Blog & Mehr…
April 2018
M D M D F S S
« Mrz    
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
30  
Blu-Ray der Woche

Paddington 2

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Blog Top Liste - by TopBlogs.de


Mein YouTube Kanal

DC auf Facebook

Medien

1 2 3 67

DCTV – Folge 139: Filmwoche 16/2018

Starts am 19.04.2018

The 15:17 to Paris

In den letzten Jahren hat Clint Eastwood fast nur noch Filme gemacht, die auf realen Ereignissen basieren. Damit macht er jetzt auch nicht Schluss. 15:17 to Paris erzählt von den 3 Amerikanern die 2015 in einem Zug auf der Fahrt von Brüssel nach Paris einen Attentäter überwältigt haben.

Da das eigentliche Ereignis wohl nicht genug Stoff für einen ganzen Film hergab, hat man auch noch das Leben der 3 “Helden” in wenig beleuchtet. Eine Besonderheit daran ist, dass man darauf verzichtet hat, ähnlich aussehende Darsteller zu suchen sondern die drei spielen sich im Film selbst.

Ob das vor oder Nachteil ist, wird sich zeigen. Auffällig ist, dass Eastwood hier schon zum zweiten Mal in Folge einen Film abliefert der deutlich unter der 2 Stunden Grenze liegt. Aber wie schon bei Sully wird die Handlung einfach nicht mehr hergeben.

Weitere Starts:

Ghost Stories

Die Verfilmung eines Bühnenstückes welches wegen seinen fürs Theater ungewöhnlichen Effekten sehr erfolgreich war.

Ein Professor nimmt sich übernatürliche Schilderungen vor und will beweisen, dass es nichts übernatürliches gibt. Bei den Recherchen und Gesprächen mit ‘Betroffenen’ kommen ihm dann aber doch wohl Zweifel.

Auch wenn es nach Standard Horror Kost aussieht, macht der Trailer doch einen recht guten Eindruck. Kann man sich bestimmt mal ansehen.

Blu-Rays der letzten Woche

Paddington 2

Der Bär mit Hut und Vorliebe für Orangenmarmelade ist zurück. Nachdem er ja im ersten Teil bei Familie Brown in London eingezogen ist, ist er nun fast in der gesamten Nachbarschaft beliebt. Aber nun steht ein großes Ereignis an.

Seine Tante Lucy die ihn aufgezogen hat, lebt nach wie vor in Peru und feiert bald ihren hundertsten Geburtstag. Dafür muss ein ganz besonderes Geschenk her. Dies findet er in Form eines Aufklapp-Buches das Sehenswürdigkeiten von London zeigt. Da aber das Buch sehr teuer ist, muss Paddington erst mal Geld verdienen um es sich leisten zu können.

Was er nicht ahnt ist, dass es sich dabei um ein ganz besonderes Buch handelt, hinter dem auch ein ehemaliger Schauspieler her ist. Der stiehlt eines nachts das Buch, wird dabei von Paddington ertappt, der kann aber dessen Flucht nicht verhindern. Stattessen ist er nun der Hauptverdächtige und kommt ins Gefängnis.

Der Film knüpft nahtlos an die Qualitäten des ersten Teils an, ohne irgendwo besser oder schlechter zu sein. Es gibt zwar auch wieder ein paar überlange Verfolgungseinlagen aber die punkten auch wieder mit verrückten Einfällen.

Wer also schon den ersten Teil mochte, wird auch den zweiten mögen. Es gibt ja einige Bären in der Filmwelt. Wir haben Winnie Puuh für die ganz kleinen, Ted für die Erwachsenen und dann noch Paddington. Der ist irgendwie für alle.

DCTV – Folge 138: Filmwoche 15/2018

Starts am 12.04.2018

Keine für mich.

Weitere Starts:

A quiet Place

Mal wieder eine Invasion von Außerirdischen. Dieses Mal reagieren sie auf Geräusche. Deshalb muss jeder, der überleben will, muxmäuschenstill sein. Sonst werden die Aliens angelockt.

Klingt nach einer spannenden Sache. Aber für Schreckhafte dürfte das eine Qual werden.

Blu-Rays der letzten Woche

Flatliners

Was passiert, wenn man stirbt. Dieser Frage ist man schon 1990 auf den Grund gegangen, als der Film Flatliners veröffentlicht wurde. Nun wurde die Geschichte neu verfilmt und ein wenig an die heutige Zeit angepasst.

