Alfonso Cuarón)
  • A Star Is Born (Matthew Libatique)

Costume Design

Dass Black Panther eine Nominierung für den besten Film bekommen hat, wurde ja nicht von allen Seiten gut aufgenommen. Ich finde es auch arg übertrieben. Technisch ist der Film aber sehr ordentlich und was die Kostüme angeht, hat man sich viel mühe gegeben. Also Tipp auf den Panther.

  • The Ballad of Buster Scruggs (Mary Zophres)
  • Black Panther (Ruth Carter)
  • The Favourite (Sandy Powell)
  • Mary Poppins Returns (Sandy Powell)
  • Mary Queen of Scots (Alexandra Byrne)

Directing

BlakKkKlansman fand ich klasse und Spike Lee ist kein unbekannter. Vom Gefühl her tippe ich aber eher auf Alfonso Cuarón für Roma.

  • BlacKkKlansman (Spike Lee)
  • Cold War (Paweł Pawlikowski)
  • The Favourite (Yorgos Lanthimos)
  • Roma (Alfonso Cuarón)
  • Vice (Adam McKay)

Documentary (Feature)

  • Free Solo
  • Hale County This Morning, This Evening
  • Minding the Gap
  • Of Fathers and Sons
  • RBG

Documentary (Short Subject)

  • Black Sheep
  • End Game
  • Lifeboat
  • A Night at The Garden
  • Period. End of Sentence.

Film Editing

  • BlacKkKlansman (Barry Alexander Brown)
  • Bohemian Rhapsody (John Ottman)
  • The Favourite (Yorgos Mavropsaridis)
  • Green Book (Patrick J. Don Vito)
  • Vice (Hank Corwin)

Foreign Language Film

Hier ist auch wieder mal ein deutscher Beitrag vertreten. Aber anders als beim letzten mal, als der Donnersmarck den Preis noch mit nach Hause nehmen durfte, schätze ich hier die Chancen eher gering ein. Alles andere als Roma würde mich hier wundern.

  • Capernaum (Lebanon)
  • Cold War (Poland)
  • Never Look Away (Germany)
  • Roma (Mexico)
  • Shoplifters (Japan)

Makeup and Hairstyling

  • Border (Göran Lundström and Pamela Goldammer)
  • Mary Queen of Scots (Jenny Shircore, Marc Pilcher and Jessica Brooks)
  • Vice (Greg Cannom, Kate Biscoe and Patricia Dehaney)

Music (Original Score)

Abwohl Alexandre Desplat den Oscar erst im letzten Jahr gewonnen hat, tippe ich wieder auf ihn. Aber das kann auch in die Hose gehen.

  • Black Panther (Ludwig Goransson)
  • BlacKkKlansman (Terence Blanchard)
  • If Beale Street Could Talk (Nicholas Britell)
  • Isle of Dogs (Alexandre Desplat)
  • Mary Poppins Returns (Marc Shaiman)

Music (Original Song)

  • “All The Stars” from Black Panther; Music by Kendrick Lamar, Mark “Sounwave” Spears and Anthony “Top Dawg” Tiffith; Lyric by Kendrick Lamar, SZA and Anthony “Top Dawg” Tiffith
  • “I’ll Fight” from RBG; Music and Lyric by Diane Warren
  • “The Place Where Lost Things Go” from Mary Poppins Returns; Music by Marc Shaiman; Lyric by Scott Wittman and Marc Shaiman
  • “Shallow” from A Star Is Born; Music and Lyric by Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando and Andrew Wyatt
  • “When A Cowboy Trades His Spurs For Wings” from The Ballad of Buster Scruggs; Music and Lyric by Gillian Welch and David Rawlings

Production Design

Auch wenn ich finde, dass bei einem Film, bei dem viele Hintergründe und Aufbauten direkt aus dem Rechner kommen nicht unbedingt in diese Kategorie gehört, habe ich dennoch das Gefühl, dass Black Panther einer der Filme des Abends mit den meisten Auszeichnungen wird. Daher…

  • Black Panther (Production Design: Hannah Beachler; Set Decoration: Jay Hart)
  • The Favourite (Production Design: Fiona Crombie; Set Decoration: Alice Felton)
  • First Man (Production Design: Nathan Crowley; Set Decoration: Kathy Lucas)
  • Mary Poppins Returns (Production Design: John Myhre; Set Decoration: Gordon Sim)
  • Roma (Production Design: Eugenio Caballero; Set Decoration: Bárbara Enríquez)

Short Film (Animated)

Entweder Bao als Trostpreis für Pixar oder Weekends. Der hat schon viel Preise bekommen.

