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Filme

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DCTV – Folge 123: Filmwoche 48/2017

Starts am 30.11.2017

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Coco – Lebendiger als das Leben

In den letzten Jahren habe ich ja so ein bisschen meinen Frieden mit den Disney/Pixar Filmen gemacht, da doch gelegentlich mal ganz ordentliche Sachen dabei waren. Nun hat man sich dem Thema Tod angenommen. Zwar wieder auf lustige weise aber trotzdem gewagt, das das Thema ja gerne ‚tot’geschwiegen wird. 🙂

Der zwölfjährige Miguel ist großer Musikliebhaber und macht sich auf die Suche nach seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz. Dabei gelangt er versehentlich ins Totenreich und trifft dort auf seine verstorbenen Verwandten.

Sieht ganz witzig aus und erinnert mich irgendwie ein bisschen an das Lucas Arts Adventure Grim Fandango.

Flatliners

Was einmal funktioniert hat, funktioniert bestimmt auch ein zweites mal. So müssen die Herrschaften in Hollywood denken, denn mit Flatliners kommt mal wieder eine Neuverfilmung eines recht bekannten Films aus den 90ern.

Flatliners war vielleicht nicht der riesen Erfolg, hat mir aber damals sehr gut gefallen. Es geht um eine Gruppe junger Medizinstudenten die herausfinden wollen, ob es nach dem Tod noch irgendetwas gibt. Dazu führen sie sich selbst durch Elektroschocks den Herzstillstand herbei um ein paar Minuten später die Pumpe wieder in Gang zu bringen.

Der erste Flatliners hat da sehr gut funktioniert, wobei es mir gegen Ende ein wenig zu psychologisch wurde. Ist aber schon eine Weile her wo ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Die Neuverfilmung wird da aber trotzdem kaum rankommen oder zumindest nix wirklich neues bieten. Wird auf Blu-Ray mal angeschaut.

Blu-Rays der letzten Woche

Die rote Schildkröte

Hier haben wir es mit einem bei den Kritikern beliebten aber für meinen Geschmack sehr anstrengenden Animationsfilm zu tun. Das liegt zum großen Teil daran, dass während der 80 Minuten die der Film läuft nicht ein einziges Wort gesprochen wird.

Der vom japanischen Studio Ghibli mitproduzierte Film handelt von einem Schiffbrüchigen der auf einer Insel strandet. Er versucht mehrmals mit einem selbstgebauten Floß von der Insel zu gelangen aber das Floss wird immer wieder von einer großen roten Schildköte zerstört.

Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, wird sie von dem Mann auf den Rücken gedreht und in der Sonne liegengelassen. Er baut schnell ein neues Floss und will die Insel verlassen, bekommt aber Mitleid mit der Schildkröte und kehrt um. Leider ist die Schildkröte schon gestorben, verwandelt sich aber in der nächsten Nacht in eine junge Frau mit der der Mann zukünftig seine Zeit auf der Insel verbringt.

Es mag ja eine originelle Idee sein und bestimmt sind in dem Film ein paar Botschaften versteckt aber das nutzt wenig, wenn man die Augen kaum offen halten kann. Was sehr schade ist, denn der einfach gehaltene Zeichenstiel sieht sehr schön aus und auch die Musik passt hervorragend. Es passiert halt einfach zu wenig.

Bei Cast Away hatte man das erkannt und Tom Hanks mit einem Volleyball reden lassen. Ohne diese ‚Dialoge‘ wäre der Film ähnlich schwierig anzuschauen gewesen. Bei der roten Schildkröte kann man das Vorgehen zwar als mutig beschreiben aber leider ist es nicht unterhaltsam. Deshalb kann ich Die rote Schildkröte leider nicht wirklich empfehlen oder ich habe sie einfach nicht verstanden.

In this Corner of the World

Trickfilm Nummer Zwei diese Woche ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Dieser richtet sich an ein deutlich älteres Publikum uns spielt in Japan zur Zeit des zweiten Weltkriegs.

Die 18 jährige Suzu kommt aus Hiroshima in ein kleines Dorf in der Nähe um dort verheiratet zu werden. Ihr Mann arbeitet in einem in der Nähe gelegenen Marinestützpunkt. Suzu kommt mit dem Familienleben nicht so richtig klar und anfänglich noch vom Krieg verschont, gibt es bald regelmäßig Luftangriffe und knapper werdende Lebensmittel.

