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Monatsarchive: Dezember 2017

DCTV – Folge 126: Filmwoche 52/2017

Starts am 28.12.2018

Nix

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Nix

Blu-Rays der letzten Woche

Valerian – Die Stadt der Tausend Planeten

Hier haben wir einen Science Fiction Film nach meinem Geschmack. Nach einem schönen Intro wo die technische Entwicklung über mehrere Jahrhunderte in die Zukunft gezeigt wird geht es mit zwei Agenten auf eine gefährliche Mission bei der man auf alle möglichen seltsamen Lebewesen trifft.

Neben der durchaus interessanten Story mit ein paar Verschwörungselementen ist es bei Valerian hauptsächlich die Optik die beeindruckt. Hier sieht man, dass die besten Effekt Studios zusammengearbeitet haben. Neben den teilweise sehr exotischen Schauplätzen fügen sich auch die unterschiedlichsten Lebensformen schön in das Gesamtbild ein.

Valerian bietet genau die richtige Mischung zwischen quietschbunt und düster und zwischen spaß und ernst. Hat mir sehr gut gefallen und hätte ich im Nachhinein gern im Kino gesehen.

Game of Thrones Staffel 7

So langsam befindet man sich bei Game of Thrones auf der Zielgeraden. Ich hatte ja vor zwei Jahren bemängelt, dass sich die fünfte Staffel ein wenig gezogen und das Ganze nicht so recht vorangebracht hat. Staffel 6 hatte das ja dann zumindest tempotechnisch wieder korrigiert und in der nun vorliegenden siebten Staffel gibts eigentlich kein Halten mehr.

Das ist auch nicht weiter verwunderlich denn man hat sich zum Ziel gesetzt die Geschichte mit Ende der achten Staffel abzuschließen und auch pro Staffel weniger Folgen zu produzieren. Während die achte Staffel dann nur noch sechs Folgen bekommen soll, sind es bei der siebten noch sieben. Man muss aber dazu sagen, dass die Folgen an sich schon etwas länger sind und die letzte mit 80 Minuten schon Spielfilmlänge erreicht.

Die insgesamt kürzere Laufzeit hat man aber gut genutzt um das Finale vorzubereiten. Winter und Weiße Wanderer stehen vor der Tür also müssen neue Bündnisse geschmiedet werden. Dadurch kommen einige Personen zusammen, die bisher Räumlich getrennt wurden und andere finden endlich wieder zusammen.

Die üblichen Machtspielchen und das überraschende Ableben von Personen gibt es natürlich auch wieder in der siebten Staffel. Insgesamt hält man sich aber mit dem Sterben ein wenig zurück da man wohl die meisten Figuren noch für das große Finale benötigt. Da man dies handlungstechnisch hier schon komplett aufbaut und die Figuren in Stellung bringt, dürfte sich die achte Staffel, egal wie kurz sie wird, komplett auf das Finale konzentrieren. Und da es dafür, wie auch schon für die letzten Staffeln, keine Buchvorlage gibt, kann man gespannt sein, wie es ausgeht.

Langweihnachtliches Fersehen

So richtig was neues fällt den Sendern zur Weihnachtszeit auch nicht mehr ein. Und das trifft inzwischen nicht mehr nur auf die sowieso schon traditionell ausgestrahlten Sendungen wie die Heinz Becker Weihnachtsfolge, das Aschenbrödel oder das letzte Einhorn zu.

Deshalb gibt es auch für mich nicht viel neues zu schreiben. Der Heiligabend bietet dann auch nichts was nicht schonmal gezeigt worden wäre. Bestes Beispiel ist Pro 7. Der Herr der Ringe: Die zwei Türme kam letztes Jahr auch. Da aber zwei Tage später die komplette Trilogie am Stück gezeigt wird, kann man den heute Abend ruhig überspringen.

RTL2 hat ein bisschen was für die Actionfreunde zu bieten. Cliffhanger, Universal Soldier und Terminator, Um 22:10 Uhr geht’s los. VOX hat im Abendprogramm auch was nettes zu bieten. Um 20:15 geht’s mit Tom Hanks in The DaVinci Code los und im Anschluss um 23:10 jagt Schwarzenegger den Teufel in End of Days.

