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Blu-Ray der Woche

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Filme

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DCTV – Folge 118: Filmwoche 42/2017

Starts am 19.10.2017

Keine Tipps

Weitere Starts:

Schneemann

Skandinavische Thriller sind oft eine willkommene Ablenkung zu den überhecktischen Hollywood Krimis. Allerdings kann es auch passieren, dass sie dadurch etwas langatmig wirken. Ob das auch auf Schneemann zutrifft, wird sich noch zeigen.

In dem typisch kalt und düsteren Film muss ein Polizist mit Alkoholproblem in einem Serienmörderfall ermitteln in dem der Täter an den Tatorten einen Schneemann hinterlässt.

Merke ich mir für die Blu-Ray vor.

Geostorm

Einen halben Weltuntergang dank Klimakatastrophe gab es ja schon in The Day after Tomorrow von Roland Emmerich. Und Geostorm scheint da etwas ganz ähnliches zu sein.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken werden Satelliten im All ausgesetzt die, keine Ahnung wie, das Wetter beeinflussen sollen. Und da Technik selten fehlerfrei ist, gibt es dann natürlich auch ein paar Problemchen.

Sieht ganz hübsch aus, hat aber zum Teil vernichtende Kritiken bekommen.

Borg/McEnroe

Filme über Sportler gib es ja immer mal wieder. Und das auch in Sportarten, denen man einen spannenden Film nicht unbedingt zutraut. Die spektakulären Formel 1 Bilder in Rush waren keine große Überraschung aber dass man auch Skispringen richtig gut auf die Leinwand bringen kann hat in Eddie the Eagle dann doch überrascht.

Und nun ist Tennis dran. Und ähnlich wie bei Rush die beiden Rivalen Lauda und Hunt in den Mittelpunkt gerückt wurden sind es hier Björn Borg und John McEnroe. Genauer gesagt das Jahr 1980 in dem der Schwede Borg zum fünften Mal in Folge das Turnier in Wimbledon gewinnen will. Der jüngere Amerikaner McEnroe will das Ding aber auch gewinnen.

Wenn der Film gut ist, ist es egal ob man Tennis mag oder nicht. Ob er gut ist, werde ich in ein paar Monaten erfahren

Blu-Rays der letzten Woche

Fast & Furious 8

Die Scheibe lag nun schon eine Weile bei mir im Schrank ohne das ich sonderlich scharf darauf war mir den Film noch mal anzusehen. Im Kino wurde ich zwar nicht enttäuscht aber es war doch weit entfernt von begeistert.

Nun landete der achte Teil der Fast & Furious Reihe nun doch im Player und man muss der Serie einfach zugutehalten, dass man schlicht das bekommt, was man erwartet. Mir hat die Neuausrichtung ab Teil 4 gefallen und bis zum aktuellen achten Teil wurde das Konzept konsequent umgesetzt.

Das bedeutet: wilde Story, noch wildere Actionsequenzen verpackt in Hochglanzoptik. Man versucht zwar, der Geschichte mit Torettos ‚verrat‘ etwas mehr pfiff zu geben aber letztendlich ist das alles doch recht vorausschaubar.

Gute Unterhaltung und Action ja, Tiefgang nein. Also alles beim alten.

DCTV – Folge 117: Filmwoche 41/2017

Starts am 12.10.2017

What happened to Monday?

Wegen der Überbevölkerung dürfen Familien in Zukunft nur noch jeweils ein Kind haben was wohl auch scharf kontrolliert wird. Da hat es eine Familie mit Siebenlingen nicht einfach. Jedes der sieben Mädchen hat passenderweise den Namen eines Wochentages und darf nur an jeweils diesem Tag raus. Dabei geben sie sich immer alle als ein und dieselbe Person aus. Als eines Tages Montag nicht zurückkommt, geht der Ärger los.

Klingt nach einer interessanten Idee und schaut auf den ersten Blick ganz gut aus. Mal schauen oder der Film hält was er verspricht.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

American Horror Story Staffel 6: Roanoke

Die American Horror Story geht nun auch schon in die sechste Runde. Da wie bisher auch eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählt wird, ist es für Neueinsteiger keine Problem, mit der aktuellen Staffel anzufangen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt war für mich Staffel 4 (Freak Show) bisher die schwächste. Staffel 5 (Hotel) war da eine deutliche Steigerung und ist neben der ersten meine Lieblingsstaffel.

