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Monatsarchive: Mai 2018

Solo: A Star Wars Story (Kino)

Über das zweite Star Wars Spin Off gab es ja schon im Vorfeld eine Menge Ärger. Erst wurde der neue Han Solo Darsteller von den Fans als unpassend gefunden und dann wurden auch noch die beiden Regisseure ausgetauscht nachdem der Film schon fast abgedreht war. Regie Veteran Ron Howard drehte dann einen Teil des Films neu (Gerüchte reden von mindestens 60%) und rettete damit wahrscheinlich, was noch zu retten war. Dem Film sieht man das nicht unbedingt an aber ein bisschen unrund wirkt das Ganze schon.

Han (der erst im Laufe des Films seinen Nachnamen bekommt) lebt mit seiner Freundin Qu’ra auf dem Planeten Corellia. Das Ganze spielt etwa zehn Jahre, nachdem das Imperium die Macht übernommen hat (also nach Episode III) und dieser Planet ist kein wirklich guter Ort zum Leben. Um von Corellia flüchten zu können brauchen sie Geld um Wachen bestechen und den Flug bezahlen zu können. Das Zauberwort in dem Falle heißt Coaxium, ein Stoff der für Hyperraumantriebe benötigt und auf dem Schwarzmarkt hoch gehandelt wird.

Trotzdem geht bei dem Versuch den Planeten zu verlassen etwas schief und nur Han kann flüchten. Und das auch nur, weil er sich für die imperiale Pilotenakademie verpflichtet. Drei Jahre später, Han ist inzwischen von der Akademie geflogen und zur normalen Armee gekommen, befindet er sich gerade in einer Schlacht bei der er den Schmuggler Beckett trifft der sich mit seiner Truppe unter die imperialen Kämpfer gemischt hat.

Nach einigem hin und her, bei dem Han auch noch einen gefangenen Wookiee befreit der sich als der bekannt Chewbacca herausstellt, entkommt die Gruppe von dem umkämpften Planeten. Zusammen wollen sie nun auf einem anderen Planeten einen Transportzug überfallen in dem riesige Mengen Coaxium transportiert werden. Und natürlich läuft da auch wieder nichts nach Plan.

Solo macht sicherlich Spaß, hat aber durchaus auch mit einigen Problemen zu kämpfen. Gerade die erste Hälfte ist nahezu nonstop Action die es einem schwer macht überhaupt in den Film reinzukommen. Auch eine vernünftige Einführung der Figuren bleibt da auf der Strecke.

Die zweite Hälfte wird dann deutlich besser. Da wird dann aus dem Ganzen ein regelrechter Gangsterfilm wo man nie weiß wo man bei den einzelnen Figuren dran ist. Da verrät jeder jeden. Auch funktioniert dann die Mischung von Spaß und Ernst etwas besser.

Ein großes Problem war von Anfang an Han Solo Darsteller Alden Ehrenreich. Der stand schon vor den ersten bewegten Bildern bei den Fans in der Kritik. Und im Nachhinein ist das auch nicht unbegründet. Allerdings hätte wahrscheinlich auch jeder andere Darsteller Probleme gehabt gegen Harrison Ford anzustinken. So richtig gefallen hat er auch mir nicht in der Rolle obwohl zumindest von den Bewegungen immer mal wieder der alte Han durchguckt. Der von Woody Harrelson gespielte Schurke Beckett ist da schon die deutlich dankbarere Rolle und der wertet den Film noch mal deutlich auf.

Natürlich wird auch Fanservice geliefert und damit Dinge gezeigt, die man durch die Ur-Trilogie schon weiß. Han trifft Chewbacca und Lando Calrissian dem er den Millenium Falken abluchst und damit Geschwindigkeitsrekorde bricht.

Auch für Freunde von Episode I und der Clone Wars Serie hat man sich was ausgedacht. Allerdings werden unter anderem dadurch am Ende zu viele Handlungen begonnen, die eine Fortsetzung beinahe schon zwingend notwendig machen. Und wenn ich das richtig verstanden habe, sollten die Spin Offs doch Einzelfilme bleiben.

Die Gerüchte verdichten sich ja, dass sich der nächste Film um Ob-Wan Kenobi drehen und ebenfalls zwischen Episode III und IV spielen soll. Damit könnte man zwar rein theoretisch auch die Han Solo Geschichten weiterführen, aber da sich Solo und Kenobi erst in Episode IV kennenlernen kann das eigentlich nicht funktionieren.