Wer allerdings Lust auf lustige Weihnachtsprügeleien hat, ist bei Kabel 1 gut aufgehoben. Dort gibt’s fast den ganzen Tag wieder Bud Spencer und Terence Hill.

Am 1. Weihnachtstag bietet Kabel 1 einen netten Fanservice. Police Academy 1 – 7. Allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Das heißt, es wird von Film zu Film besser statt schlechter.

Ansonsten ist es an diesem Tag recht ruhig im TV. Pro 7 zeigt zwar um Mad Max: Fury Road, allerdings schon um 20:15 was bedeutet, dass da bestimmt ein wenig dran rumgeschnibbelt wurde.

Der zweite Weihnachtag hat ein bisschen mehr zu bieten. Wie schon erwähnt, sendet Pro 7 die komplette Herr der Ringe Trilogie. Da es aber bereits um 13:25 Uhr los geht, dürfte da auch die ein oder andere Szene etwas gestutzt sein.

Das ZDF hat dafür um 15:15 Uhr was für die ganze Familie. Bär Paddington in seinem ersten Kinoabenteuer. 20:15 Uhr kann man zwischen dem genialen Dieter Hallervorden in Honig im Kopf auf Sat1 und dem Mafiaepos Es war einmal in Amerika auf Tele 5 wählen.

Den Weihnachtsabschluss macht dann um 23:30 Uhr auf ARD Jack Nicholson in Besser geht’s nicht.

Ist also fernsehtechnisch ein sehr durchwachsenes Weihnachtsfest ohne richtige Highlights. Zum Glück warten noch ein paar Blu-Rays darauf, gesehen zu werden.

Star Wars Episode 8: Die letzten Jedi (Kino)

Mittelteile von Trilogien haben es ja immer etwas schwer und die neueste Star Wars Episode macht es einem da nicht gerade leichter. Nachdem ich schon von Episode 7 nicht so sehr begeistert war, weil es für mich eher ein Remake von Episode 4 war, hatte ich an Nr. 8 auch weniger Erwartungen. Aber selbst mit runtergeschraubter Erwartungshaltung, kommen die letzten Jedi etwas unrund daher. Um die störenden Sachen besser zu beschreiben ist es leider unumgänglich detailliert auf die Handlung einzugehen. Deshalb hier die Warnung:

Spoiler…

Episode 8 schließt erstmals direkt an den Vorgänger an, oder versucht es zumindest. Zu Beginn geht es gleich mit einer Raumschlacht zwischen Widerstand und Erster Ordnung los. Das passt irgendwie zeitlich nicht mit dem zusammen was gerade auf dem Inselplaneten passiert wo Rey gerade Luke sein altes Lichtschwert überreicht. Dies war ja die letzte Szene in Episode 7. Rey will ein paar Erklärungen über die Macht und die Jedi aber Luke will mit dem ganzen Scheiß nix mehr zu tun haben. Natürlich ändert er irgendwann seine Meinung.

In der Zwischenzeit sind die Reste der Widerstandsflotte auf der Flucht vor den Zerstörern der ersten Ordnung. Dieses, ich nenne es mal Elefantenrennen, ist im Grunde eine der Haupthandlungen des Films. Die Zerstörer holen langsam auf und den Widerständlern geht der Sprit aus. Nach und nach werden die Schiffe abgeschossen und es gehen bei einem Angriff auf einen Schlag ein paar bekannte Figuren wie Admiral Ackbar drauf. Dabei kommt es zu der für mich blödesten Szene des Ganzen Films. Leia, jetzt Generalin, wird dabei ins Weltall gepustet und dürfte das eigentlich nicht überleben. Aber plötzlich gehen die Augen auf und sie schwebt wie an einem Seil gezogen, zurück ins Raumschiff. Auch wenn sie eine Skywalker ist, hat sie bisher nie wirklich die Macht benutzt und ist, soweit ich weiß auch nicht ausgebildet worden. Und jetzt überlebt sie einfach mal so ohne Schutzausrüstung einen Ausflug ins Weltall.

