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DCTV Folge 150 Special: Das Filmjahr 1998

Heute gibt es mal einen Rückblick auf das, was vor 20 Jahren so in der Filmwelt los war. Dass es genau 20 Jahre sind ist ein Grund aber ein noch entscheidender ist, dass das Jahr 1998 besonders in der ersten Hälfte einige echte Perlen zu bieten hatte, die man auch heute noch gut ansehen kann.

Grundlage sind die Starttermine in den deutschen Kinos. Die Filme, um die es nun gehen wird habe ich damals natürlich nicht alle im Kino gesehen aber später natürlich zu Hause. Zu der Zeit gab es noch die Videokassette und natürlich den regelmäßigen Gang in die Videothek.

Los ging es für mich im Kino bereits im Januar mit James Camerons Titanic. Da waren wir schon relativ bald nach dem Kinostart drin und es war ziemlich voll. Eines der wenigen Male wo ich fast ganz vorne gesessen habe. Der Film sollte dann noch über Monate die großen Säle belegen und am Ende allein in Deutschland an die 18 Millionen Zuschauer bekommen. Die Story ist zwar denkbar einfach aber von Cameron perfekt verpackt. Dass er sowas kann hat er über 20 Jahre später mit Avatar wieder bewiesen, welcher übrigens auch sein erster Film seit Titanic war.

Im Schatten des großen Schiffes ist da natürlich auch den ein oder andere Film etwas untergegangen. Ebenfalls im Januar startete z.B. The Frighteners, eine Art Gruselkomödie mit Michael J.Fox. Regisseut Peter Jackson hat in diesem Film einige Dinge ausprobiert, die er für sein folgendes Projekt benötigt hat. Die Verfilmung von Der Herr der Ringe.

Bevor Keanu Reeves als Neo in Matrix bekannt wurde, war er noch Im Auftrag des Teufels unterwegs. Besonders Al Pacino in der Rolle des Teufels macht diesen Film zu einem Genuss. Auch Sylvester Stallone überrasche im Jahr 1998. In Cop Land spielte er einen etwas übergewichtigen und fast tauben Polizisten in einer kleinen Stadt wo er es mit ein paar korrupten Kollegen zu tun bekommt.

Wir sind immer noch im Januar und den schließen wir mit Paul Verhoevens Science Fiction Film Starship Troopers ab. Der relativ brutale Film wurde seinerzeit recht bald auf den Index gesetzt wodurch auch einige gekürzte Versionen in den Umlauf kamen die dann auch im Fernsehen ausgestrahlt wurden. Erst im letzten Jahr kam der Film vom Index runter und wurde ungeschnitten ab 16 Jahren freigegeben. So ändern sich die Zeiten. Aber den Film selber kann man sich immer noch angucken denn selbst die vielen Spezial Effekte sind erstaunlich gut gealtert.

Der Februar hatte auch zwei sehr besondere Filme zu bieten. Zunächst mal Jack Nicholson in einer absoluten Traumrolle in Besser geht’s nicht. Als Autor mit Zwangsneurosen macht er da nicht nur seinem schwulen Nachbarn das Leben schwer. Unvergessen auch sein Auftritt als er für diese Rolle den Oscar bekommen hat und er wie seine Figur aus dem Film auf die Bühne tänzelte.

Eine weitere richtige Filmperle ist Good Will Hunting, der ebenfalls im Februar gestartet ist. Matt Damon hat hier mit seinem Kumpel Ben Affleck das Drehbuch geschrieben und beide haben auch Hauptrollen übernommen. Damon spielt einen etwas schwierigen Typen der aber ein Genie in Mathematik ist. Um ihn auf die richtige Bahn zu bekommen wird ein Psychologe engagiert der einen Draht zu ihm finden soll. In der Rolle diese Psychologen spielt Robin Williams seine wie ich finde, beste Rolle.

