Außerdem im Video: eine kurze Kritik zu The Hateful Eight

Starts am 04.02.2016

The Forest

Ein Film für alle, die sich im Kino gerne erschrecken. Also nichts für mich aber mangels Alternativen diese Woche mal erwähnt.

Es geht um zwei Schwestern, von denen die eine plötzlich verschwindet und die andere sich auf die Suche nach ihr macht. Diese Suche führt sie nach Japan in einen Wald in den Leute gehen um sich selbst umzubringen. Das es in dem Wald dann spukt, sollte klar sein.

The Forest wird bestimmt nicht wirklich was neues bieten, sieht aber recht atmosphärisch aus. Für ein paar Erschrecker dürfte der allemal gut sein.

Blu-Rays der letzten Woche

Everest

everestFilme, die sich mit dem Thema Bergsteigen beschäftigen, gibt es ja nicht allzu viele. Und wenn, dann sind sie oft nicht besonders realistisch. Ein gutes Beispiel sind Vertical Limit oder Cliffhanger, die zwar durchaus gut zu unterhalten wissen es aber mit dem Realismus nicht sehr ernst nehmen.

Bei Everest geht man einen anderen Weg. Das ist schon deshalb notwendig, weil es sich um eine wirklich passierte Geschichte handelt bei der einige Bergsteiger ums Leben gekommen sind. Hier das Ganze mit halsbrecherischen Actioneinlagen auszuschmücken um ein höheres Tempo und somit auch mehr Zuschauer zu bekommen würde dem Thema einfach nicht gerecht werden.

Gezeigt werden zwei Bergsteigergruppen die 1996 den Mount Everest besteigen und von einem Wetterumschwung überrascht werden. Das unter den Mitgliedern auch weniger erfahrene ‚Touristen Bergsteiger‘ sind, macht das Ganze für die Führer natürlich nicht einfacher.

Wer sich für den Film interessiert und die Geschichte dahinter bisher nicht kennt, sollte vorher auch nicht danach recherchieren. Das klingt jetzt vielleicht etwas makaber aber man fiebert noch ein bisschen mehr mit und hofft, dass es gut ausgeht. Das soll aber nicht heißen, dass der Film nicht auch für die interessant ist, die sich mit den Ereignissen schon vorher intensiver auseinandergesetzt haben.

Es wird zwar nicht die Klasse eines Apollo 13 erreicht, wo man auch nach dem hundertsten Mal am Ende immer wieder bangt, ob sich die Crew doch noch meldet aber der Film weiss trotz des ernsten Hintergrunds zu ‚unterhalten‘.

Das liegt zum einen natürlich an dem Ort, wo das ganze spielt, was auch ziemlich endrucksvoll in Szene gesetzt wurde und zum anderen an den guten Darstellern, die bis in den kleinen Rollen recht prominent besetzt sind. Nötig war das nicht unbedingt, denn gerade in der zweiten Hälfte des Films sieht man aufgrund der Winterkleidung, Schneebrillen und Sauerstoffmasken die Gesichter eh kaum noch. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte die ich hier nennen muss, denn man muss leider oft überlegen, wer da gerade im Bild ist und das lenkt ein wenig vom eigentlichen Geschehen ab. Aber andererseits wäre alles andere auch nicht realistisch gewesen.

Auch wenn das ein zu erwähnendes Manko ist, weiss der Film über weite Strecken zu überzeugen und ist ein sehr gutes Abenteuer-Drama. Viel näher wird man dem Maounmt Everest jedenfalls nicht kommen. Höchstens in der ebenfalls erhältlichen 3D Version oder man klettert selber rauf.

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