Im Großen und Ganzen folgt der Film dem gleichen Schema und so gibt es auch hier ein paar Medizinstudenten, die sich mit dem Leben nach dem Tod befassen. Dazu wagen sie ein gefährliches Experiment, in dem sich eine/r von ihnen per Elektroschock töten lässt und die anderen die Gehirnaktivitäten aufzeichnen. Nach ein paar Minuten wird die Testperson wiederbelebt.

Wie schon im Original hat diese Prozedur ein paar Nebenwirkungen und so hab die Studenten, die sich bei der Länge der Zeit die sie tot sein wollen immer wieder überbieten, nach dem Experiment Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Da diese Nebenwirkungen zunächst jeder für sich behält, hat auch keiner von ihnen große Bedenken, sich mal eben für ein paar Minuten töten zu lassen.

Es gibt ein paar kleine Abweichungen zum Original. So wurde z.B. die Frauenquote im Team erhöht und es ist auch eine Frau, die das Ganze erst ins Rollen bringt. Auch geht der Film viel mehr in Richtung Horror. Wurde das Ganze beim Original eher psychologisch inszeniert, setzt man hier mehr auf Horror und Schockeffekte.

Ganz so schlecht wie ihn die meisten Kritiker machen sehe ich den Film nicht aber er ist auch irgendwie nichts Besonderes. Da kann auch Kiefer Sutherland nichts ändern, der ja im Original einen der Studenten gespielt hat und hier nun einen Arzt spielt, der die Studenten betreut. Da hätte man irgendwie auch eine direkte Verbindung schaffen anstatt ihn in einer neuen Rolle zu besetzen.

Coco

Mit den meisten Pixar Filmen konnte ich bisher nicht so viel anfangen. Mit Ausnahme von Alles steht Kopf und mit ein paar Abstrichen Arlo & Spot und Oben habe die mich einfach überhaupt nicht interessiert. Coco reiht sich irgendwo dazwischen ein, kommt aber dicht an Alles steht Kopf ran.

Dieses Mal hat man sich das lustige Thema Tod ausgesucht. Der Film spielt in Mexiko am Tag der Toten, einem großen Feiertag im Land. Der junge Miguel wäre gerne Musiker aber seine ganze Familie ist auf Musik nicht gut zu sprechen. Also spielt er immer heimlich Gitarre und will an einem Talentwettbewerb teilnehmen. Er wird allerdings erwischt und seine Großmutter zerschlägt die Gitarre.

Auf der Suche nach Ersatz kommt er schließlich an der Gedenkstätte von Ernesto de La Cruz vorbei, der sein großes musikalisches Vorbild ist und wie es aussieht auch sein Urgroßvater. Er schnappt sich dessen Gitarre, die in der Gedenkstätte an der Wand hängt, fängt an zu spielen und ist plötzlich im Reich der Toten.

Dort ist gerade großer Trubel denn am Tag der Toten dürfen alle Toten an die die Lebenden noch denken und Bilder von ihnen aufgestellt haben über eine Blumenbrücke gehen um bei ihren Lieben zu sein. Miguel trifft auch gleich auf seine Vorfahren, hat aber nur eins im Sinn. Endlich Ernesto de la Cruz treffen, wenn man schon mal so eine Gelegenheit bekommt. Allzulange darf er sich dort aber nicht aufhalten. Denn wenn er vor Sonnenaufgang das Reich der Toten nicht verlassen hat, muss er dort bleiben.

Grundsätzlich ist Pixar hier wieder ein sehr guter Film gelungen. Optisch ist alles mexikanisch typisch bunt und auch die Musik passt, ist für mich aber schon fast wieder ein bisschen zu häufig eingesetzt.

Qualitativ kann man nix sagen und auch das Thema wurde kindgerecht umgesetzt ohne aber das Ganze zu veralbern. Leider wurde auch wieder dasselbe gemacht, wie bei den anderen Pixar (und auch Disney) Filmen. Es gibt zu viele Verfolgungsjagden, wenn man sie mal so nennen will. Jedenfalls ist mir das zwischendrin einfach manchmal zu viel hektisches rumgerenne und das haben diese Filme einfach nicht nötig.

Aber ansonsten kann man sich Coco durchaus ansehen. Eltern sollten keine Angst haben dass das Thema die Kleinen verstören könnte. Im Gegenteil, vielleicht lernen sie sogar was.

News und Senf KW 14/15 2018

Viel los ist in der Filmwelt zur Zeit nicht. Deshalb gibt es hier nur zwei Meldungen die mir in den letzten Wochen ins Auge gestochen sind.

