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Tagesarchive: 16. 02. 2018

Black Panther (Kino)

Die Figur des Black Panther wurde im letzten Captain America Film eingeführt und bekommt nun relativ schnell ihren eigenen Film. Der schließt auch daran an. Das Sohn des in Cap 3 getöteten Königs von Wakanda soll neuer König und offizieller Black Panther werden. Wakanda liegt in Afrika und gibt sich als armes dritte Welt Land aus.

In Wirklichkeit hocken sie auf einem vor Millionen von Jahren eingeschlagenen Asteroiden der ein wertvolles Material beinhaltet. Dies liefert die Energie und das Material um aus Wakanda das technologisch fortschrittlichste Land zu machen. Außerdem ist es mit dem Material möglich, das ganze Land unter einem riesigen Tarnschild zu verstecken.

Nun sind aber nicht alle der Meinung, dass man diesen Fortschritt vor der Welt verstecken soll sondern dass man die Technologie auch anderen zugänglich machen sollte. Dies führt im Verlauf zu einigen Reibereien bei denen am Ende Wakanda in Schutt und Asche liegen könnte.

Der Film bietet zwei interessante Bösewichte bei denen man erst später herausfindet, wer wirklich das sagen hat. Black Panther als neuer König von Wakanda hat auch viel mit sich selbst zu tun wodurch er im Laufe des Films auch eine interessante Entwicklung durch macht.

Der Film ist ein wenig ruhiger wie die letzten MCU Geschichten und auch die Action hält sich ein wenig zurück. Dadurch ist Black Panther zwar ein bisschen zu rede lastig geworden aber trotzdem gingen die 135 Minuten relativ schnell rum. Es geht zwar auch hier nicht Bierernst zu aber an der Humorschraube wurde im Vergleich zu den letzten MCU Filmen doch einiges nach unten gedreht.

Da der Film Großteiles mit Afroamerikanischen Darstellern besetzt ist, wird er unter dieser Bevölkerungsgruppe natürlich auch besonders gut aufgenommen. Die Begeisterungsstürme gerade von dieser Seite kann ich aber nur bedingt verstehen. Selbst wenn Black Panther der erste schwarze Comic Held war, sieht es doch auf der Kinoleinwand etwas anders aus. Da gab es so etwas schon häufiger. Natürlich bietet das Thema, gerade am Ende des Films, Gesprächsstoff aber deshalb sollte man Black Panther nicht gleich zum Messias des schwarzen Kinos machen.

Unabhängig von der Hautfarbe ist es nämlich ein verdammt guter Film geworden, der aber auch (von mir aus auch abhängig von der Hautfarbe) ein wenig zum Nachdenken anregt. Wer sich zwei Stunden lang gut unterhalten lassen, und sich auch komplett auf den nächsten Avengers Film vorbereiten will, kann das mit Black Panther ohne Probleme tun. Die Hautfarbe ist dabei völlig wurscht.

DCTV – Folge 131: Filmwoche 07/2018

Starts am 15.02.2018

Black Panther

Der neueste Beitrag zum Marvel Cinematic Universe wurde natürlich direkt begutachtet. War ganz gut.

Shape of Water

Wieder ein Film den ich mir wahrscheinlich nicht im Kino ansehen kann, weil es nicht genug Vorstellungen zur Auswahl gibt. Kann man aber irgendwie verstehen. Immerhin ist es der große Favorit bei der diesjährigen Oscarverleihung. Und das sind ja nicht immer Filme, die ein großes Publikum haben.

Shape of Water scheint da keine Ausnahme zu sein und die Stimmen sprechen wie üblich von Meisterwerk bis Schlaftablette alles an. In einem amerikanischen Hochsicherheitslabor freundet sich eine stumme Putzfrau mit einem fischähnlichen Wesen an, welches in einem Tank gefangen gehalten wird.