  • Animal Behaviour
  • Bao
  • Late Afternoon
  • One Small Step
  • Weekends

Short Film (Live Action)

  • Detainment
  • Fauve
  • Marguerite
  • Mother
  • Skin

Sound Editing

  • Black Panther
  • Bohemian Rhapsody
  • First Man
  • A Quiet Place
  • Roma

Sound Mixing

  • Black Panther
  • Bohemian Rhapsody
  • First Man
  • Roma
  • A Star Is Born

Visual Effects

Hier habe ich tatsächlich bis auf First Man schon alle gesehen. Macht es aber auch nicht leichter. Von denen fand ich Solo bei den Effekten noch am schwächsten. Ready Player One sah immer wie ein Videospiel aus, was es zwar auch sollte aber daran könnte man sich stören. Die animierten Figuren in Christopher Robin sahen fantastisch aus aber gegen den Effekte Overkill von Infinity War wird das nicht reichen.

  • Avengers: Infinity War
  • Christopher Robin
  • First Man
  • Ready Player One
  • Solo: A Star Wars Story

Writing (Adapted Screenplay)

  • The Ballad of Buster Scruggs (Written by Joel Coen & Ethan Coen)
  • BlacKkKlansman (Written by Charlie Wachtel & David Rabinowitz and Kevin Willmott & Spike Lee)
  • Can You Ever Forgive Me? (Screenplay by Nicole Holofcener and Jeff Whitty)
  • If Beale Street Could Talk (Written for the screen by Barry Jenkins)
  • A Star Is Born (Screenplay by Eric Roth and Bradley Cooper & Will Fetters)

Writing (Original Screenplay)

  • The Favourite (Written by Deborah Davis and Tony McNamara)
  • First Reformed (Written by Paul Schrader)
  • Green Book (Written by Nick Vallelonga, Brian Currie, Peter Farrelly)
  • Roma (Written by Alfonso Cuarón)
  • Vice (Written by Adam McKay)

Best Picture

Ich habe jetzt nicht mitgezählt, für welchen Film wie oft ich getippt habe aber ich glaube einen eindeutigen Favoriten gibt es nicht. Es wird bestimmt auch dieses Jahr wieder einen Verlierer geben, der viele Nominierungen aber keinen Preis bekommen hat. Dem Panther gehören auf jeden Fall die technischen Kategorien aber als bester Film wäre das doch zu dick aufgetragen. Daher geht mein Tipp für den besten Film dieses Jahr an Roma. Auch wenn ich den schon beim besten fremdsprachigen Film gewählt habe.

  • Black Panther
  • BlacKkKlansman
  • Bohemian Rhapsody
  • The Favourite
  • Green Book
  • Roma
  • A Star Is Born
  • Vice

Morgen um die Zeit werden wir es wissen. Auch, ob ich meine 13 richtigen vom letzten Jahr über- oder unterbieten werde.

Um Weihnachten zu überleben, muss man selbst zur Weihnacht werden…

Dass den Sendern für das Weihnachtsprogramm nichts neues mehr einfällt, haben wir ja letztes Jahr schon festgestellt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder haufenweise Wiederholungen, oder wie es zu Weihnachten heißt: Traditionen.

Und an einer hält Kabel 1 schon seit Jahren fest. An Heiligabend prügeln sich da Bud Spencer und Terence Hill den ganzen Tag durch Horden von Dumpfbacken und Flitzpiepen. Mal zusammen, mal solo. Um 05:35 morgens gehts los und endet erst Nachts um 00:50. Könnte fast ein neuer Rekord sein.