Aufgrund der Örtlichkeit und den gelegentlich eingeblendeten Daten, weiß man, dass der Film auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima hinsteuert. Das verleiht dem Ganzen noch mal eine zusätzliche bedrohliche Atmosphäre.

Den Zeichenstil könnte man als typisch japanisch bezeichnen und auch sonst gibt es Ähnlichkeiten zu den Filmen aus dem Ghibli Studio. Hier insbesondere den letzten Glühwürmchen wobei der für meinen Geschmack noch etwas härter war.

In this Corner of the World hat mir ausgesprochen gut gefallen und zumindest eine Nominierung bei den nächsten Oscars würde mich nicht wundern.

DCTV – Folge 122: Filmwoche 46 + 47/2017

Starts am 16.11.2017

Justice League

Der erste Vereinigungsfilm im DC Extended Universe macht weniger falsch wie befürchtet. Ausführlicheres gibt es hier.

Weitere Starts:

keine

Starts am 23.11.2017

Paddington 2

Der erste Teil des beliebten Bären aus Peru, der in England ein zuhause gefunden hat, hat mir ja schon sehr gut gefallen. Nun bekommt Paddington sein zweites Kinoabenteuer und wenn man den Kritiken glauben darf, ist der Film dem ersten Teil nicht nur ebenbürtig sondern übertrifft ihn sogar.

Paddington hat sich inzwischen bei Familie Brown die ihn im ersten Teil aufgenommen haben eingelebt und ist auch sonst sehr beliebt. Da seine Tante Lucy in Peru demnächst ihren 100. Geburtstag feiert, muss ein besonderes Geschenk her. Paddington findet in einem Geschäft ein besonderes Buch, dass London als Pop-Ups zeigt. Da es sich um ein Unikat handelt ist es dementsprechend teuer und so muss Paddington ein paar Jobs annehmen um sich das Buch leisten zu können. Blöderweise wird das Buch dann aber geklaut und der Bär ist zu allem Übel plötzlich auch noch Haupttatverdächtiger und muss ins Gefängnis.

Die ersten Kritiken sind durchweg Positiv und der Trailer macht einiges her. Paddington 2 sieht nach einem perfekten Familienfilm aus.

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Detroit

Dass die weißen Amerikaner Probleme mit der schwarzen Bevölkerung haben ist nichts neues und wurde auch schon oft in Filmen Thematisiert. Dieses Mal nahm man sich einen Vorfall in Detroit in den 60er Jahren als Vorlage.

In der Innenstadt von Detroit kommt es vermehrt zu Ausschreitungen und Plünderungen und die Regierung fordert zur Unterstützung der Polizei Soldaten an. Eses Nachts stürmen sie ein Hotel und erschießen einen Gast. Da man im Nachhinein keine Rechtfertigung für die Tötung finden kann, wird versucht das Ganze zu vertuschen.

Sieht ganz interessant aus und dürfte dann später den Weg in meine Blu-Ray Sammlung finden.

Blu-Rays der letzten Woche

Bates Motel Staffel 5

Alles muss mal enden und bei Serien verpassen die Macher oft den guten Punkt wo man Schluss machen sollte. Bei Bates Motel ist das nicht passiert, denn dass Staffel Nr. 5 die letzte sein soll, ist schon länger bekannt. So konnte man während Staffel 4 das Finale aufbauen und sich in Staffel 5 komplett darauf konzentrieren.

Bates Motel wird häufig als eine Art Vorgeschichte zum Alfred Hitchcock Film Psycho angesehen. Im weitesten Sinne stimmt das auch aber gerade in der fünften Staffel, die nun auch die Handlung des Films beinhaltet, weicht man zum Teil doch deutlich von der Vorlage ab.

Das ist aber in meinen Augen genau richtig, denn der Kenner des Originals weiß was passiert und wird dadurch komplett hinters Licht geführt. Das sorgt auch dafür, dass alle 10 Folgen der Staffel keine Durchhänger haben. Die Handlung wird konsequent vorangetrieben. Hat man sich in den vorangegangenen vier Staffeln gelegentlich mit Nebenhandlungen aufgehalten, konzentriert man sich nun auf das wesentliche.