Klingt jetzt erstmal nicht so aufregend und der Trailer macht auch nicht wirklich neugierig aber Regisseur Guillermo del Toro hat bei Filmen wie Pans Labyrinth oder Hellboy gezeigt, dass er aus solchen Themen was machen kann. Würd ich mir gerne anschauen.

Weitere Starts:

Alles Geld der Welt

Eine Entführungs-/Lösegeldgeschichte die im Vorfeld hauptsächlich durch den Austausch von Kevin Spacey durch Christopher Plummer von sich reden gemacht hat. Immerhin war der komplette Film schon fertig. Ob das letztendlich was gebracht hat, wage ich zu bezweifeln. Die Kritiken sind durchwachsen und die Einspielergebnisse bisher eher mau. Immerhin wurde Plummers kurzfristiges einsteigen mit einer Oscarnominierung belohnt.

Blu-Rays der letzten Woche

Baywatch

Die gleichnamige Fernsehserie aus den 80ern war zwar durchaus ansehbar, hat aber mit zunehmender Laufzeit an Qualität eingebüßt und war auch gerne mal unfreiwillig komisch.

Dass eine Neuverfilmung fürs Kino wirklich funktioniert, hat wohl kaum jemand gedacht. Dabei überrascht es, dass dabei nicht ein kompletter Scheißdreck rausgekommen ist. Im Gegenteil. Hier und da macht der Film sogar richtig spaß.

Als richtige Fortsetzung zur Serie kann man Baywatch nicht unbedingt sehen, da bekannte Figuren hier mit neuen Darstellern besetzt wurden und das Ganze auch woanders spielt. Verwirrend ist dann allerdings das David Hasselhoff und Pamela Anderson kurze Gastauftritte in ihren alten Rollen haben.

Der Film legt nicht wirklich wert auf eine spannende oder sinnvolle Handlung und die Kriminalgeschichte um einen Drogenhandel dient nur für ein paar Actionszenen. Tatsächlich ist Baywatch dann am besten, wenn er sich und die Serie selber auf die Schippe nimmt.

The Circle

Mit Tom Hanks und Emma Watson in den Hauptrollen beschäftigt sich The Circle mit dem Thema Transparenz und Soziale Medien. Die von Emma Watson gespielte Figur Mae bekommt einen Job bei The Circle, einem großen Konzern, der sich auf das sammeln und teilen von persönlichen Informationen spezialisiert hat. Quasi alles aus Google, Facebook und Co zusammengefasst in einem Account pro Person.

Mae kommt schnell hoch im Unternehmen und wird als Testperson für ein neues Projekt ausgewählt. Sie soll alles rund um die Uhr mit der Welt teilen, inklusive Livevideo. Erst nach und nach merkt sie, welche Auswirkungen das hat.

The Circle ist Thematisch topaktuell, aber man hätte da durchaus noch mehr rausholen können. Gerade das Ende ist mir ein wenig zu unspektakulär. Die Gefahren der sozialen Medien, insbesondere die Hetzkampagnen die dadurch entstehen können zeigt der Film aber sehr gut.

Alles in allem ein ganz anständiger aber kein überragender Film der aber zumindest Bill Paxton in seiner letzten Filmrolle zeigt.

Immer noch eine unbequeme Wahrheit

Al Gore ist wieder als Klimawandelprediger unterwegs. 12 Jahre nach seinem ersten Film Eine unbequeme Wahrheit zeigt er auf, was seit dem passiert ist. War es im ersten Teil einer seiner Vorträge die als Rahmenhandlung dienten , so ist es dieses Mal eher lose aneinander gereiht. Ein Höhepunkt bildet dann die Klima Konferenz in Paris.

Das Ganze ist Gore typisch wieder ein wenig zu emotional und effekthascherisch präsentiert aber das sind wohl die Kompromisse die man für ein größeres Publikum machen muss.

Ob man die ganze Klima Sache nun glaubt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Auch schadet es nicht, die ein oder andere Zahl mit anderen Quellen zu vergleichen. Aber das gilt ja eh immer.

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