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Alien: Covenant (Kino)

Die Vorgeschichte von etwas bereits bekannten zu erzählen ist immer ein wenig schwierig. Zum einen ist der Ausgang bekannt und zum anderen haben sich die Fans schon selber Gedanken darüber gemacht was vorher wohl so alles passiert ist. Und je mehr Zeit zwischen dem Erscheinen des Originals und der Vorgeschichte liegt, desto schwerer wird es.

Im Falle von Alien sind es schon über 30 Jahre in denen sich die Fans des Original Gedanken darüber machen konnten. Und so war es im Falle von Prometheus 2012 nicht verwunderlich, dass es da ein paar lange Gesichter gab. Dazu kam noch das Hickhack ob es denn überhaupt als Vorgeschichte zu Alien gedacht war.

Diese Kritik hat sich Regisseur Ridley Scott wohl zu Herzen genommen und wollte es mit Alien: Covenant nun allen recht machen. Aber damit hat er sowohl den Alien als auch den Prometheus Freunden nicht wirklich einen Gefallen getan. Zwar handelt es sich hier um die Fortsetzung von Prometheus aber wer gehofft hat, dass man ein bisschen mehr über die sogenannten Konstrukteure erfährt, dürfte enttäuscht werden. Auch als Vorgeschichte von Alien funktioniert das Ganze nur bedingt. Zwar wird gezeigt, wie das bekannte Alien sein endgültiges Aussehen bekommt aber wie das passiert dürfte nicht jedermanns Geschmack sein.

Eine direkte Überleitung zum ersten Alien Film gibt es auch nicht. Was umso ärgerlicher ist, da Ridley Scott angekündigt hat, dass der nächste Film zwischen Prometheus und Covenant spielen soll. Also quasi ein Prequel in der Prequel Trilogie. Kein cleverer Schachzug aber Mr. Scott hat ja in Bezug auf die Alien Vorgeschichte schon mehrfach seine Meinung geändert (Stand: 19.05.2017).

Kommen wir mal zu Alien: Covenant als Film und der ist, wenn man die bereits genannten Probleme mal außer Acht lässt, gar nicht mal so schlecht. Das Raumschiff Covenant ist auf dem Weg zu einem entfernten Planeten um dort eine neue Kolonie zu gründen. An Bord sind neben der Crew auch noch 2000 Kolonisten. Alle im Kälteschlaf. Nur der Android Walter wacht über alles. Eines Tages wird durch eine Art Sonnensturm das Schiff schwer beschädigt und die Crew aufgeweckt. Während der Reparaturen wird ein Funksignal aufgefangen, das von einem bewohnbaren Planeten ganz in der Nähe kommt. Die Crew entscheidet sich dazu das Ganze mal zu untersuchen.

Da ich ab hier zu viel verraten würde, belasse ich es mal dabei und komme direkt zu den Sachen, die mir gefallen oder nicht gefallen haben. Zunächst mal ist der weitere Verlauf recht vorhersehbar, auch wenn es mal hier und da kleinere Überraschungen gibt. Auch dass sich diverse Crewmitglieder ziemlich dämlich benehmen ist schon fast Genreüblich und das nach und nach jeder drauf geht, passt ebenfalls ins Alien-Schema.

Positiv ist die Optik des Films auch wenn alles recht düster gehalten ist. Bei den Darstellern ragt Michael Fassbender heraus, der wie schon in Prometheus einen Androiden spielt. Auch wird nicht gerade zimperlich getötet, was auch die Freigabe ab 16 rechtfertigt. Das Ende ist zwar nicht gerade Hollywoodtypisch, ist aber aus dem bereits schon angesprochenen Grund nicht das, was ich mir gewünscht hätte. Außer es gibt noch eine Fortsetzung die zwischen Covenant und Alien spielt. Dann würde es wieder passen.

Im Grunde ist Alien: Covenant also kein schlechter Film und kann auch gut unterhalten. Alien oder Prometheus Fans sollten sich aber darauf einstellen, dass keine der beiden Seiten zu 100% bedient wird.

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