In Mittelerde steigen die Preise

Amazon hat ja vor kurzem die Rechte von Tolkien für eine Mittelerde Serie für schlappe 250 Millionen Dollar erworben. Nun sind ein paar weitere Details veröffentlich worden wobei ich ja glaube, dass das alles noch nicht wirklich so fix ist.

Geplant sind wohl mindestens fünf Staffeln wobei mit den Dreharbeiten der ersten innerhalb der nächsten zwei Jahre begonnen werden muss. Amazon soll sich den Spaß angeblich über eine Milliarde Dollar kosten lassen. Das gilt dann wohl aber für alle Staffeln und nicht nur für die erste.

Mittelerde Spezialist Peter Jackson soll auch schon mit Amazon gesprochen haben. Ob und in welcher Funktion er das Projekt begleitet steht aber noch nicht fest. Auch Gandalf Darsteller Ian McKellen hätte sicherlich kein Problem damit, seine Rolle wieder aufzunehmen. Denn auch wenn sich die Serie nicht um den Hobbit oder den Herrn der Ringe drehen soll, kann Gandalf auch in Geschichte auftauchen die wesentlich früher spielen. Immerhin ist er schon ein paar tausend Jahre alt.

Amazon scheint auf jeden Fall von dem Projekt jetzt schon überzeugt zu sein. Fragt mal Alexa nach Aragorn:

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18518049.html

Schon jetzt wird Jurassic World 3 geplant

Der zweite Teil von Jurassic World, dessen Vorgänger mir sehr gut gefallen hatte, ist noch nicht im Kino, da kommen schon erste Nachrichten für Teil 3.

Regisseur des ersten Teils Colin Treverrow übernimmt diesen Job auch in Teil 3. Beim bald startenden zweiten Teil hat er diesen Job an J.A. Bayona abgegeben.

Das bedeutet hoffentlich nicht, dass man mit der Regie von Teil 2 unzufrieden ist. Ein Fehler, ihn für Teil 3 wieder auf den Stuhl zu setzen ist es aber bestimmt nicht. Treverrow hat ja beim ersten Jurassic World bewiesen, dass er sich mit der Materie auskennt.

http://www.filmstarts.de/nachrichten/18517973.html

Ready Player One (Kino)

Wenn Steven Spielberg so weiter macht, ist es bald nix besonderes mehr, wenn er einen neuen Film raus bringt. Ready Player One ist nun schon der vierte Film in vier Jahren und sein Letzter Film, Die Verlegerin läuft sogar noch teilweise in den Kinos. Nur ist RPO schon vor der Verlegerin gedreht worden, hat aber einiges mehr an Zeit für die Nachbearbeitung gebraucht. Das sieht man im Film auch in jeder Szene.

Der Film spielt im Jahr 2045. Es gibt die obligatorische Überbevölkerung, viele leben in Slumähnlichen Gebäudekomplexen und die Jugend verbringt die meiste Zeit in der Oasis. Die ist ein Virtual Reality Online Spiel in der sich alle treffen und auf der Suche nach einem Easter Egg sind, welches der verstorbene Oasis Erfinder Donovan im Spiel versteckt hat. Wer es findet, bekommt ein beachtliches Vermögen und außerdem noch die Kontrolle über die Oasis.

Der Film hält sich am Anfang nicht lange mit Erklärungen auf und startet mit einem beeindruckenden Rennen. Dies im Laufe des Films noch mal zu toppen gelingt nicht wirklich und kann man auch nicht erwarten. Von Vorteil ist auch, wenn man sich ein wenig mit der Sprache der Videospieler auskennt. Dann machen einen die ganzen Begriffe die einem gerade zu Beginn an den Kopf geworfen werden nicht ganz meschugge.

Die Story ist recht vorhersehbar und auch ein wenig spannungsarm, aber darum geht es bei dem Film auch nicht. Hier ist heiteres Zitate Raten angesagt und das besonders im Bericht Film und Spiel der 80er Jahre. Hier hat Spielberg so viel reingepackt, dass man den Film bestimmt noch ein paarmal sehen muss um wirklich alles zu entdecken.

Spielberg hat auch eine Hommage an seinen 1999 verstorbenen Freund Stanley Kubrick mit eingebaut, was für mich das Highlight des Films war. Ob der Film auch für Leute funktioniert, die gar nichts davon kennen, kann ich nicht beurteilen, aber für mich war es ein großer Spaß.

