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Blu-Ray der Woche

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Monatsarchive: Oktober 2015

DCTV – Folge 023: Filmwoche 44/2015

Starts am 29.10.2015

NIX

Blu-Rays der letzten Woche

Jurassic World

jurassic_worldDie Fortsetzung des Dinoparks hat ja ewig auf sich warten lassen aber die Zeit wurde durchaus sinnvoll genutzt. Die ursprünglich geplanten Auftritte der Darsteller aus den ersten drei Teilen wurden wegen der vielen Verzögerungen letztendlich (fast) komplett gestrichen und die Bahn war frei für einen Neuanfang mit frischem Blut.

Entgegen dem üblichen Trend, eine Geschichte dann komplett neu zu erzählen, hat man es bei Jurassic World mit einer echten Fortsetzung zu tun. Die Handlung spielt ein gutes Jahrzehnt nach dem Ende der ersten Trilogie, genauer gesagt, 22 Jahre nach Teil 1 auf den es auch die ein oder andere Anspielung gibt. Zu den Teilen 2 und 3 gibt es keinen direkten Bezug. Das macht aber nichts. Für mich gehören alle vier Teile zur Serie.

In Jurassic World ist der im ersten Teil geplante Park endlich Realität geworden und die Gäste strömen nur so heran. Damit das so bleibt, müssen immer wieder neue Saurier gezüchtet werden. Je größer und bedrohlicher, desto besser. Deshalb haben die Gen Panscher aus verschiedenen Rassen einen neuen Megasaurier gezüchtet. Der findet das Ganze aber gar nicht gut und schon sind alle wieder am schreien und rennen oder werden verdaut.

So platt wie sich das jetzt anhört ist es im Prinzip auch. Die Jurassic Park Story Grundformel wird im großen und ganzen eingehalten und bis auf ein paar kleine aber vorhersehbare Überraschungen gibt’s nicht viel neues. Das macht aber nichts, denn Jurassic World will, wie auch der Park im Film eine Attraktion sein, die den Zuschauer staunen lässt. Und das gelingt dem Film ziemlich gut.

Park und Dinos sehen fantastisch aus und auch wenn der Film die ein oder andere ‘bis zu geht nicht mehr Spannungaufbauszene’ aus den Vorgängern vermissen lässt, vergehen die zwei Stunden wie im Flug. Deshalb ist Jurassic World auch meine Blu-Ray der Woche

Poltergeist

poltergeistDas Remake des 1982 erschienenen Poltergeist erzählt im Prinzip die gleiche Geschichte noch einmal mit etwas moderneren Mitteln. Es wird zwar nicht alles eins zu eins übernommen aber die Parallelen sind mehr als deutlich.

Das ist erst mal nicht schlimm, denn die Geschichte einer Familie, die in ein Haus zieht, in dem plötzlich eigenartige Dinge passieren und dann auch noch die jüngste Tochter verschwindet, hat schon im Original hervorragend funktioniert. Das der Film trotzdem um einiges hinter dem Original zurück bleibt, liegt dann auch nicht an der Story oder den zum Teil richtig guten Effekten sondern dass man mit der Familie nicht so richtig warm wird.

An den Darstellern liegt das nicht, denn die machen ihre Sache ganz ordentlich. Der Film nimmt sich am Anfang einfach nicht die Zeit die Familie auch als solche zu zeigen. Ganz schnell ist der Teufel los und die Tochter weg und die Eltern reagieren darauf nicht unbedingt glaubwürdig. Ich würde da bestimmt nicht so ruhig bleiben.

Das ist ein bisschen schade, denn Poltergeist hätte durchaus ein würdiges Remake werden können denn gerade im letzten Drittel dreht der Film spannung und effektmäßig richtig auf. Was bleibt ist ein ganz ordentlicher Grusel/Horrorfilm der selbst im 101 Minuten (Kinoversion 94 Min) langen Extended Cut recht kurzweilig daher kommt. Trotzdem wäre hier ein bisschen mehr mehr gewesen.

DCTV – Folge 022: Filmwoche 43/2015

Starts am 22.10.2015

The Last Witch Hunter

Ich war und bin kein großer Fan von Vin Diesel aber ein paar Sympathiepunkte hat er in den letzten Wochen unter anderem durch diverse Interviews bei mir gemacht. So bin ich auch auf The Last Witch Hunter gestoßen. Ein Genre an dem sich Diesel bisher noch nicht versucht hat.