Der März steht ganz im Zeichen des Dude. The Big Lebowski ist einer der Filme, die zunächst wenig Beachtung gefunden haben. Als er dann auf Video raus kam, wollte ich ihn unbedingt haben, da ich kurz zuvor Fargo gesehen hatte, welcher ebenfalls von den Coen Brüdern inszeniert wurde. Mir gefiel er von Anfang an und heute hat der Film Weltweit eine große Fangemeinde.

Im April war ich dann endlich mal wieder selber im Kino und da konnte es nichts anderes als der neue Tarantino Film Jackie Brown sein. Natürlich auch gleich in der ersten Woche aber im Gegensatz zu Titanic war ich so ziemlich allein im Saal. Auch musste erst mal ein Kino gefunden werden denn nicht jedes hatte ihn im Programm. Da überrascht es mich, dass er am Ende in Deutschland doch fast 900.000 Zuschauer hatte. Die Einspielergebnisse waren im Vergleich zu Pulp Fiction sicher eine Enttäuschung und bis Tarantino mit Kill Bill seinen nächsten Film veröffentlicht sollte es dann doch schon ein paar Jahre dauern. Für mich ist Jackie Brown nach wie vor einer der besten Tarantino Filme.

Nicht unbedingt ein Meilenstein aber doch ein sehr unterhaltsamer Film im Kino war auch Scream 2 der nur ein Jahr nach dem überraschend erfolgreichen Vorgänger ins Kino kam. Wes Craven hatten den Schlitzer Horror wieder Salonfähig gemacht, was auch noch einige Nachahmer nach sich zog. Schön ist, wie sich Craven selbst auf die Schippe nimmt, indem er seine Figuren darüber reden lässt, dass das Horror Genre durch die ganzen Fortsetzungen kaputt gemacht wurde. Herrlich.

Bevor es dann etwas ruhiger wird, startete noch Der Mann in der eisernen Maske im April im Kino. Und der profitierte wahrscheinlich extrem durch Titanic, da auch hier der neue Mädchenschwarm Leonardo DiCaprio eine Hauptrolle übernahm. Der Film ist sicher nicht der ganz große Wurf, bietet aber neben Leo noch einige andere Stars und durchaus lustige Momente.

Dann kam so ein bisschen die Sommerflaut im Kino. Der nächste für mich erwähnenswerte Film startete im Juni. Boogie Nights von Paul Thomas Anderson, einem Regisseur, dessen Werk ich seit dem sehr interessiert verfolge. Das war auch der Film, in dem mir Mark Wahlberg erstmalig als Hauptdarsteller aufgefallen ist. Ich denke mal Boogie Nights gab ihm einen ziemlichen Karriereschub. Auch ansonsten wimmelt es nur so von Stars. Hervorzuheben ist da vor allem Burt Reynolds in der Rolle eines Regisseurs für Porno Filme. In dieser Szene spielt ja auch der Film Ende der 70er Anfang der 80er Jahre.

Im Juli geht’s dann der ganzen Welt an den Kraken, wenn Bruce Willis als Retter versagen sollte. Armageddon ist so ein Film nach dem Motto “Mach kaputt, was dich kaputt machen will…und zur Sicherheit auch noch alles andere”. Wissenschaftler auf der ganzen Welt schlagen die Hände über dem Kopf zusammen bei so viel Unsinn in knapp 2 1/2 Stunden aber was solls. Der Unterhaltungswert ist da. Und spätestens wenn Bruce dann mit seiner Ölbohrmannschafft auf dem Asteroiden landet, den es zu sprengen gilt, bleibt kein Auge mehr trocken. War auch übrigens meine allererste DVD.

Auch viel zu lachen gibt es im August. Da startete die nicht mehr für möglich gehaltene Fortsetzung der beliebten Lethal Weapon Reihe. Der vierte Teil war dann auch der letzte, obwohl sich immer wieder Gerüchte um eine Fortsetzung gehalten haben. Für mich ist der vierte Teil leider auch der schlechteste der Reihe, was aber immer noch für ein ‘gut’ reicht. Schade nur, dass sich Joe Pesci hiermit für lange Zeit aus dem Filmgeschäft verabschiedet hat.

