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Blu-Ray der Woche

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DVD/Blu-Ray

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DCTV – Folge 123: Filmwoche 48/2017

Starts am 30.11.2017

Weitere Starts:

Coco – Lebendiger als das Leben

In den letzten Jahren habe ich ja so ein bisschen meinen Frieden mit den Disney/Pixar Filmen gemacht, da doch gelegentlich mal ganz ordentliche Sachen dabei waren. Nun hat man sich dem Thema Tod angenommen. Zwar wieder auf lustige weise aber trotzdem gewagt, das das Thema ja gerne ‚tot’geschwiegen wird. 🙂

Der zwölfjährige Miguel ist großer Musikliebhaber und macht sich auf die Suche nach seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz. Dabei gelangt er versehentlich ins Totenreich und trifft dort auf seine verstorbenen Verwandten.

Sieht ganz witzig aus und erinnert mich irgendwie ein bisschen an das Lucas Arts Adventure Grim Fandango.

Flatliners

Was einmal funktioniert hat, funktioniert bestimmt auch ein zweites mal. So müssen die Herrschaften in Hollywood denken, denn mit Flatliners kommt mal wieder eine Neuverfilmung eines recht bekannten Films aus den 90ern.

Flatliners war vielleicht nicht der riesen Erfolg, hat mir aber damals sehr gut gefallen. Es geht um eine Gruppe junger Medizinstudenten die herausfinden wollen, ob es nach dem Tod noch irgendetwas gibt. Dazu führen sie sich selbst durch Elektroschocks den Herzstillstand herbei um ein paar Minuten später die Pumpe wieder in Gang zu bringen.

Der erste Flatliners hat da sehr gut funktioniert, wobei es mir gegen Ende ein wenig zu psychologisch wurde. Ist aber schon eine Weile her wo ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Die Neuverfilmung wird da aber trotzdem kaum rankommen oder zumindest nix wirklich neues bieten. Wird auf Blu-Ray mal angeschaut.

Blu-Rays der letzten Woche

Die rote Schildkröte

Hier haben wir es mit einem bei den Kritikern beliebten aber für meinen Geschmack sehr anstrengenden Animationsfilm zu tun. Das liegt zum großen Teil daran, dass während der 80 Minuten die der Film läuft nicht ein einziges Wort gesprochen wird.

Der vom japanischen Studio Ghibli mitproduzierte Film handelt von einem Schiffbrüchigen der auf einer Insel strandet. Er versucht mehrmals mit einem selbstgebauten Floß von der Insel zu gelangen aber das Floss wird immer wieder von einer großen roten Schildköte zerstört.

Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, wird sie von dem Mann auf den Rücken gedreht und in der Sonne liegengelassen. Er baut schnell ein neues Floss und will die Insel verlassen, bekommt aber Mitleid mit der Schildkröte und kehrt um. Leider ist die Schildkröte schon gestorben, verwandelt sich aber in der nächsten Nacht in eine junge Frau mit der der Mann zukünftig seine Zeit auf der Insel verbringt.

Es mag ja eine originelle Idee sein und bestimmt sind in dem Film ein paar Botschaften versteckt aber das nutzt wenig, wenn man die Augen kaum offen halten kann. Was sehr schade ist, denn der einfach gehaltene Zeichenstiel sieht sehr schön aus und auch die Musik passt hervorragend. Es passiert halt einfach zu wenig.

Bei Cast Away hatte man das erkannt und Tom Hanks mit einem Volleyball reden lassen. Ohne diese ‚Dialoge‘ wäre der Film ähnlich schwierig anzuschauen gewesen. Bei der roten Schildkröte kann man das Vorgehen zwar als mutig beschreiben aber leider ist es nicht unterhaltsam. Deshalb kann ich Die rote Schildkröte leider nicht wirklich empfehlen oder ich habe sie einfach nicht verstanden.

In this Corner of the World

Trickfilm Nummer Zwei diese Woche ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Dieser richtet sich an ein deutlich älteres Publikum uns spielt in Japan zur Zeit des zweiten Weltkriegs.