Pro7 setzt dagegen auf typisches Hollywood und beginnt um 17:15 mit dem vierten Teil der Transformers Reihe. Nach dem Krawall wird es dann um 20:15 etwas ruhiger denn die ganz großen Schlachten gibt es im ersten Teil der Herr der Ringe Trilogie noch nicht. Danach wirds dann gruselig. Um 23:55 begibt man sich mit Conjuring 2 auf Geisterjagd um dann um 02:25 den ersten Teil nachzuschieben. Dieses ‘Filme in umgekehrter Reihenfolge zu zeigen’ Ding werde ich nie verstehen.

VOX setzt dagegen auf Fantasy. Um 17:45 geht es in die Fantastische Welt von Oz und um 20:15 folgt man Alice ins Wunderland. Beides recht ordentliche Neuverfilmungen von klassischen Stoffen.

Auch RTL2 bietet nichts neues aber dafür die Rückkehr eines zu Weihnachten zuletzt vermissten Freundes. Und ich meine nicht E.T. der um 12:20 nach Hause telefonieren darf. Und auch nicht die Ghostbusters (die MÄNNER!) die sich ab 14:30 in zwei Filmen vollschleimen lassen. Und das letzte Einhorn um 18:25 meine ich auch nicht.

Nein. Rambo ist zurück! Ab 20:15 Teil 1-3 in der richtigen Reihenfolge. Wobei wegen der frühen Ausstrahlungszeit bestimmt wieder einige Schnitte gemacht werden müssen. Trotzdem genau das richtige für einen friedlichen Heiligabend. Als Rausschmeißer gibts dann im Anschluss um 01:30 noch den Knastfilm Lock Up, ebenfalls mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle.

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es dafür etwas ruhiger zu, aber auch wieder mit Wiederholungen. Da ist Kabel1 ja Spezialist und zeigt die schon oft Wiederholten ersten beiden Teile von Crocodile Dundee. Pro7 setzt ganz auf Daniel Craig. Zunächst um 20:15 seinen, wie ich finde, besten Auftritt als James Bond, in Skyfall. Gefolgt von der Hollywood Version des ersten Teils der Millennium Trilogie von Stieg Larsson mit dem Titel Verblendung. Schade, dass es da nie eine Fortsetzung gab. Aber das schwedische Original ist vielleicht sogar eh noch besser.

Dann haben wir noch etwas für die Freunde von Animationsfilmen. RTL bringt um 20:15 Pets in dem gezeigt wird, was Haustiere so machen, wenn sie tagsüber alleine in der Wohnung sind. Das ist zwar nur anfangs originell aber es gibt schlechtere Filme.

Bessere aber auch und da wären wir bei einer ziemlichen Überraschung. Pro7 MAXX zeigt um 20:15 den japanischen Zeichentrickfilm Your Name, der dieses Jahr hierzulande erst im Kino war und auch die Blu-Ray Veröffentlichung ist noch nicht lange her. Auf jeden Fall ein lohnender Film für die Freunde von Handgezeichnetem.

Der zweite Weihnachtsfeiertag hat wieder ein bisschen mehr Action im Programm. Die besten Filme in denen möglichst viel zerstört wird, macht immer noch Roland Emmerich und ab 17:30 gehts auf Pro7 mal wieder der ganzen Welt an den Kragen. Erst mit 2012 und im Anschluss um 20:15 mit Independence Day 2. OK, der war lange nicht so gut wie der erste Teil aber kaputt geht hier auch wieder ordentlich was.

Kabel1 wiederholt sich mal wieder und so gibt es um 15:10 den immer wieder gern gesehenen Forrest Gump zu bestaunen. Im Anschluss ab 18:05 darf dann Eddie Murphy in seiner Paraderolle als Beverly Hills Cop ran. Und zwar gleich dreimal.

Wer es etwas ruhiger und nostalgischer mag, schaut sich auf RTL2 um 16:55 Stand by me an. Um 18:30 gibts dann dort das Armdrückerfilmchen Over the Top mit Sylvester Stallone und dann um 20:15 Gladiator. Den finde ich zwar nach wie vor recht überbewertet aber so wirklich was vernünftiges läuft halt nicht zum Weihnachtsabschluss.

