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Monatsarchive: November 2015

James Bond 007 – Spectre (Kino)

Erst einmal ein dickes Lob an die Macher, denn sie haben es im vierten Anlauf endlich geschafft, die James Bond Pistolenlaufsequenz am Anfang des Films zu platzieren. Und wenn man das Ergebnis sieht, kommen einem die Ausreden bei den letzten beiden Teilen noch fadenscheiniger vor. Wieso sollte das bei Spectre jetzt auf einmal besser passen, wie bei Quantum oder Skyfall? Casino Royale lasse ich mal außen vor weil es das dort in abgewandelter Form schon gegeben hat. Ich bleib dabei, die hatten es einfach vergessen.

Egal jetzt. Nachdem man sich über den richtig positionierten Pistolenlauf gefreut hat, geht’s direkt mit einer beeindruckenden mehrminütigen Sequenz los, die ohne einen sichtbaren Schnitt auskommt. Nach einer ebenso beeindruckenden Actioneinlage mit einem Hubschrauber beginnt der schlimmste Teil des Films. Der Vorspann.

Visuell ist da alles in Butter und Daniel Kleinman hat sich ja schon längst als Nachfolger von Maurice Binder etabliert. Aber selbst das schönste Intro kann durch einen schrecklichen Song kaputt gemacht werden. Und da haben sich die Befürchtungen leider bewahrheitet. Der Titelsong Writing’s on the Wall von Sam Smith ist einfach nur furchtbar. Kann dem Typen nicht irgendwer die Eier wieder annähen?

Hat man das überstanden, gibt’s für Bond die leider inzwischen obligatorische Suspendierung. Warum kann man ihn nicht einfach mal wieder legal auf eine Mission schicken. Also macht sich Bond mal wieder ohne Auftrag los um hinter das Geheimnis einer Terrororganisation zu kommen, die sich im Laufe des Films als Spectre herausstellt und schon seit Beginn der Daniel Craig Ära die Fäden im Hintergrund zieht.

Ich will jetzt hier nicht zu viel verraten aber wirklich große Überraschungen gibt es nicht. Wenn man den Film sieht, wird relativ schnell klar, wer hinter der ganzen Sache steckt, und welche Position der von Christoph Waltz gespielte Franz Oberhauser hat.

Was positiv auffällt, sind die Anlehnungen an die früheren Bondfilme wo es z. B. Superschurken gab, die ihre Basis in einem besonderen Versteck hatten. Leider wurde hier, wie auch beim Schurken selber, viel Potential verschenkt. Die Basis fliegt viel zu schnell in die Luft und der Schurke, bzw. Christoph Waltz, spielt weit unter seinen Möglichkeiten. Da wäre eindeutig mehr gegangen.

Auch die Verbindungen zu den anderen Craig Filmen wirkt ein wenig zu konstruiert. Natürlich kann es sein, dass schon immer Spectre hinter allem gestanden hat, nur hätte man da in den letzten Filmen mal einen Hinweis verstecken können und nicht mit so einer halbgaren Sache wie mit der Organisation Quantum anfangen sollen. Leider sieht es so aus, als ob das ganze nie so geplant war und schnell nach einer Lösung gesucht wurde.

Das klingt jetzt alles natürlich ziemlich hart für einen Film, der mir im Grunde ziemlich gut gefallen hat und hätte ich das ganze direkt nach dem Kinobesuch geschrieben wäre es sicher auch positiver. Abgesehen von dem Titelsong bekamen die anderen Kritikpunkte erst Gewicht, nachdem ich das Ganze ein paar Tage hab sacken lassen.

Es spielt wahrscheinlich auch eine Rolle, dass mit dem Vorgänger Skyfall einer der, wie ich finde, besten Bondfilme abgeliefert wurde. Die Erwartungen waren also ziemlich hoch. Ich freue mich aber schon darauf, Spectre zu Hause nochmal anzusehen um zu überprüfen, ob ich hier zu hart geurteilt habe.

Ein anständiger Bondfilm ist es aber dennoch geworden der sich in der gesamten Serie durchaus in der oberen Hälfte positioniert. Nimmt man nur die Filme mit Daniel Craig landet er aber hinter Skyfall und Casino Royale.

DCTV – Folge 027: Filmwoche 48/2015

Starts am 26.11.2015

Bridge of Spies – Der Unterhändler

Wenn Steven Spielberg und Tom Hanks zusammenarbeiten kommt ja meistens was durchaus brauchbares bei raus und Spielberg hat immer mal wieder Themen, die mit der deutschen Geschichte zusammenhängen. Gefährten spielte im ersten Weltkrieg, Der Soldat James Ryan und Schindlers Liste im zweiten und München befasste sich mit den israelischen Reaktionen auf das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972.