Genauso Konsequent war man auch beim Ende der Serie. Jedes andere Ende mit irgendwelchen Hintertürchen hätte keinen Sinn gemacht. So bleibt eine 50 Folgen umfassende Serie, die ich mir bestimmt mal wieder ansehen werde.

Justice League (Kino)

Dass es im DC Filmuniversum, im Gegensatz zu Marvel noch immer nicht ganz rund läuft, ist ja kein Geheimnis. Der erste Film Man of Steel war eine gute Superman Geschichte, sah aber noch nicht so aus, als ob man da schon sehr viel weiter geplant hatte. Dann kam die Fortsetzung Batman v Superman und wollte plötzlich alles auf einmal. Neben Batman wurde auch gleich noch Wonder Woman eingeführt und die weiteren zukünftigen Justice League Mitglieder zumindest schon mal kurz und für meinen Geschmack unpassend gezeigt.

Der kurz darauf folgende Suicide Squad war zwar ein lustiges Filmchen, hat aber das DCU nicht wirklich weitergebracht. Der anschließende Wonder Woman war fast schon ein Befreiungsschlag. Denn der ist richtig gut geworden, hätte aber idealerweise schon vor Batman v Superman veröffentlicht werden sollen.

Nun also schon der Vereinigungsfilm Justice League, der neben den bereits bekannten Figuren auch den Aquaman, The Flash und Cyborg einführt. Aquaman bekommt nun wohl offiziell noch seinen Solo Film, Flash war auch schon geplant, ist aber wohl erstmal gestrichen worden.

Dieses ganze Hin und Her sieht man leider jedem DC Film an. Und ganz besonders im aktuellen Justice League. Es macht in meinen Augen einfach keinen Sinn, jetzt die ganzen Figuren jetzt schnell mit Minimum Hintergrund einzuführen um dann später in den Einzelfilmen die Vorgeschichten zu erzählen. Das ist umso bedauerlicher, da Justice League trotz dieses Mankos gar nicht so übel geworden ist.

Die Handlung setzt kurz nach BVS ein. Superman ist tot, und Batman (Bruce Wayne) ist auf der Suche nach begabten Leuten, die seinem Team beitreten könnten. Dies ist auch dringend nötig, denn auf der Insel der Amazonen (Wonder Womans Heimat) ist ein Bösewicht namens Steppenwolf aufgetaucht um die Welt zu erobern. Dazu benötigt er drei sogenannte Mutterboxen die auf der Erde verteilt wurden, nachdem Steppenwolf vor tausenden Jahren das letzte Mal einen Angriff gewagt hat.

Die ganz großen Überraschungen bleiben aus und auch das Supermans Tod nicht von Dauer war, weiß man bereits nach ein paar Minuten. Denn blöderweise wird bei den Anfangstiteln Supermandarsteller Henry Cavill genannt. Der Film setzt eigentlich hauptsächlich auf Schauwerte und versucht, einfach gut zu unterhalten. Man hat auch die düstere Atmosphäre von BVS etwas aufgelockert und ein paar lustigere Szenen hinzugefügt. Das funktioniert gelegentlich sehr gut, wirkt aber an anderen Stellen wieder etwas störend.

Der Film hat mit einer Laufzeit von zwei Stunden auch eine sehr angenehme Länge und ist damit um eine Stunde kürzer als die erweiterte Version von BVS. Das ist schon eine kleine Besonderheit, dass der Team Film kürzer ist als die bisherigen Solofilme. Zumal man ja auch noch drei Mitglieder komplett neu einführen musste. Ein bisschen mehr Zeit hätte man sich dafür noch nehmen können aber im Grunde ist das alles gerecht aufgeteilt.

Wie mittlerweile üblich, gibt es auch in Justice League noch ein paar Szenen nach dem eigentlichen Ende. Die eine kommt während des Abspanns und die zweite ganz am Ende. Die erste dient eigentlich nur dem Spaß während die zweite ganz klar aufzeigt, mit was man im DCU als nächstes rechnen muss.

Ob das nun in einem Batman, Superman oder Justice League Film wieder aufgegriffen wird,  lässt sich noch nicht sagen, da man mit den DC Planungen ja ein wenig vorsichtig sein muss. Bis dahin kann man mit Justice League nicht viel falsch machen. Der Wonder Woman Solo Film gefällt mir zwar noch etwas besser aber auch hier habe ich den Gang ins Kino nicht bereut.