Das wars dann mal wieder mit den Old School Fernsehtipps zu Weihnachten. Wem das alles zu traditionell ist, der darf natürlich auch gerne auf Blu Ray oder Streaming Dienst ausweichen. Und auch das gute alte Kino ist eine Option. 🙂

DCTV Folge 150 Special: Das Filmjahr 1998

Heute gibt es mal einen Rückblick auf das, was vor 20 Jahren so in der Filmwelt los war. Dass es genau 20 Jahre sind ist ein Grund aber ein noch entscheidender ist, dass das Jahr 1998 besonders in der ersten Hälfte einige echte Perlen zu bieten hatte, die man auch heute noch gut ansehen kann.

Grundlage sind die Starttermine in den deutschen Kinos. Die Filme, um die es nun gehen wird habe ich damals natürlich nicht alle im Kino gesehen aber später natürlich zu Hause. Zu der Zeit gab es noch die Videokassette und natürlich den regelmäßigen Gang in die Videothek.

Los ging es für mich im Kino bereits im Januar mit James Camerons Titanic. Da waren wir schon relativ bald nach dem Kinostart drin und es war ziemlich voll. Eines der wenigen Male wo ich fast ganz vorne gesessen habe. Der Film sollte dann noch über Monate die großen Säle belegen und am Ende allein in Deutschland an die 18 Millionen Zuschauer bekommen. Die Story ist zwar denkbar einfach aber von Cameron perfekt verpackt. Dass er sowas kann hat er über 20 Jahre später mit Avatar wieder bewiesen, welcher übrigens auch sein erster Film seit Titanic war.

Im Schatten des großen Schiffes ist da natürlich auch den ein oder andere Film etwas untergegangen. Ebenfalls im Januar startete z.B. The Frighteners, eine Art Gruselkomödie mit Michael J.Fox. Regisseut Peter Jackson hat in diesem Film einige Dinge ausprobiert, die er für sein folgendes Projekt benötigt hat. Die Verfilmung von Der Herr der Ringe.

Bevor Keanu Reeves als Neo in Matrix bekannt wurde, war er noch Im Auftrag des Teufels unterwegs. Besonders Al Pacino in der Rolle des Teufels macht diesen Film zu einem Genuss. Auch Sylvester Stallone überrasche im Jahr 1998. In Cop Land spielte er einen etwas übergewichtigen und fast tauben Polizisten in einer kleinen Stadt wo er es mit ein paar korrupten Kollegen zu tun bekommt.

Wir sind immer noch im Januar und den schließen wir mit Paul Verhoevens Science Fiction Film Starship Troopers ab. Der relativ brutale Film wurde seinerzeit recht bald auf den Index gesetzt wodurch auch einige gekürzte Versionen in den Umlauf kamen die dann auch im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Erst im letzten Jahr kam der Film vom Index runter und wurde ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben. So ändern sich die Zeiten. Aber den Film selber kann man sich immer noch angucken denn selbst die vielen Spezial Effekte sind erstaunlich gut gealtert.

Der Februar hatte auch zwei sehr besondere Filme zu bieten. Zunächst mal Jack Nicholson in einer absoluten Traumrolle in Besser geht’s nicht. Als Autor mit Zwangsneurosen macht er da nicht nur seinem schwulen Nachbarn das Leben schwer. Unvergessen auch sein Auftritt als er für diese Rolle den Oscar bekommen hat und er wie seine Figur aus dem Film auf die Bühne tänzelte.

Eine weitere richtige Filmperle ist Good Will Hunting, der ebenfalls im Februar gestartet ist. Matt Damon hat hier mit seinem Kumpel Ben Affleck das Drehbuch geschrieben und beide haben auch Hauptrollen übernommen. Damon spielt einen etwas schwierigen Typen der aber ein Genie in Mathematik ist. Um ihn auf die richtige Bahn zu bekommen wird ein Psychologe engagiert der einen Draht zu ihm finden soll. In der Rolle diese Psychologen spielt Robin Williams seine wie ich finde, beste Rolle.