Nun kommt Roanoke und reiht sich da ohne Probleme ein. Sie gefällt mir zwar nicht besser wie die anderen Staffeln aber auch nicht schlechter. Überhaupt ist diese Mal der Vergleich etwas schwieriger, da sich die Erzählweise deutlich unterscheidet. Das Ganze wird in Form einer Dokumentation präsentiert und erzählt vom Ehepaar Miller, dass sich in North Carolina ein abgelegenes Haus kauft in dem nach dem Einzug seltsame Dinge geschehen.

Das Haus befindet sich in einer Gegend in der Jahrhunderte zuvor eine Gruppe Siedler spurlos verschwunden sind. Allerdings geistern die immer noch da rum und fordern in den sogenannten Blutmondnächten ihr Grundstück zurück. Dass sie dabei nicht gerade zimperlich vorgehen sieht man an der Liste verschwundener oder getöteter Vorbesitzer des Hauses.

Während die Millers ihre Erlebnisse bei Interviews erzählen, wird das Ganze von anderen Schauspielern dargestellt und nimmt etwa die erste Hälfte der Staffel ein. Aufgrund des Erfolges wollen die Produzenten dann aber eine Fortsetzung veröffentlichen und schicken die Schauspieler und die ‚Originale‘ gemeinsam in das Haus. Da das Ganze dieses Mal, im Gegensatz zu den Dreharbeiten zuvor, während der Blutmondnächte stattfindet, merken die Beteiligten schnell, dass die Millers nicht nur rumgesponnen haben.

Roanoke ist durch den teilweise verwendeten Handykameragewackellook zwar nicht ganz so schön anzusehen und verliert dadurch auch etwas an Gruselatmosphäre, kann aber in Sachen Härte punkten. Es geht nämlich hier und da ziemlich brutal zur Sache und ist nichts für schwache Mägen.

Auf Darstellerseite bleibt man beim altbewährten. Und so sind auch fast alle Darsteller aus den letzten Staffeln wieder dabei. Natürlich in anderen Rollen. AHS: Roanoke ist eine ziemlich Runde Sache, allerdings mit 10 Folgen a 30-40 Minuten auch bislang die kürzeste Staffel. Das hat aber den Vorteil, dass es keine Lückenfüllerfolgen gibt, wie in der ein oder anderen Staffel zuvor.

Die sechs Staffeln bisher sind für mich zwar nicht alle gleich gut, aber das es von Staffel zu Staffel schlechter wird, wie es bei anderen Serien manchmal passiert, kann man hier nicht sagen. Im Gegenteil. Wenn auf dem Niveau weitergemacht wird, darf es gerne noch ein paar Jahre weiter gehen. Staffel 7 ist ja schon fertig und zwei weitere angekündigt.

DCTV – Folge 116: Filmwoche 40/2017

Starts am 05.10.2017

keine

Weitere Starts:

Blade Runner 2049

Da mich der erste Teil bisher nie interessiert hat und ich ihn demzufolge auch nie gesehen habe, kann ich mir die Fortsetzung zu Blade Runner wahrscheinlich sparen. Ob das auch für die Freunde des Originals zutrifft, kann ich nicht sagen. Im allgemeinen wird der Film aber gelobt und lediglich  hier und da die Länge von über 160 Minuten bemängelt.

Im Kino werde ich mir den Film sicherlich nicht ansehen sondern wenn dann zu Hause in Verbindung mit dem ersten Teil, der ja zur Zeit etwas schwierig zu bekommen ist.

Blu-Rays der letzten Woche

Pirates of the Caribbean – Salazars Rache

Mit den im deutschen gerne als Fluch der Karibik Reihe betitelten Piraten Abenteuern habe ich schon immer so meine Problemchen gehabt. Nach dem ganz ordentlichen ersten Teil, waren Nummer 2 und 3 zu lang und überladen und Teil 4 hatte ich wohl gesehen aber im Gedächtnis ist da nix geblieben.

Nun also der fünfte Teil mit dem Untertitel Salazars Rache. Dieser Salazar und seine Mannschaft sind, wie sollte es anders sein, Untote weil sie wegen Saufkapitän Jack Sparrow mit einem Fluch belegt sind. Das Schreit nach Rache.

Zur gleichen Zeit ist ein gewisser Henry Turner auf der Suche nach Poseidons Dreizack, der die Fähigkeit haben soll, sämtliche Flüche aufzuheben. Diesen braucht er um seinem Vater Will Turner von einem Fluch zu befreien. Der ist ja seit dem dritten Teil an das Geisterschiff Flying Dutchman gebunden und kann dies nur alle 10 Jahre für einen Tag verlassen.

Neben der üblichen Crew um Sparrow mischt auch wieder Kapitän Barbossa mit der zum Ende hin eine entscheidende Rolle spielen wird. Neben einer neuen weiblichen Hauptfigur gibt es auch noch ein (kurzes) Wiedersehen mit alten Bekannten.