DCTV – Folge 121: Filmwoche 45/2017

Starts am 09.11.2017

Mord im Orient Express

Der Titel ist in der Film und Literaturwelt ein Klassiker…und ich kenne keins von beiden. Weder das Buch, noch eine Verfilmung. Die Idee, dass in einer beengten Räumlichkeiten wie einem Zug ein Mord geschieht und nur einer der Anwesenden Reisenden der Mörder sein kann klingt vielversprechend.

Die Kenner der anderen Filme werden hier sicherlich fragen, warum man sich so etwas noch mal ansehen soll. Immerhin kennen die ja den Ausgang der Geschichte. Und in der Tat sind die Kritiken etwas gemischt denn außer der etwas aufgepeppten Optik scheint der Film nicht viel neues zu bieten.

Ich als Nichtkenner hätte allerdings schon Lust mir das Ganze mal anzusehen. Nicht zuletzt weil man einige recht bekannte Schauspieler verpflichtet hat. Neben Kenneth Branagh, der das Ganze auch inszeniert hat sieht man auch Johnny Depp, Penèlope Cruz, Willem Dafoe oder Michelle Pfeiffer.

Weitere Starts:

Suburbicon

In einer keinen Vorstadt im Amerika der 50er Jahre geht alles seinen friedlichen Gang, bis bei einer Familie eingebrochen wird und die Mutter dabei zu Tode kommt. Mit der Ruhe ist es vorbei und immer mehr passiert. Außerdem zieht auch noch eine schwarze Familie in das ansonsten weiße Städtchen. Ärger ist Vorprogrammiert.

George Clooney verfilmt ein Drehbuch der Cohen Brüder in dem Matt Damon die Hauptrolle spielt. Klingt nach schwarzem Humor, lustigen Figuren und ein bisschen Gewalt.

Interesse am Film hätte ich schon aber wie es im Moment aussieht bekommt er in den Kinos keine großen Leinwände. Da werde ich wohl auf die Blu-Ray warten.

Blu-Rays der letzten Woche

Transformers – The Last Knight

Wenn man in den letzten Jahren Transformers und Kino gehört hat, wusste man, dass es eine Materialschlacht mit Minimumstory geben würde. Das und nichts anderes bekommt man auch im mittlerweile fünften Teil der Reihe geboten.

Inhaltlich knüpft man ein wenig an den vierten Teil an, bastelt aber noch eine Geschichte der Transformers aus der Vergangenheit dazu und wirft damit einiges aus den ersten Teilen über den Haufen. Nicht groß drüber nachdenken. Auch nicht über die Frage, warum sich Größen wie Mark Wahlberg und Anthony Hopkins für solche Filme hergeben. Am Anspruch kann’s nicht liegen.

Was den eigentlichen Anreiz sich einen Transformers Film anzusehen angeht, gibt es wie immer nur Gutes zu berichten. Michael Bay fährt wie immer größte Geschütze auf und man bekommt das optisch einwandfreie Actionspektakel was man erwartet.

Reichen tut das durchaus für einen Film. Aber fünf am Stück würde ich mir davon nicht angucken. Auch weil die Transformers Filme es mit der Laufzeit gerne mal ein bisschen zu gut meinen. Mit ’nur‘ 150 Minuten ist der letzte Ritter aber immerhin schon mal 15 Minuten kürzer wie die Ära des Untergangs.

Also wer noch nie einen Transformer Film gesehen hat und gerne mal einen sehen möchte, kann in Teil 5 gerne mal reinschauen. Ich finde der macht nix besser oder schlechter wie die anderen Teile. Nur wenn man die schon kennt, bietet Nummer 5 leider keine neuen Anreize.

Wenn es wirklich noch was richtig nerviges zu kritisieren gibt, dann ist es der ständige Bildformatwechsel. Beim Dreh wurden verschiedene Kamerasysteme von Standardfilm über Digital bis hin zu IMAX verwendet. Aber statt sich bei der Ausgabe auf ein Format zu einigen und die anderen entsprechend anzupassen bekommt man hier mindestens drei Bildformate geboten.