Solo ist sicherlich ansehbar, zählt für mich aber zu den schwächeren Filmen aus dem Star Wars Universum. Noch einen Dämpfer gibt es wegen 3D. Das ist einfach nur schlecht.

DCTV – Folge 142: Filmwochen 20+21/2018

Starts am 17.05.2018

Deadpool 2

Der zweite Teil um den etwas anderen Comichelden macht all das richtig, was schon in Teil eins funktioniert hat. Und alle, die den schon nicht mochten, können dich auch den zweiten schenken. Hier wird es etwas ausführlicher.

Starts an 24.05.2018

Solo – A Star Wars Story

Spin Off Nummer zwei aus dem Star Wars Universum beschäftigt sich mit einer jüngeren Ausgabe des beliebten Schmugglers Han Solo. Ob das funktioniert, lest ihr hier.

Blu-Rays der letzten Woche

Detroit

Die titelgebende Stadt im Jahr 1967. Eine Razzia in einem Club löst eine der schlimmsten Rasseunruhen in der Geschichte der Vereinigten Staaten aus. Ein paar Musiker geraten in die Tumulte und können sich gerade noch so in ein Motel retten. Dort hantiert ein anderer Gast mit einer Schreckschusspistole rum und sorgt damit dafür, dass das Motel von der Polizei gestürmt wird. Dabei werden mehrere Afroamerikaner getötet

Der auf wahren Begebenheiten basierende Film gibt zwar am Ende zu, dass man dieses mittlerweile 50 Jahre zurückliegende Ereignis nicht mehr restlos rekonstruieren und darstellen kann aber trotzdem scheint man hier recht nah an die Realität herangekommen zu sein.

Das liegt vor allem an der Art, wie die Geschichte gezeigt wird. Mit schnellen Schnitten und hektischen Kamerabewegungen erzeugt man einen dokumentarischen Stil der noch von eingestreuten Archivaufnahmen von damals unterstützt wird.

Dass es aber trotz geschichtlicher Genauigkeiten letztlich doch ‘nur’ ein Film ist sieht man an der extrem spannenden Inszenierung. Allein die Befragung der Verdächtigen nach der Stürmung des Hotels nimmt locker eine Dreiviertelstunde in Anspruch ohne auch nur eine Sekunde langatmig zu werden.

Detroit ist ein von der ersten bis zur letzten Sekunde packender Film. Und Filme, bei denen sich die Amis mal mit ihrer eigenen, nicht so sauberen Vergangenheit beschäftigen, kanns gar nicht genug geben.

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Ich gebe zu, dass ich den ersten Jumanji Film von 1995 mit Robin Williams nur ein einziges Mal gesehen habe und da hatte er mir nicht wirklich gefallen. Nun gibt es also eine indirekt Fortsetzung, für die man aber den ersten Teil nicht unbedingt gesehen haben muss.

Vier Teenager müssen beim Nachsitzen ein Schullager aufräumen und entdecken dabei eine alte Spielkonsole. Nachdem sie es zum Laufen bekommen haben, wählt jeder von ihnen eine Spielfigur aus und ehe sie sich versehen, landen sie mitten in einem Dschungel. Allerdings in Gestalt der von ihnen ausgewählten ‘erwachsene’ Figuren, von denen jeder andere Fähigkeiten hat.

Um das Spiel zu beenden und wieder verlassen zu können, müssen sie einen Edelstein wiederfinden und im Auge eines großen Jaguars aus Stein platzieren von wo er von jemandem gestohlen wurde. Dabei treffen sie auf eine weitere Spielfigur, die schon etwas länger in dem Spiel fest hängt.

Jumanji ist einer von den Filmen, die einfach nur Spaß machen sollen und das klappt ziemlich gut. Gerade die erwachsenen Schauspieler in deren Körpern ja eigentlich die Teenager stecken sorgen immer wieder für Lacher.

Wer einen richtig gut aussehenden, unterhaltsamen, lustigen Film für fast die ganze Familie sucht, kann bei Jumanji: Willkommen im Dschungel bedenkenlos zugreifen. Nur die ganz jungen sollten draußen bleiben, weil manches doch schon ein wenig derb ist.

Deadpool 2 (Kino)

Wer den ersten Deadpool Film gesehen hat, weiß was ihn hier erwartet. Denn an dem Konzept wurde nicht wirklich geschraubt. Und das ist Fluch und Segen zugleich.