Bridge of Spies ist in den 1960ern angesiedelt, also mitten im Kalten Krieg. Ein Rechtsanwalt wird beauftragt, einen in der Sowjetunion verurteilten amerikanischen Spionagepiloten durch Verhandlungen freizubekommen.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten aber wie ich Spielberg kenne, wird er sich, wie schon bei München, ein paar dramaturgische Freiheiten herausnehmen. Wenn das bei Bridge of Spies genauso gut funktioniert, kann da eigentlich nicht viel schief gehen.

Blu-Rays der letzten Woche

The Walking Dead Staffel 5

walking_dead_5Die fünfte Staffel von The Walking Dead macht im Prinzip wieder vieles richtig, aber einige Sachen, die schon in den letzten Staffeln gestört haben, finden sich auch hier wieder. Die nach wie vor, quellbedingte, kieselige Bildqualität hat sich im Vergleich zur letzten Staffel wieder etwas gebessert aber echtes High-Def Feeling kommt immer noch nicht auf.

Des weiteren krankt die Serie immer mal wieder an der umständlichen Erzählweise. In Staffel 5 betrifft das zum Glück nur die ersten Folgen in denen zunächst ohne erkennbaren Zusammenhang hin und her gesprungen wird. Das klärt sich zwar immer alles auf, aber das könnte man auch für den Zuschauer angenehmer Zusammenschneiden.

Handlungsmäßig bleibt man sich treu und bringt die Gruppe immer wieder in brenzlige Situationen. Für die nächsten Staffeln sollte aber mal ein wenig am Schema geändert werden, denn das beginnt sich langsam zu wiederholen.

DCTV – Folge 026: Filmwoche 47/2015

Starts am 19.11.2015

Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2

Mit einem Jahr Verspätung findet die Panem ‘Trilogie’ nun endlich ihren Abschluss. Wer mich hier regelmäßig verfolgt weiß, wie ich zu Splittungen von letzten Teilen einer Reihe stehe. Aber auch hier verurteile ich wenn dann erst nach Sichtung des Finales.

Es überrascht mich ein bisschen, dass es dieses immer noch auf eine Laufzeit von über zwei Stunden bringt, da ja nach dem üblen Cliffhanger von Teil 1 gar nicht mehr so viel passiert. Da hoffe ich sehr, dass die mit Sicherheit zahlreichen Actioneinlagen nicht ermüdend in die Länge gezogen werden.

Technisch wird sich im Vergleich zum guten ersten Teil nicht tun, da die beiden ja gemeinsam produziert wurden. Was mich aber schon ein bisschen nervt ist die 3D Konvertierung, die es ursprünglich nicht geben sollte. Jetzt haben sie es doch getan um noch ein bisschen mehr Kohle zu scheffeln. Ich habe berechtigte Zweifel, dass das Ergebnis eher mau ausfallen wird und werde versuchen eine 2 D Version auf einer Leinwand in halbwegs vernünftiger Größe zu finden.

Gegen Ende des Buches gibt es ja zum Teil ein paar heftige Szenen, die so bestimmt nicht in den Film gekommen sind, weil man ja Familientauglich bleiben musste aber irgendwie freue ich mich trotz allem auf den abschließenden Teil.

Blu-Rays der letzten Woche

Bates Motel Staffel 3

bates_motel_3Die Serie um die Vorgeschichte des Hitchcock Films Psycho geht in die dritte Runde. Hatte die zweite Staffel in der Mitte gelegentlich ein wenig geschwächelt, geht es hier wieder durchweg interessant zur Sache. Das liegt zum großen Teil daran, dass man die Familie Bates wieder mehr in den Fokus rückt. Das städtische Umfeld ist zwei weiterhin Thema, dominiert aber nicht so sehr wie in der zweiten Staffel.

Norman Bates entwickelt sich immer mehr zu einem richtig kranken Charakter und kommt so dem filmischen Vorbild immer näher. Allgemein ist die ganze Bates Familie ziemlich schräg und am vernünftigsten ist noch der, von dem man es am wenigsten erwartet. Aber ich will hier gar nichts zur Handlung schreiben, obwohl sich die Überraschungen in Grenzen halten.

Bates Motel gehört auf jeden Fall zu den Serien die ich gerne weiter verfolge.