Bösewicht Kylo Ren hat mir allerdings besser gefallen wie noch in Episode 7. Man weiß nie woran man bei ihm ist. Und das sorgt auch für die größte Überraschung des Films. Der oberste Anführer Snoke hat in Ep 8 mehr Screen Time wie noch beim Vorgänger und wird eigentlich auch zu einem richtig fiesen Bösewicht aufgebaut. Nur Plötzlich wird er von Kylo Ren einfach zersäbelt. Sicherlich etwas, womit keiner gerechnet hat und auf den ersten Blick auch eine coole Idee. Aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, ist die komplette Figur nun (stand Heute) für die neue Trilogie komplett überflüssig. Wer oder was war Snoke? wie ist er an die Spitze der Ersten Ordnung gekommen? Verwandt mit dem Imperator? Darauf gibt es keine Antworten und ich habe das Gefühl, dass auch Ep 9 da nix liefern wird. Für mich sieht es so aus, als habe man eine durchaus interessante Figur für einen billigen Schockeffekt über die Klinge springen lassen.

Vielleicht wollte man auch nur vermeiden, dass die Leute wieder das Gefühl haben, als würden sie den Imperator 2.0 sehen und somit nur wieder eine Variation der anderen Filme. Das Gefühl kommt aber trotzdem auf. Die Snoke Teilungsszene mit dem ganzen drumherum erinnert sehr stark an das Duell Vader, Luke und Imperator aus Episode 6. Und die anschließende Flucht der Rebellen, bzw. des Wiederstands auf den Planeten mit der salzigen Oberfläche und dem Bodenangriff der Ersten Ordnung hat man auf dem Eisplaneten Hoth in Ep 5 auch schon mal gehabt.

Die letzten Jedi bietet viele Schauplätze zwischen denen immer wieder hin und her gewechselt wird und gerade in der zweiten Hälfte hatte ich den Eindruck als wollten die Macher den Film überhaupt nicht enden lassen. Es geht immer wieder weiter und so gibt es gar keinen richtigen Höhepunkt am Ende. Auch keinen wirklichen Cliffhanger. Denn viele Sachen sind schon auserzählt und ich weiß nicht, was da in Episode 9 noch alles kommen soll. Das was Ep 8 zu bieten hat, hätten andere wahrscheinlich in 2 Filme gepackt. Und wenn für 9 nicht irgendwas komplett neues mit eingeführt wird kann ich mir nicht vorstellen, dass das Zusammenführen der jetzt noch offenen Fäden für einen kompletten Film reicht.

Noch ein paar Sätze zu Luke Skywalker. Der muss im Vergleich zum Vorgänger hier endlich mal was für sein Geld tun. Schauspielerisch ist das echt in Ordnung aber zu Beginn ist er mir eine Spur zu ‘abgefuckt’. Mit Beginn des Trainings mit Rey wird es besser, auch wenn letztendlich erst Yoda erscheinen muss, damit er den Arsch endgültig hoch bekommt.

Yoda ist ein gutes Stichwort. War schön ihn zu sehen, aber die Art wie er sich gibt passt überhaupt nicht zu ihm. Das ist kein alter waiser Jedimeister, der immerhin schon eins mit der Macht geworden ist, sondern der komische aufgedrehte Kautz den er bei seinem ersten Treffen mit Luke in Ep 5 spielt. Schade, da hätte ich mir etwas mehr Würde erhofft.

Luke selber bekommt am Ende einen richtig starken Auftritt, der ihn aber letztendlich das Leben kostet. Allerdings bekommt er keinen schönen Abgang, da hätte er etwas mehr verdient. Ich gehe aber mal stark von aus, dass er in Ep 9 als Machtgeist in Erscheinung treten wird.

Da ist also einiges, was ungereimt war oder mir einfach nicht gefallen hat. Das ging bis zur letzten Szene mit dem Stalljungen wo ich nur noch drauf gewartet habe, dass er sich seinen Besen zwischen die Beine klemmt und in bester Harry Potter Manier davon fliegt. Ich hoffe, da wird kein nervendes Balg herangezogen wie es der kleine Anakin in Episode 1 war.