Dem von Vin Diesel gespielten Hexenjäger gelingt es im Mittelalter eine mächtige Hexenkönigin zu besiegen. Die belegt ihn kurz vorher noch mit einem Fluch der ihn ewig leben lässt. Nach mehreren hundert Jahren (wahrscheinlich in der heutigen Zeit), lebt er immer noch und muss feststellen, dass die Hexen wieder anfangen Stunk zu machen. Michael Caine und Elijah Wood stehen ihm beim entscheidenden Kampf zur Seite.

So dürfte man das ganze knapp zusammenfassen können und der Trailer zeigt auch sehr schön, warum man mit der Geschichte nicht im Mittelalter bleibt. Da hat Diesel nämlich Haare und Bart sodass man ihn nicht gleich erkennt. Das darf natürlich nicht sein und so sieht er in den Jetztzeitszenen aus, wie in seinen anderen Filmen. Auch mit demselben Gesichtsausdruck.

Naja, so ist er halt. Für kurzweilige Unterhaltung dürfte The Last Witch Hunter aber durchaus zu gebrauchen sein.

The Walk

Die wahre Geschichte über den französischen Hochseilartisten Petit, der in den 70er Jahren in New York zwischen den beiden Türmen des World Trade Centers ein Drahtseil gespannt hat und darüber marschiert ist.

Ein erfrischend anderes Thema, was höchstwahrscheinlich auch noch 3D sinnvoll einsetzt. Bei Gravity ist ja im Kino einigen Leuten schlecht geworden, was hier durchaus auch passieren könnte wenn man mit Joseph-Gordon Levitt aufs Seil steigt.

Nun erwarte ich nicht, dass man zwei Stunden lang nur diesen Balanceakt zeigt. Vielmehr wird wohl Wert darauf gelegt, dass diese ganze Aktion sehr illegal war und einige Schwierigkeiten bei der Vorbereitung bereitet hat. Das dürfte auch nicht ganz uninteressant in Szene gesetzt worden sein. Ich bin gespannt.

Blu-Rays der letzten Woche

A World Beyond

aworldbeyondZunächst mal die Frage, warum man in Deutschland wieder mal einen englischen Originaltitel durch einen anderen englischen Titel ersetzt. Warum konnte es nicht einfach bei Tomorrowland bleiben?

Dann haben wir eine ziemlich wirre und überfrachtete Story die, wie schon Pirates of the Caribbean, auf einem Disney Themenpark basiert. Auf der einen Seite ist die uns bekannte Welt und dann gibt es noch ein Paralleluniversum in dem bekannte Wissenschaftler Tomorrowland gegründet und gebaut haben.

Eine detaillierte Inhaltsangabe kann und will ich hier nicht machen, denn dazu müsste ich mir den Film auf jeden Fall noch einmal ansehen. Das hin und her zwischen den Dimensionen und die vielen Hinweise in den Dialogen erfordern schon einiges an Aufmerksamkeit. Es reicht nicht, über die ziemlich guten Spezialeffekte zu staunen, mit denen Tomorrowland zum Leben erweckt wurde, denn großartig Spannung oder Actioneinlagen hat der Film nicht zu bieten.

Auch nicht hilfreich ist, dass eine der Hauptpersonen nicht unbedingt sympathisch rüber kommt und das Disney letztlich mal wieder die Moralkeule voll durchzieht.

A World Beyond hat zwar nicht unbedingt das Zeug zur Blu-Ray der Woche, aber mangels Konkurrenz bleibt mir ja nichts anderes übrig. Vielleicht wird er ja nach einer weiteren Sichtung zu einem würdigen Titelträger.

DCTV – Folge 021: Filmwoche 42/2015

Starts am 15.10.2015

Crimson Peak

Mal wieder spuk in einem Haus. Ein paar Szenen des Trailers sehen ein wenig aus wie aus Die Frau in Schwarz aber da ein Guillermo des Toro dafür verantwortlich ist, dürfte da doch noch ein bisschen mehr hinter stecken.

Komisch ist, dass diese Filme immer im 19. Jahrhundert in England spielen aber offenbar werden Geister von der Insel magisch angezogen. Und natürlich ist der Schauplatz ein abgelegenes Landhaus. Ein bisschen Liebesgeschichte steckt auch noch drin und ich bin überzeugt, dass der Schöpfer von Pans Labyrinth und Hellboy ein paar visuelle Überraschungen eingebaut hat.

Blu-Rays der letzten Woche

Life after Beth

life_after_bethEine romantische Komödie mit Zombies steht auf dem Cover und wenn ich mich recht erinnere stand das auch schon bei Shaun of the Dead drauf.