Der Film setzt leider wie immer viel zu sehr auf die Effekte die zugegebenermaßen sehr gut aussehen. Zwischendurch gibt es wieder eine paar mehr oder weniger witzige Wortgefechte und einen Johnny Depp der als Jack Sparrow eigentlich nur noch nervt. Sicher soll die Rolle lustig ausgelegt werden aber ein bisschen mehr wie nur besoffen rumlallen darf’s dann doch sein.

Viel wird wahrscheinlich wieder nicht in Erinnerung bleiben aber wenigstens gab es nach dem Abspann noch eine Szene die vielleicht eine Fortsetzung ankündigt in der die wie ich finde interessanteste Figur der Reihe wieder eine Rolle spielen könnte.

Hell or High Water

Mal wieder ein Film der in den Kinos zu Unrecht weitestgehend untergegangen ist. Und das trotz mehrerer Oscarnominierungen unter anderem als bester Film.

Erzählt wird die Geschichte zweier Brüder die mehrere Banken überfallen um ihre Farm vor der Pfändung zu retten. Zunächst läuft alles nach Plan aber dann gehen immer mehr Sachen schief und außerdem hat sich noch ein Texas Ranger der kurz vor der Pensionierung steht an ihre Fersen geheftet.

Hell or High Water ist sowas wie ein moderner Western. Es gibt zwar immer wieder schnellere Szenen wie etwa bei den Überfällen aber oft schwelgt man in tollen Landschaftaufnahmen. Überhaupt tritt man beim Tempo eher auf die Bremse, aber ohne Langatmig zu werden.

Gut ist vor allem dass man den Figuren einen Glaubwürdigen Hintergrund verpasst hat und so eigentlich permanent hin und her überlegt, welche der beiden Parteien man sympathischer Findet. Bankräuber oder Polizei.

Am Ende… Aber lassen wir das. Wer wissen will, wie es ausgeht muss sich diese Filmperle schon selber anschauen. Die Hauptdarsteller (unter anderem Jeff Bridges und Chris Pine) liefern außerdem noch hervorragende Leistungen ab.

Es (Kino)

Gute Stephen King Verfilmungen sind ja eher eine Seltenheit und nach das Dunkle Turm Debakel machte das Ganze auch nicht besser. Also erst mal keine guten Voraussetzungen für die zweite King Verfilmung in diesem Jahr. Aber Es überrascht auf ganzer Linie.

Zunächst mal gibt es bereits eine Verfilmung des Buches welche in den 90er Jahren für das Fernsehen produziert wurde. Dass man es da nicht mit einer Kinoproduktion zu tun hatte sah man dem dreistündigen Film zwar deutlich an aber dennoch erfreut er sich bis heute großer Beliebtheit. Was auch zum großen Teil ein Schauspieler Tim Curry liegt der da den Clown Pennywise spielt.

Nun, zufällig 27 Jahre später, wird Es wieder auf Film gebannt und zwar dieses Mal für die große Leinwand. Dass man da zwangsläufig vergleiche anstellt ist normal aber nach den ersten Szenen, die dem ‚Original‘ schon sehr ähneln wird aus Es schnell eine eigenständige Sache. Das liegt zum großen Teil daran, dass man sich nur auf die Geschichte der Kinder konzentriert. Buch und erste Verfilmung sprangen ja zwischen Kind und Erwachsen hin und her. Die Erwachsenen bekommen ihre Chance in der inzwischen angekündigten Fortsetzung 2019.

Um was geht es eigentlich? Der Film spielt in der amerikanischen Kleinstadt Derry in den 1980er Jahren in der immer wieder Kinder verschwinden. Eine kleine Gruppe Jugendlicher finden durch Geschichtsstudium heraus dass das immer im Abstand von 27 Jahren die meisten Kinder verschwinden oder umkommen. Gemeinsam machen sie sich auf um das grauenvolle Es, welches hauptsächlich in Form eines Clowns erscheint, aufzuhalten.

Wer den ersten Film oder das Buch kennt, wird selbstverständlich nicht allzu viel neues entdecken. Natürlich wurde die Handlung ein wenig gestrafft und verändert aber wenn ich das Buch noch recht in Erinnerung habe (zuletzt vor über 20 Jahren gelesen), wurde doch die Grundidee des Buches ganz gut eingefangen. Neben dem Weglassen der Erwachsenengeschichte ist die auffälligste Änderung die Verlegung von den 50ern in die 80er Jahre. Das nimmt dem Ganzen zwar ein bisschen von dem Charme, den der TV-Film noch hatte, aber die Geschichte an sich ändert sich dadurch nicht.