Auch noch im August startete die französische Komödie Taxi. Ein Film über einen Typen, der mit seinem getunten Taxi gerne schnelle Fahrten erledigt, dabei aber eines Tages erwischt wird. Um der Strafe zu entgehen, hilft er der Polizei bei der Aufklärung eines Falles. Davon gab es dann noch einige Fortsetzungen aber den ersten Teil schaue ich mir immer mal gerne an wenn er im TV läuft.

Im September stampfte dann Godzilla durch die Kinos. Zumindest dass, was laut Meinung von Roland Emmerich Godzilla sein sollte. Besonders eingefleischte Fans der Echse konnten mit dem neuen Design nicht allzu viel anfangen und der Film ist auch sonst nicht das Beste, was Emmerich je auf die Leinwand gebracht hat. Aber einen gewissen unterhaltungswert kann man nicht absprechen.

Mit Der Soldat James Ryan schockt Steven Spielberg seine Zuschauer im Oktober. Ich habe die Leute noch nie am Ende so still aus dem Kino gehen sehen. Über den Film habe ich noch heute, wie damals zwei Meinungen. Zum einen ist das, was Spielberg hier in der ersten halben Stunde abfeuert, Filmgeschichte. Viel realistischer kann man eine Schlacht nicht auf Film bannen. Man ist mittendrin. Aber wenn dann mit der eigentlichen Handlung angefangen wird, ist es letztendlich doch nur noch ein typischer Kriegsfilm, wo ein paar Männer auf einer Mission sind. Aber das hat man natürlich auch schon viel schlechter gesehen.

Richtig lustig wird es dann noch mal mit Verrückt nach Mary von den Farrelly Brüdern. Die hatten ja zuvor schon mit Dumm und Dümmer auf sich aufmerksam gemacht. So gibt es auch hier wieder schräge Figuren in noch schrägeren Situationen. Funktioniert für zwischendurch auch heute noch.

Der November ist  wieder ein wenig dramatischer. Allerdings garniert mit Komik. Zunächst versucht der Italiener Roberto Benigni die Schrecken in einem Konzentrationslager im zweiten Weltkrieg mit Humor aufzulockern. Das gelingt nicht nur hervorragend sondern beeindruckt auch die Amerikaner, die den Film mit mehreren Oscars auszeichnen. Zwei davon nimmt Benigni selbst entgegen in seiner ganz eigenen Art.

Der zweite Film im November ist ebenfalls ein Komiker in einer ernsten Rolle. Nämlich Jim Carrey in Die Truman Show. Carrey spielt Truman der ohne es zu wissen sein ganzes Leben lang in einem riesigen Filmstudio lebt und der Star einer Fernsehserie ist. Ein Film der das Thema Big Brother vorweg nimmt und auch heute noch gut angesehen werden kann.

Den Abschluss des Filmjahres 1998 macht der neunte Star Trek Film, Der Aufstand, welcher im Dezember gestartet ist. Der inzwischen dritte Film mit der Crew um Captain Picard ist sicher schön anzusehen aber irgendwie auch nicht mehr wie eine doppelfolge der Fernsehserie. Fürs Kino war das ein bisschen zu wenig, aber mag ihn nach wie vor gern.

Damit ist mein kleiner Rückblick auf das Jahr 1998 beendet. Sicher hat auch jedes andere Jahr seine Filmhighlights und ich kann auch gar nicht genau sagen, warum für mich persönlich gerade 1998 so heraussticht. Aber mir würde jetzt spontan kein anderes Jahr einfallen, bei dem Filme wie Good Will Hunting, The Big Lebowski und Jackie Brown in so kurzen Abständen ins Kino kommen und auch 20 Jahre später noch zu meinen Lieblingsfilmen zählen.