Der März steht ganz im Zeichen des Dude. The Big Lebowski ist einer der Filme, die zunächst wenig Beachtung gefunden haben. Als er dann auf Video raus kam, wollte ich ihn unbedingt haben, da ich kurz zuvor Fargo gesehen hatte, welcher ebenfalls von den Coen Brüdern inszeniert wurde. Mir gefiel er von Anfang an und heute hat der Film Weltweit eine große Fangemeinde.

Im April war ich dann endlich mal wieder selber im Kino und da konnte es nichts anderes als der neue Tarantino Film Jackie Brown sein. Natürlich auch gleich in der ersten Woche aber im Gegensatz zu Titanic war ich so ziemlich allein im Saal. Auch musste erst mal ein Kino gefunden werden denn nicht jedes hatte ihn im Programm. Da überrascht es mich, dass er am Ende in Deutschland doch fast 900.000 Zuschauer hatte. Die Einspielergebnisse waren im Vergleich zu Pulp Fiction sicher eine Enttäuschung und bis Tarantino mit Kill Bill seinen nächsten Film veröffentlicht sollte es dann doch schon ein paar Jahre dauern. Für mich ist Jackie Brown nach wie vor einer der besten Tarantino Filme.

Nicht unbedingt ein Meilenstein aber doch ein sehr unterhaltsamer Film im Kino war auch Scream 2 der nur ein Jahr nach dem überraschend erfolgreichen Vorgänger ins Kino kam. Wes Craven hatten den Schlitzer Horror wieder Salonfähig gemacht, was auch noch einige Nachahmer nach sich zog. Schön ist, wie sich Craven selbst auf die Schippe nimmt, indem er seine Figuren darüber reden lässt, dass das Horror Genre durch die ganzen Fortsetzungen kaputt gemacht wurde. Herrlich.

Bevor es dann etwas ruhiger wird, startete noch Der Mann in der eisernen Maske im April im Kino. Und der profitierte wahrscheinlich extrem durch Titanic, da auch hier der neue Mädchenschwarm Leonardo DiCaprio eine Hauptrolle übernahm. Der Film ist sicher nicht der ganz große Wurf, bietet aber neben Leo noch einige andere Stars und durchaus lustige Momente.

Dann kam so ein bisschen die Sommerflaut im Kino. Der nächste für mich erwähnenswerte Film startete im Juni. Boogie Nights von Paul Thomas Anderson, einem Regisseur, dessen Werk ich seit dem sehr interessiert verfolge. Das war auch der Film, in dem mir Mark Wahlberg erstmalig als Hauptdarsteller aufgefallen ist. Ich denke mal Boogie Nights gab ihm einen ziemlichen Karriereschub. Auch ansonsten wimmelt es nur so von Stars. Hervorzuheben ist da vor allem Burt Reynolds in der Rolle eines Regisseurs für Porno Filme. In dieser Szene spielt ja auch der Film Ende der 70er Anfang der 80er Jahre.

Im Juli geht’s dann der ganzen Welt an den Kraken, wenn Bruce Willis als Retter versagen sollte. Armageddon ist so ein Film nach dem Motto “Mach kaputt, was dich kaputt machen will…und zur Sicherheit auch noch alles andere”. Wissenschaftler auf der ganzen Welt schlagen die Hände über dem Kopf zusammen bei so viel Unsinn in knapp 2 1/2 Stunden aber was solls. Der Unterhaltungswert ist da. Und spätestens wenn Bruce dann mit seiner Ölbohrmannschafft auf dem Asteroiden landet, den es zu sprengen gilt, bleibt kein Auge mehr trocken. War auch übrigens meine allererste DVD.

Auch viel zu lachen gibt es im August. Da startete die nicht mehr für möglich gehaltene Fortsetzung der beliebten Lethal Weapon Reihe. Der vierte Teil war dann auch der letzte, obwohl sich immer wieder Gerüchte um eine Fortsetzung gehalten haben. Für mich ist der vierte Teil leider auch der schlechteste der Reihe, was aber immer noch für ein ‘gut’ reicht. Schade nur, dass sich Joe Pesci hiermit für lange Zeit aus dem Filmgeschäft verabschiedet hat.