Und diese wechseln meistens völlig willkürlich selbst innerhalb kleinster Szenen. Das trübt dann doch ein wenig das Sehvergnügen, da es schon extrem auffällt. Ein gutes Beispiel wie man so was richtig macht ist The Dark Knight. Da wurden dann komplette Sequenzen in IMAX gedreht und der Rest normal. Folglich gab es da zwar auch Formatwechsel aber nur am Anfang und am Ende einer solchen Sequenz. Und nicht so ein Stückwerk wie im fünften Transformers.

DCTV – Folge 120: Filmwoche 44/2017

Starts am 02.11.2017

Thor – Tag der Entscheidung

Ungern nutze ich neudeutsche Phrasen, aber hier passt es: Der neue Thor rockt wie sau. Ausführliches gibt es hier.

Weitere Starts:

Die Reise der Pinguine 2

Fortsetzung der beliebten Dokumentation über Kaiserpinguine in der Antarktis.

Blu-Rays der letzten Woche

40 Tage in der Wüste

Mal wieder einer Bibelverfilmung aber dieses Mal der etwas anderen Art. Filme über das Leben von Jesus gibt es zur Genüge aber die meisten beschäftigen sich mit seinem ganzen Leben. Ausnahmen sind z. B. Mel Gibsons Passion Christie oder eben 40 Tage in der Wüste. Dieser behandelt nur einen in der Bibel bestenfalls kurz beschriebenen Abschnitt über seine 40 tägige Fastenzeit in der Wüste.

In diesen 40 Tagen versucht Jesus neben Fasten und Beten auch in Kontakt mit Gott zu treten. Dabei erscheint ihm auch immer wieder der Teufel, der versucht ihm dieses Vorhaben madig zu machen.

Jesus und Teufel werden beide grandios von Ewan McGregor gespielt der diese beide unterschiedlichen Charaktere sehr glaubhaft rüberbringt. Während seiner Wanderung durch die Wüste trifft er auch noch auf eine kleine Familie der er bei diversen Dingen hilft. Dies stand aber wohl so nicht in der Vorlage.

40 Tage in der Wüste gehört sicher nicht zu den ‚mal nebenbei‘ Filmen. Aber selbst wenn man, wie ich, mit diesen Bibelsachen nicht so viel anfangen kann, bietet der Film neben den hervorragenden Schauspielern auch noch sehr gute Kameraarbeit und so trotz karger Wüste tolle Landschaftsaufnahmen.

Fans von Ewan McGregor sollten dem kleinen ruhigen Film auf jeden Fall mal eine Chance geben denn der liefert hier eine der besten Leistungen seiner bisherigen Karriere ab.

Sieben Minuten nach Mitternacht

Der 12jährige Connor lebt bei seiner todkranken Mutter und hat jede Nacht einen Alptraum in der eine Person in einen Abgrund zu stürzen droht und er versucht sie festzuhalten.

Als er eines Nachts wieder aus dem Traum erwacht, ist ein Baum, der in der Nähe des Hauses steht lebendig geworden und zu ihm ans Fenster gekommen. Er will den Jungen jetzt öfter besuchen und ihm jedes Mal eine Geschichte erzählen. Nach der dritten soll dann der Junge eine Geschichte über seinen Alptraum erzählen.

Sieben Minuten nach Mitternacht hat beinahe von jedem Genre was mitbekommen. In erster Linie zwar ein Drama aber mit einem großen Teil Fantasy und auch ein bisschen Horror. Das Ganze verpackt in richtig gute Spezialeffekt + hervorragende Darsteller. Was will man mehr?

Vorwarnung: leicht am Wasser gebaute sollten sich mit einer großen Packung Taschentücher bewaffnen. Das ist aber auch schon das einzige, was man dem Film ankreiden könnte (was ich aber nicht tue).

Jungle

Daniel Radcliffe versucht anscheinend immer noch seinem Harry Potter Image zu entfliehen. Anders ist seine ausgefallene Rollenauswahl nicht zu erklären. Ob in Filmen wie Horns, Die Frau in Schwarz oder Victor Frankenstein, immer wieder Genrewechsel oder Figuren mit „Macken“. Nötig hat er das nicht mehr, zeigt aber auch, dass ihm Geld relativ egal ist, denn richtige Kassenschlager waren diese Filme nicht.