DCTV – Folge 149: Filmwoche 33/2018

Starts am 16.08.2018

Christopher Robin

Das neueste Abenteuer von Puuh dem Bär mit seinem, inzwischen erwachsenen Freund Christopher Robin, ist richtig toll geworden. Wie toll erfahrt ihr hier.

Blu-Rays der letzten Woche

Loving Vincent

Hier bekommt man es mit einem Zeichentrickfilm der ganz besonderen Art zu tun. Normale handgezeichnete Filme sind ja heutzutage schon eine Ausnahme aber hier hat man nicht einfach nur gezeichnet sondern jedes einzelne Bild in Öl gemalt. Das mag am Anfang ein wenig ungewohnt sein da durch den Stil unheimlich viele Bewegungen im Bild sind, aber für das Thema hätte man sich keine bessere Art aussuchen können.

Der Film spielt ein Jahr nach dem Tod des Malers Vincent van Gogh. Der Sohn eines Postmeisters soll einen Brief von Vincent an seinen Bruder Theo überbringen doch er kann den Bruder nicht ausfindig machen. Deshalb begibt er sich an den Ort an dem Vincent die letzten Wochen vor seinem Tod verbracht hat. Auf der Suche nach jemandem dem er den Brief übergeben kann entdeckt er einige Ungereimtheiten was den Tod von Vincent angeht.

Der Film richtet sich wohl in erster Linie an Kunstliebhaber und Leute die sich mit den Werken von van Gogh etwas auskennen. Denn neben dem Malstil sind viele der dargestellten Orte und Personen aus den Bildern van Goghs genommen worden.

Aber neben der einmaligen Optik wird auch eine durchaus interessante Geschichte über die nie vollständig geklärten Umstände von van Goghs Tod erzählt. Gewöhnungsbedürftig und nichts für Actionfreunde aber man sollte mindestens mal reinschauen.

Tomb Raider

Nach meinem Kinobesuch konnte mich der neueste Film mit Lara Croft nicht komplett überzeugen aber komischerweise macht er beim zweiten ansehen, dieses Mal zu Hause, doch eine etwas bessere Figur.

Im Kino hatte ich hauptsächlich den Bösewicht des Films und das störende 3D bemängelt. Der Bösewicht bleibt, aber 3D gibt’s zu Hause nicht. Deshalb ließ sich der Film auch um einiges angenehmer ansehen und hätte nun durchaus eine Fortsetzung verdient.

Aufgebaut hat man ja etwas in die Richtung aber aktuell sind mir keine Pläne darüber bekannt. Der Film war wohl auch nicht der erwartete Erfolg an den Kinokassen. Zwar kein Flop aber offenbar auch nicht gut genug um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Schade, aber vielleicht kommt ja nochmal was.

Christopher Robin (Kino)

Disney bringt ja in letzter Zeit vermehrt Realverfilmungen der eigenen Zeichentrick Klassiker heraus. Dieses Mal hat es den beliebten Bären Winnie Puuh erwischt. Allerdings erzählt man nicht einfach die bekannten Geschichten noch einmal sondern eher so etwas wie eine Fortsetzung, die viele Jahre später spielt. So ähnlich, wie es Spielberg mal mit Peter Pan in Hook gemacht hat.

Zunächst ist alles beim alten. Der junge Christopher Robin spielt mit seinen lebendigen Stofftierfreunden im Hundertmorgenwald doch eines Tages muss er sich von ihnen verabschieden und kommt nicht wieder. Die Jahre vergehen und irgendwann ist Christopher erwachsen, verheiratet und hat eine Tochter.

Das schlimme ist aber sein Job. Er arbeitet in einer Firma die Reisekoffer herstellt die aber nicht besonders gut läuft. Er bekommt von seinem Boss den Auftrag eine Plan für große Einsparungen vorzunehmen, was von ihm, mal wieder, Überstunden erfordert. Also fahren Frau und Tochter allein in das lange geplante Wochenende in das Haus in dem Christopher früher gelebt hat.