Auch noch im August startete die französische Komödie Taxi. Ein Film über einen Typen, der mit seinem getunten Taxi gerne schnelle Fahrten erledigt, dabei aber eines Tages erwischt wird. Um der Strafe zu entgehen, hilft er der Polizei bei der Aufklärung eines Falles. Davon gab es dann noch einige Fortsetzungen aber den ersten Teil schaue ich mir immer mal gerne an wenn er im TV läuft.

Im September stampfte dann Godzilla durch die Kinos. Zumindest dass, was laut Meinung von Roland Emmerich Godzilla sein sollte. Besonders eingefleischte Fans der Echse konnten mit dem neuen Design nicht allzu viel anfangen und der Film ist auch sonst nicht das Beste, was Emmerich je auf die Leinwand gebracht hat. Aber einen gewissen unterhaltungswert kann man nicht absprechen.

Mit Der Soldat James Ryan schockt Steven Spielberg seine Zuschauer im Oktober. Ich habe die Leute noch nie am Ende so still aus dem Kino gehen sehen. Über den Film habe ich noch heute, wie damals zwei Meinungen. Zum einen ist das, was Spielberg hier in der ersten halben Stunde abfeuert, Filmgeschichte. Viel realistischer kann man eine Schlacht nicht auf Film bannen. Man ist mittendrin. Aber wenn dann mit der eigentlichen Handlung angefangen wird, ist es letztendlich doch nur noch ein typischer Kriegsfilm, wo ein paar Männer auf einer Mission sind. Aber das hat man natürlich auch schon viel schlechter gesehen.

Richtig lustig wird es dann noch mal mit Verrückt nach Mary von den Farrelly Brüdern. Die hatten ja zuvor schon mit Dumm und Dümmer auf sich aufmerksam gemacht. So gibt es auch hier wieder schräge Figuren in noch schrägeren Situationen. Funktioniert für zwischendurch auch heute noch.

Der November ist  wieder ein wenig dramatischer. Allerdings garniert mit Komik. Zunächst versucht der Italiener Roberto Benigni die Schrecken in einem Konzentrationslager im zweiten Weltkrieg mit Humor aufzulockern. Das gelingt nicht nur hervorragend sondern beeindruckt auch die Amerikaner, die den Film mit mehreren Oscars auszeichnen. Zwei davon nimmt Benigni selbst entgegen in seiner ganz eigenen Art.

Der zweite Film im November ist ebenfalls ein Komiker in einer ernsten Rolle. Nämlich Jim Carrey in Die Truman Show. Carrey spielt Truman der ohne es zu wissen sein ganzes Leben lang in einem riesigen Filmstudio lebt und der Star einer Fernsehserie ist. Ein Film der das Thema Big Brother vorweg nimmt und auch heute noch gut angesehen werden kann.

Den Abschluss des Filmjahres 1998 macht der neunte Star Trek Film, Der Aufstand, welcher im Dezember gestartet ist. Der inzwischen dritte Film mit der Crew um Captain Picard ist sicher schön anzusehen aber irgendwie auch nicht mehr wie eine doppelfolge der Fernsehserie. Fürs Kino war das ein bisschen zu wenig, aber mag ihn nach wie vor gern.

Damit ist mein kleiner Rückblick auf das Jahr 1998 beendet. Sicher hat auch jedes andere Jahr seine Filmhighlights und ich kann auch gar nicht genau sagen, warum für mich persönlich gerade 1998 so heraussticht. Aber mir würde jetzt spontan kein anderes Jahr einfallen, bei dem Filme wie Good Will Hunting, The Big Lebowski und Jackie Brown in so kurzen Abständen ins Kino kommen und auch 20 Jahre später noch zu meinen Lieblingsfilmen zählen.

DCTV – Folge 149: Filmwoche 33/2018

Starts am 16.08.2018

Christopher Robin

Das neueste Abenteuer von Puuh dem Bär mit seinem, inzwischen erwachsenen Freund Christopher Robin, ist richtig toll geworden. Wie toll erfahrt ihr hier.

Blu-Rays der letzten Woche

Loving Vincent

Hier bekommt man es mit einem Zeichentrickfilm der ganz besonderen Art zu tun. Normale handgezeichnete Filme sind ja heutzutage schon eine Ausnahme aber hier hat man nicht einfach nur gezeichnet sondern jedes einzelne Bild in Öl gemalt. Das mag am Anfang ein wenig ungewohnt sein da durch den Stil unheimlich viele Bewegungen im Bild sind, aber für das Thema hätte man sich keine bessere Art aussuchen können.

