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Tagesarchive: 03. 11. 2017

DCTV – Folge 120: Filmwoche 44/2017

Starts am 02.11.2017

Thor – Tag der Entscheidung

Ungern nutze ich neudeutsche Phrasen, aber hier passt es: Der neue Thor rockt wie sau. Ausführliches gibt es hier.

Weitere Starts:

Die Reise der Pinguine 2

Fortsetzung der beliebten Dokumentation über Kaiserpinguine in der Antarktis.

Blu-Rays der letzten Woche

40 Tage in der Wüste

Mal wieder einer Bibelverfilmung aber dieses Mal der etwas anderen Art. Filme über das Leben von Jesus gibt es zur Genüge aber die meisten beschäftigen sich mit seinem ganzen Leben. Ausnahmen sind z. B. Mel Gibsons Passion Christie oder eben 40 Tage in der Wüste. Dieser behandelt nur einen in der Bibel bestenfalls kurz beschriebenen Abschnitt über seine 40 tägige Fastenzeit in der Wüste.

In diesen 40 Tagen versucht Jesus neben Fasten und Beten auch in Kontakt mit Gott zu treten. Dabei erscheint ihm auch immer wieder der Teufel, der versucht ihm dieses Vorhaben madig zu machen.

Jesus und Teufel werden beide grandios von Ewan McGregor gespielt der diese beide unterschiedlichen Charaktere sehr glaubhaft rüberbringt. Während seiner Wanderung durch die Wüste trifft er auch noch auf eine kleine Familie der er bei diversen Dingen hilft. Dies stand aber wohl so nicht in der Vorlage.

40 Tage in der Wüste gehört sicher nicht zu den ‘mal nebenbei’ Filmen. Aber selbst wenn man, wie ich, mit diesen Bibelsachen nicht so viel anfangen kann, bietet der Film neben den hervorragenden Schauspielern auch noch sehr gute Kameraarbeit und so trotz karger Wüste tolle Landschaftsaufnahmen.

Fans von Ewan McGregor sollten dem kleinen ruhigen Film auf jeden Fall mal eine Chance geben denn der liefert hier eine der besten Leistungen seiner bisherigen Karriere ab.

Sieben Minuten nach Mitternacht

Der 12jährige Connor lebt bei seiner todkranken Mutter und hat jede Nacht einen Alptraum in der eine Person in einen Abgrund zu stürzen droht und er versucht sie festzuhalten.

Als er eines Nachts wieder aus dem Traum erwacht, ist ein Baum, der in der Nähe des Hauses steht lebendig geworden und zu ihm ans Fenster gekommen. Er will den Jungen jetzt öfter besuchen und ihm jedes Mal eine Geschichte erzählen. Nach der dritten soll dann der Junge eine Geschichte über seinen Alptraum erzählen.

Sieben Minuten nach Mitternacht hat beinahe von jedem Genre was mitbekommen. In erster Linie zwar ein Drama aber mit einem großen Teil Fantasy und auch ein bisschen Horror. Das Ganze verpackt in richtig gute Spezialeffekt + hervorragende Darsteller. Was will man mehr?

Vorwarnung: leicht am Wasser gebaute sollten sich mit einer großen Packung Taschentücher bewaffnen. Das ist aber auch schon das einzige, was man dem Film ankreiden könnte (was ich aber nicht tue).

Jungle

Daniel Radcliffe versucht anscheinend immer noch seinem Harry Potter Image zu entfliehen. Anders ist seine ausgefallene Rollenauswahl nicht zu erklären. Ob in Filmen wie Horns, Die Frau in Schwarz oder Victor Frankenstein, immer wieder Genrewechsel oder Figuren mit “Macken”. Nötig hat er das nicht mehr, zeigt aber auch, dass ihm Geld relativ egal ist, denn richtige Kassenschlager waren diese Filme nicht.

In Jungle versteckt er sein Gesicht unter einem langen Bart und schreckt nicht davor zurück, sich runterzuhungern. Notwendig ist dass, weil die von ihm gespielte Figur Yossi ein reales Vorbild hat. Dieser streifte als Rucksacktourist schon mehrere Monate durch die Welt, als er sich in Bolivien einer kleinen Gruppe Gleichgesinnter anschließt die eine Expedition in den Dschungel machen wollen. Dass dabei so einiges schief geht und am Ende sogar Lebensgefährlich wird zeigt der Film in ziemlich krassen Bildern.