Die 18 jährige Suzu kommt aus Hiroshima in ein kleines Dorf in der Nähe um dort verheiratet zu werden. Ihr Mann arbeitet in einem in der Nähe gelegenen Marinestützpunkt. Suzu kommt mit dem Familienleben nicht so richtig klar und anfänglich noch vom Krieg verschont, gibt es bald regelmäßig Luftangriffe und knapper werdende Lebensmittel.

Aufgrund der Örtlichkeit und den gelegentlich eingeblendeten Daten, weiß man, dass der Film auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima hinsteuert. Das verleiht dem Ganzen noch mal eine zusätzliche bedrohliche Atmosphäre.

Den Zeichenstil könnte man als typisch japanisch bezeichnen und auch sonst gibt es Ähnlichkeiten zu den Filmen aus dem Ghibli Studio. Hier insbesondere den letzten Glühwürmchen wobei der für meinen Geschmack noch etwas härter war.

In this Corner of the World hat mir ausgesprochen gut gefallen und zumindest eine Nominierung bei den nächsten Oscars würde mich nicht wundern.

DCTV – Folge 122: Filmwoche 46 + 47/2017

Starts am 16.11.2017

Justice League

Der erste Vereinigungsfilm im DC Extended Universe macht weniger falsch wie befürchtet. Ausführlicheres gibt es hier.

Weitere Starts:

keine

Starts am 23.11.2017

Paddington 2

Der erste Teil des beliebten Bären aus Peru, der in England ein zuhause gefunden hat, hat mir ja schon sehr gut gefallen. Nun bekommt Paddington sein zweites Kinoabenteuer und wenn man den Kritiken glauben darf, ist der Film dem ersten Teil nicht nur ebenbürtig sondern übertrifft ihn sogar.

Paddington hat sich inzwischen bei Familie Brown die ihn im ersten Teil aufgenommen haben eingelebt und ist auch sonst sehr beliebt. Da seine Tante Lucy in Peru demnächst ihren 100. Geburtstag feiert, muss ein besonderes Geschenk her. Paddington findet in einem Geschäft ein besonderes Buch, dass London als Pop-Ups zeigt. Da es sich um ein Unikat handelt ist es dementsprechend teuer und so muss Paddington ein paar Jobs annehmen um sich das Buch leisten zu können. Blöderweise wird das Buch dann aber geklaut und der Bär ist zu allem Übel plötzlich auch noch Haupttatverdächtiger und muss ins Gefängnis.

Die ersten Kritiken sind durchweg Positiv und der Trailer macht einiges her. Paddington 2 sieht nach einem perfekten Familienfilm aus.

Weitere Starts:

Detroit

Dass die weißen Amerikaner Probleme mit der schwarzen Bevölkerung haben ist nichts neues und wurde auch schon oft in Filmen Thematisiert. Dieses Mal nahm man sich einen Vorfall in Detroit in den 60er Jahren als Vorlage.

In der Innenstadt von Detroit kommt es vermehrt zu Ausschreitungen und Plünderungen und die Regierung fordert zur Unterstützung der Polizei Soldaten an. Eses Nachts stürmen sie ein Hotel und erschießen einen Gast. Da man im Nachhinein keine Rechtfertigung für die Tötung finden kann, wird versucht das Ganze zu vertuschen.

Sieht ganz interessant aus und dürfte dann später den Weg in meine Blu-Ray Sammlung finden.

Blu-Rays der letzten Woche

Bates Motel Staffel 5

Alles muss mal enden und bei Serien verpassen die Macher oft den guten Punkt wo man Schluss machen sollte. Bei Bates Motel ist das nicht passiert, denn dass Staffel Nr. 5 die letzte sein soll, ist schon länger bekannt. So konnte man während Staffel 4 das Finale aufbauen und sich in Staffel 5 komplett darauf konzentrieren.

Bates Motel wird häufig als eine Art Vorgeschichte zum Alfred Hitchcock Film Psycho angesehen. Im weitesten Sinne stimmt das auch aber gerade in der fünften Staffel, die nun auch die Handlung des Films beinhaltet, weicht man zum Teil doch deutlich von der Vorlage ab.

