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Justice League (Kino)

Dass es im DC Filmuniversum, im Gegensatz zu Marvel noch immer nicht ganz rund läuft, ist ja kein Geheimnis. Der erste Film Man of Steel war eine gute Superman Geschichte, sah aber noch nicht so aus, als ob man da schon sehr viel weiter geplant hatte. Dann kam die Fortsetzung Batman v Superman und wollte plötzlich alles auf einmal. Neben Batman wurde auch gleich noch Wonder Woman eingeführt und die weiteren zukünftigen Justice League Mitglieder zumindest schon mal kurz und für meinen Geschmack unpassend gezeigt.

Der kurz darauf folgende Suicide Squad war zwar ein lustiges Filmchen, hat aber das DCU nicht wirklich weitergebracht. Der anschließende Wonder Woman war fast schon ein Befreiungsschlag. Denn der ist richtig gut geworden, hätte aber idealerweise schon vor Batman v Superman veröffentlicht werden sollen.

Nun also schon der Vereinigungsfilm Justice League, der neben den bereits bekannten Figuren auch den Aquaman, The Flash und Cyborg einführt. Aquaman bekommt nun wohl offiziell noch seinen Solo Film, Flash war auch schon geplant, ist aber wohl erstmal gestrichen worden.

Dieses ganze Hin und Her sieht man leider jedem DC Film an. Und ganz besonders im aktuellen Justice League. Es macht in meinen Augen einfach keinen Sinn, jetzt die ganzen Figuren jetzt schnell mit Minimum Hintergrund einzuführen um dann später in den Einzelfilmen die Vorgeschichten zu erzählen. Das ist umso bedauerlicher, da Justice League trotz dieses Mankos gar nicht so übel geworden ist.

Die Handlung setzt kurz nach BVS ein. Superman ist tot, und Batman (Bruce Wayne) ist auf der Suche nach begabten Leuten, die seinem Team beitreten könnten. Dies ist auch dringend nötig, denn auf der Insel der Amazonen (Wonder Womans Heimat) ist ein Bösewicht namens Steppenwolf aufgetaucht um die Welt zu erobern. Dazu benötigt er drei sogenannte Mutterboxen die auf der Erde verteilt wurden, nachdem Steppenwolf vor tausenden Jahren das letzte Mal einen Angriff gewagt hat.

Die ganz großen Überraschungen bleiben aus und auch das Supermans Tod nicht von Dauer war, weiß man bereits nach ein paar Minuten. Denn blöderweise wird bei den Anfangstiteln Supermandarsteller Henry Cavill genannt. Der Film setzt eigentlich hauptsächlich auf Schauwerte und versucht, einfach gut zu unterhalten. Man hat auch die düstere Atmosphäre von BVS etwas aufgelockert und ein paar lustigere Szenen hinzugefügt. Das funktioniert gelegentlich sehr gut, wirkt aber an anderen Stellen wieder etwas störend.

Der Film hat mit einer Laufzeit von zwei Stunden auch eine sehr angenehme Länge und ist damit um eine Stunde kürzer als die erweiterte Version von BVS. Das ist schon eine kleine Besonderheit, dass der Team Film kürzer ist als die bisherigen Solofilme. Zumal man ja auch noch drei Mitglieder komplett neu einführen musste. Ein bisschen mehr Zeit hätte man sich dafür noch nehmen können aber im Grunde ist das alles gerecht aufgeteilt.

Wie mittlerweile üblich, gibt es auch in Justice League noch ein paar Szenen nach dem eigentlichen Ende. Die eine kommt während des Abspanns und die zweite ganz am Ende. Die erste dient eigentlich nur dem Spaß während die zweite ganz klar aufzeigt, mit was man im DCU als nächstes rechnen muss.

Ob das nun in einem Batman, Superman oder Justice League Film wieder aufgegriffen wird,  lässt sich noch nicht sagen, da man mit den DC Planungen ja ein wenig vorsichtig sein muss. Bis dahin kann man mit Justice League nicht viel falsch machen. Der Wonder Woman Solo Film gefällt mir zwar noch etwas besser aber auch hier habe ich den Gang ins Kino nicht bereut.

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