Um es vorweg zu nehmen, an einen Shaun of the dead kommt Life after Beth in keinem Moment heran aber trotzdem weiß der schnuckelige kleine Film über weite Strecken zu unterhalten.

Der Film beginnt mit der Trauerfeier für Beth, die an einem Schlangenbiss gestorben sein soll, im Haus ihrer Eltern. Auch ihr Freund Zach ist unter den Trauergästen. Ein paar Tage später entdeckt Zach, dass in ihrem Grab ein Loch klafft und er läuft zu Beth’ Eltern. Die verstecken die zurückgekehrte Beth, die gar nicht weiß, dass sie tot ist. Die anfangs noch völlig normal aussehende und agierende Beth verwandelt sich dann im Laufe des Films immer mehr zum fleischsüchtigen Zombie, was für allerlei komische Situationen sorgt.

Life after Beth hat trotz seiner moderaten 89 Minuten immer mal wieder mit ein paar Länge zu kämpfen und auch Blut und Ekel Momente sind kaum vorhanden. Vermissen tut man das nicht aber mir wäre ein bisschen blutigerer, schwärzerer Humor lieber gewesen. So bleibt es dann doch nur nette Unterhaltung.

The Voices

the_voicesHier sieht es schon ein wenig anders aus. In The Voices gibt es zwar keine Zombies aber auch irgendwie lebende Tote. Zumindest Köpfe. Denn die trennt Ryan Reynolds als Jerry gerne mal von seinen Arbeitskolleginnen ab, stellt sie in den Kühlschrank und quasselt bei Bedarf mit ihnen. Jerry ist psychisch krank und in Behandlung, nimmt aber seine Medikamente nicht. Das hat zur Folge, dass er mit seinen Haustieren, einem Hund und einer Katze spricht. Die beiden sind dann auch irgendwie Engelchen und Teufelchen wobei der Hund der Gute und der Kater der Böse ist. Der ‘stiftet ihn dann auch zu den Morden an’.

The Voices ist eine Rabenschwarze Komödie die es schafft einen Psychokiller wie Jerry sympathisch zu finden. Selbst wenn er gerade jemanden in kleine Stückchen zerhackt und in Tupperdosen eingelagert hat, hat man doch irgendwie Mitleid mit ihm.

Im Kino ist dieser bereits 2013 in Berlin gedrehte Film leider völlig untergegangen und man findet noch nicht mal Einspielergebnisse. Das heißt aber nicht das es ein Billig Direct-to-Video Filme ist, denn optisch gibt’s nix auszusetzen. Die Köpfe der Tiere sind ganz passabel animiert wenn sie sprechen und die Schauspieler sind hervorragend in ihren Rollen.

Wer also auf der Suche nach einer bitterbösen schwarzen Komödie ist und auch ein bisschen Blut vertragen kann, sollte hier unbedingt mal einen Blick riskieren. Für mich gehört The Voices auf jeden Fall in die Top 10 der 2015er Blu-Rays.

DCTV – Folge 020: Filmwoche 41/2015

Starts am 08.10.2015

Er ist wieder da

Die sehr erfolgreiche Buchvorlage zum Film habe ich nicht gelesen und die Trailer sind auch nicht gerade aussagekräftig. Irgendwie scheint Adolf Hitler nach Jahrzehnten wieder zum Leben erwacht zu sein um in der heutigen Zeit ein wenig für Wirbel zu sorgen.

Ob diese an sich ganz witzige Idee für einen abendfüllenden Film ausreicht kann ich jetzt noch nicht beurteilen. Ich befürchte aber, dass das Ganze als Komödie zu lahm und als Satire zu harmlos ist. Auch überzeugt mich der Hitler Darsteller bisher nicht wirklich. Für eine böse Satire müsste er realistischer wirken und für eine Komödie fehlt ein bisschen das überdrehte. Also alles ein bisschen wischi-waschi aber vielleicht vermitteln die Trailer auch einen falschen Eindruck. Ich lass mich gern eines Besseren belehren.

Der Marsianer

Das Mitglied einer Marsmission wird nach einem Unfall für Tod gehalten und auf dem Mars zurückgelassen. Er ist aber gar nicht tot und muss nun allein irgendwie überleben und versuchen, Kontakt mit der Erde aufzunehmen.

Das ganze klingt ein wenig nach Cast Away auf dem Mars und ist eindeutig der Kinotipp mit der höchsten Priorität diese Woche.