Wie man sieht, ist Episode 8 kein Film der besser wird, je länger man drüber nachdenkt. Das ist zumindest mein aktueller Stand zu der ganzen Sache. Lust ihn mir noch mal anzusehen (spätestens zu Hause auf Blu-Ray) habe ich allerdings schon. Denn trotz der, zugegebenermaßen, vielen Kritikpunkte war der Film zu keiner Zeit langweilig, sah klasse aus und Star Wars Feeling gab es auch genug. Man muss den Machern auch zugutehalten, dass es ziemlich Mutig war, einen Star Wars Film so zu machen, denn die doch sehr geteilten Meinungen zeigen, dass man negativen Stimmen durchaus in Kauf genommen hat. Und auch die Einspielergebnisse deuten darauf hin, dass 8 lange nicht so viel Geld einspielen wird wie 7.

DCTV – Folge 125: Filmwoche 51/2017

Starts am 21.12.2017

Jumanji – Willkommen im Dschungel

Das Original ist inzwischen schon über 20 Jahre alt und damals hatte noch Robin Williams die Hauptrolle. Ich gebe zu, dass ich mit Jumanji nicht viel anfangen konnte und seitdem auch nicht mehr gesehen habe.

Nun gibt es also eine Fortsetzung mit neuen Figuren aber altem Thema. War es damals ein Brettspiel ist es nun ein Videospiel dass eine kleine Gruppe Jugendlicher in ein gefahrvolles Abenteuer im wahrsten Sinne des Wortes reinzieht und die Aufgabe ist es aus dem Spiel wieder herauszukommen.

Nach anfänglicher Skepsis wird der neue Film anscheinend doch sehr viel wohlwollender aufgenommen wie befürchtet. Gelobt werden vor allem die gut aufgelegten Darsteller wie z.B. Jack Black oder Dwayne Johnson. Sicher wird der Film kein Klassiker werden aber für zwei Stunden gute Unterhaltung dürfte er allemal taugen.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

Spider-Man: Homecoming

Die Integration von Sonys Spider-Man in das Marvel MCU hatte ich ja hier schon ausführlicher beleuchtet. Deshalb hier auch nur ein paar kurze Worte darüber wie sich der im Kino schon sehr gute Film auf dem heimischen Fernseher macht.

Der Film fügt sich schön ins MCU ein. Die Einführung des späteren Bösewichts spielt nach dem Angriff der Außerirdischen im ersten Avengers Film und die ersten Spider-Man Szenen sind eine Art Videotagebuch von Peter Parker welches er während seines ersten Einsatzes für Tony Stark im dritten Captain America Film aufgenommen hat.

Der Film an sich ist noch um einiges lockerer wie die MCU Filme zuvor was natürlich hauptsächlich der jungen Hauptfigur geschuldet ist. Während des Films wird er aber ein Stück weit erwachsen und dürfte im nächsten Avengers Film mehr sein als nur die Sprüche klopfende Spinne aus der Nachbarschaft.

DCTV – Folge 124: Filmwoche 50/2017

Starts am 14.12.2017

Star Wars Episode 8 – Die letzten Jedi

Das neueste Star Wars Abenteuer konnte ich mir leider noch nicht ansehen, das ist aber in den nächsten Tagen fest eingeplant. Was ich dann davon halte, werde ich in der nächsten Woche dann berichten.

Die bisherigen Kritiken kann man ja nur mit Vorsicht genießen um nicht zu viel vorab verraten zu bekommen. Was man aber heraushört ist, dass sich die Filmwelt wohl nicht wirklich einig ist. Das geht vom besten bis zum schlechtesten Film der Reihe. Zumindest ist es mit 152 Minuten der bislang längste Teil der Reihe und er schließt nahtlos an Episode 7 an. Das gab es ja bisher auch noch nicht.

Auf jeden Fall wird der Film wieder sein Publikum finden und Disney Milliarden in die Kasse spülen. Ob zu Recht, wissen wir in ein paar Tagen.

Weitere Starts:

keine

Blu-Rays der letzten Woche

Wonder Woman

Den bisher besten Film des DC Universums habe ich hier schon besprochen und die positive Meinung gilt auch weiterhin. Deshalb soll es hier jetzt nicht weiter um den Film sondern die Blu-Ray selber gehen.