Das ist aber in meinen Augen genau richtig, denn der Kenner des Originals weiß was passiert und wird dadurch komplett hinters Licht geführt. Das sorgt auch dafür, dass alle 10 Folgen der Staffel keine Durchhänger haben. Die Handlung wird konsequent vorangetrieben. Hat man sich in den vorangegangenen vier Staffeln gelegentlich mit Nebenhandlungen aufgehalten, konzentriert man sich nun auf das wesentliche.

Genauso Konsequent war man auch beim Ende der Serie. Jedes andere Ende mit irgendwelchen Hintertürchen hätte keinen Sinn gemacht. So bleibt eine 50 Folgen umfassende Serie, die ich mir bestimmt mal wieder ansehen werde.

DCTV – Folge 121: Filmwoche 45/2017

Starts am 09.11.2017

Mord im Orient Express

Der Titel ist in der Film und Literaturwelt ein Klassiker…und ich kenne keins von beiden. Weder das Buch, noch eine Verfilmung. Die Idee, dass in einer beengten Räumlichkeiten wie einem Zug ein Mord geschieht und nur einer der Anwesenden Reisenden der Mörder sein kann klingt vielversprechend.

Die Kenner der anderen Filme werden hier sicherlich fragen, warum man sich so etwas noch mal ansehen soll. Immerhin kennen die ja den Ausgang der Geschichte. Und in der Tat sind die Kritiken etwas gemischt denn außer der etwas aufgepeppten Optik scheint der Film nicht viel neues zu bieten.

Ich als Nichtkenner hätte allerdings schon Lust mir das Ganze mal anzusehen. Nicht zuletzt weil man einige recht bekannte Schauspieler verpflichtet hat. Neben Kenneth Branagh, der das Ganze auch inszeniert hat sieht man auch Johnny Depp, Penèlope Cruz, Willem Dafoe oder Michelle Pfeiffer.

Weitere Starts:

Suburbicon

In einer keinen Vorstadt im Amerika der 50er Jahre geht alles seinen friedlichen Gang, bis bei einer Familie eingebrochen wird und die Mutter dabei zu Tode kommt. Mit der Ruhe ist es vorbei und immer mehr passiert. Außerdem zieht auch noch eine schwarze Familie in das ansonsten weiße Städtchen. Ärger ist Vorprogrammiert.

George Clooney verfilmt ein Drehbuch der Cohen Brüder in dem Matt Damon die Hauptrolle spielt. Klingt nach schwarzem Humor, lustigen Figuren und ein bisschen Gewalt.

Interesse am Film hätte ich schon aber wie es im Moment aussieht bekommt er in den Kinos keine großen Leinwände. Da werde ich wohl auf die Blu-Ray warten.

Blu-Rays der letzten Woche

Transformers – The Last Knight

Wenn man in den letzten Jahren Transformers und Kino gehört hat, wusste man, dass es eine Materialschlacht mit Minimumstory geben würde. Das und nichts anderes bekommt man auch im mittlerweile fünften Teil der Reihe geboten.

Inhaltlich knüpft man ein wenig an den vierten Teil an, bastelt aber noch eine Geschichte der Transformers aus der Vergangenheit dazu und wirft damit einiges aus den ersten Teilen über den Haufen. Nicht groß drüber nachdenken. Auch nicht über die Frage, warum sich Größen wie Mark Wahlberg und Anthony Hopkins für solche Filme hergeben. Am Anspruch kann’s nicht liegen.

Was den eigentlichen Anreiz sich einen Transformers Film anzusehen angeht, gibt es wie immer nur Gutes zu berichten. Michael Bay fährt wie immer größte Geschütze auf und man bekommt das optisch einwandfreie Actionspektakel was man erwartet.

Reichen tut das durchaus für einen Film. Aber fünf am Stück würde ich mir davon nicht angucken. Auch weil die Transformers Filme es mit der Laufzeit gerne mal ein bisschen zu gut meinen. Mit ’nur‘ 150 Minuten ist der letzte Ritter aber immerhin schon mal 15 Minuten kürzer wie die Ära des Untergangs.

