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DCTV – Folge 067: Filmwoche 40/2016

Starts am 06.10.2016

Blair Witch

Nun wird auch die Blair Hexe wieder ausgegraben. 1999 war Blair Witch Project ja ein riesen Überraschungserfolg und hat bewiesen, dass man mit minimalem Aufwand einen extrem packenden Horror Schocker drehen kann. Dass das Ganze vorab noch so aufgezogen wurde als wenn es sich um eine reale Dokumentation handelt, hat den Film noch mehr gepuscht.

Nun gibt es also eine weitere Fortsetzung die etwa 20 Jahre nach dem Original spielen soll. Der nur ein Jahr nach dem Original erschienene zweite Teil wird wohl ignoriert.

Dass man hier natürlich nicht mehr darauf bauen kann, dass die Leute denke, da wäre etwas reales dran, sollte an der Masse an Found Footage Filmen in den letzten Jahren klar sein. Und viel neues wird Blair Witch auch nicht bieten aber der Videokameralook wurde wohl beibehalten und in Verbindung mit Dunkelheit, Wald und lauten Geräuschen kann man die Leute nach wie vor im Kino erschrecken.

Die Insel der besonderen Kinder

Was man aus den bisherigen Kritiken über den neuesten Film von Tim Burton immer wieder heraushört ist so ein Satz wie ‘schwärmerisch-verschrobenes Märchen für Erwachsene’.  Und das ist genau das, was ich endlich mal wieder von einem Tim Burton Film erwarte, der mich seit Big Fish nicht mehr wirklich begeistert hat. Und das ist ja nun auch schon 13 Jahre her.

Der Film basiert wohl auf einer Romanreihe von der es inzwischen bereits drei Teile gibt. Hoffentlich hat man trotzdem erst mal eine an sich abgeschlossene Geschichte gestrickt, die nicht unbedingt eine filmische Fortsetzung benötigt.

Von der Geschichte selber weiß ich nicht viel, da mir auch die Buchvorlage komplett unbekannt ist. Es dreht sich wohl um einen Jungen, der auf eine Insel kommt, in der es eine Art Schule für Kinder mit besonderen Fähigkeiten gibt. Klingt ein bisschen nach X-Men, was aber nix macht. Optisch sieht das Ganze sehr gut aus, nur auf 3D sollte man wohl wenn möglich verzichten. So zumindest einige Stimmen, aber auch das ist ja in letzter Zeit nichts neues mehr.

Blu-Rays der letzten Woche

Trumbo

trumboNach dem zweiten Weltkrieg wurden in Amerika ziemlich schnell aus dem den ehemals verbündeten Sowjets die bösen Kommunisten. Von da an hatte es jeder in den USA der den Kommunismus für was gutes hielt nicht mehr so ganz einfach. Einer von denen war der Drehbuchautor Dalton Trumbo, welcher, wie viele andere, verdächtigt wird, in Filmen kommunistische Propaganda zu verstecken. Das geht sogar so weit, dass einige für längere Zeit inhaftiert werden und anschließend auf einer sogenannten schwarzen Liste gelandet sind, welche es fast unmöglich macht noch in der Filmbranche beschäftigt zu werden. Trumbo aber schreibt trotzdem weiter und bringt seine Drehbücher unter Pseudonymen oder durch andere Autoren in Umlauf. Zwei seiner Geschichten werden sogar mit dem Oscar ausgezeichnet aber zu der Zeit wusste kaum jemanden, dass er die Bücher geschrieben hat. Erst in Stanley Kubricks Spartacus 1960 wurde Trumbo erstmals wieder als Drehbuchautor genannt.

Eine faszinierende Geschichte über ein Amerika im Kalten Krieg dass aus Angst vor den bösen Roten aus dem Osten eine regelrechte Treibjagt veranstaltet hat. Der Film bietet einige sehr gute Schauspielerische Leistungen und erzählt die Geschichte ohne große Längen. Es werden auch einige komische Szenen geboten, wobei die Komik in der Regel dadurch entsteht, wie absurd doch das politische Denken der Amis zu der Zeit war.

American Horror Story IV: Freak Show

american_horror_story_4Da die Qualität der einzelnen Staffeln seit der sehr guten ersten immer ein bisschen nachgelassen hat, war die Hoffnung groß, dass mit Staffel Nr. 4 die Kurve wieder nach oben zeigt. Leider muss ich sagen, dass Freak Show nicht wirklich besser ist. Es ist wie ich finde die bisher schwächste Staffel der Serie, was aber nicht am Thema liegt.

Dieses Mal spielt das Ganze im Jahr 1952 in einer Kleinstadt in der sich eine Art Zirkus niedergelassen hat. Dort treten Leute mit allen möglichen ‘Mutationen’ auf, weswegen das Ganze auch Freak Show genannt wird. Als in der Stadt einige Morde passieren sind natürlich die Freaks die ersten Verdächtigen.

So richtig Horror kommt während der ganzen Staffel nicht auf. Am ehesten schlägt noch der Clown in der Kerbe, der in den ersten Folgen die Morde begeht. Da wird’s dann immer mal ein wenig gruselig, aber meistens plätschert die Staffel so vor sich hin. Wirklich interessante Charaktere gibt es auch nicht, obwohl es viele Gelegenheiten gegeben hätte. In den letzten Folgen zieht das Tempo zwar wieder etwas an und es gibt auch ein paar Verbindungen zu der zweiten Staffel aber im allgemeinen finde ich, dass Freak Show mit seinen 13 Episoden deutlich zu lang geraten ist.

Bleibt zu hoffen, dass die schon bald erscheinende fünfte Staffel die Kohlen aus dem Feuer holt, was ja einigen Berichten zu Folge auch passieren wird.

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