Starts am 11.02.2016

Deadpool

Neben den Avengers hat Marvel mit den X-Men noch eine weitere Superheldentruppe am Start. Gab es bisher neben den eigentlichen X-Men Filmen nur noch Soloabenteuer von Wolverine, wird mit Deadpool jetzt eine neue Figur eingeführt, die gleich einen eigenen Film bekommt. Deadpool war zwar im ersten Wolverine Solo-Film schon mal zu sehen (auch vom selben Schauspieler verkörpert), aber wie es aussieht, wurde die Figur komplett neu gestaltet.

Das man Deadpool erst mal Solo auf die Menschheit loslässt, macht durchaus Sinn, wenn man sich mal den Trailer betrachtet. Klar geht es auch in den X-Men Filmen nicht immer zimperlich zur Sache aber hier wurden der Gewaltanteil und die derben Sprüche so angezogen, dass es in Amerika ein R-Rating gab. Die anderen Filme der Reihe kamen mit niedrigeren Altersfreigaben ins Kino.

Der Trailer macht auf jeden Fall einen guten Eindruck und im Kino dürfte es auch nicht langweilig werden.

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The Visit

the_visitWenn M. Night Shyamalan einen neuen Film raus bringt, wetzen die Kritiker schon die Messer. Nachdem er 1999 mit The sixth Sense als neues Wunderkind gefeiert wurde, gab es mit jedem Film den er danach heraus brachte mehr Prügel. Ich selber war mit den Nachfolgern Unbreakable und Signs noch ganz zufrieden aber dann lies das Interesse stark nach. Bei The Village und das Mädchen aus dem Wasser habe ich es bis heute nicht geschafft, die anzusehen ohne dabei einzuschlafen. The Happenig war ganz ok, Die Legende von Aang habe ich nie gesehen und After Earth hätte auch besser sein können.

Nun geht der Regisseur einen neuen Weg und macht einen kleinen Film für ein paar Millionen, die er aus eigener Tasche zahlt. Und wenn man ehrlich ist, war das nicht die schlechteste Idee. The Visit ist zwar mit seinem Video Doku Style alles andere als originell, baut aber eine gute Spannung auf und hat am Ende wieder eine Shyamalan-typische Überraschung. Die reicht zwar lange nicht an The sixth Sense heran, ist aber für ein ‚Oh, oh‘ oder ‚ach du Scheiße‘ allemal gut.

Kurz zum Inhalt: das Geschwisterpaar Becca und Tyler fahren aufs Land um ihre Großeltern zu besuchen, die sich noch nie gesehen haben. Ihre Mutter hat sich mit ihren Eltern vor Ewigkeiten zerstritten, sodass dieser Kontakt bisher nie zustande gekommen ist. Becca nimmt den ganzen Besuch auf Video auf, um damit evtl. eine Versöhnung von Mutter und Großeltern zu erreichen. Nur die benehmen sich irgendwie komisch.

The Visit hat eine ziemlich gute Mischung aus Thriller, Horror und Komödie wobei die komischen Momente den ein oder anderen stören könnten, denn die an sich bedrohliche Situation wird doch um einiges abgeschwächt. Ich mag es so wie es ist, da man merkt, dass der Regisseur nicht mit bitterem ernst an die Sache rangegangen ist, sondern das Ganze mit einem Augenzwinkern inszeniert hat. Das macht The Visit um einiges zugänglicher wie seine bisherigen Werke.

Der ganz große Wurf ist es zwar immer noch nicht aber gemessen an den Kosten sind die Einspielergebnisse mehr als gut und auch die Kritiker stimmen durchaus versöhnliche Töne an.

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