Zwei Jahre sind seit dem ersten Film vergangen und Wade Wilson alias Deadpool ist auf der ganzen Welt unterwegs um Kriminelle zu stoppen. Einer dieser Typen sinnt auf Rache und tötet Wades Freundin Vanessa. Aber auch, wenn er den Mörder erledigen konnte hat Wade so gar keinen Bock mehr auf Leben und versucht sich umzubringen.

Dies ist aber aufgrund seiner Selbstheilungskräfte nahezu unmöglich und selbst als er sich in Stücke sprengt, kommt sein X-Men Kumpel Colossus und flickt ihn wieder zusammen. Dieser bietet ihm dann auch an, bei den X-Men einzusteigen und prompt gibt es den ersten Einsatz.

Der Mutanten Junge Russel hat von den Misshandlungen in dem Waisenhaus in dem er lebt die Schnauze voll und will dort alles und jeden abfackeln. Deadpool kann den Jungen beruhigen, tötet dabei aber einen Betreuer woraufhin er und der Junge verhaftet werden.

In das Hochsicherheitsgefängnis in welches die beiden gebracht werden, bricht kurze Zeit später ein Typ aus der Zukunft namens Cable ein, der den Jungen umbringen will. Um diesen zu beschützen gründet Deadpool die X-Force, eine Gruppe von Mutanten mit unterschiedlichen Kräften.

Die Fortsetzung von Deadpool ist wieder ein großer Spaß geworden. Natürlich muss man diese Art von Humor mögen da der schon mehr als schwarz ist. Wie auch schon im ersten Teil hält man sich auch in Sachen Blut und Innereien nicht zurück.

Den Stil, dass Deadpool weiß, dass er in einem Film spielt und manchmal direkt ins Publikum spricht hat man beibehalten. Das und die ganzen Sprüche nutzen sich natürlich etwas ab und wirken nicht mehr so neu und frisch wie beim ersten Teil. Da war man überrascht darüber, und hier erwartet man es schon. Fairerweise muss man aber dazu sagen, dass man auch genau das bekommt.

Der Film nimmt sich auch in den dramatischsten Szenen nicht wirklich ernst, was bestimmten Szenen ein wenig die Spannung nimmt. Das und die kleinen Abnutzungserscheinungen sind dann auch schon das Einzige, was ich ein wenig kritisieren würde und während des Abspanns kommen noch mal ein paar richtige Knaller Szenen.

DCTV – Folge 141: Filmwoche 19/2018

Starts am 10.05.2018

Rampage – Big meets Bigger

Zerstörungsorgie mit riesigen Tiermonstern. Ich denke mal, damit lässt sich Rampage zusammenfassen, ohne dass man ihn schon gesehen hat. Es gab mal ein gleichnamiges Computerspiel, dass hier wohl als Vorlage gedient hat.

Neben einem weißen Gorilla gibt es auch noch einen Wolf und eine Art Krokodil die das Zerstörungstrio komplettieren. Als Retter des Tages stellt sich mal wieder Dwayne Johnson zur Verfügung, der aktuell gefühlt in jedem zweiten Film mitspielt.

Was jetzt aber gar kein Drama ist, da der Riese immer recht sympathisch rüberkommt und seine Rollen immer wieder mit einem Augenzwinkern spielt. Das wird in Rampage nicht anders sein.

Isle of Dogs – Ataris Reise

Stop-Motion Filme sind nicht jedermanns Sache. Im Kino habe ich bisher noch keinen gesehen aber zu Hause schon den ein oder anderen. Dabei waren auch einige dabei, die mir sehr gut gefallen haben. Z.B. Anomalisa, Frankenweenie oder Der fantastische Mr. Fox. Letzterer stammt, wie nun auch Isle of Dogs aus der Feder von Wes Anderson, der also schon einige Erfahrung mit der Technik hat.

Hier sind Hunde die Hauptfiguren. Diese wurden, wegen einer Populationsexplosion und einer Hundegrippe auf eine Insel verbannt, die hauptsächlich aus Müll besteht. Ein paar der Hunde wollen sich damit aber nicht zufriedengeben und suchen nach einem Ausweg aus der Misere. Da landet aber plötzlich ein zwölfjähriger Junge mit einem geklauten Flugzeug auf der Insel, weil er sein Haustier sucht. Die Hunde beschließen, ihm zu helfen.