Bei der soll an ein paar Stellen der Ton nicht ganz synchron zum Bild sein. Da ich vorher nicht wusste um welche Stellen es sich handelt ist es mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen. Aber da es eine Umtauschaktion geben soll, wird jeder den es stört eine korrigierte Fassung bekommen können.

 

Monsieur Pierre geht online

Den Franzosen Pierre Richard hätte ich auf dem Cover nicht wiedererkannt. Allerdings habe ich ihn auch zuletzt in den 80ern in einem Film gesehen. Nun spielt er die Hauptrolle in einer ‘kleinen’, frischen französischen Komödie.

Er spielt den griesgrämigen Witwer Pierre, der kaum noch das Haus verlässt. Um ihn ein wenig aus seinem Schneckenhaus zu locken bittet seine Tochter den Freund ihrer Tochter dem alten Mann ein wenig die Welt der Computer und des Internets zu zeigen.

Nach anfänglicher Skepsis findet Pierre gefallen an dem neuen Spielzeug. Besonders als er eine Dating Webseite findet und sich mit einer jungen Frau anfreundet. Da er als Profilbild ein Foto seines ‘Lehrers’ benutzt hat, muss der dann später beim ersten Treffen natürlich auch ran.

Monsieur Pierre geht online ist eine richtig feine Komödie geworden, ohne das da mit dem Holzhammer versucht wird, lustig zu sein.

The Walking Dead Staffel 7

Die Serie um die lebenden Toten geht nun auch schon in die siebte Runde. Wobei die titelgebenden Zombies eigentlich gar keine große Rolle mehr spielen. Staffel 7 führt den neuen Oberschurken Negan ein, der von seiner Basis aus alle im Umkreis liegenden Gemeinden abkassiert. Wer nicht genug Vorräte liefern kann, wird bestraft.

So geht es hier auch nicht mehr darum, sich vor den fleischfressenden Zombies zu schützen, sondern Negan in Sicherheit zu wiegen und in der Zwischenzeit genug Waffen und Leute zusammenzubekommen um Negan und seine Truppe auszuschalten.

Dass Zombies nicht mehr das größte Problem sind sah man ja schon in den letzten Staffeln. Dadurch geht für mich leider ein bisschen die Atmosphäre flöten, die die ersten Staffeln ausgemacht hat. Trotzdem hat die Serie durch Negan neuen Schwung bekommen auch wenn man wieder mal ein bisschen Probleme mit chronologischer Erzählweise hatte. Dies ist aber nicht so ausgeprägt wie in anderen Staffeln.

Das Staffelfinale ist wieder ein richtiges Highlight, obwohl es lange keinen so fiesen Cliffhanger gibt wie in der sechsten Staffel.  Was nach wie vor nervt ist die Bildqualität und auch da wiederhole ich mich gerne. Das Bild ist zum Teil wieder mal extrem verrauscht. Das soll zwar zum Stil der Serie gehören aber gefallen tut es mir trotzdem nicht.

DCTV – Folge 123: Filmwoche 48/2017

Starts am 30.11.2017

Weitere Starts:

Coco – Lebendiger als das Leben

In den letzten Jahren habe ich ja so ein bisschen meinen Frieden mit den Disney/Pixar Filmen gemacht, da doch gelegentlich mal ganz ordentliche Sachen dabei waren. Nun hat man sich dem Thema Tod angenommen. Zwar wieder auf lustige weise aber trotzdem gewagt, das das Thema ja gerne ‘tot’geschwiegen wird. 🙂

Der zwölfjährige Miguel ist großer Musikliebhaber und macht sich auf die Suche nach seinem Idol, dem Sänger Ernesto de la Cruz. Dabei gelangt er versehentlich ins Totenreich und trifft dort auf seine verstorbenen Verwandten.

Sieht ganz witzig aus und erinnert mich irgendwie ein bisschen an das Lucas Arts Adventure Grim Fandango.

Flatliners

Was einmal funktioniert hat, funktioniert bestimmt auch ein zweites mal. So müssen die Herrschaften in Hollywood denken, denn mit Flatliners kommt mal wieder eine Neuverfilmung eines recht bekannten Films aus den 90ern.