Der Film spielt ein Jahr nach dem Tod des Malers Vincent van Gogh. Der Sohn eines Postmeisters soll einen Brief von Vincent an seinen Bruder Theo überbringen doch er kann den Bruder nicht ausfindig machen. Deshalb begibt er sich an den Ort an dem Vincent die letzten Wochen vor seinem Tod verbracht hat. Auf der Suche nach jemandem dem er den Brief übergeben kann entdeckt er einige Ungereimtheiten was den Tod von Vincent angeht.

Der Film richtet sich wohl in erster Linie an Kunstliebhaber und Leute die sich mit den Werken von van Gogh etwas auskennen. Denn neben dem Malstil sind viele der dargestellten Orte und Personen aus den Bildern van Goghs genommen worden.

Aber neben der einmaligen Optik wird auch eine durchaus interessante Geschichte über die nie vollständig geklärten Umstände von van Goghs Tod erzählt. Gewöhnungsbedürftig und nichts für Actionfreunde aber man sollte mindestens mal reinschauen.

Tomb Raider

Nach meinem Kinobesuch konnte mich der neueste Film mit Lara Croft nicht komplett überzeugen aber komischerweise macht er beim zweiten ansehen, dieses Mal zu Hause, doch eine etwas bessere Figur.

Im Kino hatte ich hauptsächlich den Bösewicht des Films und das störende 3D bemängelt. Der Bösewicht bleibt, aber 3D gibt’s zu Hause nicht. Deshalb ließ sich der Film auch um einiges angenehmer ansehen und hätte nun durchaus eine Fortsetzung verdient.

Aufgebaut hat man ja etwas in die Richtung aber aktuell sind mir keine Pläne darüber bekannt. Der Film war wohl auch nicht der erwartete Erfolg an den Kinokassen. Zwar kein Flop aber offenbar auch nicht gut genug um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Schade, aber vielleicht kommt ja nochmal was.

Christopher Robin (Kino)

Disney bringt ja in letzter Zeit vermehrt Realverfilmungen der eigenen Zeichentrick Klassiker heraus. Dieses Mal hat es den beliebten Bären Winnie Puuh erwischt. Allerdings erzählt man nicht einfach die bekannten Geschichten noch einmal sondern eher so etwas wie eine Fortsetzung, die viele Jahre später spielt. So ähnlich, wie es Spielberg mal mit Peter Pan in Hook gemacht hat.

Zunächst ist alles beim alten. Der junge Christopher Robin spielt mit seinen lebendigen Stofftierfreunden im Hundertmorgenwald doch eines Tages muss er sich von ihnen verabschieden und kommt nicht wieder. Die Jahre vergehen und irgendwann ist Christopher erwachsen, verheiratet und hat eine Tochter.

Das schlimme ist aber sein Job. Er arbeitet in einer Firma die Reisekoffer herstellt die aber nicht besonders gut läuft. Er bekommt von seinem Boss den Auftrag eine Plan für große Einsparungen vorzunehmen, was von ihm, mal wieder, Überstunden erfordert. Also fahren Frau und Tochter allein in das lange geplante Wochenende in das Haus in dem Christopher früher gelebt hat.

Christopher bleibt zurück und stürzt sich in die Arbeit. Als er vor einem nervenden Nachbar in einen Park flüchtet begegnet er plötzlich seinem alten Spielgefährten Puuh der gekommen ist um nach seinem Freund zu sehen. Natürlich will ihn Christopher zurück in den Hundertmorgenwald bringen aber dabei auch noch weiterarbeiten. Das ist nicht ganz einfach, denn der kleine Bär will doch nur wieder mit seinem Freund spielen.

Puuh und seine Freunde nicht als die bekannten Zeichentrickfiguren zu sehen ist erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings hat man sich sehr viel Mühe gegeben, die Stofffiguren möglichst realistisch darzustellen. Und das ist richtig gut gelungen, genauso wie das Zusammenspiel mit den realen Schauspielern. Besonders Ewan McGregor trifft die Figur des erwachsenen Christopher Robin sehr gut.