Christopher bleibt zurück und stürzt sich in die Arbeit. Als er vor einem nervenden Nachbar in einen Park flüchtet begegnet er plötzlich seinem alten Spielgefährten Puuh der gekommen ist um nach seinem Freund zu sehen. Natürlich will ihn Christopher zurück in den Hundertmorgenwald bringen aber dabei auch noch weiterarbeiten. Das ist nicht ganz einfach, denn der kleine Bär will doch nur wieder mit seinem Freund spielen.

Puuh und seine Freunde nicht als die bekannten Zeichentrickfiguren zu sehen ist erst mal etwas gewöhnungsbedürftig. Allerdings hat man sich sehr viel Mühe gegeben, die Stofffiguren möglichst realistisch darzustellen. Und das ist richtig gut gelungen, genauso wie das Zusammenspiel mit den realen Schauspielern. Besonders Ewan McGregor trifft die Figur des erwachsenen Christopher Robin sehr gut.

Zu bemängeln gibt es eventuell, dass die eigentliche Geschichte nicht besonders viel hergibt. Die ist recht einfach gehalten und bestimmt hätte man hier und da ein bisschen mehr rausholen können. Das dürfte aber auch der Grund sein, warum der Film nicht der ganz große Erfolg werden wird. Für die Erwachsenen ist die Story zu Simpel und für die Kleinen nicht lustig genug.

Aber für Holzhammer Humor gibt es andere Filme und nicht unbedingt Winnie Puuh. Das war auch schon bei dem letzten Zeichentrickfilm vor ein paar Jahren so. Deshalb ist Christopher Robin vor allem für diejenigen was, die gerne mal über die einfachen Sachen schmunzeln und natürlich für die Fans von Puuh, Tigger und Co.

DCTV – Folge 148: Filmwoche 31+32/2018

Starts am 02.08.2018

Mission: Impossible – Fallout

Wie sich der inzwischen sechste Teil der Reihe so macht, erfahrt ihr hier.

Starts am 09.08.2018

Meg

Zum Thema Tierhorror mit Haien hat Stephen Spielbergs Der Weiße Hai eigentlich alles gesagt. Aber hier geht es ja nicht um einen normalen Hai sondern um ein Riesenvieh bei dem man gedacht hat es wäre schon lange ausgestorben.

Also nicht unbedingt was für Realismus Freunde sondern eher was für Fans von Kreaturen wie Godzilla. Sieht nach einem spaßigen Action Krawall Film aus, den man nicht so ernst nehmen sollte. Sehe ich mir vielleicht noch an.

Blu-Rays der letzten Woche

Pans Labyrinth

Wie beim letzten Mal im Video schon angekündigt, geht es diese Woche um einen weiteren Film von Guillermo des Toro. Nämlich um seinen viel gelobten und mit Preisen ausgezeichneten Film Pans Labyrinth aus dem Jahr 2006.

Der Film spielt im Jahr 1944 während des zweiten Weltkriegs und den Nachwirkungen des spanischen Bürgerkriegs. Der brutale Hauptmann Vidal hat sich mit seiner Truppe in den Wäldern Spaniens ein Hauptquartier eingerichtet von wo aus sie Jagd auf Partisanen machen.

Dort hin unterwegs ist auch die hochschwangere Carmen mit ihrer zehnjährigen Tochter Ofelia. Carmens Mann und Ophelias Vater ist verstorben und Carmen ist jetzt mit Hauptmann Vidal verheiratet. Der will sie bei sich haben, wenn sein Sohn geboren wird.

Am Ziel angekommen entdeckt Ophelia zunächst ein seltsames Insekt und schließlich den Eingang zu einem Labyrinth aus Steinmauern. Nachts wird sie dann von dem Insekt, welches sich in eine Fee verwandelt, in das Labyrinth gelockt, wo sie ein baumähnliches Wesen findet welches sich als Pan vorstellt.