Also wer noch nie einen Transformer Film gesehen hat und gerne mal einen sehen möchte, kann in Teil 5 gerne mal reinschauen. Ich finde der macht nix besser oder schlechter wie die anderen Teile. Nur wenn man die schon kennt, bietet Nummer 5 leider keine neuen Anreize.

Wenn es wirklich noch was richtig nerviges zu kritisieren gibt, dann ist es der ständige Bildformatwechsel. Beim Dreh wurden verschiedene Kamerasysteme von Standardfilm über Digital bis hin zu IMAX verwendet. Aber statt sich bei der Ausgabe auf ein Format zu einigen und die anderen entsprechend anzupassen bekommt man hier mindestens drei Bildformate geboten.

Und diese wechseln meistens völlig willkürlich selbst innerhalb kleinster Szenen. Das trübt dann doch ein wenig das Sehvergnügen, da es schon extrem auffällt. Ein gutes Beispiel wie man so was richtig macht ist The Dark Knight. Da wurden dann komplette Sequenzen in IMAX gedreht und der Rest normal. Folglich gab es da zwar auch Formatwechsel aber nur am Anfang und am Ende einer solchen Sequenz. Und nicht so ein Stückwerk wie im fünften Transformers.

DCTV – Folge 120: Filmwoche 44/2017

Starts am 02.11.2017

Thor – Tag der Entscheidung

Ungern nutze ich neudeutsche Phrasen, aber hier passt es: Der neue Thor rockt wie sau. Ausführliches gibt es hier.

Weitere Starts:

Die Reise der Pinguine 2

Fortsetzung der beliebten Dokumentation über Kaiserpinguine in der Antarktis.

Blu-Rays der letzten Woche

40 Tage in der Wüste

Mal wieder einer Bibelverfilmung aber dieses Mal der etwas anderen Art. Filme über das Leben von Jesus gibt es zur Genüge aber die meisten beschäftigen sich mit seinem ganzen Leben. Ausnahmen sind z. B. Mel Gibsons Passion Christie oder eben 40 Tage in der Wüste. Dieser behandelt nur einen in der Bibel bestenfalls kurz beschriebenen Abschnitt über seine 40 tägige Fastenzeit in der Wüste.

In diesen 40 Tagen versucht Jesus neben Fasten und Beten auch in Kontakt mit Gott zu treten. Dabei erscheint ihm auch immer wieder der Teufel, der versucht ihm dieses Vorhaben madig zu machen.

Jesus und Teufel werden beide grandios von Ewan McGregor gespielt der diese beide unterschiedlichen Charaktere sehr glaubhaft rüberbringt. Während seiner Wanderung durch die Wüste trifft er auch noch auf eine kleine Familie der er bei diversen Dingen hilft. Dies stand aber wohl so nicht in der Vorlage.

40 Tage in der Wüste gehört sicher nicht zu den ‚mal nebenbei‘ Filmen. Aber selbst wenn man, wie ich, mit diesen Bibelsachen nicht so viel anfangen kann, bietet der Film neben den hervorragenden Schauspielern auch noch sehr gute Kameraarbeit und so trotz karger Wüste tolle Landschaftsaufnahmen.

Fans von Ewan McGregor sollten dem kleinen ruhigen Film auf jeden Fall mal eine Chance geben denn der liefert hier eine der besten Leistungen seiner bisherigen Karriere ab.

Sieben Minuten nach Mitternacht

Der 12jährige Connor lebt bei seiner todkranken Mutter und hat jede Nacht einen Alptraum in der eine Person in einen Abgrund zu stürzen droht und er versucht sie festzuhalten.

Als er eines Nachts wieder aus dem Traum erwacht, ist ein Baum, der in der Nähe des Hauses steht lebendig geworden und zu ihm ans Fenster gekommen. Er will den Jungen jetzt öfter besuchen und ihm jedes Mal eine Geschichte erzählen. Nach der dritten soll dann der Junge eine Geschichte über seinen Alptraum erzählen.