Zu bemängeln gibt es eventuell, dass die eigentliche Geschichte nicht besonders viel hergibt. Die ist recht einfach gehalten und bestimmt hätte man hier und da ein bisschen mehr rausholen können. Das dürfte aber auch der Grund sein, warum der Film nicht der ganz große Erfolg werden wird. Für die Erwachsenen ist die Story zu Simpel und für die Kleinen nicht lustig genug.

Aber für Holzhammer Humor gibt es andere Filme und nicht unbedingt Winnie Puuh. Das war auch schon bei dem letzten Zeichentrickfilm vor ein paar Jahren so. Deshalb ist Christopher Robin vor allem für diejenigen was, die gerne mal über die einfachen Sachen schmunzeln und natürlich für die Fans von Puuh, Tigger und Co.

DCTV – Folge 148: Filmwoche 31+32/2018

Starts am 02.08.2018

Mission: Impossible – Fallout

Wie sich der inzwischen sechste Teil der Reihe so macht, erfahrt ihr hier.

Starts am 09.08.2018

Meg

Zum Thema Tierhorror mit Haien hat Stephen Spielbergs Der Weiße Hai eigentlich alles gesagt. Aber hier geht es ja nicht um einen normalen Hai sondern um ein Riesenvieh bei dem man gedacht hat es wäre schon lange ausgestorben.

Also nicht unbedingt was für Realismus Freunde sondern eher was für Fans von Kreaturen wie Godzilla. Sieht nach einem spaßigen Action Krawall Film aus, den man nicht so ernst nehmen sollte. Sehe ich mir vielleicht noch an.

Blu-Rays der letzten Woche

Pans Labyrinth

Wie beim letzten Mal im Video schon angekündigt, geht es diese Woche um einen weiteren Film von Guillermo des Toro. Nämlich um seinen viel gelobten und mit Preisen ausgezeichneten Film Pans Labyrinth aus dem Jahr 2006.

Der Film spielt im Jahr 1944 während des zweiten Weltkriegs und den Nachwirkungen des spanischen Bürgerkriegs. Der brutale Hauptmann Vidal hat sich mit seiner Truppe in den Wäldern Spaniens ein Hauptquartier eingerichtet von wo aus sie Jagd auf Partisanen machen.

Dort hin unterwegs ist auch die hochschwangere Carmen mit ihrer zehnjährigen Tochter Ofelia. Carmens Mann und Ophelias Vater ist verstorben und Carmen ist jetzt mit Hauptmann Vidal verheiratet. Der will sie bei sich haben, wenn sein Sohn geboren wird.

Am Ziel angekommen entdeckt Ophelia zunächst ein seltsames Insekt und schließlich den Eingang zu einem Labyrinth aus Steinmauern. Nachts wird sie dann von dem Insekt, welches sich in eine Fee verwandelt, in das Labyrinth gelockt, wo sie ein baumähnliches Wesen findet welches sich als Pan vorstellt.

Dieser erzählt ihr, dass sie eine Prinzessin aus dem unterirdischen Reich wäre und um dorthin zurück zu gelangen müsse sie drei Prüfungen bestehen.

Pans Labyrinth schwankt immer zwischen Ophelias Fantasiewelt und der harten Realität hin und her, wobei die Übergänge eher fließend sind. Denn selbst die Phantasiewelt ist eher düster und unheimlich.

Deshalb ist der Film trotz des Themas nicht für ein jüngeres Publikum gedacht. Die Freigabe Ab 16 ist durchaus gerechtfertigt, da es teilweise recht brutale Szenen gibt.

Pans Labyrinth ist sicher kein einfacher Film und auch nicht für jedermann gemacht aber es lohnt sich ihm eine Chance zu geben und vor allem bis zum Ende dranzubleiben.

Black Panther

Die perfekte Einstimmung zum dritten Avengers Film hatte ich nach meinem Kinobesuch schon besprochen. Der Film gehört auch im Heimkino zu den besseren Marvel Filmen wobei es ja da nicht wirklich einen richtig schlechten gibt.

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