3D war in Ordnung, es wäre aber noch mehr drin gewesen auch wenn einem am Anfang schon mal ein wenig schwindelig werden kann. Ansonsten ist Ready Player One ein Film der gefallen will und das auch tut. So muss gute Blockbuster Unterhaltung aussehen auch wenn man sich an der etwas zu oberflächlichen Story stören könnte. Aber ein Film der mit Van Halens Jump aus den Lautsprechern anfängt, kann grundsätzlich schon nicht wirklich schlecht sein.

DCTV – Folge 137: Filmwoche 14/2018

Starts am 05.04.2018

Ready Player One

Ob es sich lohnt, Steven Spielbergs futuristischen Ausflug in die 80er anzusehen, erfahrt ihr hier.

Weitere Starts:

Ghostland

Eine Mutter zieht mit ihren beiden Töchtern in ein abgelegenes Haus und wird kurz darauf Nachts überfallen. Noch Jahre später hat dieses Erlebnis Auswirkungen auf die Mädchen. Während die eine das Ganze in Horror Romanen verarbeitet, wohnt die andere weiterhin in dem Haus und leidet an Wahnvorstellungen. Als die erfolgreiche Autorin mal wieder zu Besuch kommt, geschehen seltsame Dinge.

Klingt nach einem klassischen Horror Thriller der auch recht hart sein soll. Kann man sich bestimmt mal ansehen.

Blu-Rays der letzten Woche

What happened to Monday?

Wegen der Überbevölkerung wird in naher Zukunft ein Gesetz beschlossen, dass nur noch ein Kind pro Familie erlaubt. Wenn jemand mehr Kinder hat oder noch zusätzlich welche geboren werden, müssen diese in einen Kälteschlaf geschickt werden. Wenn dann die Ernährungs- und Platzprobleme gelöst sind, sollen sie wieder aufgeweckt werden.

Mehrlingsgeburten sind aufgrund von genetisch Manipulierten Nahrungsmitteln keine Seltenheit und so kommt es dass eines Tages die Familie Settman Siebenlinge bekommt. Die Mutter stirbt bei der Geburt und der Vater beschließt, die Kinder nicht zu melden sondern zu verstecken. Er gibt ihnen die Namen der Wochentage und erschafft eine Identität die sich die Siebenlinge in der Öffentlichkeit teilen müssen.

Jede darf nur an dem Wochentag raus, der zu ihrem Namen passt. Das geht knapp 30 Jahre lang gut aber plötzlich kommt Monday eines Abends nicht zurück und niemand weißß was mit ihr passiert ist. Die sechs verbliebenen Schwestern versuchen das Rätsel aufzulösen ohne das ihr Geheimnis auffliegt.

Die Schwedin Noomi Rapace, bekannt durch Prometheus oder die ersten Stieg Larsson Millennium Trilogie Verfilmung, spielt hier die Rolle der sieben Geschwister. Aber auch wenn es eineiige Siebenlinge sind, verpasst man jeder optisch und charakterlich deutliche Unterschiede. Das macht es natürlich auch leichter, alle auseinanderzuhalten und dient auch der Geschichte, weil sie mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenarbeiten müssen.

Auch wenn der Film gerade in der zweiten Hälfte mehr auf Action und Verfolgungsjagden setzt, bietet er immer wieder spannende Sequenzen. Hier und da, ist es mir aber eine Spur zu hektisch, da man sich durchaus bei bestimmten Situationen mal ein wenig mehr Zeit nehmen könnte.

Der Film ist auch überraschend hart und wenn gekämpft und getötet wird, dann schon sehr ausführlich. Nötig hat der Film aber diese extra Schauwerte nicht. Bis zum Ende bleibt es spannend, was nun mit Schwester Montag wirklich passiert ist.

What happened to Monday? ist für mich eine richte Überraschung gewesen und schon jetzt eines der Filmhighlights des Jahres 2018.

Thor – Tag der Entscheidung

Das dritte Solo Abenteuer des Donnergottes habe ich ja nach meinem Kinobesuch schon mal besprochen. Die Ausrichtung zu mehr Komödie wurde nicht von jedem positiv aufgenommen aber mir hat der etwas lockere Thor sehr gut gefallen. Im bald anstehenden Infinity War wird es bestimmt nicht so viel zu lachen geben.