Sieben Minuten nach Mitternacht hat beinahe von jedem Genre was mitbekommen. In erster Linie zwar ein Drama aber mit einem großen Teil Fantasy und auch ein bisschen Horror. Das Ganze verpackt in richtig gute Spezialeffekt + hervorragende Darsteller. Was will man mehr?

Vorwarnung: leicht am Wasser gebaute sollten sich mit einer großen Packung Taschentücher bewaffnen. Das ist aber auch schon das einzige, was man dem Film ankreiden könnte (was ich aber nicht tue).

Jungle

Daniel Radcliffe versucht anscheinend immer noch seinem Harry Potter Image zu entfliehen. Anders ist seine ausgefallene Rollenauswahl nicht zu erklären. Ob in Filmen wie Horns, Die Frau in Schwarz oder Victor Frankenstein, immer wieder Genrewechsel oder Figuren mit „Macken“. Nötig hat er das nicht mehr, zeigt aber auch, dass ihm Geld relativ egal ist, denn richtige Kassenschlager waren diese Filme nicht.

In Jungle versteckt er sein Gesicht unter einem langen Bart und schreckt nicht davor zurück, sich runterzuhungern. Notwendig ist dass, weil die von ihm gespielte Figur Yossi ein reales Vorbild hat. Dieser streifte als Rucksacktourist schon mehrere Monate durch die Welt, als er sich in Bolivien einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter anschließt die eine Expedition in den Dschungel machen wollen. Dass dabei so einiges schief geht und am Ende sogar Lebensgefährlich wird zeigt der Film in ziemlich krassen Bildern.

Radcliffe ist, ähnlich wie DiCaprio in The Revenant einen Teil des Films allein in der Wildnis unterwegs und versucht zu überleben. Das ist nicht nur eindrucksvoll gespielt sondern sieht auch noch extrem realistisch aus.

Jungle profitiert natürlich davon, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt ist aber auch sonst ein großartiger Film geworden der beim Zusehen zwar manchmal ein bisschen weh tut aber doch fasziniert.

DCTV – Folge 119: Filmwoche 43/2017

Starts am 26.10.2017

Keine Tipps

Weitere Starts:

Fack ju Göhte 3

Was soll man zu diesem Film groß sagen? Teil 1 war trotz Schwachmatenhumor noch halbwegs originell, Teil 2 hatte von allem etwas weniger und wenn man in der Richtung weitergemacht hat, kann man sich Nummer 3 gar nicht mehr angucken.

Wenn man sich aber nicht nur auf platte Gags beschränkt sondern die Sache mit ein wenig ernst angeht, könnte es aber ein halbwegs gelungener Abschluss werden. Ich bezweifele, dass nach diesem Teil wirklich ein für alle Mal Schluss ist aber wenn ich ihn mir ansehe, dann höchstens zu Hause, wie die ersten beiden Teile auch.

Saw 8: Jigsaw

Sie Saw Reihe habe ich ja nicht ständig verfolgt. Eigentlich habe ich von den bisher 7 Filmen nur 3 Stück gesehen. Hauptgrund ist, dass die meisten Teile hierzulande nicht komplett ungeschnitten zu bekommen sind und Bestellungen im Ausland für mich nicht immer ganz unproblematisch ablaufen.

Ob man für den achten Teil der den simplen Titel Jigsaw trägt, Vorkenntnisse braucht kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber mal, dass es hauptsächlich wieder um Fallen und Folter geht. Und wie es aussieht sind auch keine bekannten Leute aus den vorigen Filmen dabei.

Vor Zensur braucht man aber keine Angst zu haben denn offenbar hat die FSK den Film ohne Auflagen ab 18 freigegeben. Die werden dann erst fürs Heimkino wieder kommen.

Blu-Rays der letzten Woche

Silence

Im Jahr 1638 machen sich zwei Jesuiten Pater auf den Weg nach Japan um einen der ihrigen zu suchen. Dort ist es aber zu der Zeit für Christen alles andere als sicher. Die werden von japanischen Inquisitoren gesucht, gefoltert und teilweise auch umgebracht wenn sie sich nicht vom christlichen Glauben abwenden.