In Jungle versteckt er sein Gesicht unter einem langen Bart und schreckt nicht davor zurück, sich runterzuhungern. Notwendig ist dass, weil die von ihm gespielte Figur Yossi ein reales Vorbild hat. Dieser streifte als Rucksacktourist schon mehrere Monate durch die Welt, als er sich in Bolivien einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter anschließt die eine Expedition in den Dschungel machen wollen. Dass dabei so einiges schief geht und am Ende sogar Lebensgefährlich wird zeigt der Film in ziemlich krassen Bildern.

Radcliffe ist, ähnlich wie DiCaprio in The Revenant einen Teil des Films allein in der Wildnis unterwegs und versucht zu überleben. Das ist nicht nur eindrucksvoll gespielt sondern sieht auch noch extrem realistisch aus.

Jungle profitiert natürlich davon, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt ist aber auch sonst ein großartiger Film geworden der beim Zusehen zwar manchmal ein bisschen weh tut aber doch fasziniert.

Thor – Tag der Entscheidung (Kino)

Gut, dass ich Thor nach dem etwas durchwachsenen zweiten Soloauftritt im Kino noch mal eine Chance gegeben habe. Aber dass Film Nummer Drei ein wenig andere Töne anschlägt wie der Vorgänger war ja schon nach dem Trailer zu erwarten.

Zu Beginn befindet sich Thor in einer nicht ganz so vorteilhaften Position, die in einer Konfrontation mit dem Feuerdämon Surtur endet. Dieser erzählt ihm noch, bevor er Thors Hammer zu spüren bekommt davon, das Thors Heimatwelt Asgard vor der Auslöschung steht.

Nach einem kurzen Intermezzo aus Asgard mit dem ewigen Nervbruder Loki landen dieser und Thor auf der Erde um Vater Odin zurückzuholen. Dieser hat aber andere Pläne und vor seiner ‚Abreise‘ erzählt er den beiden noch von seine Tochter Hela, die er bisher verschwiegen hat, welche dann auch prompt auftaucht und Asgards Thron für sich beansprucht.

Bei der Rückreise werden die drei dann getrennt, wobei Hela sich in Asgard sogleich an die Machtübernahme macht und Thor auf einem vermüllten Planeten landet. Dort wird er gefangengenommen und darf den Planeten erst wieder verlassen, wenn er in einer Art Gladiatorenkampf den aktuellen Champion besiegt. Dieser stellt sich als ein alter Bekannter heraus.

Dass es sich dabei um den Hulk handelt weiß jeder, der den Trailer gesehen hat. Ist also keine große Überraschung, macht aber den Film erst perfekt. Dieser ist irgendwie komplett anders wie die beiden ersten Thor Filme. Sicher hat der Donnergott schon immer mal einen lockeren Spruch drauf gehabt aber was hier abgefeuert wird ist ein Gag Feuerwerk erster Güte.

Es scheint, als wolle man an wenig auf der Erfolgswelle der Guardians of the Galaxy mitreiten für die ja auch zu einem größeren Teil der Humor verantwortlich ist. Oder es soll einfach noch mal etwas lockerer zugehen, bevor es dann im nächsten Avengers Film sicherlich nicht mehr so lustig werden wird.

Hier darf aber herzlich gelacht und gestaunt werden. Der neue Thor ist bunter und lauter und eigentlich genau das, was man von einer Comicverfilmung erwartet. Man mag zwar hier und da etwas übers Ziel hinausschießen aber das verzeiht man gern. Das einzige, was ich ein wenig ankreiden könnte ist, dass Held und Gegner den Großteil des Film zu weit auseinander sind. Thor und Hulk auf dem Müllplaneten, Hela auf Asgard. Da hatte ich den Eindruck als wüssten die Macher nicht so recht, was jetzt die Haupthandlung sein soll.

Optisch sieht der Film Marvel typisch klasse aus, obwohl man die Computerherkunft nicht verschleiern kann. Auch für die Ohren gibt’s genug. Neben der Geräuschkulisse gibt’s klassische Filmmusik und gelegentlich wird auch zu Rocksongs der Hammer geschwungen. Passt prima zusammen.

Thor – Tag der Entscheidung ist genau das geworden, was ich nach dem Trailer erwartet habe. Ein buntes Action/Science Fiction/Fantasy Abenteuer das Spaß macht und sich selber nicht so ernst nimmt. Das mag für den ein oder anderen zu viel des Guten sein und manch einer wird mit dem Humor nicht anfangen können aber für mich ist der dritte Solo Film mit Thor eine rundum gelungene Sache.

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