Radcliffe ist, ähnlich wie DiCaprio in The Revenant einen Teil des Films allein in der Wildnis unterwegs und versucht zu überleben. Das ist nicht nur eindrucksvoll gespielt sondern sieht auch noch extrem realistisch aus.

Jungle profitiert natürlich davon, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt ist aber auch sonst ein großartiger Film geworden der beim Zusehen zwar manchmal ein bisschen weh tut aber doch fasziniert.

Thor – Tag der Entscheidung (Kino)

Gut, dass ich Thor nach dem etwas durchwachsenen zweiten Soloauftritt im Kino noch mal eine Chance gegeben habe. Aber dass Film Nummer Drei ein wenig andere Töne anschlägt wie der Vorgänger war ja schon nach dem Trailer zu erwarten.

Zu Beginn befindet sich Thor in einer nicht ganz so vorteilhaften Position, die in einer Konfrontation mit dem Feuerdämon Surtur endet. Dieser erzählt ihm noch, bevor er Thors Hammer zu spüren bekommt davon, das Thors Heimatwelt Asgard vor der Auslöschung steht.

Nach einem kurzen Intermezzo aus Asgard mit dem ewigen Nervbruder Loki landen dieser und Thor auf der Erde um Vater Odin zurückzuholen. Dieser hat aber andere Pläne und vor seiner ‚Abreise‘ erzählt er den beiden noch von seine Tochter Hela, die er bisher verschwiegen hat, welche dann auch prompt auftaucht und Asgards Thron für sich beansprucht.

Bei der Rückreise werden die drei dann getrennt, wobei Hela sich in Asgard sogleich an die Machtübernahme macht und Thor auf einem vermüllten Planeten landet. Dort wird er gefangengenommen und darf den Planeten erst wieder verlassen, wenn er in einer Art Gladiatorenkampf den aktuellen Champion besiegt. Dieser stellt sich als ein alter Bekannter heraus.

Dass es sich dabei um den Hulk handelt weiß jeder, der den Trailer gesehen hat. Ist also keine große Überraschung, macht aber den Film erst perfekt. Dieser ist irgendwie komplett anders wie die beiden ersten Thor Filme. Sicher hat der Donnergott schon immer mal einen lockeren Spruch drauf gehabt aber was hier abgefeuert wird ist ein Gag Feuerwerk erster Güte.

Es scheint, als wolle man an wenig auf der Erfolgswelle der Guardians of the Galaxy mitreiten für die ja auch zu einem größeren Teil der Humor verantwortlich ist. Oder es soll einfach noch mal etwas lockerer zugehen, bevor es dann im nächsten Avengers Film sicherlich nicht mehr so lustig werden wird.

Hier darf aber herzlich gelacht und gestaunt werden. Der neue Thor ist bunter und lauter und eigentlich genau das, was man von einer Comicverfilmung erwartet. Man mag zwar hier und da etwas übers Ziel hinausschießen aber das verzeiht man gern. Das einzige, was ich ein wenig ankreiden könnte ist, dass Held und Gegner den Großteil des Film zu weit auseinander sind. Thor und Hulk auf dem Müllplaneten, Hela auf Asgard. Da hatte ich den Eindruck als wüssten die Macher nicht so recht, was jetzt die Haupthandlung sein soll.

Optisch sieht der Film Marvel typisch klasse aus, obwohl man die Computerherkunft nicht verschleiern kann. Auch für die Ohren gibt’s genug. Neben der Geräuschkulisse gibt’s klassische Filmmusik und gelegentlich wird auch zu Rocksongs der Hammer geschwungen. Passt prima zusammen.

Thor – Tag der Entscheidung ist genau das geworden, was ich nach dem Trailer erwartet habe. Ein buntes Action/Science Fiction/Fantasy Abenteuer das Spaß macht und sich selber nicht so ernst nimmt. Das mag für den ein oder anderen zu viel des Guten sein und manch einer wird mit dem Humor nicht anfangen können aber für mich ist der dritte Solo Film mit Thor eine rundum gelungene Sache.

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