Mit Der Marsianer hat sich Ridley Scott mal wieder in den Weltraum, bzw. in fremde Welten getraut. Das Thema liegt ihm eindeutig mehr wie diese ganzen Sandalenfilme, die er in den letzten Jahren gemacht hat. Matt Damon spielt den zurückgelassenen Astronauten und wiederholt damit quasi seine Rolle aus dem erst ein Jahr zurückliegenden Interstellar. Da war er ja auch schon längere Zeit auf einem fremden Planeten, was man dort aber nicht so gezeigt hatte. Ich bin gespannt.

Pan

Und wieder mal eine Vorgeschichte zu einer bekannten Story. Diese Mal hat es Peter Pan erwischt. Dieser tut sich mit seinem zukünftigen Todfeind Hook zusammen um den finsteren Piraten Blackbeard mit einem Arschtritt aus Nimmerland zu befördern.

Optisch sieht das Ganze ziemlich gut aus und scheint nicht unbedingt auf ein ganz junges Publikum ausgelegt zu sein. Könnte ganz gut werden.

Blu-Rays der letzten Woche

Big Eyes

big_eyesTim Burton kommt hier mal ganz ohne Fantasy oder schräge Ideen aus. Den schrägen Figuren bleibt er aber treu. Erzählt wird die Geschichte über einen angeblichen Künstler, der eine Malerin kennenlernt, die für ihn dann Bilder malen soll. Die werden dann verkauft wodurch das Paar sehr reich wird.

Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte zeigt mal wieder einen Christoph Waltz in Höchstform, aber auch Amy Adams als weiblicher Gegenpart gibt ihm ordentlich kontra. Diese Kombination ist es auch die den für Tim Burton recht ungewöhnlichen Film so sehenswert macht.

Am ehesten lässt sich Big Eyes noch mit Ed Wood vergleichen. Der hatte ja auch reale Figuren als Vorbilder. Das einzige, was ich ein wenig bemängeln würde ist das Schreien von Christoph Waltz. Das hört sich einfach nicht brachial genug an und ist mir auch schon in anderen Filmen mit ihm aufgefallen. Einen Negativpunkt bekommt der Film aber wegen dieser Kleinigkeit nicht.

Mad Max – Fury Road

mad_max_furyDer verrückte Max ist zurück. Allerdings ohne Mel Gibson, was aber nicht so schlimm ist. In der ersten Hälfte hat der von Tom Hardy gespielte Max eine Maske auf und in der zweiten Hälfte kriegt er sein Maul nicht auf.

OK, das war jetzt ein bisschen gemein, aber geredet wird wirklich so gut wie nie in den zwei Stunden. Selten habe ich so ausufernde und in die Länge gezogene Verfolgungsjagden gesehen. Normalerweise ist das bei mir ein riesen Problem, da mich so etwas schnell ermüdet und mir die Augen zu fallen aber hier fand ich es gar nicht so schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass da noch echte Autos durch die Luft fliegen oder irgendwo zerschellen und keine aus dem Computer. Auch wenn der Film einen recht digitalen Look hat, sind doch viele Actioneinlagen handgemacht. Und das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Einen Bezug zu der alten Mad Max Trilogie gibt es nicht außer das gelegentlich Szenen mit Max’ Frau aufblitzen, die ja im ersten Teil ermordet wurde. Also gesehen haben muss man die alten Filme nicht, um mitzubekommen um was es geht. Falls es noch eine Fortsetzung gibt, dann aber bitte wieder mehr Zeit in eine Geschichte investieren denn von Verfolgungsjagden habe ich erst mal genug.

Nightcrawler

nightcrawlerEin Film auf den ich mehr aus Zufall gestoßen bin. Der von Jake Gyllenhaal gespielte Lou will schnell viel Geld verdienen und fängt an, Videoaufnahmen für einen Nachrichtensender zu machen. Je blutiger das Material, desto mehr Geld gibt es. Um die Gewinne zu maximieren, fängt er irgendwann an, die Tatorte medienwirksam umzugestalten.

Ein temporeicher, spannender Film, der so ein bisschen die Sensationsgeilheit der Amis zeigt, denn bei denen werden Nachrichten ja gern mal als packende Storys verkauft.

Nightcrawler ist ein durchweg gelungener und in der Hauptrolle genial besetzter Film, der für mich zurecht die Blu-Ray der Woche ist. Auch, wenn er schon seit knapp einem halben Jahr erhältlich ist.

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