Allerdings ist Es auch nicht wirklich ein richtiger Horrorfilm geworden. Man könnte ihn eher als Jugenddrama mit Horrorelementen bezeichnen. Was besseres konnte dem Film auch nicht passieren und ist vermutlich auch der Hauptgrund dafür dass er bei Kritikern und Publikum so gut ankommt. Wenn es dann aber mal in die Horrorecke geht, dann allerdings richtig.

Für sowas braucht man gute Darsteller und die sind zweifelsohne gefunden worden. Man sieht kaum bekannte Gesichter aber gerade die Jugendgruppe spielt hervorragend zusammen. Wenn dem Film etwas ankreiden will dann, dass er trotz der 135 Minuten Laufzeit etwas gehetzt wirkt. Ein wenig mehr Ruhe und Hintergrundinformationen hier und da hätten dem Ganzen doch gut getan. Aber große Punktabzüge gibt es deswegen nicht.

Vom Gesamteindruck eher ist Es ein eher klassischer Film und setzt nicht so sehr auf Schockmomente wie aktuelle Horror/Gruselfilme. Natürlich darf man sich auch hier gerne mal erschrecken aber ich habe den Eindruck als hätte man die meisten Szenen in denen das möglich wäre so geschnitten, dass einem nicht permanent das Herz vor Schreck in die Hose rutscht. So macht gruseln wieder spaß.

Das wäre dann auch schon mein Fazit. ES gehört für mich zu den ganz großen Überraschungen des aktuellen Kinojahres und ist schon jetzt einer der Besten Filme 2017. Ob es eine der besten Stephen King Verfilmungen wird, möchte ich jetzt noch nicht sagen, da ja nur ein Teil der Romans verfilmt wurde. Aber wenn man Teil 2 ähnlich gut hinbekommt, werden sich zukünftige King Verfilmungen die Clownszähne daran ausbeißen.

DCTV – Folge 114: Filmwoche 37/2017

Starts am 14.09.2017

Logan Lucky

Zwei nicht ganz so helle Brüder haben ständig Geldsorgen und wollen das durch einen raffinierten Raubüberfall während eines NASCAR Rennens ändern. Damit dabei nichts schief geht und wenigstens einer ein bisschen Erfahrung hat, wollen die beiden einen legendären Bankräuber anheuern. Blöd nur, dass der gerade im Gefängnis sitzt.

Dass Regisseur Steven Soderbergh Filme machen kann in denen etwas gestohlen werden soll, hat er mit den Oceans 11-13 bewiesen. Hier scheint man das Ganze noch mal einen Tick abgedrehter und lustiger gemacht zu haben.

Der Trailer sieht nach einer Menge Spaß aus und es tauchen auch eine Menge bekannter Gesichter auf. Allen voran Bond Dartseller Daniel Craig, den ich in so einer verrückten Rolle bisher noch nicht gesehen habe.

Weitere Starts:

Mother!

Unter der Kategorie ‚Weitere Starts‘ weil man den Film wohl niemandem als Tipp empfehlen kann. Zumindest nicht, wenn man nach dem geht was ich bisher darüber gesehen oder gelesen habe.

Ein Autor lebt mit seiner Frau in einem abgeschiedenen Landhaus. Sie kümmert sich um das Haus, er versucht zu schreiben. Eines Tages tauchen mehrere fremde Leute zu Besuch die der Autor eingeladen hat. Warum und weshalb weiß nicht nur die Ehefrau nicht.

Auch der Zuschauer wird da wohl ziemlich lange im Dunkeln drüber gelassen und kein Kritiker traut sich, viel über die Handlung zu erzählen. Es soll aber einige Überraschungen geben.

Mother! ist aber wohl kein Film für zwischendurch, was bei Regisseur Darren Aronowsky nichts neues ist. Mit seinem Black Swan konnte ich zum Beispiel so gut wie gar nichts anfangen. Andere sehen das komplett anders und so wird es auch bei Mother! sein.

Blu-Rays der letzten Woche

Boston

Die Amerikaner arbeiten ja gerne ihre Katastrophen in filmischer Form auf. Und damit warten sie in der Regel nicht lange. Wie auch jetzt bei Boston, einem Film über den Terroranschlag beim Boston Marathon im Jahr 2013.

Zentrale Figur ist der von Mark Wahlberg gespielte Polizist Tommy, der am Tag des Anschlages im Zielbereich des Marathons eingesetzt ist und damit die Explosion der beiden Bomben aus nächster Nähe miterlebt.