Silence ist ein extrem ruhiger und auch anstrengender Film und mit seinen 161 Minuten nicht nur lang sondern auch langatmig. Das ist man in der Form von Regisseur Martin Scorsese nicht gewohnt. Der hat schon viele Filme gemacht die ähnlich lang oder sogar noch länger waren die einem aber nie so lang vorkamen.

Optisch bekommt man allerdings einiges geboten. Gute Kameraarbeit und hervorragende Schauspieler. Allen voran Andrew Garfield, der nach Hacksaw Ridge schon wieder überzeugt.

Ob das ausreicht, um sich den kompletten Film anzutun will ich nicht beurteilen. Ich zumindest hatte große Mühe, trotz des durchaus interessanten Themas, ständig die Augen offen zu halten.

DCTV – Folge 118: Filmwoche 42/2017

Starts am 19.10.2017

Keine Tipps

Weitere Starts:

Schneemann

Skandinavische Thriller sind oft eine willkommene Ablenkung zu den überhecktischen Hollywood Krimis. Allerdings kann es auch passieren, dass sie dadurch etwas langatmig wirken. Ob das auch auf Schneemann zutrifft, wird sich noch zeigen.

In dem typisch kalt und düsteren Film muss ein Polizist mit Alkoholproblem in einem Serienmörderfall ermitteln in dem der Täter an den Tatorten einen Schneemann hinterlässt.

Merke ich mir für die Blu-Ray vor.

Geostorm

Einen halben Weltuntergang dank Klimakatastrophe gab es ja schon in The Day after Tomorrow von Roland Emmerich. Und Geostorm scheint da etwas ganz ähnliches zu sein.

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken werden Satelliten im All ausgesetzt die, keine Ahnung wie, das Wetter beeinflussen sollen. Und da Technik selten fehlerfrei ist, gibt es dann natürlich auch ein paar Problemchen.

Sieht ganz hübsch aus, hat aber zum Teil vernichtende Kritiken bekommen.

Borg/McEnroe

Filme über Sportler gib es ja immer mal wieder. Und das auch in Sportarten, denen man einen spannenden Film nicht unbedingt zutraut. Die spektakulären Formel 1 Bilder in Rush waren keine große Überraschung aber dass man auch Skispringen richtig gut auf die Leinwand bringen kann hat in Eddie the Eagle dann doch überrascht.

Und nun ist Tennis dran. Und ähnlich wie bei Rush die beiden Rivalen Lauda und Hunt in den Mittelpunkt gerückt wurden sind es hier Björn Borg und John McEnroe. Genauer gesagt das Jahr 1980 in dem der Schwede Borg zum fünften Mal in Folge das Turnier in Wimbledon gewinnen will. Der jüngere Amerikaner McEnroe will das Ding aber auch gewinnen.

Wenn der Film gut ist, ist es egal ob man Tennis mag oder nicht. Ob er gut ist, werde ich in ein paar Monaten erfahren

Blu-Rays der letzten Woche

Fast & Furious 8

Die Scheibe lag nun schon eine Weile bei mir im Schrank ohne das ich sonderlich scharf darauf war mir den Film noch mal anzusehen. Im Kino wurde ich zwar nicht enttäuscht aber es war doch weit entfernt von begeistert.

Nun landete der achte Teil der Fast & Furious Reihe nun doch im Player und man muss der Serie einfach zugutehalten, dass man schlicht das bekommt, was man erwartet. Mir hat die Neuausrichtung ab Teil 4 gefallen und bis zum aktuellen achten Teil wurde das Konzept konsequent umgesetzt.

Das bedeutet: wilde Story, noch wildere Actionsequenzen verpackt in Hochglanzoptik. Man versucht zwar, der Geschichte mit Torettos ‚verrat‘ etwas mehr pfiff zu geben aber letztendlich ist das alles doch recht vorausschaubar.

Gute Unterhaltung und Action ja, Tiefgang nein. Also alles beim alten.

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