Das Ganze sieht richtig gut aus, wobei ich aber bezweifele, dass es wirklich ein Film für die ganze Familie ist. Das ist teilweise schon etwas düster und recht ernst. Ich denke mal, dass Stop-Motion Freunde hier voll auf ihre Kosten kommen und vielleicht wird es ja auch für mich der erste Film dieser Art im Kino. Interessiert bin ich auf jeden Fall.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

Happy Death Day

Studentin Tree wacht morgens verkatert im Zimmer eines anderen Studenten auf. Da sie den anwesenden Typen namens Carter gar nicht kennt oder kennen will, packt sie schnell ihre Sachen und geht in ihr eigenes Studentenhaus. Der ganze Tag, der übrigens ihr Geburtstag ist, verläuft so lala. Abends ist sie dann allein auf dem Weg zu einer Party, wird aber vorher von einem unbekannten mit Maske ermordet.

Plötzlich wacht sie wieder in derselben Studentenbude auf und irgendwie ist alles wie am Tag zuvor. Auch, dass sie abends wieder ermordet wird. Nach und nach begreift sie, dass sie in einer Zeitschleife gefangen ist. Und diese nutzt sie nun, um ihren Mörder zu enttarnen.

Happy Death Day ist eine nette Mischung zwischen ‚Und täglich grüßt das Murmeltier‘ und Scream. Trotz der sich oft wiederholenden Szenen wird es nie eintönig, weil die Hauptfigur immer wieder anders reagiert. Auch wenn die Geschichte durchaus einen dramatischeren Hintergrund hat, überwiegen doch die komischen Situationen.

Man verzichtet auch auf übermäßige Gewalt und die Todesszenen deuten das meiste nur an. Auch wenn es nicht ganz ohne Blut abgeht, ist die Freigabe ab 12 gerechtfertigt. Vor ein paar Jahren hätte der Film bestimmt eine 16er bekommen.

Lediglich die Auflösung, wer denn nun der wahre Mörder ist, war mir ein wenig zu einfach. Insbesondere beim Motiv hätte man sich ein wenig mehr hätte einfallen lassen können. Ansonsten ist Happy Death Day ein sehr unterhaltsamer Film geworden, der zwar nicht den Status von Scream oder dem Murmeltier erreichen wird aber als Partyfilm allemal gut ist

Geostorm

Nach immer heftiger werdenden Naturkatastrophen wird beschlossen im All ein weltweites Satellitennetz aufzubauen, welches die Atmosphäre und somit das Wetter regulieren soll. Zunächst von den USA kontrolliert soll das System nach einer Weile an die Internationale Gemeinschaft weitergegeben werden.

Kurz vor der Übergabe spielt dann plötzlich das Wetter verrückt und als Auslöser werden Fehlfunktionen im Satellitensystem vermutet. Ein paar Wissenschaftler sollen das Problem finden und beseitigen. Dabei stoßen sie aber auf ein paar Hinweise, die auf Sabotage hin deuten.

Hier hat man es mit einem klassischen Katastrophen Thriller zu tun. Nicht mehr und nicht weniger. Ähnlichkeiten zu den Emmerich Filmen kommen nicht von ungefähr, da Regisseur und Drehbuchautor Dean Devlin bei einigen Emmerich Filmen als Produzent und Drehbuchautor tätig war.

Dementsprechend sollte man hier nicht unbedingt auf wissenschaftlich korrekte Darstellungen schauen oder die Handlung allzu ernst nehmen. Da er optisch recht ordentlich gemacht ist, kann man sich Geostorm durchaus mal anschauen. Aber man verpasst auch nichts, wenn man es sein lässt.

Star Wars VIII – Die letzten Jedi

Beim Kinobesuch ist die achte Episode der Sternensage ja noch nicht so gut weggekommen. Nun gab es die zweite Chance. Und ich muss zugeben, dass der Film bei der zweiten Sichtung ein wenig gewinnt. Es sind zwar immer noch einige Dinge, die mich stören aber dieses ‚immer noch einen draufsetzen‘ Gefühl am Ende hatte ich so jetzt nicht mehr.

Diese unlogische langsame Verfolgungsjagd im All und die Mary Poppins Nummer von Leia sind zwar immer noch genauso albern aber der Rest wirkt schon ein wenig runder. Die ausführliche Besprechung nach dem Kinobesuch gibt es hier. Dabei ist aber, wie schon erwähnt zu beachten, dass mir Die letzten Jedi zu Hause schon ein wenig besser gefallen hat als noch im Kino.

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