Im weiteren Verlauf des Films wird sich hauptsächlich auf die Ermittlungen und die Ergreifung der Attentäter konzentriert, wobei man diesen aber überraschend viel Screen Time gibt. Daher kommen die beiden auch nicht so 08/15 rüber. Der islamistische Hintergrund wird zwar erwähnt aber überaschenderweise ist Boston nicht zu einem Hetz Film gegen des Islam geworden.

Auch auf den in solchen Filmen gerne mal übermäßig vorhandenen Patriotismus wird weitestgehend verzichtet. Natürlich kommt man nicht ganz ohne aus aber der Fokus liegt dann doch hauptsächlich auf der chronologischen Abarbeitung des Themas.

Boston ist zwar ein Film mit einem ernsten Hintergrund, kann aber als Thriller/Drama durchaus unterhalten. Die ein oder andere humoristische Übertreibung hätte ich vielleicht weggelassen aber ansonsten ist Bosten ein überraschend guter Film geworden.

DCTV – Folge 113: Filmwoche 36/2017

Starts am 07.09.2017

The Circle

Ein Film, der wahrscheinlich ein bisschen die Zukunft voraussagt. Circle ist ein Internet Unternehmen in dem alle beteiligten miteinander vernetzt sind und jeder immer genau weiß, was der andere, wo gerade macht. Dass dieses Konzept nicht nur Vorteile hat, wird sich wohl im Laufe des Films herausstellen.

Tom Hanks spielt den Firmenboss von Circle und Emma Watson kommt frisch ins Unternehmen. Für gute Darsteller ist also gesorgt und außerdem ist auch noch der im Februar verstorbene Bill Paxton in seiner letzten Kinorolle mit an Bord.

Weitere Starts:

Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Als der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore vor etwa 10 Jahren mit seinem Film Eine unbequeme Wahrheit raus kam, waren die Meinungen gespalten. Gibts die Klimaerwärmung oder nicht? Daran hat sich bis heute nix geändert obwohl es durchaus politische Entscheidungen in den letzten 10-20 Jahren gegeben hat, die zum Ziel haben, diese Erwärmung zu stoppen.

Natürlich gab und gibt es auch Gegner die das alles für Humbug und Geldverschwendung halten. Genau wissen wird man es wahrscheinlich eh erst, wenn es zu spät ist.

Al Gore ist mit den bisherigen Maßnahmen wohl noch nicht ganz zufrieden, weshalb er nun eine Fortsetzung seiner Oscar Prämierten Dokumentation veröffentlicht. Man kann das ganze ja dann glauben oder nicht, aber es schadet sicher nicht, sich mal mehrere Meinungen zu einem Thema anzuhören. Man sollte dann nur nicht mit Blechtrommel im Gleichschritt hinter dem her rennen, der am lautesten brüllt 😉

Blu-Rays der letzten Woche

A Cure for Wellness

Ein Film, den ich mal vorsichtig unter der Kategorie Edellangweiler einordnen würde. Das soll jetzt aber zunächst mal kein wirklich negatives Urteil sein, denn darunter fallen bei mir auch so Filme wie Stanley Kubricks Eyes Wide Shut und den mag ich sehr gern.

Hier hat man es halt mit einem Film zu tun der über weite Strecken sehr ruhig erzählt ist und mit einer Laufzeit von knapp 2 1/2 Stunden mehr als einen Hänger drin hat.

Der junge Angestellte Lockhart soll im Auftrag seiner Firma ein Vorstandsmitglied zurückholen, welches sich zur Erholung in einem Wellness Center in der Schweiz befindet. Kaum dort angekommen fallen ihm ungewöhnliche Dinge auf und auch will der Vorstandsfuzzi gar nicht mit ihm zurückreisen.

Auf der Rückfahrt vom Center hat Lockhart dann einen Unfall und wird so selbst Patient. Nach und nach kommt er hinter das Geheimnis des Instituts was ihn aber auch in Lebensgefahr bringt.

A Cure for Wellness hat eine hervorragende Kameraarbeit und auch eine recht düstere Atmosphäre. Lockhart Darsteller Dane DeHaan erinnert ein bisschen an Leonardo DiCaprio in Shutter Island. Und das liegt nicht nur an der deutschen Stimme.

Auch gut gefallen hat mir die Mischung aus schönen Landschaften und dreckig düsteren Bildern die zum Teil auch recht unappetitlich ausfallen können. So gesehen ist also eigentlich für jeden was dabei aber eine Kürzung an der ein oder anderen Stelle hätte dem Film sicherlich gut getan.

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