Dieser erzählt ihr, dass sie eine Prinzessin aus dem unterirdischen Reich wäre und um dorthin zurück zu gelangen müsse sie drei Prüfungen bestehen.

Pans Labyrinth schwankt immer zwischen Ophelias Fantasiewelt und der harten Realität hin und her, wobei die Übergänge eher fließend sind. Denn selbst die Phantasiewelt ist eher düster und unheimlich.

Deshalb ist der Film trotz des Themas nicht für ein jüngeres Publikum gedacht. Die Freigabe Ab 16 ist durchaus gerechtfertigt, da es teilweise recht brutale Szenen gibt.

Pans Labyrinth ist sicher kein einfacher Film und auch nicht für jedermann gemacht aber es lohnt sich ihm eine Chance zu geben und vor allem bis zum Ende dranzubleiben.

Black Panther

Die perfekte Einstimmung zum dritten Avengers Film hatte ich nach meinem Kinobesuch schon besprochen. Der Film gehört auch im Heimkino zu den besseren Marvel Filmen wobei es ja da nicht wirklich einen richtig schlechten gibt.

Mission: Impossible – Fallout (Kino)

Der erste Teil der Mission: Impossible Reihe ist nun schon über 20 Jahre alt und seitdem hat sich in der Reihe einiges getan. Von Anfang an gefallen hat mir die Reihe nicht. Der erste war ja im Prinzip sehr gut aber Teil 2 hat mir dann überhaupt nicht gefallen sodass ich den dritten dann schon irgendwie ignoriert habe.

Blöderweise ging es mit dem Teil schon wieder einen gewaltigen Schritt nach oben und seit Teil 4 bin ich wieder voll dabei. Wahrscheinlich auch, weil die Filme der James Bond Reihe immer ähnlicher werden.

Der sechste Teil der Reihe, mit dem Titel Fallout, schließt grob an die Handlung des Vorgängers an wobei es durchaus von Vorteil sein kann, wenn man sich die Filme noch mal ins Gedächtnis ruft.

Die Mission klingt simpel: Ethan Hunt und seine Truppe sollen eine Übergabe verhindern, bei der waffenfähiges Plutonium den Besitzer wechseln soll. Dabei geht aber einiges schief und so gelangt das Plutonium in der Hände der Terroristen. Mit Hilfe eines neuen Teammitglieds geht es nun auf die Suche nach dem Plutonium um die halbe Welt.

Richtig zusammenfassen kann man die Geschichte eigentlich nicht, da man es hier mit den überraschenden Wendungen fast schon ein bisschen zu gut meint. Denn letztendlich spielt jede beteiligte Organisation ihr eigenes Spiel und man weiß nie, wer mit wem gerade zusammenarbeitet.

Die Story war noch nie die größte Stärke der Filme und besonders ab dem vierten Teil versucht man gerade im Action Bereich immer noch mal einen draufzusetzen. Und so ist auch Fallout eine Aneinanderreihung von Actionszenen, Verfolgungsjagten, Schlägereien und waghalsigen Stunts.

Und da macht der Film wiedermal alles richtig. Die knapp 2 1/2 Stunden vergehen wie im Flug und man staunt immer wieder, wie man aus einer recht einfachen Handlung doch immer wieder spannenden Momente hinbekommt.

Kinotechnisch gab es dieses Mal das volle Programm. Dolby Atmos, 3D und D-Box Sitz. Das sind diese Sitze die sich zum Geschehen auf der Leinwand bewegen. Muss man jetzt nicht unbedingt haben und manchmal wirkte es fast schon ablenkend aber bei den Verfolgungsjagden war das Ganze genial.

3D fand ich besser als bei den Filmen die ich zuletzt gesehen habe aber auch hier hechelt man immer noch dem Pionier Avatar hinterher.

Ansonsten ist Mission: Impossible – Fallout das Popcornkino was man erwartet. Am besten vorher noch mal in die letzten Teile reinschauen oder die Inhaltsangaben lesen. Dann steht einem gelungenen Kinoabend nichts im Wege.