 

 

 

 

Suburbicon

Eine typische idyllische Vorstadt im Amerika der 50er Jahre. Gardner Lodge lebt friedlich mit seiner Familie vor sich hin, bis sie eines Tages überfallen werden. Dabei wird seine Frau getötet, was natürlich der große Aufreger in der kleinen Stadt ist. Dass zur selben Zeit dort die erste schwarze Familie hin zieht kann kein Zufall sein. Wer aber wirklich hinter dem Überfall steckt, ahnt da noch niemand.

Der von George Clooney gekonnt inszenierte Film erinnert ein wenig an die Geschichte von Fargo. Was jetzt nicht unbedingt überrascht da die Fargo-Macher Joel und Ethan Coen am Drehbuch mitgearbeitet haben.

Coen Typisch sind auch die etwas komischen Figuren und der rabenschwarze Humor, der einem gerne mal im Hals stecken bleibt. Die Wendungen in der Geschichte sind jetzt nicht so überraschend aber trotzdem tut der Film über die komplette Laufzeit unterhalten. Kann man sich angucken.

DCTV – Folge 136: Filmwoche 13/2018

Starts am 29.03.2018

Leider keine für mich.

Weitere Starts:

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Mein Fall war Jim Knopf noch nie und auch mit der Marionettenversion konnte ich nicht viel anfangen. Nun also eine Realverfilmung des Michael Ende Buches mit viel Geld und vielen digitalen Effekten. Sieht optisch gar nicht so schlecht aus und dürfte auch sein Publikum finden. Nur mich eben nicht.

Blu-Rays der letzten Woche

Kingsman 1+2

Das Erscheinen des zweiten Kingsman Films habe ich zum Anlass genommen, mir diese Reihe mal genauer anzusehen. Wobei man bei zwei Filmen noch nicht von Reihe sprechen kann. Kingsman erzählt von einem besonderen Geheimdienst mit speziell ausgebildeten Agenten die auch technische Spielereien zur Verfügungen haben bei denen selbst James Bond neidisch wird.

Während der erste Teil viel von der Ausbildung zeigt erfährt man im zweiten Teil, dass es nicht nur eine Kingsman Organisation weltweit gibt. Man sollte aber nicht den Fehler machen und einen Agententhriller erwarten. Kingsman ist in erster Linie ein überdrehten Actionspektakel mit einer riesigen Portion ‘schwarzem’ Humor. Hier sollte man auf keinen Fall fragen, ob das was man gerade sieht in irgend einer Form realistisch ist. Das verdirbt nur den Spaß.

Ich habe mir beide Teile am Stück angesehen und muss sagen, dass Teil Eins mir doch um einiges besser gefallen hat. Obwohl auch der zweite ein paar herrliche schräge Szenen hat, ist der erste doch um einiges runder. Gute Unterhaltung sind aber beide Teile.

Mord im Orient Express

Ein Film, bei dem ich zwei Anläufe gebraucht habe. Vorweg ist es hier sicherlich von Vorteil, wenn man weder den Agatha Christie Roman noch die bisherigen Verfilmungen kennt. Der Film spielt bis auf den Anfang größten Teils im Zug bzw., in nächster Umgebung dazu und besteht hauptsächlich aus Zeugenbefragungen und Indiziensuche. Dass das nicht gerade Actiongeladen ist sollte klar sein und so muss man diese ruhige Art von Filmen mögen um am Mord im Orient Express gefallen zu finden.

Optisch und schauspielerisch ist der Film fantastisch und wenn man spaß am miträtseln hat, ist man hier genau richtig. Da der Film komplett auf die überraschende Lösung des Falls hinarbeitet, ist die Spannung natürlich dahin, wenn man das Ende bereits kennt. Wer es nicht kennt und sich von der ruhigen Erzählweise nicht abschrecken lässt, darf gerne mal einen Blick riskieren.

Fack Ju Göhte 3

Hier gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen. Die Geschichte rund um die etwas dämliche Abi Klasse geht in die dritte, und wahrscheinlich letzte Runde. Originell war das noch nie, hatte aber zumindest im ersten Teil etwas frisches.

Dieses Mal muss das Gymnasium vor der Schließung gerettet werden, was aber im Grunde egal ist. Die Story dient wieder mal nur als Aufhänger zu diversen mal mehr und mal weniger lustigen Szenen. Man versucht zwar auch ab und zu mal ein wenig ernster zu werden, wie z.B. beim Thema Mobbing, torpediert das aber noch im selben Atemzug wieder mit zum Teil wirklich dämlichem Humor.

Ein paar wirklich lustige Szenen sind zwar dabei, das reicht aber nicht um einen zwei Stunden Film wirklich gut zu finden.

1 2 3 67
Ich bei Twitter