Flatliners war vielleicht nicht der riesen Erfolg, hat mir aber damals sehr gut gefallen. Es geht um eine Gruppe junger Medizinstudenten die herausfinden wollen, ob es nach dem Tod noch irgendetwas gibt. Dazu führen sie sich selbst durch Elektroschocks den Herzstillstand herbei um ein paar Minuten später die Pumpe wieder in Gang zu bringen.

Der erste Flatliners hat da sehr gut funktioniert, wobei es mir gegen Ende ein wenig zu psychologisch wurde. Ist aber schon eine Weile her wo ich ihn das letzte Mal gesehen habe. Die Neuverfilmung wird da aber trotzdem kaum rankommen oder zumindest nix wirklich neues bieten. Wird auf Blu-Ray mal angeschaut.

Blu-Rays der letzten Woche

Die rote Schildkröte

Hier haben wir es mit einem bei den Kritikern beliebten aber für meinen Geschmack sehr anstrengenden Animationsfilm zu tun. Das liegt zum großen Teil daran, dass während der 80 Minuten die der Film läuft nicht ein einziges Wort gesprochen wird.

Der vom japanischen Studio Ghibli mitproduzierte Film handelt von einem Schiffbrüchigen der auf einer Insel strandet. Er versucht mehrmals mit einem selbstgebauten Floß von der Insel zu gelangen aber das Floss wird immer wieder von einer großen roten Schildköte zerstört.

Als die Schildkröte eines Tages an Land kommt, wird sie von dem Mann auf den Rücken gedreht und in der Sonne liegengelassen. Er baut schnell ein neues Floss und will die Insel verlassen, bekommt aber Mitleid mit der Schildkröte und kehrt um. Leider ist die Schildkröte schon gestorben, verwandelt sich aber in der nächsten Nacht in eine junge Frau mit der der Mann zukünftig seine Zeit auf der Insel verbringt.

Es mag ja eine originelle Idee sein und bestimmt sind in dem Film ein paar Botschaften versteckt aber das nutzt wenig, wenn man die Augen kaum offen halten kann. Was sehr schade ist, denn der einfach gehaltene Zeichenstiel sieht sehr schön aus und auch die Musik passt hervorragend. Es passiert halt einfach zu wenig.

Bei Cast Away hatte man das erkannt und Tom Hanks mit einem Volleyball reden lassen. Ohne diese ‚Dialoge‘ wäre der Film ähnlich schwierig anzuschauen gewesen. Bei der roten Schildkröte kann man das Vorgehen zwar als mutig beschreiben aber leider ist es nicht unterhaltsam. Deshalb kann ich Die rote Schildkröte leider nicht wirklich empfehlen oder ich habe sie einfach nicht verstanden.

In this Corner of the World

Trickfilm Nummer Zwei diese Woche ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Dieser richtet sich an ein deutlich älteres Publikum uns spielt in Japan zur Zeit des zweiten Weltkriegs.

Die 18 jährige Suzu kommt aus Hiroshima in ein kleines Dorf in der Nähe um dort verheiratet zu werden. Ihr Mann arbeitet in einem in der Nähe gelegenen Marinestützpunkt. Suzu kommt mit dem Familienleben nicht so richtig klar und anfänglich noch vom Krieg verschont, gibt es bald regelmäßig Luftangriffe und knapper werdende Lebensmittel.

Aufgrund der Örtlichkeit und den gelegentlich eingeblendeten Daten, weiß man, dass der Film auf den Atombombenabwurf auf Hiroshima hinsteuert. Das verleiht dem Ganzen noch mal eine zusätzliche bedrohliche Atmosphäre.

Den Zeichenstil könnte man als typisch japanisch bezeichnen und auch sonst gibt es Ähnlichkeiten zu den Filmen aus dem Ghibli Studio. Hier insbesondere den letzten Glühwürmchen wobei der für meinen Geschmack noch etwas härter war.

In this Corner of the World hat mir ausgesprochen gut gefallen und zumindest eine Nominierung bei den nächsten Oscars würde mich nicht wundern.

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