Ant-Man and the Wasp (Kino)

Dritter und letzter Film des Marvel Cinematic Universe für dieses Jahr. Schade, dass man das nicht ein wenig besser verteilt, da der nächste Film (Captain Marvel) erst für März 2019 angekündigt ist, gefolgt von der Avengers Infinity War Fortsetzung nur knapp einen Monat später. Infinity War ist ein gutes Stichwort, denn wer den gesehen hat weiß, dass es danach nicht einfach so weiter gehen kann. Daher spielt die Ant-Man Fortsetzung auch vor den Ereignissen des Infinity War.

Nachdem Scott Lang alias Ant-Man Captain America in Deutschland ein wenig geholfen hat, steht er nach seiner Rückkehr in die Staaten unter Hausarrest inklusive Fußfessel und Beobachtung durch das FBI. Eines Tages nimmt der Erfinder des Miniaturisierungsanzuges Dr. Hank Pym wieder Kontakt zu ihm auf. Er ist seit den Ereignissen des ersten Teils zusammen mit seine Tochter Hope untergetaucht und sucht nach einer Möglichkeit, seine Frau aus der Quantenwelt zu befreien in welcher diese 30 Jahre zuvor bei einer Mission verschwunden ist.

Dazu brauchen sie Scotts Hilfe, da dieser der einzige bisher war, der sich so dermaßen verkleinert hat und wieder zurückgekehrt ist. Da taucht plötzlich noch ein geisterartig wirkendes Mädchen auf, dass ihnen ganz gehörig in die Suppe spucken will.

Ant-Man and the Wasp ist zunächst mal ein recht eigenständiger Film, der eigentlich nur den ersten Teil voraussetzt, um den ganzen technischen Kram etwas zu verstehen. Weitere Verbindungen zum MCU werden höchstens mal im Dialog erwähnt und beziehen sich hauptsächlich auf Captain America: Civil War wo Ant-Man zum Unmut seiner Freunde mitgemischt hat. Erst nach dem ersten Teil des Abspanns gibt es eine direkte Verbindung zum letzten Avengers Film.

Wo wir gerade beim Thema Abspannszenen sind: Ant-Man and the Wasp hat 2 davon. Zum ersten die bereits erwähnte und dann ganz am Schluss noch mal eine ganz kurze, die aber nicht mehr als ein kleiner Gag ist.

Nach dem ganzen Vorgeplänkel nun aber mal zum Film selber. Ein großes Plus des ersten Teils waren die vielen Effektspielereien die durch die Mischung von Miniaturisierung und normaler Größe entstanden sind. Dies wird im zweiten Teil noch ausgebaut, ist aber natürlich nicht mehr so überraschend.

Auch die lockere Art des Vorgängers hat man übernommen, wobei ich aber jetzt nicht, wie in so manch anderer Kritik zu lassen, noch höheren Gangdichte reden möchte. Der Film ist trotzdem genauso unterhaltsam wie der erste Teil, auch wenn man es zuweilen mit den technischen Erklärungen zuweilen ein weinig übertreibt. Das sieht aber Scott Lang ähnlich 😉 .

Das Bösewicht Problem dass das MCU bei vielen Filmen hat, macht aber auch vor dem neuen Ant-Man nicht halt. Eigentlich gibt es auch nicht wirklich einen. Der Schwarzmarkthändler Sunny Burch kommt dem noch am nächsten.

Der zweite Ant-Man hat mir genauso gut gefallen wie der erste. Die Lockerheit behält man bis zum Schluss bei und man kann ihn auch ohne große MCU Kenntnisse angucken. Um aber zu erfahren, wie es mit Ant-Man weiter geht, wird man sich den nächsten Avengers ansehen müssen. Und das bedeuten wiederum, dass man alle Filme kennen sollte. Raffiniert gemacht von Marvel :-).

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