DCTV – Folge 025: Filmwoche 46/2015

Starts am 12.11.2015

Steve Jobs

Im letzten Jahr geb es ja schon mal einen Film über den Apple Gründer mit Ashton Kutcher in der Titelrolle. Der Film hatte recht gemischte Kritiken erhalten obwohl ich ihn recht unterhaltsam fand. Auch Kutcher in als Jobs fand ich durchaus angenehm.

Nun hat Michael Fassbender die Rolle übernommen und der gehört ja im Augenblick mit zum Besten, was Hollywood so zu bieten hat. Ihm zur Seite hat man Kate Winslet, Seth Rogen und Jeff Daniels gestellt. Allesamt Darsteller, die bisher selten wirklich enttäuscht haben. Da ist also alles im grünen Bereich.

Die Frage ist, welche Geschichte hier erzählt wird, bzw. wie viel anders es im Vergleich zum letztjährigen Film wird. Dieser deckte ja in etwa Jobs’ Leben bis zur Rückkehr zu Apple ab. Der neue Film hat als Rahmenhandlung wohl Diverse Produktpräsentationen zwischen 1984 und 1998. Also ziemlich ähnliche Zeiträume aber ich hoffe es gibt noch ein bisschen was neues zu entdecken denn ich mag solche Filme (nicht wegen Jobs).

Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apokalypse

Zombie-Filme mag ich auch. Und wenn es richtig dämlich wird, und sich der Film auch selber nicht ernst nimmt, ist es noch besser. Zuletzt hat das ja mit den Zombiebern richtig gut funktioniert und hier sind es wieder ‘normale’ Zombies, die es aber mit eine Truppe von Pfadfindern zu tun bekommen.

Der Trailer zeigt eindeutig, wie der Film funktionieren soll und da sollte man weder nach einer Handlung fragen oder große Schauspielerische Qualitäten erwarten. Was man bekommt ist ein übertrieben blutiges Gemetzel mit vielen dämlichen Sprüchen. Und das ist zwischendurch auch mal ganz gut so.

DCTV – Folge 024: Filmwoche 45/2015

Starts am 05.11.2015

Spectre

Diese Woche steht ganz im Zeichen des britischen Geheimagenten. Drei Jahre nach dem fantastischen Skyfall geht’s endlich weiter und die Hoffnung, die ich nach letzterem hatte, dass es endlich mal wieder in Richtung Superschurke wie in den früheren Bondfilmen gehen dürfte, könnte sich bewahrheiten. Immerhin ist Spectre auch der Name der Verbrecherorganisation die Bond in den ersten Jahren das Leben schwer gemacht hat.

Allzu viel habe ich absichtlich vorab nicht über den Film gelesen, sodass ich über den Inhalt nicht sehr viel weiß. Es schein sowohl die Skyfall als auch die Quantum Geschichte weitergeführt zu werden.

Als Gegenspieler hat man dieses Mal Christoph Waltz geholt, wo ich noch nicht so recht weiß, ob ich das gut finden soll. Der ist ohne Frage ein klasse Schauspieler aber irgendwie sind mir seine Rollen inzwischen zu ähnlich. Und ich hoffe doch sehr, dass am Ende nicht raus kommt, dass die von ihm gespielte Figur das Spectre Oberhaupt Blofeld ist. Denn das passt gar nicht.

Was ich jetzt noch hoffe ist, dass die weißen Kreise wieder zu Beginn von links nach rechts rollen und so den bisher längsten Bondfilm einleiten. Einziger Wehrmutstropfen ist der Titelsong. Dieses Katzengejaule ist einfach nicht zu ertragen. Da hätte es so gute Alternativen gegeben.

Blu-Rays der letzten Woche

San Andreas

san_andreasEin Katastrophenfilm bei dem ein ganzer Staat zu Kleinholz gemacht wird und Roland Emmerich hast damit nichts zu tun. San Andreas könnte aber durchaus von ihm sein denn er beinhaltet alles, was in seinen Filmen vorkommt.

Mit der San Andreas Verwerfung in Kalifornien hat man den Wissenschaftlichen Hintergrund für das große Erdbeben, welches in einem gigantischen Effektgewitter auf den Bildschirm gebracht wurde.  Natürlich dürfen auch die klischeehaften Charaktere nicht fehlen, die recht unrealistisch eine brenzlige Situation nach der anderen überstehen.

Das ist aber leichter zu verschmerzen als gedacht, da die meisten Personen doch recht sympathisch rüber kommen und man mit ihnen mit fiebert. Es schadet aber nichts, ab und zu mal den Kopf abzuschalten denn dann macht San Andreas richtig Spaß.

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